Über Kultur wird noch zu reden sein…

81571835_000346Sind die Deutschen ein Kulturvolk?  Ich denke: Nein. Einst sprach man davon, daß die Deutschen das „Volk der Dichter und Denker“ seien. Doch später mußte man das korrigieren in: ein Volk der „Richter und Henker“. Und heute? … Das deutsche Volk verkommt zu einem Volk der Barbaren. Ordentlich und sauber, aber dumm!

Noch vor dem Ende des 2. Weltkriegs erschien in der von den Nazis zerstörten Sowjetunion die erste Ausgabe der Zeitschrift „Bolschewik“, in der Michail Kalinin die Unterschiede zwischen dem vermeintlichen deutschen Kulturvolk und der sozialistischen Sowjetunion darlegte… 

Am 22. Juni 1941 drang die deutsche Armee ohne Kriegserklärung in das Sowjetterritorium ein. Unser ganzes Volk hatte vierundzwanzig Jahre gearbeitet, ohne die Hände in den Schoß zu legen. Zugleich hatte es unter Anspannung aller seiner Kräfte und Fähigkeiten ununterbrochen gelernt, gelernt und noch einmal gelernt. Im Kampfe für die Entwicklung der Industrie und der Landwirtschaft, in ihrem einmütigen und hartnäckigen Streben nach Hebung der gesamten Kultur, Wissenschaft, Technik und Kunst waren alle Völker der Sowjetunion einander nahegekommen und zu einer Gemeinschaft geworden.

Dies fand seinen großartigen Ausdruck in dem Aufruf des usbekischen Volkes an die usbekischen Rotarmisten:

„Dein Volk ist ein Kind der Sowjetunion. Der Russe, der Ukrainer, der Bjelorusse, der Aserbaidshaner, der Georgier, der Armenier, der Tadshike, der Turkmene, der Kasache und der Kirgise haben gemeinsam mit dir fünfundzwanzig Jahre lang Tag und Nacht an unserem großen Hause, unserem Lande, unserer Kultur gebaut …  Jetzt aber ist in das Haus deines großen russischen Bruders, in das Haus deiner bjelorussischen und ukrainischen Brüder der deutsche Bandit eingedrungen. Er bringt die braune Pest, den Galgen und die Knute, er bringt Hunger und Tod –. Aber das Haus des Russen ist auch dein Haus! … Denn die Sowjetunion ist eine einmütige Familie, worin Hof und Wirtschaft, auch wenn der einzelne in seinem eigenen Hause wohnt, einheitlich und unteilbar sind.“

Man sagt, daß man den Feind kennen müsse, um ihn erfolgreich bekämpfen zu können. Die deutschen Faschisten haben ihre Prinzipien und Ziele, sie haben das „moralische“ Antlitz des Menschen, das ihnen als ihr Ideal vorschwebte, nicht verborgen gehalten.

Hitler sagte: „Wir müssen uns nur unsern Instinkten unterwerfen. Wir wollen zur Kindheit zurückgehen, wollen aufs neue naiv werden … Man verflucht uns … als Feinde des Denkens. Nun wohl, das sind wir auch … Ich danke dem Schicksal dafür, daß es mir keine wissenschaftliche Bildung gegeben hat. Ich kann frei sein von zahlreichen Vorurteilen. Ich fühle mich wohl … Wir werden eine Jugend erziehen, vor der die Welt zittern soll: eine harte, anspruchsvolle und grausame Jugend … Ich will, daß sie jungen Raubtieren ähnlich sei.“

In einem Gespräch mit Rauschning ließ Hitler die letzte Rücksicht fallen:

„Wir haben die Pflicht zu entvölkern … Es wird eine Technik der Entvölkerung entwickelt werden müssen. Soll ich nicht das Recht haben, Millionen einer minderwertigen, sich wie das Ungeziefer vermehrenden Rasse zu beseitigen? … Vor allem müssen wir eine zahlenmäßige Verminderung der slawischen Bevölkerung anstreben. Für die blonde nordische Rasse bedeutet die große Fruchtbarkeit der slawischen und der östlichen Vglker eine große Gefahr. Eine Hierarchie von Herren muß die Masse der Sklaven unterwerfen.“

Erfüllt von zuversichtlichem Glauben an den Sieg über die ganze Welt, dachten die Deutschen, ungestraft die Menschheit verhöhnen und Millionen von Menschen zu Nutz und Frommen der „deutschen blonden Bestie“ hinschlachten zu können. Das Oberkommando der deutschen Wehrmacht wendet, von diesen „Prinzipien“ geleitet, auch die entsprechenden Methoden in der Kriegführung an.

