Das Märchen vom „Arbeitgeber” und „Arbeitnehmer”

joblessDie falschen Begriffe: Seit ewig langen Zeiten wird immer derjenige, der arbeitet als „Arbeitnehmer” bezeichnet und derjenige, der diesen Menschen dafür bezahlt, „Arbeitgeber” genannt. Diese beiden Formulierungen sind schlichtweg falsch. Wer arbeitet, stellt seine Arbeitskraft zur Verfügung. Arbeitskraft ist nüchtern betrachtet eine Ware, die man gegen Lohn verkauft und nur deswegen auf dem „Markt” existiert, weil der Arbeiter keine anderen „Waren” hat, die er gegen Geld verkaufen könnte. Das geschieht gegenüber Leuten, die genug Geld haben, sich Arbeitskraft kaufen zu können. Diese NEHMEN demnach die Arbeitskraft eines anderen und bezahlen dafür.

Wer gibt hier und wer nimmt?

Das Kapital eines Arbeiters ist also seine Arbeitskraft. Er gibt/verkauft sie. Ein anderer nimmt/bezahlt sie. Müßte es demnach nicht umgekehrt sein?

Der sogenannte „Arbeitgeber” wird behandelt, als täte er der Welt einen Gefallen, wenn er den Menschen mit überschüssiger Arbeitskraft die Möglichkeit gibt, sich an einem Arbeitsplatz abzuarbeiten. Der sogenannte „Arbeitnehmer”, also derjenige, der sich bei einem Kapitalisten abrackern „darf”, hat gar keine andere Wahl, als jeden Tag dem Verkauf seiner Kraft zuzustimmen, die ein anderer nimmt. Auf den Preis der „Ware” Arbeitskraft hat er zudem nicht einmal Einfluß.

Der Kapitalist läßt andere für sich arbeiten

Es ist also völliger Schwachsinn, jemanden „Arbeitgeber” zu nennen, der täglich die Arbeitskraft eines anderen nimmt. Nicht umsonst sagen die Kapitalisten gerne den Satz: „Der/die arbeitet FÜR mich.” Allein dieser Satz drückt schon aus, worum es einem sogenannten „Arbeitgeber” geht. Er braucht jemanden, der sich für ihn krummbuckelt, damit er sich mit der erkauften Arbeitskraft einen schönen Lenz machen kann. Denn schaut man sich die Hungerlöhne an, die mittlerweile gezahlt werden und betrachtet die Tatsache, daß Gewinne von paar Kapitalisten immer mehr in die Höhe schnellen, dann wird das offensichtlich. Denkt mal darüber nach, wenn Ihr wieder mal vor einem „Chef” zu Kreuze kriechen und buckeln sollt.

Wird das Geld gerecht verteilt?

Wer hier etwas nimmt, sind ganz andere. Und mit welchem Recht eigentlich muß ein sogenannter „Arbeitgeber” immer mehr Geld haben, als derjenige, der für ihn arbeitet? Okay, er muß sich selbst privat versichern, muß Investitionen tätigen, Produktionsmittel kaufen, die Leute bezahlen, wenn möglich noch mehr Arbeitskraft einkaufen etc. pp. Das ist völlig richtig. Aber es ist doch unfair, wenn ihm dann abzüglich all dieser Dinge mehr an Privatkapital zur Verfügung steht, als demjenigen, der die Drecksarbeit gemacht hat. Wäre es nicht viel fairer, wenn dem sogenannten „Arbeitgeber” am Ende genauso viel Privatgeld zur Verfügung stehen würde, wie dem, den er für seine Arbeitskraft bezahlt? Oder noch besser, wenn gerecht geteilt werden würde?

Das wußte Friedrich Engels!

Schon Friedrich Engels schrieb im Vorwort zur dritten Auflage von Karl Marx’ „Kapital”:

Arbeitnehmer.png

(Karl Marx: Das Kapital, Bd.1, in: MEW, Bd.23, S.34.)

Jetzt kann man vielleicht auch verstehen, wieso ein „Arbeitgeber” niemals auf meine Loyalität hoffen kann. Ich unterwerfe mich doch keiner Doktrin, die grammatikalisch, mathematisch und logisch betrachtet völliger Unfug ist.

