Was ist soziale Gerechtigkeit?

3173_bigJeder Mensch ist einzigartig. So lernt man das heute in der Schule. Doch warum gibt es solche krassen Unterschiede? Die einen haben mehr, die anderen weniger. Es gibt unermeßlichen Reichtum, und es gibt bittere Armut. Warum ist das so? Und – ist das eigentlich „normal“? Im Schulbuch für Sozialkunde der BRD kommt der Begriff „Soziale Gerechtigkeit“ nicht vor. Man wird vergeblich danach suchen. Es gibt sie nicht, die sozialie Gerechtigkeit. Vielmehr müssen die Lernenden sich damit begügen, Rollenspiele einzuüben, das Für und Wider politischer Meinungen abzuwägen und die Probleme bei der Urteilsfindung sozialer Entscheidungen nachzuvollziehen. Sie lesen etwas über das Sozialprestige, über die Rentenberechnung, die Informationsgesellschaft, ein paar Plattitüden über Konflikte und das Bleiberecht für Ausländer, über den Terminplan des Bundespräsidenten – kurzum: ein buntes Potpourri der allerunterschiedlichsten Themen, kurzweilig dargeboten auf immerhin 616 Seiten. Lernstoff allemal, doch kein Wissen und keinerlei politische Bildung. Eine „Kunde“ eben nur, und keine Wissenschaft! Doch was verstehen wir nun unter sozialer Gerechtigkeit? Und warum müssen die Werktätigen erst darum kämpfen?

Gerechtigkeit: ethische und juristische Kategorie, die eine Bewertung gesellschaftlicher Verhältnisse und Handlungen unter dem Blickpunkt der Gleichheit der Menschen enthält und eine große Rolle im Bewußtsein der Massen spielt. Es gibt keinen zeitlosen, allgemeingültigen und unveränderlichen Begriff der Gerechtigkeit; sein Inhalt ist vielmehr historisch bedingt und widerspiegelt die ökonomischen, sozialen und politischen Zustände einer bestimmten ökonomischen Gesellschaftsformation in der moralischen Bewertung der verschiedenen Klassen. Die Vorstellungen der Menschen von Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit tragen daher Klassencharakter, drücken zugleich Klasseninteressen aus und wandeln sich historisch.

Ist Gerechtigkeit im Kapitalismus möglich?

Der bürgerliche Gerechtigkeitsbegriff enthält nur die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz, beschränkt sich also auf eine formale Gleichheit, ohne die soziale Ungleichheit anzutasten, die auf dem Privateigentum an den Produktionsmitteln und der Ausbeutung der Werkrärigen durch das Kapital beruht. Die Tatsache daß das kapitalistische Gesellschaftssystem im gesellschaftlichen Bewußtsein der werktätigen Massen als ungerecht bewertet wird, zeigt den unversöhnlichen Gegensatz der proletarischen und bürgerlichen Gerechtigkeitsauffassung. Die proletarische Forderung nach Gerechtigkeit als soziale Gleichheit entsteht im Kampf gegen die kapitalistische Ausbeutung und ist ein mächtiger Hebel zur Mobilisierung der Werktätigen fürden Kampf gegen den Kapitalismus und für den Sozialismus.