In einem „Merkblatt“ für seine Soldaten schrieb das deutsche Oberkommando:

„Erinnere und beachte:

  1. Morgens, tagsüber, nachts – immer denke an den Führer. Laß dich von anderen Gedanken nicht beunruhigen. Wisse: er denkt und handelt für dich. Du sollst nur vorgehen, sollst nichts fürchten, du, ein deutscher Soldat, bist unverletzlich. Keine Kugel, kein Bajonett wird dich berühren. Du hast keine Nerven, kein Herz, kein Erbarmen – du bist aus deutschem Eisen gemacht. Nach dem Kriege wirst du eine neue Seele, ein klares Herz wiederbekommen – für deine Kinder, für Großdeutschland. Jetzt aber geh entschlossen vor, ohne zu schwanken.

  2. Du hast kein Herz und keine Nerven, man braucht sie. im Kriege nicht. Vernichte in dir Erbarmen und Mitleid – töte jeden Russen, jeden Sowjetmenschen. mache nicht halt, wenn du einen Greis oder eine Frau, ein kleines Mädchen oder einen Knaben vor dir hast; töte, damit rettest du dich vor dem Untergang, sicherst deiner Familie eine Zukunft und bedeckst dich mit ewigem Ruhm.

  3. Keine Macht der Welt wird dem deutschen Ansturm standhalten. Wir werden die ganze Welt auf die Knie zwingen, Der Deutsche ist der absolute Herr der Welt. Du wirst über das Schicksal Englands, Rußlands, Amerikas entscheiden. Du als Deutscher sollst, wie das einem Deutschen zukommt, alles Lebendige vernichten, was sich dir in den Weg stellt, du sollst immer an das Erhabene, an den Führer denken, und du wirst siegen. Dich wird keine Kugel und kein Bajonett hinraffen. Morgen wird die ganze Welt vor dir auf den Knien liegen.“

Sind die Deutschen eine höhere Rasse?

Man könnte Tausende von Briefen deutscher Soldaten und Offiziere, ihre Eintragungen in Tagebüchern als Beispiel anführen. Sie alle ähneln einander, sie alle charakterisieren den Deutschen als habgierigen Lumpensammler, als stumpfsinnigen Erfüller der blutigsten Aufträge, als einen von selbstzufriedener Prahlerei erfüllten Ignoranten, der sich einbildet, zu einer „höheren Rasse“ zu gehören.Und diese Armee eben, die mit den verrückten faschistischen Ideen der Rassenüberheblichkeit und der „Geopolitik“ überfüttert ist, was schon an und für sich eine allgemeinmenschliche Moral ausschließt, stürzte sich auf den Osten im V orgefühl eines leichten Sieges.

Warum haben die Deutschen den Krieg verloren?

Es muß gesagt werden, daß das deutsche Oberkommando nicht nur, weil es von sich selbst eingenommen war, den Sieg über die Sowjetunion für eine ausgemachte Sache hielt. Diese Überzeugung wurde in einem gewissen Grade auch durch die vieljährige ununterbrochene Verleumdung der Sowjetunion in den Spalten der ihr feindlichen ausländischen Presse genährt, die alle unsere Errungenschaften heruntermachte und besonders hartnäckig auf ihrer ständigen Behauptung von dem niedrigen moralisch-politischen Niveau des Sowjetvolkes bestand. Das war der Grund, weshalb zu Anfang des Krieges die Militärspezialisten des Auslands einander den Rang abliefen, um die Frist der endgültigen Niederlage der Sowjetunion zu berechnen. Die ganzie Welt weiß heute, wie gründlich sich alle diese „Spezialisten“ vergaloppiert haben.

Die moralische Überlegenheit der Sowjetunion

Unser Volk war selbst in seiner schwersten Zeit von seinem Endsieg über Deutschland überzeugt. Diese Zuversicht beruhte auf unseren materiellen Möglichkeiten und auf der Tatsache daß ein Volk, das vierundzwanzig Jahre an der Schaffung der sozialistischen Staates gearbeitet hat; nicht besiegt werden kann, solange es noch Waffen in Händen hält.
Der Krieg ist wirklich zum strengsten Examen geworden, das die Festigkeit und ökonomische Macht des Staates die Richtigkeit der politischen Führung und die Standhaftigkeit der politischen Moral des Volkes bewies. Eben die moralische Überlegenheit unserer Armee über die faschistische deutsche Wehrmacht wurde zu einem der wichtigsten Faktoren, die uns den Sieg sicherten. Das sieht man ganz klar in diesen Tagen, wo die faschistischen deutschen Horden, zusammengehauen und vom Territorium unseres Heimatlandes vertrieben, am Rande der endgültigen Niederlage stehen.


Die deutsche „Kultur“

Als die Faschisten zur Macht kamen, da riefen sie aus: „Möge man uns Barbaren nennen, wir wollen keine Kultur“ – und sie ließen mit einem Schlage 20 Millionen Bücher verbrennen.