„Arbeitslosigkeit” – wie bitte???

Gleichsam ist es völliger Unfug, von „Arbeitslosen” zu sprechen. Es gibt schlichtweg keine Arbeitslosen. Wenn jemand seine Wohnung putzt, so ist das Arbeit. Wenn jemand seine Wäsche wäscht, so ist das Arbeit. Wenn eine Mutter die Kinder versorgt, so ist das Arbeit. Wenn jemand Modelle bastelt, so ist das Arbeit. Wenn jemand sein Essen kocht, so ist das Arbeit. Wenn jemand Angehörige pflegt, so ist das Arbeit. Wenn sich jemand ehrenamtlich engagiert, so ist das Arbeit. Nur mit dem Unterschied, daß all diese Leute dafür nicht entlohnt werden.

Laßt euch nicht für dumm verkaufen!

Sinn und Zweck der Arbeit kann es doch nicht sein, daß man seine Arbeitskraft paar wenigen Hanseln zum Spottpreis verhökert, nur weil diese bißchen bunt bedrucktes Papier in der Tasche haben, das ohnehin aus dem Nichts geschaffen wird.

Quelle: Schnakenhascher via Kommunisten-Online

pdfimages   Das Märchen vom Arbeitnehmer

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17 Antworten zu Das Märchen vom „Arbeitgeber” und „Arbeitnehmer”

  1. German JaCobi schreibt:

    Solange jedes menschliche Individuum, „gerecht“ nur mit „angemessen, fair“ gleichsetzen kann, weil auch Philosophenweisheit und Rechtsgelehrtes dazu nicht mehr hergibt, vor allem nichts, was alltagstauglich, praktikabel wäre, wird sich nichts ändern in Richtung mehr dieses Idealzustandes, dessen Zweck den allermeisten so wenig bekannt ist, dass das Ergebnis des entsprechend ungerechten Gebens und Nehmens so ziemlich alles irritiert. Denn die vielen Gemeinsamkeiten sind ja damit nichts weiter als Machtspielchen zwischen wenigen Unabhängigeren und mehr Abhängigeren, die den Stärkeren mehr Vorteile verschaffen müssen aufkosten der Schwächeren.

    • sascha313 schreibt:

      Komisch, daß die Neoliberalen und deren verblödetes Fußvolk zu diesem Thema nichts beitragen können (oder wollen?!) als allgemeines, nichtssagendes Gewäsch. Was ist Gerechtigkeit? Das wußte eben auch schon Karl Marx, dessen enormes wissenschaftliches Werk die Welt veränderte (!) und für Hunderte Millionen Menschen auf dieser Welt gerechtere Lebensumstände bewirkte! Solche Lebensumstände nämlich, die ein auskömmliches, ein menschenwürdiges Dasein ermöglichten, wo es keinen Hunger, keine Armut, keine Obdachlosigkeit, keine Ausbeutung und keine Kriege gibt. Aber das scheint nicht in den Kopf von denjenigen reinzugehen, die vor lauter „Nichts ist unmöglich“ und „Du kannst alles erreichen, wenn Du willst“ und dergleichen Dummheiten keinen Ort zum Denken mehr haben.

      Die Parasiten der Gesellschaft
      Warum sind wir für den Sozialismus?
      Neoliberale Indoktrination an deutschen Schulen

  2. Hanna Fleiss schreibt:

    In der DDR hätte die Umkehrung der Begriffe eigentlich jedem Schüler klar sein müssen. Das ist heute überhaupt nicht mehr sicher, Linke (oder die sich dafür halten) reden ganz selbstverständlich davon, und selbst die Linkspartei benutzt in Reden und Schriften die Begriffe Arbeitgeber/Arbeitnehmer im westlichen Sprachgebrauch, statt diese „Arbeitgeber“ als das zu bezeichnen, was sie sind: Ausbeuter menschlicher Arbeitskraft.

