Ein letzter Brief aus der Hölle

PatronenhülseDer Oberste Befehlshaber der Sowjetunion hatte die Anordnung gegeben, Stalingrad um jeden Preis zu halten. Es begann die heldenhafte Verteidigung Stalingrads. 21 deutsche, 15 italienische und rumänische, insgesamt also 36 deutsch-faschistische Divisionen griffen unter dem Oberkommando des Generaloberst Paulus die Stadt an. 2.000 Flugzeuge befanden sich ständig über der Stadt und warfen Zehntausende Bomben ab. Tausende von Panzern und Geschützen beschossen die Verteidiger der Stadt. Unweit nördlich von Stalingrad befinden sich auch die Ortschaften Orlowka und Jersowka. Dort machten russische Archäologen kürzlich einen bemerkenswerten Fund…

Bei ihren Grabungen zwischen den Orten Orlowka und Jersowka fand die Suchabteilung „Nadjeshda“ (Hoffnung) die Leichname dreier Sowjetsoldaten, die während des Großen Vaterländischen Krieges gefallen waren. Bei ihrer Exhumunierung wurde bei einem der  Rotarmisten eine Patronenhülse mit einem kurzen Zettel mit einem ziemlich interessanten Inhalt entdeckt. In dem Brief des Rotarmisten stand folgendes:

Brief Rotarmist

zapiska_front_01

«Vor einer Stunde starb Wolodja Jemeljanow aus Baschkirien, und ich Wassilij Nikolajewitsch Digen blieb allein. Die Faschisten führen einen grausamen Granatwerferbeschuß durch ich bin auch verwundet und werde nicht mehr lange leben. In der Nacht sind Überlebende aus der Kompanie zu den faschistischen Lumpen übergelaufen, aber die Strafe wird sie bald einholen. Ich bleibe auf dieser Stelle, werde sterben, aber wir werden uns den Feinden nicht ergeben. Teilen Sie meiner Frau Anna Fjodorowna im Tschkalowsker Gebiet mit, daß ich die Heimat so gut ich konnte verteidigte.
Wir werden trotzdem siegen!!!
30. August 1942.
W.N. Digen
Rächt mich, Jungs.»

Quelle: http://time56.ru/news/lenta-novostey/v-volgogradskoy-oblasti-obnaruzheny-ostanki-krasno/


Die große Wende des Krieges

Stalingrad wurde zur Todesmühle der deutsch-faschistischen Armeen. Die heldenmütigen Verteidiger der Stadt Stalins hatten die Hauptkräfte des Gegners gebunden und ermöglichten es so der Roten Armee, eine Gegenoffenisve vorzubereiten. Auf Befehl des Obersten Befehlshabers gingen am 19. November 1942 die Truppen der Südwest-, der Don- und der Stalingrader Front zum Angriff über. Nach dem Durchbruch durch die feindlichen Stellungen südwestlich von Stalingrad, von Kletskaja und Sera­fimowitsch aus auf Kalatsch und südostwärts in Richtung Abganerowo gelang es der Roten Armee, nach Zerschlagung von 15 feindlichen Divisionen die gesamte aus der 6. und 4. Armee bestehende deutsche Heeresgruppe bei Stalingrad einzukesseln.

Die Zerschlagung der deutschen Heeresgruppe

Das sowjetische Kommando forderte durch den Vertreter des Obersten Befehlshabers, General Woronow, und den Befehlshaber der Don-Front, General Rokossowski, die Deutschen zur Übergabe auf; diese lehnten jedoch ab. Nunmehr begaun die Vernichtung dieser Heeresgruppe. Die deutsche Heeresgruppe unter dem Befehl Mansteins wurde bei ihrem Versuch, von Südwesten her nach Stalingrad vorzudringen und die eingeschlossenen deutsch-faschistischen Truppen zu entsetzen, restlos geschlagen. Am 2. Februar 1943 hatte die deutsche Heeresgruppe bei Stalingrad aufgehört zu exi­stieren. Von 330.000 Mannschaften und Offizieren blieben nur 91.000 am Leben und gerieten in Gefangenschaft. Unter ihnen befanden sich 2.500 Offiziere und 24 Generale mit Paulus an der Spitze, der kurz zuvor von Hitler zum Generalfeldmarschall ernannt worden war.