Die Kultur der Sowjetunion

Bei uns dagegen maß die Partei der Kulturrevolution gewaltige Bedeutung bei. Neben der tagtäglichen Fürsorge der Partei und der Regierung für die Entwicklung der Industrie und der Landwirtschaft, für den Aufbau und die Bewaffnung einer modernen Armee boten die Partei und die Sowjetmacht für die Entwicklung der Kultur, für die Aufklärung der Volksmassen unberechenbar viel Arbeit auf. Die ausländischen Beobachter gehen mit wenigen Ausnahmen bei der Einschätzung des Kulturniveaus und des Wissens in der Sowjetunion von der vorrevolutionären Zeit aus, und wenn sie schon die Steigerung dieses Niveaus unter der Sowjetmacht in Rechnung ziehen, so messen sie diese doch an dem Wachstum der Kultur in den bürgerlichen Ländern. Tatsächlich bedarf es nur einiger Kennziffern für die Entwicklung der Kultureinrichtungen in unserem Lande, um sich davon zu überzeugen, welches ungewöhnliche Ausmaß diese Entwicklung erreicht hat.

…ein Vorbild für die ganze Welt!

Schon in den Jahren 1938 und 1939 stand die Sowjetunion an der ersten Stelle in der Welt, was die Zahl der Lernenden in den allgemeinbildenden Schulen betrifft. Die Zahl der Lernenden in diesen Schulen war um 20 Prozent größer als in Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Italien zusammengenommen, während die Zahl der Studenten sogar um 40 Prozent größer war als in den erwähnten vier Ländern plus Japan. Allein in Leningrad gab es vor dem Krieg. mehr Studenten als in ganz Hitlerdeutschland. Anfang 1939 zählte man in der Sowjetunion 240.765 Bibliotheken mit einer Gesamtzahl von 442.203.800 Büchern. Im Vergleich mit dem Jahre. 1914 war die Zahl der Massenbibliotheken in der Sowjetunion auf das 6,2fache gestiegen. Allein die öffentliche „Saltykow-Schtschedrin-Staatsbibliothek“ in Leningrad nennt das 3,2fache der Bücher ihr eigen, die die Preußische Staatsbibliothek in Berlin besitzt.

Was ist das Prinzip der sozialistischen Kultur?

Unsere sozialistische Kultur beruht auf einem Prinzip, das von Lenin wie folgt formuliert wurde:

„Früher war der gesamte Verstand des Menschen, sein ganzer Genius nur darauf gerichtet, den einen alle Wohltaten der Technik und der Kultur zukommen zu lassen, den anderen aber das Notwendigste vorzuenthalten – Bildung und Entwicklung. Jetzt dagegen werden alle Wunder der Technik, alle Errungenschaften der Kultur zum Gemeingut des Volkes werden, und von nun an wird der Verstand und der Genius des Menschen niemals mehr in Mittel der Gewalt, in Mittel der Ausbeutung verwandelt werden.“ [Lenin. Sämtliche Werke, Bd. XXII, S.233/34]

Das Beste, was die Menschheit hervorgebracht hat!

Die Sowjetmacht hat keine Mittel gespart, um alles Beste, was menschliche Vernunft geschaffen hat, zum Gemeingut des ganzen Volkes zu machen. In Auflagen von Zehntausenden und Hunderttausenden wurden die Werke von Aristoteles, Voltaire, Diderot, Helvetius, Holbach, Spinoza, Descartes, Demokrit, Feuerbach, Darwin, Newton, Einstein, Mendelejew, Metschnikow, Pawlow, Timirjasew herausgegeben. Millionenauflagen erlebten solche Klassiker der Weltliteratur wie Byron, Balzac, Heine, Goethe, Hugo, Dickens, Zola, Maupassant, Romain Rolland, Cervantes, Anatole France, Shakespeare und Schiller.

Die Werke der Klassiker der russischen schönen Literatur – Puschkins, Gogols, Gribojedows, Lermontows, Herzens, Nekrassows, Saltykow-Schtschedrins, Tolstois, Tschechows, Gorkis, Majakowskis – haben bereits Auflagen von Dutzenden Millionen erreicht. Das russische Volk hat sich bekannt gemacht mit den Klassikern der Literatur der anderen Völker der Sowjetunion – mit Schewtschenko, Achundow, Rustaweli, Owanes Tumanjan, Scholom Alejchem. Die anderen Völker der Sowjetunion haben sich vertraut gemacht mit der Schatzkammer der russischen Literatur und der Weltliteratur. Charakteristisch sind die Zahlen der folgenden Aufstellung, die angeben, in wieviel Sprachen die Werke der betreffenden Schriftsteller vor der Revolution und nach der Revolution erschienen sind.

vornach

Unter dem Sowjetsystem erlangten weite Verbreitung die Werke der Volkssänger, Volksdichter und Märchenerzähler:  Dshambul, Toktogul, Satylganow, Suleiman Stalski, Gamsat Zadassa, Thekla Bessubowa, Martha Krjukowa.

