Kiew 2016: Die Gespenster einer braunen Vergangenheit. Ukrainian Nazi march through Kiev.

kiew-nazis-2016Am Freitag, dem 15. Okt 2016, zogen mehrere tausend ukrainische Ultranationalisten und Neofaschisten durch die Straßen von Kiew, um die sogenannte „Ukrainische Aufständische Armee“ (UPA) zu feiern, jener Nazi-Kollaborateur-Organisation aus der Zeit des 2. Weltkriegs, die vor 74 Jahren gegründet worden war. Ukrainische Medien berichteten, daß bis zu 5.000 Rechtsradikale aus Organisationen, wie der Asow-Banditen, der faschistischen „Organisation Ukrainischer Nationalisten“ (OUN), des „Rechten Sektors“ und der Nazi-Partei „Swoboda“, sich versammelt hatten, um ihren „Gedenktag“ zu feiern, der mit dem Tag der ukrainischen Kosaken zusammenfällt, dem zuletzt 2014 erfundenen Feiertag, der den Tag der „Verteidiger des Vaterlandes“ ersetzen soll, der am 23. Feburar in den meisten der bisherigen Sowjetrepubliken gefeirt wird.

Ein gespenstischer Fackelzug…

Die ukrainischen Nazis zogen mit Fackeln und Radau durch die Straßen und warfen Nebelbomben, krakeelten nationalistische Parolen, schlugen Trommeln und schwenkten Fahnen ultra-nationalistischer und neofaschistischer Organisationen.

Massenmörder werden als „Helden“ gefeiert

Die sogenannte „Ukrainische Aufständischen-Armee“ (UPA) der nazistischen Kollaborateure mit den deutschen Faschisten wurde im Herbst 1942 gebildet, und kämpfte während und nach ihrer Offensive zur Befreiung der sowjetische Ukraine von der Besatzung durch die  Nazis gegen die Rote Armee. Während des Krieges hatten die UPA, die OUN und die anderen nationalistischen Gruppen versucht, einen „rassenreinen“ ukrainischen Staat zu bilden, indem sie bei ethnischen „Säuberungen“ halfen, Zehntausende Polen, Juden, Zigeuner, sowjetische Kriegsgefangene und ukrainische Antifaschisten zu ermorden.

Mehr als 6 Millionen Ukrainer kämpften in den Reihen der Roten Armee gegen Hitlerdeutschland

Im Jahre 2015 bezeichnete das faschistische Regime in Kiew, obwohl im Vergleich zu den etwa 100.000 Kollaborateuren mehr als sechs Millionen Ukrainer in den Reihen der Roten Armee kämpfen, die Banditen der UPA als Widerstandskämpfer, verlieh ihnen den Status von „Kämpfern für die ukrainische Unabhängigkeit“ und ernannte deren Gründer Stepan Bandera zum „Helden der Ukraine“.

Kriegsverbrechen der Asow-Banditen

Die Asow-Banditen, eine Freiwilligentruppe, die im Februar 2014 auf dem Maidan einen faschistischen Putsch durchgeführt und sich seitdem mit der Nationalgarde der Ukraine vereinigt hatten, waren wiederholt wegen ihrer neonazistischer Auftritte beschuldigt worden. Diese und andere ultra-nationalistische Söldnertruppen wurden ebenfalls beschuldigt wegen ihrer Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung, die sie in der Ostukraine begangen haben.

Der Westen unterstützt den ukrainischen Faschismus

Seit 2014 hat Rußland das faschistische Maidan Kiew wiederholt der Zusammenarbeit mit den rechtsradikalen Nationalisten und Neofaschisten zu politischen und militärischen Zwecken beschuldigt, einschließlich des Bürgerkriegs in der östlichen Ukraine. Westliche Regierungen, die die Ukraine unterstützen, haben versucht, die Rolle dieser Kräfte herunterzuspielen oder sie zu ignorieren

Quelle: sputnik-news (Übersetzung: Fred Wegner)


Still Do Not See Any Nazi?
Ukrainian Nationalists Stage Massive March in Kiev

On Friday, Oct 15, 2016, several thousand Ukrainian ultranationalists descended onto the streets of Kiev to mark Ukrainian Insurgent Army (UPA) day, dedicated to the 74th anniversary of the founding of the WWII-era Nazi collaborationist organization.

Ukrainian media reported that up to 5,000 radicals from organizations including the Azov Regiment, the Organization of Ukrainian Nationalists (OUN), Right Sector and the Svoboda Party gathered to celebrate the holiday, which coincides with the Day of Ukrainian Cossacks and Defender of Ukraine Day, the latter holiday invented in 2014 to replace the ‘Defender of the Fatherland Day’, celebrated in most post-Soviet countries on February 23.

The nationalists walked through the streets, holding torches and flares, throwing smoke bombs, chanting nationalist slogans, beating drums and holding the flags of ultranationalist and neo-fascist organizations.

The Nazi-collaborationist Ukrainian Insurgent Army was formed in the autumn of 1942, and fought against the Red Army during and after its offensive to liberate Soviet Ukraine from Nazi occupation. During the war, the UPA, the OUN and other nationalist groups attempted to form an ethnically ‘pure’ Ukrainian state, ethnically cleansing tens of thousands of Poles, and helping Nazi forces to murder Jews, Gypsies, Soviet POWs, and Ukrainian anti-fascists.

In 2015, in spite of the fact that over six million Ukrainians fought in the ranks of the Red Army, compared to the estimated 100,000 who fought for the UPA, the government granted the guerrilla movement the status of ‘fighters for Ukrainian independence’, and named its founder Stepan Bandera a ‘hero of Ukraine’.

The Azov Regiment, a volunteer fighting force formed after the February 2014 Maidan coup that has since been incorporated into Ukraine’s National Guard, has been repeatedly accused of neo-Nazi sympathies. It and other ultranationalist volunteer battalions have been accused of committing war crimes against the civilian population in eastern Ukraine.

Since 2014, Russia has repeatedly accused post-Maidan Kiev of collaborating with, coopting and using radical nationalists for political and military purposes, including in the civil war in east Ukraine. Unfortunately, many Western governments supporting Ukraine have attempted to downplay these forces’ role, or to ignore them altogether

Source: The Truth Seeker

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