Tote Stalingrad Kriegsgefangene Stalingrad

Vertreibung der nazistischen Horden aus der Sowjetunion

Der Sieg bei Stalingrad bedeutete einen Wendepunkt im Kampf gegen die faschistischen Eindringlinge. Die Initiative war nunmehr auf die Rote Armee übergegangen. Von den Ufern der Wolga aus begann die Vertreibung der deutsch-faschistischen Heere aus dem Gebiet der Sowjetunion. Allein in den drei Monaten der Winteroffensive 1942/43 vernichtete die Rote Armee 112 Divisionen des Gegners. An Toten verlor der Feind 850.000 Mannschaften und Offiziere 343.000 gerieten in Gefangenschaft. Die deutsche Wehrmacht wurde um 600-700 km zurückgeworfen.

Die verbrecherische Truman-Doktrin

Die Schlacht bei Stalingrad und  die Offensive der sowjetischen Truppen hatten die Deutschen dazu gezwungen, ihre Hauptkräfte an die Sowjefront zu werfen. Die Alliierten waren deshalb in der Lage, Landungsoperationen in Nordafrika durchzuführen. Doch erst als der Sieg der Sowjetunion schon unaufhaltsam geworden war, eröffneten die Westalliierten die zweite Front. Zuvor hatte der spätere USA-Präsident Truman heimtückisch verkündet.

„Wenn wir sehen, daß Deutschland gewinnt, so sollten wir Rußland helfen, und wenn Rußland gewinnt, so sollten wir Deutschland helfen, sollen sie auf diese Weise gegenseitig so viel als möglich töten.“ (Let them kill as many as possible.)
(„The New York Times“, 23. Juni 1941.) [1]


Die Verbrechen der deutschen Wehrmacht in der Sowjetunion

In den besetzten Gebieten hatte Hitler die faschistische „Neuordnung“ eingeführt: hemmungslosen Raub, Menschenvernichtung, Kolonisierung des Landes und Versklavung der sowjetischen Bevölkerung. An der Spitze der besetzten Republiken und Gebiete standen faschistische Statthalter, die sogenannten „Gauleiter“. Zahllose faschistische Befehlshaber konnten über Leben und Tod der Menschen entscheiden. Im gesamten von den faschistischen Barbaren besetzten Gebiet wurden die Juden auf grausame Weise ausgerottet. Die sowjetischen Kolchosaktivs und die der Hilfe oder Sympathie mit Partisanen Verdächtigen wurden umgebracht, das gleiche Los traf auch Kriegsgefangene.

Massenmord, Plünderung und Vergewaltigung

Zur Vernichtung vieler Millionen Menschen errichteten die Deutschen regelrechte „Todesfabriken“. Die Lager waren ausgesprochene „Todeskombinate“ . Die Menschen wurden in Gaskammern, „Erstickungs-Autos“, am Galgen und durch Massenerschießungen hingerichtet. Alles Geraubte wurde nach Deutschland transportiert. Von den Deutschen wurden während des Krieges ganz oder teilweise 1.710 Städte, über 70.000 Dörfer und Ansiedlungen und 6 Mill. Häuser zerstört und 25 Mill. sowjetische Bürger obdachlos gemacht. Weiterhin wurden von ihnen 31.850 Betriebe zerstört und die Einrichtungen nach Deutschland verschleppt. Allein 175.000 Werkzeugmaschinen wurden zerstört bzw. nach Deutschland geschafft. Die Kollektivwirtschaften wurden aufgelöst. Der Boden wurde deutschen Offizieren und Soldaten übergeben. Die Kollektivbauern wurden zu Sklaven der neuen deutschen Grundbesitzer gemacht oder zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppt. Nach unvollständigen Angaben beläuft sich der durch direkte Vernichtung verursachte Schaden an staatlichem, industriellem, städtischem, kollektivwirtschaftlichem und privatem Eigentum auf 679 Mrd. Rubel.

Die Hochschulen und die Schulen wurden geschlossen, die Bibliotheken vernichtet und 427 Museen zerstört, darunter das Tschaikowski-Museum in Klin, das Tschechow-Museum in Taganrog und das Tolstoi-Museum in Jasnaja Poljana. Kunst- und Altertumsdenkmäler fielen gleichfalls der Vernichtung anheim. Jeder neue Schritt der Deutschen brachte der Bevölkerung Tod und den Reichtümern des Landes Vernichtung. [2]

Siehe: Große Sowjetenzyklopädie in zwei Bänden, Verlag Kultur und Fortschritt, 1952, S.748-751.