Die sowjetische Theaterkultur

Unser Theater nimmt mit Recht eine führende Stelle nicht nur in der Sowjetkultur, sondern auch in der gesamten Weltkultur ein. Es ist seinem Charakter nach ebenso vielnational wie die ganze Sowjetunion. Gab es vor der Revolution bei vielen unserer Nationalitäten eine Theaterkunst nur im Keimzustand, so hat sie unter dem Sowjetsystem allseitige Entwicklung gefunden und nimmt in der nationalen Kultur einen Ehrenplatz ein. In Armenien, Turkmenistan, Tadshikistan und Kirgisien beispielsweise gab es früher keine Berufstheater, heute aber zählt Armenien 27, Tadshikistan 23, Kirgisien 21 und Turkmenien 11 Theater. In der Ukraine gab es vor der Revolution 35 Theater, im Iahre 1940 aber schon 125, in Georgien gab es 3 Theater, heute gibt es 49, in Usbekistan gab es 1 Theater, heute gibt es gleichfalls 49. Sogar die kleinsten Nationalitäten, die zur Zeit des Zarismus nicht einmal ihr eigenes Schrifttum hatten, besitzen heutzutage jede mehrere eigene Theater, auf deren Grundlage sich ihre nationale Kunst entwickelt.

Weitere Kultureinrichtungen

Gewaltig entwickelten sich in der Sowjetunion die Klubeinrichtungen, Lichtspielhäuser und Museen. Anfang 1939 gab es bereits mehr als 100.000 Klubs, darunter 41.000 Kollektivwirtschaftsklubs. Die Zahl der Filmvorführungsstellen war in der Sowjetunion 1939 gegenüber 1915 auf das 21,9fache gestiegen. überhaupt hat sich das Kino als eine der in den Volksmassen populärsten Kunstarten erst unter dem Sowjetsystem entwickelt.
Vor Beginn dieses Krieges gab es bei uns 794 Museen, während vor der Revolution höchstens einige Dutzend vorhanden waren, und dabei fast ausschließlich in den Hauptstädten (Petrograd, Moskau), Lediglich einzelne Großstädte wie Kiew, Charkow und Tiflis nannten kleine Museen ihr eigen. Heute dagegen sind fast alle Hauptstädte unserer Republiken um eigene Kunstgalerien bereichert worden, und es gibt buchstäblich keine einzige Gebietshauptstadt, in der man nicht ein Museum fände, worin Musterbeispiele für den Reichtum des betreffenden Gaus oder Gebiets und Meisterwerke der einheimischen Künstler zusammengetragen sind.

Würdigung berühmter Schriftsteller und Künstler

Außerdem werden in jeder Stadt, in der ein berühmter Schriftsteller, Musiker oder bildender Künstler geboren ist oder gelebt hat, alle auf sein Leben und Schaffen bezüglichen Gegenstände liebevoll gesammelt und ein seinen Namen tragendes Museum geschaffen, das nicht nur von dem ortsansässigen Publikum, sondern auch von Reisenden fleißig besucht wird. So gibt es beispielsweise ein dem Andenken. Tschechows geweihtes Museum nicht nur in Taganrog, der Heimatstadt dieses großen russischen Schriftstellers, sondern auch in Jaha, wo er die letzten Jahre seines Lebens verbracht hat. Dies Bedürfnis nach Museen ist so groß, daß der Prozeß ihrer Schaffung nicht einmal heute, in der für das Volk so schweren Kriegszeit, zum Stillstand gekommen ist. Dauernd bringt die Presse Notizen über die Eröffnung dieses oder jenes Museums in den verschiedenen Gegenden unseres Landes. Erst kürzlich wurde in Kasan eine Literaturfiliale des Staatlichen Museums eingerichtet. Im Maurischen Palast der Stadt Chiwa veranstaltet das Choresmer Gebietsmuseum eine Ausstellung neuer Materialien zur Geschichte des alten Choresm.

Quelle:
M.I. Kalinin: Über kommunistische Erziehung. Ausgewählte Reden und Aufsätze. Verlag für fremdsprachige Literatur, Moskau, 1950, S.293-300. (Zwischenüberschriften eingefügt, N.G.)