    Da ich in den neunziger Jahren ein paar Wochen in einem kleinen Westberliner Unternehmen gearbeitet habe (selbstverständlich unterbezahlt), bei einem „Krauter“, welchen Begriff ich noch von meinem Opa kenne, war dieses Verhältnis für mich unverschleiert und sehr offensichtlich, nämlich dass der Besitzer des Unternehmens uns alle richtiggehend ausbeutete und den Ertrag unserer Arbeit in die eigene Tasche steckte. Was aber nicht heißt, dass irgend jemand sich darüber beschwerte oder mokierte, nein, das wurde als Normalität hingenommen. In einem großen Konzernbetrieb aber ist die Ausbeutung der Arbeiter und Angestellten so weit verschleiert, dass man schon Detektiv sein muss, um hinter die Kulissen blicken zu können. Dadurch ist es nicht ganz einfach, gerade Westdeutschen und Westberlinern die Umkehrung der Begriffe verständlich machen zu können. Sie empfinden sich als Teil einer imaginären Maschinerie im Selbstlauf, sind auch größtenteils gar nicht über die Einnahmen und deren Verteilung an Aktionäre informiert, sie sind bloß froh, überhaupt Arbeit zu haben, und solche Überlegungen liegen ihnen allzu fern.

    So gesehen, liegt eine große Aufgabe vor uns, erst mal überhaupt die Begriffe zu klären. – Ich bin Rentnerin, ich bin raus aus dem Betriebsgeschehen, nun müssen die ran, die noch Arbeit und Mut zum Risiko haben, ein wenig für Aufklärung zu sorgen. Mut zum Risiko – denn wie es mit der Meinungsfreiheit in den Betrieben steht, wissen wir alle doch viel zu genau, obwohl sie uns grundgesetzlich genehmigt ist.

    • sascha313 schreibt:

      Das mit den Begriffen wußte auch Peter Hacks: „Ganz zu recht“, schrieb er, „ist in den Lehren des Konfuzius die die berühmteste: ‚Wenn Euch der Kaiser die Regierung anvertraute, was würdet Ihr zuerst tun?‘ – Der Meister anwortete: Unbedingt die Namen berichtigen.‘ “
      (P.Hacks: „Am Ende verstehen sie es“, S.49)

    • Harry56 schreibt:

      Guten Tag, Genossin Hanna! Zu der von dir oben gemachten Feststellung der Hinnahme der heutigen kapitalistischen Ausbeutungsverhältnisse durch die erdrückende Mehrheit der heutigen Lohnabhängigen gibt es eine interessante Aussage von Marx. Er sagte mal in einer seiner Arbeiten, das Proletariat ist REVOLUTIONÄR oder – NICHTS!
      Werfen wir einen ungetrübten Blick auf die augenblicklichen Verhältnisse in der BRD, der übrigen Welt, müssen wir uns wundern oder gar jammern, dass es so ist und nicht anders?
      Natürlich ist immer ein Ausweg, ein „Notausgang“ aus dem Kapitalismus möglich, auch oft vorsichtig, behutsam, aber die Tür muss geöffnet werden, vorausgesetzt, genügend Menschen bringen dazu Wissen, Willen und Energie auf.

      Noch einen guten Tag allen hier!

      • an Harry56

        Jammern und Klagen über die Verhältnisse bringt nichts: Sie sind nun einmal so, wie wir sie vorfinden. —

        Innerhalb des — ich kann da nur für unsere Heimat sprechen — Teils der Bolschewistischen Weltbewegung in unserem Land empfinde ich, daß eine große Resignation – wenn nicht sogar eine Hoffnungslosigkeit – unter den Revolutionnären herrscht.

        Mit einer solchen „Einstellung“, gewinnt niemand auch nur einen Blumentopf — wie erst einen Arbeiter?

        Ganz gundsätzlich fehlt mir für eine derartige Selbst-Aufgabe jedes Verständnis, wenn ich sie auch menschlich nachvollziehen kann.

        Es ist keine hundert Jahre her, daß der Sozialismus im grausamen Zarenreich nach der erfolgreichen Großen Oktober Revolution Lenins 1917 den bedeutensten Sieg der Menschheitsgeschichte errungen hat —> am 30. Dezember 1922 wurde die Union der SOZIALISTISCHEN RÄTE Republiken gegründet und hat unter den grausamsten Schlägen, zu denen der Kapitalismus/Imperialismus fähig ist, jeden Angriff abgewehrt!