Das Prinzip der Gerechtigkeit wurde und wird durch die imperialistische Ideologie von den konkreten gesellschaftlichen Bedingungen losgelöst und im Klasseninteresse der Monopolbourgeoisie oftmals als ein unhistorisches und allgemeinmenschliches Ideal interpretiert. Im „Namen der Gerechtigkeit“ wird z.B. die Forderung erhoben, daß eine jede gesellschaftliche Klasse und Gruppe „das Ihrige“ und jeder Mensch „das Seinige“ zu tun habe. Die Verbreitung dieser Losungen, wie auch der vom „Allgemeinwohl“, vom „demokratischen Wohlfahrtsstaat“, von einer „freien und gerechten Sozialordnung“ durch die imperialistische Propaganda sollen den Anschein gerechter sozialer Verhältnisse und Zustände unter den Bedingungen des staatsmonopolistlschen Kapitalismus erwecken. Damit sollen die imperialistischen Eigentums- und Machtverhältnisse, die Grundlage aller sozialen Ungerechtigkeiten in der monopolkapitalistischen Gesellschaft sind, verschleiert und die Werk­tätigen politisch und moralisch desorientiert werden.
Die Forderung der Werktätigen nach wirklicher sozialer Gerechtigkeit, vor allem im Bereich der ökonomischen, politisch-rechtlichen und zwischenmenschlichen Beziehungen ist ein wesentlicher Bestandteil ihres Kampfes gegen das staatsmonopolistische Herrschaftssystem. Die Forderung der Arbeiterklasse und der anderen werktätigen Schichten nach Gerechtigkeit richtet sich gegen das maßlose Profitstreben der Monopolisten, den Mißbrauch ihrer Macht zur verschärften Ausbeutung und Unterdrückung der werktätigen Menschen, gegen die Willkür der kapitalistischen Unternehmer, die soziale Unsicherheit und den systematischen Abbau aller demokratischen Rechte. Sie fordern immer stärker eine gleichberechtigte soziale Steilung der werktätigen Menschen entsprechend ihrer Rolle als Schöpfer der materiellen und geistigen Werte, reale Mitbestimmung bei der Lenkung und Leitung von Wirtschaft und Gesellschaft, Sicherung der der demokratischen Rechte und Zurückdrängung der Macht der Monopole. (Kulturpolitisches Wörterbuch, Berlin 1970, S.176)

Warum ist der Sozialismus eine gerechte Gesellschaft?

Auf der Grundlage der ökonomischen, sozialen und politischen Verhältnisse des Sozialismus gewinnt der Begriff der Gerechtigkeit einen neuen Inhalt. Er drückt aus, daß alle Menschen qualitativ neue reale gesellschaftliche Bedingungen zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit, ihrer Talente und Fähigkeiten besitzen und alle verpflichtet sind, für das Wohl der Gesellschaft zu arbeiten. Der sozialistische Inhalt dieses Gerechtigkeitsbegriffs kommt in dem sozialistischen Prinzip „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seiner Leistung“ zum Ausdruck.

Was ist die Grundlage der Gerechtigkeit?

Auch die Gerechtigkeit der sozialistischen Gesellschaft ist nicht zeitlos, sondern entspricht dem ökonomischen Reifegrad dieser Gesellschaft und verändert sich mit dem Übergang zum Kommunismus. Sie ist eine qualitativ höhere Stufe gegenüber der formalen bürgerlichen Gerechtigkeit, weil die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen beseitigt ist und die auf dem gesellschaftlichen Eigentum an den Produktionsmitteln beruhenden und durch Gesetze verbürgten gleichen realen Möglichkeiten der Arbeit, der sozialen Sicherheit, des Anteils am gesellschaftlichen Reichtum entsprechend der Leistung usw. für alle Menschen gelten.

Die sozialistische Gesellschaft hat alle Voraussetzungen geschaffen, um den Anspruch der Arbeiterklasse und aller werktätigen Klassen und Schichten, eines jeden Menschen auf Gerechtigkeit erstmals umfassend zu erfüllen. Das sozialistische gesellschaftliche Eigentum an den Produktionsmitteln und die politische Macht der Arbeiter und Bauern sind die entscheidenden gesellschaftlichen Voraussetzungen für die gleichberechtigte und gleichverpflichtete soziale Stellung aller Werktätigen, für das Recht und die Pflicht der schöpferischen Tätigkeit in der sozialistischen Produktion, der aktiven demokratischen Teilnahme an der Planung und Leitung der gesellschaftlichen Entwicklung.
Woran kann man die Gerechtigkeit messen?
Ausdruck der Gerechtigkeit im Sozialismus sind die Gewährleistung der sozialen Sicherheit und einer gesicherten Perspektive der Menschen, die Verwirklichung des Grundsatzes „Jeder nach seinen Fähigkeiten – jedem nach seiner Leistung“, die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie die großen Möglichkeiten zur allseitigen und freien Entfaltung der Persönlichkeit aller werktätigen Menschen. In allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens wird der sozialistische Grundsatz der Achtung der Menschenwürde verwirklicht. Auf der Grundlage der Übereinstimmung von gesellschaftlichen und persönlichen Interessen wird das in der neuen sozialistischen Verfassung verankerte Prinzip der Gerechtigkeit zugleich zu einer wichtigen politischen und moralischen Triebkraft im Bewußtsein und Verhalten der Menschen. (Quelle: Kulturpolitisches Wörterbuch, Berlin, 1970, S.176.)