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15 Antworten zu Über Kultur wird noch zu reden sein…

  1. Richtig beschreibt Friedrich Nietzsche den ‚Deutschen‘ („Kulturmenschen“), Adel und Klerus: Die Kreuzritter bekämpften später Etwas, vor dem sich in den Staub zu legen ihnen besser angestanden hätte, — eine Cultur, gegen die sich selbst unser neunzehntes Jahrhundert sehr arm, sehr „spät“ vorkommen dürfte. — Freilich, sie wollten Beute machen: der Orient war reich… Man sei doch unbefangen! Kreuzzüge — die höhere Seeräuberei, weiter nichts! —

    Der deutsche Adel, Wikinger-Adel im Grunde, war damit in seinem Elemente: die Kirche wusste nur zu gut, womit man deutschen Adel hat… Der deutsche Adel, immer die „Schweizer“ der Kirche, immer im Dienste aller schlechten Instinkte der Kirche, — aber gut bezahlt… Dass die Kirche gerade mit Hülfe deutscher Schwerter, deutschen Blutes und Muthes ihren Todfeindschafts-Krieg gegen alles Vornehme auf Erden durchgeführt hat! Es giebt an dieser Stelle eine Menge schmerzlicher Fragen. Der deutsche Adel fehlt beinahe in der Geschichte der höheren Cultur: man erräth den Grund… Christenthum, Alkohol — die beiden grossen Mittel der Corruption…

    An sich sollte es ja keine Wahl geben, Angesichts von Islam und Christenthum, so wenig als Angesichts eines [*Selbstzensur, da es heute falsch verstanden wird*] Die Entscheidung ist gegeben, es steht Niemandem frei, hier noch zu wählen. Entweder ist man ein Tschandala oder man ist es nicht… „Krieg mit Rom auf’s Messer! Friede, Freundschaft mit dem Islam“: so empfand, so that jener grosse Freigeist, das Genie unter den deutschen Kaisern, Friedrich der Zweite. Wie? muss ein Deutscher erst Genie, erst Freigeist sein, um anständig zu empfinden? — Ich begreife nicht, wie ein Deutscher je christlich empfinden konnte…

    61.
    Hier thut es Noth, eine für Deutsche noch hundert Mal peinlichere Erinnerung zu berühren. Die Deutschen haben Europa um die letzte grosse Cultur-Ernte gebracht, die es für Europa heimzubringen gab, — um die der Renaissance. Versteht man endlich, will man verstehn, was die Renaissance war? Die Umwerthung der christlichen Werthe, der Versuch, mit allen Mitteln, mit allen Instinkten, mit allem Genie unternommen, die Gegen-Werthe, die vornehmenWerthe zum Sieg zu bringen… Es gab bisher nur diesen grossen Krieg, es gab bisher keine entscheidendere Fragestellung als die der Renaissance, — meine Frage ist ihre Frage —: es gab auch nie eine grundsätzlichere, eine geradere, eine strenger in ganzer Front und auf das Centrum los geführte Form des Angriffs!

    Und Luther stellte die Kirche wieder her: er griff sie an… Die Renaissance — ein Ereigniss ohne Sinn, ein grosses Umsonst! — Ah diese Deutschen, was sie uns schon gekostet haben! Umsonst — das war immer das Werk der Deutschen. — Die Reformation; Leibniz; Kant und die sogenannte deutsche Philosophie; die Freiheits-Kriege; das Reich — jedes Mal ein Umsonst für Etwas, das bereits da war, für etwas Unwiederbringliches… Es sind meine Feinde, ich bekenne es, diese Deutschen: ich verachte in ihnen jede Art von Begriffs- und Werth-Unsauberkeit, von Feigheit vor jedem rechtschaffnen Ja und Nein.

    Sie haben, seit einem Jahrtausend beinahe, Alles verfilzt und verwirrt, woran sie mit ihren Fingern rührten, sie haben alle Halbheiten — Drei-Achtelsheiten! — auf dem Gewissen, an denen Europa krank ist, — sie haben auch die unsauberste Art Christenthum, die es giebt, die unheilbarste, die unwiderlegbarste, den Protestantismus auf dem Gewissen… Wenn man nicht fertig wird mit dem Christenthum, die Deutschen werden daran schuld sein…

    62.
    Hiermit bin ich am Schluss und spreche mein Urtheil. Ich verurtheile das Christenthum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je ein Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Corruptionen, sie hat den Willen zur letzten auch nur möglichen Corruption gehabt. Die christliche Kirche liess Nichts mit ihrer Verderbniss unberührt, sie hat aus jedem Werth einen Unwerth, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder Rechtschaffenheit eine Seelen-Niedertracht gemacht.

