Sergej Golik: Der Stalinsche Durchbruch

5wk0rmhmwhoUnter der Führung Stalins entwickelte sich die Sowjetunion im Laufe von 30 Jahren aus einem verarmten Agrarland, das abhängig war von ausländischem Kapital, zur mächtigsten Industriemacht der Welt, in ein Zentrum einer neuen, sozialistischen Zivilisation. Aus der bettelarmen und ungebildeten Bevölkerung des zaristischen Rußland wurde eine der belesensten und gebildetsten Nationen in der Welt. Die politische und ökonomische Bildung der Arbeiter und Bauern erreichte nicht nur, sondern übertraf damals zu Beginn der 1950er Jahre das Bildungsniveau der Arbeiter und Bauern eines jeden beliebigen entwickelten Landes. Die Bevölkerungszahl der Sowjetunion hat in dieser Zeit um mehr als 23 Millionen Menschen [1] zugenommen.

Während der Regierungszeit Stalins wurden mehr als 1500 der größten industriellen Objekte [2], einschließlich DneproGES, Uralmasch, ChTS, das GAZ, SIS, die Betriebe in Magnitogorsk, Tscheljabinsk, Norilsk und Stalingrad aufgebaut. Vergleichsweise dazu wurde in den letzten 20 Jahre in Rußland nicht ein einziges Unternehmen in einer solchen Größenordnung errichtet. [Weiterlesen …]

Nach dem Großen Vaterländischen Krieg

Schon in 1947 war das industrielle Potential der UdSSR vollständig wieder hergestellt, und in 1950 war es um mehr als das doppelte in Bezug auf die Vorkriegszeit 1940 angewachsen. Keines der Länder, die unter dem Krieg gelitten hatten, hatte in dieser Zeit ein solches Niveau erreicht, nicht einmal das Vorkriegsniveau – trotz gewaltiger finanzieller Infusionen seitens der USA. Die Preise für Grundnahrungsmittel waren in den 5 Nachkriegsjahren in der UdSSR um mehr als das doppelte gesunken, während sich in den größten kapitalistischen Ländern die Preise erhöhten, in einigen Ländern sogar um das doppelte und mehr. Das sagt etwas aus über den grandiosen Erfolg dieses Landes, in dem nur fünf Jahre zuvor der zerstörendeste aller bisherigen Kriege in der Geschichte der Menschheit zu Ende gegangen war, und unter dem die Völker der Sowjetunion am meisten zu leiden hatten!!

Bürgerliche Prognosen vs. sowjetische Tatsachen

Bürgerliche Experten hatten 1945 die offizielle Prognose aufgestellt, daß die Wirtschaft der UdSSR erst 1965 das Niveau von 1940 erreichen kann – unter der Bedingung, daß sie ausländische Anleihen aufnehmen würde. Die Sowjetunion übertraf dieses Niveau bereits 1949 – und das ohne jegliche äußere Hilfe. 1947 hob die UdSSR als erstes Land der Welt nach dem Krieg das Lebensmittelmarkensystem auf. Und nach 1948 verringerten sich bis zum Jahre 1954 jährlich die Preise für Lebensmittel und Massenbedarfsartikel. Die Kindersterblichkeit sank 1950 im Vergleich zu 1940 um mehr als das doppelte. Die Zahl der Ärzte nahm um das 1,5-fache zu. Die Zahl der wissenschaftlichen Institutionen erhöhte sich um 40 % und die Zahl der Studenten an den Hochschulen wuchs um 50 % usw.

Ein hoher Lebensstandard für Alle

In den Geschäften war ein Überfluß an vielfältigen Industriewaren und Lebensmitteln vorhanden, den Begriff eines Mangels gab es nicht. Die Auswahl an Lebensmitteln in den Lebensmittelgeschäften war wesentlich breiter, als in manchen modernen Supermärkten heute. Jetzt können die Russen lediglich in Finnland eine solche Wurst erhalten, die an jene sowjetischen Zeiten erinnert. Beinahe überall in sowjetischen Lebensmittelgeschäften waren Krabben erhältlich. Die Qualität und Vielfalt der Konsumgüter und der Lebensmittel, ausschließlich einheimischer Herkunft, waren unvergleichlich höher als heutige Gebrauchsgüter und Lebensmittel. Kaum waren neue Tendenzen in der Mode aufgekommen, wurden sie augenblicklich geprüft, und schon wenige Monate später waren modische Artikel in Hülle und Fülle in den Regalen der Geschäfte zu haben.