[1] siehe: Die USA – ein Imperium des Verbrechens
[2] vgl. Hanke: Die Schwierigkeiten der Sowjetunion

pdfimages  Ein letzter Brief aus der Hölle

Lies: Ilja Ehrenburg: Die Russen sind wirklich Wilde!

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17 Antworten zu Ein letzter Brief aus der Hölle

  1. gunst01 schreibt:

    War auch nur möglich durch falsche Meldungen der Abteilung Fremde Heere Ost im September 1942.

    • sascha313 schreibt:

      erklären Sie!

      • gunst01 schreibt:

        Eine Schlacht hat immer mehrere Väter und meist ist einer davon der Verrat. Der war in der Antike ebenso willkommen wie in der Neuzeit. Auch bei dieser Schlacht half er mit , denn in einer Analyse am 9. September 1942 erklärte die Abteilung Fremde Heere Ost (Nachrichtenabteilung) wider besseres Wissen über den bereits erfolgenden Truppenaufmarsch, dass die Russen an der Ostfront keine operativen Reserven von Belang mehr besäßen. Dies gab mit den Ausschlag für das weitere Vorgehen.

  2. Hat dies auf rh-netz-meinungen rebloggt und kommentierte:
    Diese Verbrechen Deutschlands darf man nie!!! vergessen. Die Nachfolger (Nachfolgestaat) des 3. Reiches sollten immer daran erinnert werden!

  3. Tankist schreibt:

    Der Große Vaterländische war der Sieg des jungen Sozialismus gegen seine inneren und äusseren Feinde, der Brief des bedauernswerten Soldaten – allergrößten Respekt – Ausdruck höchster Moral und Ehrenhaftigkeit, die Nachfolger des Faschismus werden immer wieder die gleichen „Argumente“ für Ihre Niederlage anführen: Schnee vor Moskau, Winter in Stalingrad, mit Wodka todesmutig gemachte Sowjets usw usf…der Grund ihrer damaligen und zukünftigen Niederlage ist die gesellschaftliche und moralische Überlegenheit des Sozialismus aus der sich auch bis 1989 die militärische Überlegenheit ergeben hat, sie haben es nicht gewagt!!!

    • sascha313 schreibt:

      Danke, Tankist! So sehe ich das auch. Der Kommentar von gunst01 bestätigt nur, was Du schreibst. Die bürgerlichen Apologeten werden immer versuchen, die Ursachen der Kriege zu verschleiern und die Nazis reinzuwaschen („Schlacht hat mehrere Väter“ – ja bitte, welche denn? Die Dummheit, den Verrat, die Selbstüberschätzung???)
      Die Kriegsschuld des deutschen Imperialismus ist unabweisbar und die Mitschuld des deutschen Volkes ebenso! Die Nazis wußten sehr genau, worauf sie hinauswollten. Tiefste Verachtung für diejenigen, die sich da noch herausreden wollen!

      P.S. Und es waren nicht „die Russen“ – sondern Bürger aller Nationen der Union der sozialistischen Sowjetrepubliken. Und fast alle – bis auf verschwindend geringe Ausnahmen: Alte, Kranke, Behinderte, Blinde und vielleicht eine Handvoll Feinde in eigenen Land – meldeten sich freiwillig (!) an die Front zur Verteidigung der sozialistischen Heimat: Arbeiter, Kolchosbauern, Studenten, Professoren, Ärzte, Lehrer, orthodoxe Popen usw. „За Сталину – За Родину“ – für Stalin, für die Heimat – stand an den Panzern. Allen voran die Kommunisten! …
      Was soll man dazu noch sagen… Sie werden es nicht verstehen …
      diese bürgerlichen Rechtfertiger der Nazis…

      Siehe: Walter Ulbricht „Über die Ursachen der Kriege“.

  4. Tankist schreibt:

    Ja, sie haben es nicht verstanden, verstehen es nicht und werden es nie verstehen, können es auch nicht. Sie sind gegen eine Völkergemeinschaft angetreten, bei der die Idee vom Sozialismus materielle Gewalt wurde. Als die Imperialisten ihre menschenverachtendste Brut gen Moskau schickte, schlug ihnen diese materielle Gewalt entgegen, stoppte sie und trieb sie unter Führung Stalins in ihr Loch zurück um auf ihrem Tempel das Siegesbanner mit serp i molot zu hissen.
    Dank der Entschlossenheit des Sowjetischen Volkes und der klaren Verhandlungslinie Stalins in Teheran, Jalta und Potsdam konnten wir Jahrzehnte frei, selbstbestimmt und ehrlich leben.
    Wjetschnaja slawa i blagodarnostch oswoboditeljam, spasibo!