    Man wage es noch, mir von ihren „humanitären“ Segnungen zu reden! Irgend einen Nothstand abschaffen gieng wider ihre tiefste Nützlichkeit, — sie lebte von Nothständen, sie schuf Nothstände, um sich zu verewigen… Der Wurm der Sünde zum Beispiel: mit diesem Nothstande hat erst die Kirche die Menschheit bereichert! — Die „Gleichheit der Seelen vor Gott“, diese Falschheit, dieser Vorwand für die rancunes aller Niedriggesinnten, dieser Sprengstoff von Begriff, der endlich Revolution, moderne Idee und Niedergangs-Princip der ganzen Gesellschafts-Ordnung geworden ist — ist christlicher Dynamit… „Humanitäre“ Segnungen des Christenthums! Aus der humanitas einen Selbst-Widerspruch, eine Kunst der Selbstschändung, einen Willen zur Lüge um jeden Preis, einen Widerwillen, eine Verachtung aller guten und rechtschaffnen Instinkte herauszuzüchten! Das wären mir Segnungen des Christenthums! —

    Der Parasitismus als einzige Praxis der Kirche; mit ihrem Bleichsuchts-, ihrem „Heiligkeits“-Ideale jedes Blut, jede Liebe, jede Hoffnung zum Leben austrinkend; das Jenseits als Wille zur Verneinung jeder Realität; das Kreuz als Erkennungszeichen für die unterirdischste Verschwörung, die es je gegeben hat, — gegen Gesundheit, Schönheit, Wohlgerathenheit, Tapferkeit, Geist, Güte der Seele, gegen das Leben selbst…

    Diese ewige Anklage des Christenthums will ich an alle Wände schreiben, wo es nur Wände giebt, — ich habe Buchstaben, um auch Blinde sehend zu machen… Ich heisse das Christenthum den Einen grossen Fluch, die Eine grosse innerlichste Verdorbenheit, den Einen grossen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist, — ich heisse es den Einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit…
    Und man rechnet die Zeit nach dem dies nefastus, mit dem dies Verhängniss anhob, — nach dem ersten Tag des Christenthums! Warum nicht lieber nach seinem letzten? — Nach Heute? — Umwerthung aller Werthe! …

    (Auszug aus ‚Der Antichrist, 1888)

    • sascha313 schreibt:

      Achja, der Nietzsche…. Muß man noch ergänzen, daß F.W. Nietzsche (1844-1900), Philosoph und Schriftsteller, ab1889 geistig umnachtet, eine irrationale, in ihrem theoretischen Kern subjektiv-idealistische Philosophie des Lebens und des Willens zur Macht vertrat. Sie ist eine kleinbürgerlich-intellektualistische Reaktion einerseits auf das Anwachsen der Arbeiterklasse und ihrer revolutionären Ideologie, andererseits auf die Verlogenheit der bürgerliche-liberalen Moral angesichts ihrer imperialistischen Praktiken.

      Er lehrte seine geistesaristokratische Elitetheorie und Herrenmenschenmoral und übte scharfe Kritik am Christentum. Nietzsche wirkte auf viele, auch progressive spätbürgerliche Künstler. Der deutsche Faschismus nützte ihn zur Begründung seiner Herrenmenschenideologie. (Quelle: BI-Universal-Lexikon in fünf Bänden, VEB Bibliographisches Institut Leipzig (DDR), Bd.4, S.70)
      Gut, wenn man irgendwo nachschlagen kann. Da hatte Nietzsche, was das Christentum betraf, wohl auch recht! Doch was ist ein Nietzsche gegen einen Kalinin!!!

  2. Tankist schreibt:

    Sascha, Dein Kommentar gefällt mir, danke dafür! Die Analyse Kalinins, warum die Deutschen den Krieg verloren haben und seine Gedanken zur moralischen Überlegenheit der Sowjetunion sind Worte eines Mannes, der ganz praktisch an der Seite Lenins und Stalins den Sozialismus mit aufgebaut hat. Anders ausgedrückt, er wusste, wovon er sprach. Von den heutigen „Qualitätsmedien“ werden die Bolschewiki und insbesondere ihr Führer als blutrünstige Monster dargestellt. Nun, diese Schmierfinken schrieben, schreiben und werden im Auftrag der Besitzenden die Massen weiter verblöden. Ganz anders die Bolschewiki. Sie brachten ihren Völkern buchstäblich lesen und rechnen bei, bildeten qualifizierte Facharbeiter und Landwirte aus, schufen eine neue Generation von Akademikern und hoben das geistige und moralische Niveau der Völker der Sowjetunion. In historisch kürzester Zeit entfalteten sich die Vorzüge des Sozialismus. Dann kamen die auch durch Nietzsche inspirierten „Herrenmenschen“…….. grausam was sie, demokratisch legitimiert, anrichteten. Vor den Augen der Moskauer durften diese „Kulturmenschen“ dann im Juli 1944 einen „Spaziergang“ über den Moskauer Gartenring machen. Ein gutes Jahr später wähnte sich ein anderes Volk nach der atomaren Vernichtung zweier japanischer Städte als die neue Herrenrasse….. und glaubt auch heute noch daran. Sie rauben anderen Völkern ihre Kultur im Namen von „Demokratie und Freiheit“. Napalm auf vietnamesische Kinder, Bomben auf Jugoslawien, Chaos im Nahen Osten. Nicht ganz umsonst werden sie „Kreuzritter“ genannt. Sie wurden bei ihrem Kreuzzug vor vielen Jahrhunderten von einem für damalige Verhältnisse hochgebildeten und kulturell weit überlegenen König aus dem Osten namens Saladin geschlagen.