Gibt es gleiche Maßstäbe für ungleiche Menschen?

Der Sozialismus kann die soziale Gleichheit noch nicht völlig verwirklichen, denn er muß, seinem ökonomischen Reifegrad entsprechend, die in ihren natürlichen Anlagen und ihren Lebensbedingungen ungleichen Menschen als gleiche nach ihren Leistungen werten, so daß diese Gerechtigkeit zugleich auch ein Element der Ungerechtigkeit enthalt. Diese kann erst mit dem Ubergang zum kommunistischen Prinzip „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“ überwunden werden.

Quelle:
Alfred Kosing: Wörterbuch der marxistisch-leninistischen Philosophie, Berlin, 1985, S.200f.


Sind denn die Menschen nicht alle gleich?

Allgemeine, wirkliche und völlige soziale Gleichheit der Menschen entsteht mit der Beseitigung des Privateigentums an den Produktionsmitteln, der Herstellung des gesellschaftlichen Eigentums und seiner vollen Entfaltung, der vollständigen Beseitigung des Klassenantagonismus, der Klassen überhaupt und der wesentlichen Unterschiede zwischen Stadt und Land sowie zwischen körperlicher und geistiger Arbeit. …
Alle Menschen haben in dieser Gesellschaft ein einheitliches Verhältnis zu den Produktionsmitteln sowie ihrem Charakter nach einheitliche Bedingungen der Arbeit und Verteilung. Die Verschiedenheit der Talente und der Tätigkeit der Menschen kann dann kein Vorrecht des Besitzes und Genusses, keinerlei soziale Ungleichheit mehr begründen.
Die Forderung nach Gleichheit, das Gleichheitsideal, hat im Kampf der werktätigen und unterdrückten Klassen und Schichten stets eine bedeutende Rolle gespielt. Es erwies sich, daß die Gleichheit eine Illusion ist, solange die werktätigen Massen ausgebeutet und unterdrückt sind. Erst die Arbeiterklasse gibt durch den Marxismus-Leninismus der Forderung nach Gleichheit einen wissenschaftlichen Inhalt.
Im Sozialismus wird die Gleichheit der Menschen in bezug auf ihr Verhältnis zu den Produktionsmitteln und in bezug auf die politischen, staatsbürgerlichen Rechte verwirklicht, aber noch nicht hinsichtlich der Verteilung der Verteilung der materiellen Güter. (Kleines Wörterbuch der marxistisch-leninistischen Philophie, Berlin, 1981, S.145.)

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8 Antworten zu Was ist soziale Gerechtigkeit?

  1. German JaCobi schreibt:

    Entschuldigung, aber selbst wenn man alles sorgfältig wahrgenommen und mit viel Verstand in aller Ruhe gewertet hat, was jemals über Gerechtigkeit gedacht worden ist, kommt unter dem Strich nichts anderes heraus als die Antwort „ANGEMESSEN, FAIR“ auf die Frage „WAS IST GERECHT?“. Und diese hochelastische Interpretation ermöglicht den jeweils Unabhängigeren allfälliger Gemeinsamkeiten, sich ihren Kühlschrank voller zu machen als den ihrer Partner und sich irgendwann auch einen größeren Kühlschrank anzuschaffen. GERECHTIGKEIT bedeutet nichts anderes als GEMEINSAMES, NACHHALTIGES ZUFRIEDENSEIN. Und das lässt sich sogar messen und in Zahlen verwandeln über einen qualifizierten Konsens, dessen Nachdenkgrundlage was Höheres hinter allem ausschlie§t, mit dem die Winner zahlloser Ungerechtigkeiten immer höher und höher klettern im Machtgefüge und irgendwann ganze Kühlhäuser besitzen …

