Die Clinton-Foundation profitiert an den gigantischen Waffenexporten der USA in Höhe von 80 Milliarden Dollar

clintonmailIn einem Interview von RT erklärte der Gründer von WikiLeaks, Julian Assange, daß diese e-Mail wohl „die bedeutendste e-Mail in der ganzen Sammlung“ ist. Das Aufdecken dieses Verbrechens der Clinton-Foundation und deren Bereicherung ist die eine Seite, die andere Seite ist: Welche Gründe haben zu diesem Krieg geführt? Wem nützt der Krieg, und wie kann man ihn beenden? Dazu zitieren wir anschließend einen Klassiker des Marxismus: W.I. Lenin. Das gilt auch noch heute!

Vorbemerkung: Die Rüstungsproduktion und der Krieg sind der krasseste Ausdruck des Parasitismus und der Fäulnis des Kapitalismus. Das Kapital drängt immer mehr auf den Rüstungsmarkt, da die Verwertungsbedingungen gegenüber dem „zivilen“ Markt hier am höchsten und sichersten sind. So wuchert die Rüstungsindustrie durch das grenzenlose Profitstreben des Monopolkapitals wie ein Krebsgeschwür am Körper der Wirtschaft aller imperialistischen Länder. Die Militarisierung der Wirtschaft entspringt einer Grundeigenschaft des Imperialismus, seiner Jagd nach Monopolprofit und nach monopolistischer Herrschaft über die ganze Erde.  Darüber hat Herr Assange nichts gesagt – aber das sind die Ursachen der imperialistischen Aggressivität der USA und der NATO.

Eine entlarvende e-Mail

WikiLeaks veröffentlichte eine frühe e-Mail von Anfang 2014, in der die aus dem Amt scheidende Außenministerin Hillary Clinton den späteren Berater des Präsidenten Barack Obama, John Podesta, bedrängte, die Golfstaaten Saudi-Arabien und Qatar, „unter Druck zu setzen“, da sie „geheime finanzielle und logistische Unterstützung für ISIL [islamischer Staat, ISIS] und andere radikale sunnitische Gruppen zur Verfügung stellen.“

Die korrupte Clinton-Foundation

Das liefert den Beweis, daß die Clinton-Foundation wissentlich Millionen von Dollars an ‚karitativen‘ Spenden von ebendiesen Golfstaaten angenommen hat, die ISIS, Al Nusra Front (Al Qaeda in Syrien) und andere bekannte takfiristische Terrororganisationen finanziell unterstützen, wobei beide – sowohl der Sekretär Clintons als auch Präsident Obama – darüber informiert waren. Außerdem hat die Clinton-Foundation Geld von mehreren anderen Golfmonarchien entgegengenommen:

  • Saudi-Arabien: 10-25 Millionen Dollar
  • Marokko: 1-5 Millionen Dollar
  • Oman: 1-5 Millionen Dollar
  • Vereinigte Arabische Emirate: 1-5 Millionen
  • Kuwait: 5-10 Millionen Dollar
  • Bahrein: 50.000 – 100.000 Dollar
  • Qatar: 1-5 Millionen Dollar
  • Algerien: 250.000 – 500.000 Dollar

USA-Justiz – ein Instrument der Bourgeoisie

Diese letzten Nachrichten belegen, was 21WIRE gesagt hat, seitdem im Juni 2014 die ISIS ‚Krise‘ begonnen hat. Nach Fox News haben Quellen von FBI gesagt, daß ‚Anklagen wahrscheinlich‘ seien gegen die Clinton-Foundation. Man wundert sich nur darüber, daß erst diese letzte Enthüllung von Assange den Anstoß für eine breitere Untersuchung gegeben hat – wo es doch die nationale Sicherheit und die Außenpolitik der USA berührt – zwei Schwerpunkte, auf die sich Clinton bei ihrer Werbekampagne stützt.