Hohe Löhne – vernünftige Preise

Der Lohn der Arbeiter betrug 1953 zwischen 800 bis zu 3000 Rubel und mehr. Die Bergarbeiter und Metallurgen bekamen bis zu 8000 Rubel. Junge Ingenieure erhielten bis zu 1300 Rubel. Ein Sekretär eines Stadtbezirkskomitees der KPdSU bekam 1500 Rubel, und das Einkommen eines Professors und Akademiemitglieds war nicht selten höher als 10.000 Rubel. Ein Auto der Marke „Moskwitsch“ kostete beispielsweise 9.000 Rubel, ein Weißbrot (1 kg) – 3 Rubel, ein Schwarzbrot (1 kg) – 1 Rubel, 1 kg Rindfleisch – 12,50 Rubel, ein Fisch (Zander) – 8,30 Rubel, 1 Liter Milch – 2,20 Rubel, 1 kg Kartoffeln – 0,45 Rubel, 0,6 Liter „Shiguljowskoje“ Bier – 2,90 Rubel, 1 Meter Kattunstoff – 6,10 Rubel. Ein komplettes Mittagessen in einer Gaststätte kostete 2 Rubel, und ein Abend im Restaurant für zwei Personen mit einem guten Abendessen und einer Flasche Wein kostete 25 Rubel.

Je stärker der Sozialismus – desto sicherer der Frieden!

Und all dieser Überfluß und das auskömmliche Lebens wurde erreicht, ungeachtet eines 5,5 Millionen starken, „bis an die Zähne“ bewaffneten, der besten Armee der Welt! Ab 1946 wurden in der UdSSR die Arbeiten an den Atomwaffen und in der Energetik begonnen; die Raketentechnik wurde entwickelt; es begann die Automatisierung der technologischen Prozesse; die neueste Rechentechnik und Elektronik wurde entwickelt; Flüge in den Kosmos begannen; die Nutzung des Erdgases im ganzen Land wurde ausgebaut und die Haushaltstechnik wurde weiterentwickelt. Ein Jahr früher als in England wurde in der UdSSR das erste Atomkraftwerk der Welt errichtet – 2 Jahre früher als in den USA. Allein in der Sowjetunion gab es Atomeisbrecher.

Welche Ziele wurden unter Stalin verwirklicht?

So wurden in der UdSSR innerhalb eines Fünfjahrplans – von 1946 bis 1950 – unter den Bedingungen der harten militär-politischen Auseinandersetzungen mit der reichsten kapitalistischen Macht der Welt ohne irgendwelche äußere Hilfe wenigstens drei sozial-ökonomische Aufgaben gelöst:

  1. die Volkswirtschaft wurde wiederhergestellt;
  2. das Wachstum des Lebensstandard der Bevölkerung war gesichert;
  3. der ökonomische Aufschwung für die Zukunft war gewährleistet.

Und sogar heute noch zehrt Rußland von den Errungenschaften aus der Stalinzeit: in der Wissenschaft, in der Industrie und praktisch in allen Lebensbereichen.

Der Sozialismus als Beispiel

Der Präsidentschaftskandidat der USA Stevenson bewertete die Lage so, daß wenn die Wachstumsraten der Produktion des Stalinschen Rußland beibehalten werden, wird bis 1970 der Umfang der russischen Produktion 3-4 mal größer sein als in den USA. In der Septemberausgabe der Zeitschrift „National Business“ von 1953, in einem Artikel von Herbert Harris „Die Russen überholen uns“ wurde bemerkt, daß die UdSSR dem Wachstumstempo nach jedes beliebige Land überholt, und daß die Wachstumsrate in der UdSSR zur Zeit 2-3 Male größer ist, als in den USA.

Eine „Ohrfeige“ für angebliche „Demokraten“…

Als 1991 die neuen russischen „Demokraten“ auf einem sowjetisch-amerikanischen Symposium, vom „japanischen Wirtschaftswunder“ zu faseln begannen, erhielten sie von dem japanischen Milliardär Hiroshi Terawaman eine glänzende „Ohrfeige“: „Sie reden hier nicht über das wesentliche, nämlich über Ihre avantgardistische Rolle in der Welt. 1939 waren Sie, die Russen, die Klugen, und wir, die Japaner, die Dummköpfe. 1949 wurden Sie noch klüger, und wir waren immer noch Dummköpfe. Doch 1955 sind wir klüger geworden, und Sie haben sich in fünfjährige Kinder verwandelt. Unser ganzes Wirtschaftssystem wurde praktisch vollständig von Ihnen kopiert, mit dem einen Unterschied, daß bei uns Kapitalismus herrscht, und wir private Produzenten haben, und wir niemals mehr als 15 % Wachstum erreicht haben, während Sie beim gesellschaftlichen Eigentum auf die Produktionsmitteln 30 % und mehr erreichen konnten. In allen unseren Firmen hängen Ihre Losungen aus der Stalinzeit.“

Eine tiefe Verbeugung vor dem Genossen Stalin!