  2. Hanna Fleiss schreibt:

    In der Vorstellung einer kapitalistischen Gesellschaft ist es durchaus sozial gerecht, wenn die Produzenten nur einen geringen Teil Entlohnung für ihre geleistete Arbeit erhalten, weil sie ja die privaten Produktionsmittel, die Rohstoffe und Materialien des Unternehmers benutzen = abnutzen, um etwas herstellen zu können, also ohne sie überhaupt nichts produzieren könnten. Auf diesen Zusammenhang stützt man sich auch bei der Benennung von Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die Frage des Verbleibs des Gewinns nach Auszahlung der Löhne ist Angelegenheit des Unternehmers, auf die Gewerkschaften nur wenig oder gar keinen Einfluss haben. Der Reingewinn entzieht sich völlig der Einflussnahme durch die Produzenten. So die Situation in der kapitalistischen Ökonomie. Dass auf diese Weise selbstverständlich keinerlei soziale Gerechtigkeit entstehen kann, muss jedem einleuchten.

    Der Staat könnte aber, tut es jedoch nicht, den Gewinn der Unternehmer einschränken, zum Beispiel durch Steuern, die dann für soziale Erfordernisse der Gesellschaft eingesetzt werden müssten. So wird das übrigens auch an Schulen und Unis vermittelt, rein theoretish. Dabei handelt es sich aber immer noch nicht um soziale Gerechtigkeit, denn die Unternehmer werden immer bestrebt sein, ihren Gewinn durch Maßnahmen des Staates, der ja nur Verwaltungs- und Administrationsmaßnahmen vornimmt, also dem Kapital direkt gegenüber verantwortlich ist und ihm untersteht, nicht schmälern zu lassen. So dass man also von der Möglichkeit und dem Willen sowohl des Unternehmers als auch des Staates, im Kapitalismus soziale Gerechtigkeit herzustellen, überhaupt nicht sprechen kann. Auch die von reformistischen Parteien angestrebten Reformen zur angeblichen Verbesserung der Lage der Arbeiter lassen den Besitzern von Produktionsmitteln immer ein Schlupfloch, so dass fast immer Reformen das Gegenteil dessen erreichen, was großangekündigt mit ihnen bewirkt werden sollten. Der kapitalistische Staat veranlasst also von vornherein nur sehr geringe Gewinneinschränkung der Unternehmen durch zum Beispiel schamlos niedrige Steuersätze, wogegen die Steuersätze der Allgemeinheit im Verhältnis immer höher sind und durch die höhere Kopfanzahl im wesentlichen den eigentlichen Steuerertrag des Staates darstellen. Fazit: Eine soziale Gerechtigkeit ist unter kapitalistischen Verhältnissen nicht vorgesehen und nicht umsetzbar, trotz gutgemeinter Reformen durch reformistische Parteien. Wobei selbstverständlich von sich behauptet, sie trete für soziale Gerechtigkeit ein.

    Ganz anders natürlich im Sozialismus, wo der Gewinn der Betriebe ins Staatsbudget einfließt, von dem große Teile über Subventionen des Lebensnotwendigen der Bevölkerung, die den Gewinn erarbeitet hat, zugute kommen. Dadurch wird die Ansammlung von nicht erarbeitetem Reichtum und andererseits Armut verhindert, es herrscht ein relative Gleichheit im sozialistischen Staat.

    Wir hatten 1990 im Betrieb im Kollegenkreis eine Diskussion, wo eine Arbeiterin sagte, dass man im Kapitalismus natürlich auch leben kann, aber das, was das Leben in der DDR unter anderem so lebenswert machte, nämlich dass es keine wirklich Reichen und keine Armen gab, wird nun Vergangenheit sein.
    Ich sagte ihr: Sieh mal, die Suche nach Gerechtigkeit zieht sich durch die Geschichte aller Gesellschaften, von Spartakus bis heute. Die Idee des Sozialismus ist mit dem 3. Oktober nicht tot. Wir werden neue Kämpfe um Gerechtigkeit erleben, und deshalb gibt es keinen Grund, den Kopf jetzt hängen zu lassen. Die jetzige Niederlage des Sozialismus ist niemals das Ende des Kampfes der Menschheit um Gerechtigkeit. Ob ich damit jemanden überzeugt habe, weiß ich nicht, hoffe es aber.