Desweiteren versucht Assange, die tiefenVerstrickungen bei dieser letzten Anschuldigung gegen Clinton und ihre Familien-Stiftung zu erklären:

„Alle seriösen Analysten wissen, und sogar die USA-Regierung hat bestätigt, daß einige saudische Figuren ISIS unterstützt und finanziert haben, aber der Trick war schon immer, daß es einige schlitzohrige Prinzen gibt, die mit ihrem Ölgeld tun, was sie wollen, auch wenn die Regierung dagegen ist. Aber diese e-Mail besagt, daß es die Regierungen von Saudi-Arabien und von Qatars sind, die ISIS finanziell unterstützt haben.“

Der bisher weltweit größte Waffendeal der USA

Während ihres 25-minutigen Interviews, das in der ecuadorianischen Botschaft in London aufgezeichnet wurde, haben Assange und Pilger den offensichtlichen Interessenkonflikt zwischen Clinton als Außenministerin, der Clinton-Foundation und den Golfmonarchien besprochen, und wer sie finanziert hat. Das folgende ist ein Ausschnitt aus der Mitschrift des Interviews:

John Pilger: Die Saudiaraber, Qataris, die Marokkaner, die Bahrainer, besonders die ersten beiden, geben dieses ganze Geld der Clinton-Foundation, während Hillary Clinton Außenministerin ist, und das Außenministerium massive Waffenverkäufe, besonders an Saudi-Arabien genehmigt.

Julian Assange: Unter Hillary Clinton – und die e-Mails von Clinton offenbaren eine bemerkenswerte Diskussion darüber – wurde mit Saudi-Arabien das jemals größte Waffengeschäft in der Welt abgeschlossen: über mehr als 80 Milliarden Dollar. Während ihrer Amtszeit haben sich die gesamten Waffenexporte der Vereinigten Staaten im Dollarwert verdoppelt.

John Pilger: Natürlich ist die Folge davon, daß diese notorische jihadistische Gruppe, genannt ISIL oder ISIS, größtenteils mit dem Geld von Leuten geschaffen wird, die der Clinton-Foundation ihr Geld geben?

Julian Assange: Ja.

Read more: 21st Century Wire


Was sagte Lenin zum imperialistischen Krieg?

  • Jeder Tag des Krieges bereichert die Finanz- und Industriebourgeoisie und runiert und erschöpft die Kräfte des Proletariats und der Bauernschaft aller kriegführenden und schließlich auch der neutralen Länder.
  • Es gibt keine einzige Republik in der Welt, die ihre Außenpolitik offen betreibt. Solange die kapitalistische Ordnung besteht, ist nicht zu erwarten, daß die Kapitalisten ihre Geschäftsbücher öffnen.
  • Gibt es einmal das Privateigentum an den Produktionsmitteln, so schließt es auch das Privateigentum an Aktien und Finanzoperationen ein.
  • Die Hauptgrundlage der heutigen Diplomatie sind Finanzoperationen, die auf die Ausplünderung uund Versklavung der schwachen Völkerschaften hinauslaufen.
  • Darum kann eine proletarische Partei, wenn sie nicht völlig mit dem Internationalismus, d.h. mit der brüderlichen Solidarität aller Länder im Kampfe gegen das kapitalistische Joch brechen will, weder den jetzigen Krieg noch die jetzige Regierung  noch deren Anleihen unterstützen.
  • Unsere Partei wird geduldig, aber beharrlich dem Volke die Wahrheit erklären, daß Kriege von Regierungen geführt werden, daß Kriege immer mit der Politik bestimmter Klassen verknüpft sind…
  • Wir sagen: Um den Krieg zu begreifen, muß man fragen, für wen ist er von Vorteil?

Wie kann der Krieg beendet werden?

Lenin: Durch den Übergang der Macht in die Hände des Proletariats und die Abschüttelung des kapitalistischen Jochs.

Eine Revolution kann weder gemacht noch kann eine Reihenfolge festgelegt werden. Man kann keine Revolution auf Bestellung machen, die Revolution wächst heran. Das tun zu wollen ist pure Scharlatanerie, die jetzt in Rußland besonders häufig betrieben wird. Man sagt: Ihr in Rußland habt die Revolution gemacht, jetzt sind die Deutschen an der Reihe. Wenn sich die objektiven Verhältnisse ändern, ist eine Erhebung unvermeidlich. In welcher Reihenfolge aber, zu welchem Zeitpunkt und mit welchem Erfolg, das wissen wir nicht.

Quelle: W.I. Lenin: Siebente Gesamtrussische Lopnferenz der SDAPR (B), Werke Dietz Verlag Belrin, 1959,Bd.24,  S.248-261.

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