Einer der besten Vertreter der Russisch-Orthodoxen Kirche, der Weihbischof Luka (Erzbischof von Simferopol und Krim) schrieb: „Stalin hat Rußland gerettet. Er hat der ganzen übrigen Welt vorgeführt, was Rußland bedeutet. Und deshalb verbeuge ich mich als orthodoxer Christ und russischer Patriot tief vor dem Genossen Stalin.“ Niemals hat es in der Geschichte unseres Landes solche majestätischen Veränderungen gegeben, wie in der Stalinepoche! Die ganze Welt verfolgte voller Bewunderung unsere Erfolge! Gerade deshalb jetzt wird die teuflische Aufgabe realisiert – niemals mehr zuzulassen, an den Schalthebeln der Macht Menschen zuzulassen, die auch nur im Entferntesten an Josef Wissarionowitsch Stalin erinnern, der sein ganzes Leben dem Volk gewidmet hat. Und dazu ist es notwendig, die Tätigkeit und das Leben dieses großen Menschen auf jede nur mögliche Weise zu verleumden.

Die Motive der Lügner sind uns bestens bekannt!

Doch ein Vierteljahrhundert der zügellosesten Propaganda gegen Stalin hat den Organisatoren nicht einmal einen Sieg über den toten Stalin gebracht. Die Motive derer, die Stalin verleumden, sind uns bestens bekannt. Dieser ganze Irrsinn wird über uns ausgeschüttet, damit wir durch den Vergleich mit dem, was damals erreicht wurde, nicht beginnen, über die Kriminalität des heutigen Geschehens nachdenken. Nicht einmal in Gedanken sollen wir zu den Ideen des Sozialismus zurückkehren! Die stalinfeindliche Kampagne verfolgt nur ein einziges Ziel: Sie soll das Volk daran hindern, das Stalinsche Wirtschaftssystem wieder herzustellen, das es uns sehr bald erlauben würde, unser Land unabhängig und stark zu machen.

Autor: Sergej GOLIK

Quelle: KP Belarus

Anmerkungen:
[1] vgl. Große Sowjetenzyklopädie, Berlin, 1952, S.31: Bevölkerungswachstum von 1926-1939 (in den Grenzen von 1939) um 23,439 Millionen (= 15,9% ); zum Vergleich: im gesamten kapitalistischen Europa nur 8,7%.
[2] DneproGES: Dnepr-Wasserkraftwerk; errichtet im Rahmen des Leninschen GOELRO-Planes 1927-1932, wurde von den Nazis zerstört, wiederaufgebaut 1944-1950, Gesamtleistung: 650 MW. Später wurde DneproGES-2 errichtet (1969-1980) mit 836 MW. Uralmasch: Uraler Schwermaschinenbaubetrieb, errichtet 1933, während des Krieges wurden dort u.a. 19.000 Panzergehäuse und 30.000 Geschütze hergestellt. ChTS: Charkower Traktorenwerk Тergo Ordshonikidse: Allein in ersten Planjahrfünft von 1931 an wurden dort 17.374 Traktoren hergestellt. Während des Großen Vaterländischen Krieges mußte der Betrieb zuerst nach Stalingrad und dann nach Kasachstan evakuiert werden. GAZ: Automobilbau Gorki, während des Krieges wurde die Produktion umgestellt auf Militärfahrzeuge, nach 1945 wurde dort der bekannte Pkw. „Wolga“ gebaut. SIS: „Stalinwerk“, von 1931 an wurden dort am Fließband Lastkraftwagen, später auch Autobusse und Pkw. hergestellt.

(Übersetzung: Florian Geißler)
Mit freundlicher Genehmigung übernommen von Kommunisten-Online.

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17 Antworten zu Sergej Golik: Der Stalinsche Durchbruch

  1. gunst01 schreibt:

    Nicht jeder Lack hält was er verspricht. Gerade im schönsten Glanz bildet er oftmals unschöne Risse. Ein Bericht des Spiegels vom 09.02.1955 zeigt doch, dass Wohlstand und Versorgung arg zu wünschen ließen.