  5. Ak-F schreibt:

    Wissen sie vielleicht wie hoch die finanziellen Schäden in heutiger währung wären ?
    Vielen dank im voraus

    • sascha313 schreibt:

      Man kann Währungen damaliger Zeiten kaum mit heutigen Währungen vergleichen. Wenn man bspw. die DDR-Währung (Mark) mit dem Euro vergleicht, könnte man heute sagen: 1 Mark = 1 Euro. Allerdings war in der DDR fast alles bedeutend billiger oder ganz und gar kostenlos: eine Straßenbahnfahrt durch ganz Berlin kostete 20 Pfennig, ein Brötchen 5 Pfennig, die Miete einer 3-Raum-Neubauwohnung etwa 75 Mark, ein Schulbuch Geschichte Kl.10 kostete 3,20 Mark usw. Es gab einheitlich feste Preisvorgaben, denn die Betriebe waren Volkseigentum. Der Rubel war (1980) etwa dreieinhalbmal mehr wert als die DDR-Mark. Nimmt man also diese 679 Milliarden Rubel mal drei, so kommt man auf eine Summe von 2.037.000.000.000 Mark – das sind geschätzte 2 Billionen Euro. Um es mal anschaulicher zu machen: etwa das Doppelte von dem, was heute etwa alle deutschen Lohnempfänger zusammen pro Jahr (!) als Lohn beziehen (Spitzengehälter eigerechnet!). Das ist natürlich eine (etwas gewagte) Milchmädchenrechnung! Siehe: Wieviel ist eine Billion?

      Und zum Vergleich der produzierten Güter eines Landes:
      2013 betrug bspw. das Bruttoinlandsprodukt der BRD rd. 3,6 Milliarden US-Dollar (Gesamtwert aller Güter, d.h. Waren und Dienstleistungen, die innerhalb eines Jahres innerhalb der BRD hergestellt wurden). Zum Vergleich 1980 waren es 826 Millionen US-Dollar. In den USA (1950) waren es inflationsbereinigt 300 Milliarden US-Dollar. Und man darf nicht vergessen, die USA hatten im vorigen Jahrhundert keinen einzigen Krieg im eigenen Land (haben aber weltweit Dutzende Kriege geführt!) Und jetzt rüsten die USA erneut zum Krieg gegen Rußland!

  6. Tankist schreibt:

    Gestern habe ich hier den Brief des sterbenden Rotarmisten Wassilij Nikolajewitsch gelesen und bin aufgewühlt. Die faschistischen Aggressoren greifen grausam an, in der Stunde seines Todes schreibt der sterbende Soldat vom Glauben an die Heimat und den Sieg. Wenige Monate zuvor standen die Nazitruppen eine Panzerstunde entfernt vom Kreml und der Gen. Stalin blieb genau da, hielt eine Rede in der Stancija Majakowskaja und sprach am Tag danach, dem 24. Jahrestag der Oktoberrevolution, auf dem Roten Platz zu seinen Soldaten.
    Als der Krieg gewonnen und in Berlin das Siegesbanner wehte, waren die durch die Nazihorden angerrichteten materiellen Schäden in der Sowjetunion katastrophal. Jede andere Gesellschaft wäre vermutlich daran zerbrochen. Charaktere wie der sterbende Soldat und Gen Stalin, die beide stellvertretend für Millionen an die Idee des Sozialismus glaubten, haben auch diese Prüfung bestanden, unter grossen Entbehrungen das militär- strategische Gleichgewicht hergestellt und den Frieden gesichert.
    Aufgewühlt hat mich diese Geschichte auch, weil alles, wofür Menschen wie der tapfere Soldat und Stalin standen, verraten wurde. Von Angesicht zu Angesicht konnten sie uns nicht bezwingen, also wählten sie den Weg der Niedertracht. Auch das zeigt ihr wahres Wesen.