  3. sascha313 schreibt:

    Danke Hanna. Das ist es! Was German JaCobi meint, ist durchaus verständlich: „gemeinsames Zufriedensein“. Doch: kann man heute zufrieden sein, wenn man kein Dach über dem Kopf hat oder nicht weiß, wovon man die nächste größere Rechnung bezahlen soll? Das gab es jedenfalls in der DDR nicht. In keinem der sozialistischen Länder. Warum? Weil die Produktionsmittel, die ja im Kapitalismus die Quelle der Ausbeutung sind, des Volkes eigen waren. Und die Gewinne kamen am Ende allen zugute!

    Die spätere Unzufriedenheit in so einem Land wie der DDR hatte andere Gründe: die DDR war eine Diktatur! Keine Dikatur einer Minderheit (der Kapitalisten) – wie heute -, sondern eine Diktatur des Proletariats. Das heißt, der Arbeiter- und Bauernstaat hat bestimmt, was mit den Gewinnen geschieht. Er hat auch bestimmt, was mit denen geschieht, die das nicht wollten, die lieber andere für sich arbeiten lassen wollten, oder die vielleicht glaubten, man könne die D-Mark haben und die sozialen Vergünstigungen blieben bestehen. Ein Irrtum, wie sich bald zeigte!

    Es gab durchaus einige Leute in der DDR, die haben diesen (ihren eigenen!) Staat, ihren Betrieb usw. ausgenutzt, haben Werkzeug oder Material geklaut. Und es gab auch Leute, die waren von Anfang an Feinde der DDR. Zurecht wurden Straftaten verfolgt – im Interesse des gesamten Volkes, versteht sich! Und vergessen wir nicht, daß nach der Ermordung Stalins und nach kalten Putsch von Chruschtschow 1956 der Sozialismus mehr und mehr beschädigt wurde, so daß es 1989 keiner militärischen Mittel mehr bedurfte, um den Arbeiter- und Bauern-Staat abzuschaffen. Das haben solche „Kommunisten“ wie Modrow und Krenz schon alleine hingekriegt mit Hilfe von Kohl und Konsorten!

    • Cåylér schreibt:

      Es ist auch krass was es alles für Sekten gibt in der linken antistalinistischen Szene, die ja angeblich die wahren Marxisten sein wollen. Hatte nämlich mal eine lange Unterhaltung mit einem „Anarchokommunisten“ (laut seinem Profilbild sah es jedenfalls so aus), der übrigens die Nato-Faschisten (antideutsche Nationalzionisten als Antifaschisten verkleidet und ausgegeben) toll findet, gehabt. Wir hatten mehrere Themen geführt. In einem behauptete er, Che Guevara sei schwulenfeindlich und rassistisch gewesen. Zudem seien angeblich in den Theorien von Lenin und Stalin Homophobie zu lesen.

      • Doed schreibt:

        Klingt schon wie moderne Linke. Genderwahn und Homothemen. Es ist nicht so, dass ich gegen die Gleichberechtigung bin, aber die Linken heute konzentrieren sich massiv auf solche gesellschaftlichen Randthemen. Systemkritik, Fehlanzeige.

      • sascha313 schreibt:

        ))) …das ist schon extrem. Ich glaube, daß es wichtig ist, wenn man heute immer wieder auf Marx, Engels, Lenin und Stalin verweist, dort nachliest und sich kundig macht. Der Anti-Dühring ist z.B. so ein Lehrbuch des Marxismus.

        Auf solche Diskussionen muß man nicht allzuviel geben. Richtigstellungen – ja, aber nicht in solchen Gesprächen und schon gar nicht „am Biertisch“. Ich glaube, das versteht jeder. Lenin hat sich z.B. damals in der Schweiz nie an solchen Eckensteherdebatten beteiligt – dafür ist einfach die Zeit viel zu schade… (Danke jedoch für den Hinweis, Cåylér!)

        Ach, und Doed – was sind heute eigentlich „die Linken“?
        Mit Marxismus hat das meistens nicht mehr viel zu tun…

  4. Cåylér schreibt:

    Kein Problem Sascha313, es war aber nicht „am Biertisch“ (mein Fehler, weil hab vergessen es zu erwähnen) sondern auf YouTube. Und wer weis, wer diese Theorien verfälscht hatte, falls dieser Anarchist es wirklich gelesen haben sollte?

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