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  4. Hanna Fleiss schreibt:

    Sascha, wer sich heutzutage für gebildet hält, zitiert Nietzsche. Als ob es nach ihm nicht eine wissenschaftliche Philosophie gab, die ihre Gültigkeit bis heute nicht verloren hat. Aber die ist den deutschen „intellektuellen Kreisen“ wohl zu kompliziert, zu linkslastig, da greifen sie eher zum bürgerlichen Polterer Nietzsche, der sich für einen Philosophen hielt und seine Rauschebart-Wahrheiten aussprach, zumal er nach der französischen Aufklärung gerade im Zusammenhang mit dem Christentum nichts wirklich Neues zu bieten hatte, allerhöchstens Details. Aber wennschon Causerien, dann stehe ich eher auf Lichtenberg.

    Aber irrst du dich nicht, Sascha, wenn du Nietzsche im Kleinbürgertum verortest? Sicher, er gehörte aus sozialer Sicht zum mittleren Bürgertum, aber meines Wissens vertrat er mit großer Geste die Ideen des deutschen Großbürgertums, das ja zu diesem Zeitpunkt noch in der aufstrebenden Phase war. Und wie unkompliziert konnten die Nazis an seine „Erkenntnisse“ anknüpfen! Dass linksgerichtete bürgerliche Intellektuelle gern zum Nietzsche greifen, passierte sogar Friedrich Wolf in seinen Anfängen, der aber irgendwann merkte, dass er sich auf der falschen Spur befand, und sich mit Marx zu beschäftigen begann.

    • sascha313 schreibt:

      Kann sein, ich irre mich. Ich gebe zu, nicht allzuviel von Nietzsche gelesen zu haben. Was mich interessiert, sind vor allem marxistische Autoren und schließlich ganz einfache Arbeiter, die oft viel genauer spüren, was richtig und was falsch ist. Zudem muß man natürlich kennen, was bürgerliche Autoren so auf der Spule haben, und man muß vor allen wissen und erkennen, wo der Marxismus gefälscht und entstellt wird. Jetzt erschien irgendwo eine trotzkistische Lenin-Neuauflage… furchtbar, dieser Dreck, und verblödend in seiner Wirkung! In Rußland erschien 2004 ein Reprint der Geschichte der Allunions-KP(B) von 1945 mit einem widerlichen Nachwort des Geschichtsfälschers Roj Medwedjew. Gut, das kann man ignorieren. Aber man muß die Wahrheit erfahren! Zum Glück blieb der Originaltext erhalten. Schließlich, wer lernen will, der wird auch lernen!

    • Nicht weil ich mich für “gebildet halte“, habe ich Nietzsche zitiert, der sich nicht nur gegen die Religion wendete, sondern die Philophie “je mehr man sich der Wissenschaft nähert“ als Verbrechen der Verbrechen bezeichnete!!!

      • Hanna Fleiss schreibt:

        Lieber Jauhuchanam,
        falls es dich beruhigt: Ich halte dich nicht für „gebildet“, sondern für einen Menschen, der einen Ausweg aus dem Dilemma sucht, ihn aber, weil ihm die theoretischen Grundlagen fehlen, immer wieder auf die dümmsten Sachen hereinfällt. Einen Tag will er auf die Barrikaden steigen und alle Kapitalisten zum Teufel jagen, den anderen Tag zitiert er Nietzsche.

        Du hast recht, wenn du dich auf die fehlende Bewusstheit der Arbeiterklasse von heute beziehst. Ich schrieb allerdings vom deutschen Proletariat zu Marxens Zeit. Das war auch nicht allzusehr theoretisch aufgeklärt, aber es war sich im Großteil über seine Lage als ausgebeutetes Objekt des Kapitals im klaren. Selbst diese Überlegung ist heute in der deutschen Arbeiterklasse nicht mehr geläufig. Da hat die Bourgeoisie ganze Arbeit geleistet. Hinzu kommt natürlich der Erfolg der Konterrevolution in den sozialistischen Ländern, besonders in der Sowjetunion. Es wird resigniert, Anpassung und Unterordnung ist weit verbreitet unter deutschen Arbeitern, und auch der Rechtsopportunismus findet bei ihnen eine Menge Anhänger. Nationalismus statt Internationalismus, und das kleinbürgerliche Denken „Haste was, biste was“ bestimmt immer noch die Sicht, obwohl in der nachgewachsenen Generation, und nicht nur in ihr, das Überleben in prekärer Beschäftigung von Millionen zum Alltag gehört. Insoweit hast du völlig recht.