    • sascha313 schreibt:

      …ja, so ist es! Und wie mögen erst diejenigen erschüttert gewesen sein, als sie diesen wertvollen Fund machten! Danke, Tankist!!! Eine solche Empfindung ist den westlich-bürgerlich geprägten Menschen fremd. Sie werden es wohl nie verstehen…

  7. Tankist schreibt:

    danke Sascha, nun, die Frage ist doch: warum können sie es nicht verstehen? .Sie sind von Anfang an auf Wettbewerb und Konkurrenz getrimmt, siehe den neuesten Beitrag zum Ethikunterricht. Ihre Medien mit vielen bunten Fotos hämmern ihnen Tag für Tag ein:“Du bist einzigartig“.
    Diese „Einzigartigen“ haben in Vietnam Kinder mit Napalm gejagt, Jugoslawien bombardiert und richten im Nahen Osten gerade ein Chaos an. Damit sie es ungehindert treiben können, lobten sie 30 Silberlinge aus. Ich hätte nie geglaubt, dass Generalsekretäre der KPdSU diese „Gabe“ annehmen würden.
    Nun gut, bleibt die Frage der Wachsamkeit unserer Organe. Mein Wunsch ist einfach nur, dass der Rotarmist im August 42 vor Stalingrad, Soja 41 vor Moskau und Stalin 53 in Kunzewo nicht umsonst gestorben sind

    • sascha313 schreibt:

      Ich bin sicher, Tankist, daß der Rotarmist nicht umsonst gestorben ist. In der Sowjetunion gab es (und in den heutigen Nachfolgestaaten gibt es) millionenfach tiefe familiäre Erinnerungen an den Großen Vaterländischen Krieg und an den Sieg über den Faschismus. Das bestärkt in den Menschen dieser Länder die Überzeugung vom Sieg des Sozialismus! Was gibt es dagegen bei den Deutschen? Nichts – außer natürlich Erinnerungen an die DDR (die uns der Feind tagtäglich auszutreiben versucht). Deshalb ist es umso wichtiger, unsere positiven DDR-Erfahrungen hochzuhalten und zu verbreiten.
      Siehe: Danke, lieber Genosse Gorbatschow!

  8. Inson schreibt:

    Danke Tankist, danke Sascha, ihr habt mir aus dem Herzen geschrieben!
    „Mein Wunsch ist einfach nur, dass der Rotarmist im August 42 vor Stalingrad, Soja 41 vor Moskau und Stalin 53 in Kunzewo nicht umsonst gestorben sind.“
    Das ist auch genau das, was mich so umtreibt!!!

  9. Hanna Fleiss schreibt:

    Ich bin ganz sicher, umsonst gestorben ist nicht ein einziger sowjetischer Soldat. Alle, die Lebenden und die Toten, haben die Welt vor der Ungeheuerlichkeit der nazistischen Welteroberung bewahrt. Und wir, die wir 40 Jahre lang in der DDR gelebt haben, verdanken auch diese 40 Jahre ihnen. Was wäre sonst aus der Welt geworden? Was wäre aus uns allen geworden?

  10. Tankist schreibt:

    Danke Sascha, danke Inson, der Rotarmist, Soja und Stalin leben in unseren Herzen fort, gut so! Die Erinnerung an mein Leben in der DDR gibt mir Kraft, Glück und Zuversicht. Eine Episode: im „Podkurs“ (erstes Studienjahr) an der MAK in Moskau (damals war der „liebe“ Gen Gorbi schon Gensek- „ewiger Dank“ ihm), lernten wir neben ML, Mathe, Physik und Informatik vor allem die schöne russische Sprache. Teil der Ausbildung war, Land und Leute kennen zu lernen. So hatte ich die Gelegenheit, Stalingrad zu besuchen. Da ich, was die russische Sprache betrifft, einen kleinen Heimvorteil hatte, machte ich mich eines Abends allein auf den Weg an das Ufer der Wolga. Aus den weit geöffneten Fenstern eines Restaurants direkt am breiten Strom wehten die Gardinen und es erklang herrliche Musik. Ich blieb stehen und lauschte, da kam der Bräutigam mit einigen anderen Männern raus. Sie sahen mich und luden mich sofort ein, mit ihnen zu feiern. Einige stakantschiki später stand der Großvater der Braut auf und brachte sinngemäss folgenden Trinkspruch: “ Wir haben Hitler verjagt und viele Deutsche als Freunde gewonnen, passt auf, dass die Hitler nicht wiederkommen, auf das Leben, auf die Gesundheit!“.
    Heute rüsten sie wieder zum Krieg gegen Russland, sie werden dieses Volk nie, niemals unterjochen!!!

  11. Pingback: Wie werden die Deutschen gegen andere Völker aufgehetzt… (Soldatenbriefe von Stalingrad 1943) | Sascha's Welt

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