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  3. sascha313 schreibt:

    Wer Schlechtes denkt, wird auch immer nur Schlechtes finden!
    (Die Nazis haben das auch getan: s.Ausstellung „Das Sowjetparadies“)
    Und wer dem Spiegel glaubt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.

  4. Jens Berger schreibt:

    Saschas Meinung zum Spiegel kann ich nur beipflichten. Vielleicht ist der Herr gunst01 auch regelmäßiger Leser der BILD –Zeitung und könnte uns an dieser Stelle mit „wertvollen“ Informationen helfen, die Welt zu verstehen?

    Zum diskutierten Artikel füge ich mal an:
    Die angeführten 5,5 Mill. Rubel im Verteidigungshaushalt der UdSSR sind vermutlich ein Übersetzungsfehler. (ist schon korrigiert! N.G.) Dass die UdSSR den Wiederaufbau ihres zerstörten Landes ganz aus eigener Kraft gestemmt hat, ist nur die halbe Wahrheit. Ich erinnere an die Reparationen die die DDR in (fast) vollem Umfang für beide deutsche Staaten an die UdSSR geleistet hat. Von entscheidender Bedeutung waren dabei auch wiss. Leistungen von Ardenne, Baade, Schmeisser …die letztendlich halfen, die Weltmachtstellung der SU zu festigen.

    Dass es in jedem Geschäft der UdSSR in ausreichendem Maße Krabben gegeben haben soll, halte ich für eine maßlose Übertreibung, die die Glaubwürdigkeit des Artikels in Frage stellt. Richtiger wäre die einfache Formulierung, dass die Lebensmittelversorgung in der UdSSR ab dem Jahre 1947 wieder gesichert war. Diesem Satz hätte sicherlich auch Stalin zugestimmt und zum Abschluß möchte ich folgenden Fakt ergänzen:
    Die rasche Überwindung der Folgen des Krieges und die planmäßige Weiterentwicklung der sowjetischen Volkswirtschaft, machten es Stalin möglich, der Welt einen Vorschlag, zur Gründung eines vom kapitalistischen Weltsystem unabhängigen Währungsfond zu unterbreiten, der auf großes Interesse in Osteuropa, Asien und Südamerika stieß. Die Ermordung Stalins machte auch diesem Projekt ein Ende.

    Grenzer84

    • sascha313 schreibt:

      Sicher. Die Reparationen nach 1945 waren allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn die Verluste waren unermeßlich hoch. Und die Schäden, die die Nazis in der Sowjetunion angerichtet hatte, waren weitaus größer als in jedem anderen Land. Aber es geht ja vor allem um die Vorkriegszeit. Klar, in der Autoindustrie u.a. wurden ja auch italienische und USA-Lizenzen genutzt (Ford, auch Renault u.a.), mit Unterstützung von ausländischem Personal (Ingenieure, Techniker etc). Doch warum hätte man das auch nicht tun sollen??? Das mit den Krabben ist freilich lächerlich…
      Das Währungsprojekt war allerdings brisant!!! Damit wäre der Dollar wesentlich angeschlagen worden. Und noch etwas – denn das war nicht das einzige! Siehe auch hier: Sowjetischer Rubel anstatt Dollar!

  5. Tankist schreibt:

    Nun gut, nach Lenins Tod gab es eine erbitterte Auseinandersetzung zwischen Stalin und Bronstein. Jeder kam aus seiner Religion. Letzterem ging es um persönliche Macht, Wichtigtuerei und wie man heute sagt „Präsenz“. Wie verlief das Duell?

    Bronstein (oder wie er sich nannte „Trotzki“) wurde von Lenin nach Brest geschickt, seinem Naturell folgend feilschte er mit dem Feind und versagte kläglich. Stalin vertraute Lenin den neuralgischen Punkt Zaryzin an der Wolga (auch als Stalingrad bekannt)an. Die Konterrevolution wurde gestoppt und vernichtend geschlagen. Bis 1940 spie Bronstein aus einem fernen Land Gift und Galle gegen Stalin. Doch Stalin führte das Agrarland Russland unbeirrt zur Industrie- und später Atommacht. Diese Niederlage der Kultur des Feilschens und niederen Handelns konnten die Tempelherren dieses Glaubens nicht hinnehmen. Sie suchten und fanden eine Kraft, die den Aufbau des Sozialismus unter Stalin stoppen sollte. Die menschlichen Kollateralschäden waren grausam und erschreckend, die militärische Niederlage gegen den Sozialismus glich für sie einem Fiasko. Von Angesicht zu Angesicht hatten sie keine Chance. Also wählten sie ihrem Wesen entsprechend den Weg der Niedertracht.