        Millionen von Arbeiter verloren zwischen dem 25. Oktober jul.) / 7. November 1917 (greg.) und dem 30. Dezember 1922 ihr Leben — ungezählt sind dabei all die Kinder und Alten, die während dieser Zeit verhungert sind oder wegen banalsten Krankheiten nicht behandelt werden konnten und starben! …

        Keine 19 Jahre später – am 22. Juni 1941 – überfällt die damals mächtigste Kapitalistisch-Imperialistische Weltmacht — das Militärbündnis mit dem NAMEN NATO, upps! Deutsches Reich — die Sowjetunion.

        Mehr als 42.000.000 Menschen, die in der UdSSR lebten, verloren DIREKT in diesen 1416 Tagen des MASSEN-MORDES des Deutschen Reiches ihr Leben = 33 % aller Menschen, die dort lebten!
        Durchschnittlich 29.661 Menschen am TAG!

        Vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944 sind allein in 871 Tagen der Belagerung LENINGRADS durch das Deutsche Reich jeden Tag durchschnittlich über eintausend Menschen ERMORDET worden! – durch die Hungerblockade des Deutschen Reiches!

        „Selbstverständlich“ musste sogar die Aufklärung der Sowjetunion den Massenmord an der Bevölkerung Leningrads „herunterspielen“ (*A), da sich sonst schon aus purer Verzweiflung die Menschen, die in Leningrad lebten, den Schlächtern des Deutschen Reiches ergeben hätten, die dann den Rest der Bevölkerung *einfach liquidiert* hätten!!!

        —> einfach nur, um STALIN als Versager darstellen zu können, was selbst innerhalb der Roten Armee dazu geführt hätte, Stalin zu stürzen und den Weg zur „Bedingungslosen Kapitulation der UdSSR“ freigemacht hätte!

        (*A) „Herunterspielen“: = In Leningrad lebten von den einst (1941) etwa acht Millionen Menschen nur noch 800.000 Menschen Anfang 1944!
        => 90 % der Bevölkerung Leningrads wurde von der Wehrmacht und SS ERMORDET!

        Dort allein wurden mehr Menschen ERMORDET – nämlich 7,2 Millionen – als im Holocaust!
        = 5,54 % der russischen Bevölkerung —
        Moskau und Stalingrad – aber vor allem Stalingrad, denn dort verloren von 7,1 Millionen Rotarmisten mehr als 1,7 Millionen ihr Leben! = 24 % aller Menschen, die die Sowjetunion militärisch verteidigten!

        Jeder mag meinen, was er über Stalin abgerichtet und dressiert *glauben muß*, aber die Strategie der Verteidigung des „Sozialismus in einem Land“ (wie es die Deppen des Trotzkismus VERACHTEN! und mit dem sie Stalin – zum Gefallen der Kapitalisten – verfemen!) hat nicht nur die Sowjetunion GERETTET und 200-Millionen Menschen vor der VERSKLAVUNG durch die Wehrmacht und SS des „Deutschen Reiches“ bewahrt!

        Mao und die KP-Chinas konnte danach durch die Unterstützung der Sowjetunion in China triumphieren!

        — Mein Vater – der im Krieg mit 17 Jahren SEINE beiden Beine verlor – lehrte mich:
        „Georg!“ Laß dir nichts erzählen! Wenn Hans ins Wasser springt und sich Hänschen von der Brücken wirft oder sich Johann auf die Gleise legt, um vom Zug überfahren zu werden:
        DANN IST DAS für DICH NIEMALS ein Anlass dazu, es solchen VERRÜCKTEN gleichzutun!!!“
        Meide solche Menschen!“

        Mein Sohn Yauhushua Mugisu Engo Löding (18) sagte mir gerade:
        „Wenn mir jemand Steine in den Weg legt, dann werde ich daraus entweder eine Brücke, eine Burg oder ein Schloß bauen!“

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  10. S. Erfurt schreibt:

    Und wieder ein Steuermärchen: Eine US-Firma lässt in Ireland produzieren und gewinnt den Prozess gegen die Steuerzahlung in Ireland. Was steckt dahinter?