        Was aber den zweiten Teil deines letzten Satzes angeht, so will mir scheinen, Nietzsche als zu spät gekommener Menschheitsaufklärer taugte nicht allzuviel. Denn ausgerechnet das Wichtigste (neben sehr vielem anderen) hatte er nicht begriffen: Dass die Arbeiterklasse eine wissenschaftliche Theorie braucht, um den Kapitalismus stürzen zu können. Die Kapitalisten wissen das, und sie tun alles, um Marx, Engels, Lenin, Stalin für unglaubwürdig zu erklären, ja geradezu für Menschheitsverderber. Und mit dem von Dir zitierten Nietzsche-Satz, die Philosophie, je mehr sie sich der Wissenschaft nähert, sei das Verbrechen der Verbrechen, stellt er sich unzweideutig auf die Seite des Kapitals.

        Ich kann Dir nur raten, Jauhuchanam, schluck nicht alles, was dieser Philosoph des Kapitals aufs Papier gebracht hat. Aktiviere die Skepsis, die jeder Mensch hat, prüfe jeden Satz zunächst auf Logik, und dann prüfe Dich, wo Du selbst stehst, Du bist doch kein Kapitalist, dass Du dessen Gedanken vertreten musst. Das hilft ungemein, solche Schleimscheißereien auf Anhieb durchschauen zu können.

  5. Hanna Fleiss schreibt:

    Sascha, ich halte den Nietzsche auch nicht für ein Muss. Und du hast völlig recht: Die Arbeiter wussten es besser, wer Feind oder Freund ist. Wobei Nietzsche den Marxismus total ignoriert hatte, der spann sich in seine Ideen vom Übermenschentum so sehr ein, dass er nicht wieder herausfand. Schlimm aber, dass auch die heutige (künstlerische) Intelligenz ihn noch immer für eine monumentale Größe hält, die rezitierenswürdig ist. Aber die Intelligenzia hatte in ihrer Mehrheit schon immer den Drall nach rechtsoben.

    Interessant: In der DDR gab es zum Beispiel eine gar nicht so kleine Schelling-Forschung. Ich habe da mal ein bisschen reingesehen, von Widerlegung aus marxistischer Sicht fand ich da eigentlich nichts. Höchstens interessant aus wissenschaftlicher Sicht, um sich in der vormarxistischen Philosophie zurechtzufinden. Was aber die Trotzkisten angeht: Die sind hier in Berlin ziemlich aktiv, beteiligen sich an den Wahlen zum Senat, und wer da nicht genau weiß, wer wen, könnte auf ihre Parolen hereinfallen.

    • Bis heute “wissen die Arbeiter fast nichts darüber, wer Freund oder Feind ist“ !!! — jedenfalls in unserem kapitalistischen Gesellschaftssystem: selbst ihre angeblichen Vertreter in den Gewerkschaften und als “links“ — ja gar sozialistisch — geltenden Parteien, sind des Wahnsinns, dass der Feind = Kapitalismus verändert, reformiert, zum Besseren geändert werden könnte.

      Ohne die Wissenschaft des Sozialismus, muß der Arbeiter – wie alle anderen (sogar seine eigenen Ausbeuter) Menschen auch, alles für Gott, Schicksal oder Karma Gegeben halten, denn so wurde er schließlich abgerichtet und dressiert … und das über Jahrtausende!!!
      Selbst die Kapitalisten halten ihr Tun “für Gottes Werk“ (der CEO von Goldman-Sachs) oder haben erkannt, dass es zwei Klassen gibt (Warren Buffet), der sich trotz dieser “Erkenntns“ einbildet: dass “seine Klasse“ gewinnt.

  6. Ossiblock schreibt:

    Sehr guter Artikel.

    Aber achte bitte, wen Du kommentieren läßt. Ich habe dieses Nazi-Pack erfolgreich vertrieben. Ich schaue immer auf die Homepage, bevor ich Kommentare veröffentliche.

    Beste Grüße

  7. tankist schreibt:

    na Ossiblock, kann mir nicht vorstellen, dass hier Nazis irgendwie ihre braune Suppe verschütten können, Hanna und Sascha, danke für die für mich sehr lesenswerten und interessanten Kommentare, Nietzsche und Trotzki (Bronstein) im Kontext, das ist schon grosses Kino. Nun, die Trotzkisten hier in Berlin, einfach nur lächerlich. Haben sich voll in diesen bürgerlichen Demokratiezirkus integriert und träumen schon von Pöstchen und Diäten. Gab mal einen, der ist in Moskau geblieben, obwohl die braune Bestie schon auf ca. 30 km ran war. Mir ist nicht bekannt, ob sich der Gen. Stalin mit Nietzsche beschäftigt hat. Wohl bekannt sind mir seine Auseinandersetzungen mit Trotzki und seinen „Ideen“.

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