    Unter dem Deckmantel der Loyalität zu Stalin und zum Sozialismus hatten sich Trotzkisten in der Partei der Bolschewiki eingenistet. Den Silberlingen und Lockrufen der Tempelherren folgend zerstörten sie das Leben von Millionen von aufrichtigen Werktätigen, führten sie unter die Knute des Kapitals zurück. Söhne, deren Väter den Faschisten das Siegesbanner in ihren imperialistischen Tempel rammten, Töchter, deren Mütter in den Munitionsfabriken hinter dem Ural „sa rodinu, sa stalina“ auf Geschosse schrieben, wurden Opfer der Konterrevolution.

    Ihnen ist es gelungen, den Privatbesitz an Produktionsmitteln zu retten. Nach dem Ende des Sozialismus können sie ungestört Kriege führen, Ersparnisse ihrer Bürger durch Niedrigzins schmelzen lassen und ihre Reichtümer anhäufen. Auf s.g. demokratischem Weg werden sie es nicht lassen. Daher ihre Zuneigung zu ihrem Bronstein und ihr zügelloser Hass auf Stalin.

  6. Tankist schreibt:

    Stalin kam nicht als Kommunist und Bronstein nicht als Verräter auf die Welt. Beide waren Söhne ihrer Religionen. Beide studierten Marx und Engels, beide waren an Lenins Seite. Der entscheidende Unterschied liegt in den Taten beider: Stalin, Priesterseminarist, führte die Sowjetunion zum Sieg. Bronstein……… 30 Silberlinge retteten ihn auch nicht.

    • sascha313 schreibt:

      …das letztere stimmt nicht. Trotzki war beinahe von Anfang an ein Gegner Lenin’s und später sogar Antikommunist. Stalin dagegen stand von Anfang an völlig auf Seiten Lenin’s. Lies mal Lenin über Trotzki („Zwei Schritte vorwärts…“ in: LW Bd.7) und Stalin über denselben (Bd.13), dann wirst Du den Unterschied feststellen. Stalin entlarvte die trotzkistischen und verschiedene andere Fälscher der Geschichte der Partei. Er rief dazu auf, das Studium der Parteigeschichte in wissenschaftliche, bolschewistische Bahnen zu lenken und charakterisierte den Trotzkismus als Vortrupp der konterrevolutionären Bourgeoisie.

    • Bei den bigotten Christen, bornierten Nationalisten und chauvinistischen Rassisten bist du mit eurer “jüdischen Weltverschwörung“ doch willkommen: Welcher Teufel reitet dich, dass du dir einbildest, dass dein Nazi-Gedankengut mir entgehen könnte?

  7. martinemko schreibt:

    Danke für diese Nachrichten aus der Zukunft – ich teile weiter!

  8. Tankist schreibt:

    nu ladno Sascha, wir sollten nicht Erbsen zählen wenn wir Bohnen meinen. Beide, Bronstein und Sosso waren jung, voller Energie und Hunger auf Erfolg. Sosso, also Stalin studierte Marx und Engels um sie später zur materiellen Gewalt werden zu lassen, Lenin als streneger Zuchtmeister tat ihm dabei denke ich ganz gut. Bronstein war einfach nur ein eitler Gockel, Menschen sind halt so.
    Unser theoretisches Fundament ist absolut in Ordnung, keine Frage. Es sind Menschen, die das Haus darauf bauen. Beim nächsten Mal sollten wir das etwas mehr berücksichtigen.

  9. Tankist schreibt:

    jauhuchanam, danke für Deine Worte, sie zeigen mir (Du meinst doch mich?) dass ich mich offensichtlich ungeschickt ausgedrückt habe. Unbestritten ist, sowohl Dschugaschwili als auch Bronstein kamen nicht als Stalin und Trotzki auf die Welt. Ihre Entwicklung machte Josef Wissarionowitsch zum Kommunisten und Führer der Sowjetunion, Lew Dawidowitsch zum Konterrevolutionär und Verräter.
    Letzterer diente mit seinem Handeln der Reaktion, den Besitzenden der Imperialistischen Welt.

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