    Diese Kapitalverbrecher nutzen gerne den Begriff der Wertschöpfung und behaupten damit, daß die sog. Wertschöpfung auch in den USA stattfindet. Tatsächlich jedoch entsteht der Profit ebenda wo Menschen ausgebeutet werden, nämlich in Ireland, also da wo die Arbeit gesellschaftlich eingebracht wird. Wäre es da nicht allzu gerecht wenn das Ergebnis dieser gesellschaftlichen Arbeit in genau die Gesellschaft zurückfließen würde wo es entsteht? Natürlich wird man diese Frage nicht offen stellen. Nur sind ja auch die ganz Dummen nicht ganz so doof und werden sich ganz einfach mal fragen, warum lässt dann dieses Unternehmen in Ireland produzieren wenn die Wertschöpfung doch in den USA stattfindet!?

    Im Übrigen ist es ja auch gelogen, daß die Wertschöpfung o.g. Firma in den USA stattfindet weil dort geforscht und entwickelt wird. Bekanntlich werden Forschung und Entwicklung mit Steuern finanziert, also mit Geldern die vom Lohn derjenigen abgezogen werden die den ganzen Mehrwert erzeugen welchen sich die Unternehmer als Profit in ihre eigenen Taschen stopfen.

    Und natürlich wird diese Schweinefirma in Ireland keine Steuern zahlen. Wo käme der Kapitalismus denn dahin wenn jeder von denen Steuern zahlen würde in den Ländern wo produziert wird, also da wo der eigentliche Profit entsteht und die Menschen gnadenlos ausgebeutet werden. Bruttosozialprodukt: Tausend Lügen in einem Wort. Schönen Tag Euch 😉

    • Tja, Firmen = „Juristische Personen“ zahlen keine Steuern, sie leiten nur einen kleinen Teil des Mehrwerts, den sie von den Verkäufern der Arbeitskraft geraubt haben, Das bedeutet, daß der Arbeiter indirekt die Steuern zahlt.

      • S. Erfurt schreibt:

        Steuern, so haben wir das mal gelernt, werden erhoben um den Staat und seine Organe zu finanzieren. Es gibt Leute die meinen, man müsse den Staat nur abschaffen, dann fliegen die Steuern in die Luft und es regnet Geld vom Himmel, wie aus einer Gieszkanne sozusagen 😉

        Ne, mal im Ernst. Die Funkmedienpropagandarie pickt sich ja immer mal wieder solche Fälle raus von angeblichem Steuerbetrug und stellt die so dar, als wären das Einzelfälle. In Wirklichkeit ist dieser „Betrug“ die ökonomische Grundlage für den Kapitalismus. Genausowenig wird da der Staat betrogen, ganz im Gegenteil: Der Staat betrügt uns, weil Ausbeutung eben Betrug ist. Wofür man diese Gelder ausgibt, wurde gestern erst wieder EU-weit verkündet. Haben wir da was von Krankenhäusern, Schulen, Subventionierungen von öffentlichen Verkehrsmitteln, Lebenshaltungskosten, Mieten usw. gehört…. natürlich nicht.

        Und schön sind sie mal wieder alle angetreten wenn es um Milliarden geht, die Vereinigten Staaten von Europa zu retten. Auch Orban war da und das ganze Diktatorengeprassel der übrigen Schurkenstaaten. Als Vertreter der Großindustriellen, Waggonbauer, Flugzeugbauer, Autobauer, Pillendreher, Landmaschinenhersteller, Chemiekalienhersteller, Knarrenbauer und so weiter.

        Schönes Wochenende!

      • Ein „komplexer Sachverhalt“ einfach dargestellt:

        Falschgeld wird in Umlauf gebracht; dafür ist die jeweilige Regierung verantwortlich, die auch dafür sorgt, daß darauf Steuern erhoben werden, damit ein Zins an diejenigen gezahlt werden kann, die das Falschgeld zur Verfügung stellen.

        Wer dabei nicht mitmacht, wird ins Gefängnis geworfen.

        Ist das jetzt einfach genug dargestellt?

        Auch dir/Ihnen ein Schönes Wochenende

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