Die Freiheit in der DDR

War in der Deutschen Demokratischen Republik die Freiheit der Persönlichkeit gesichert?

pionierJawohl. Der Leser der folgenden Abschnitte wird ohne weiteres feststellen können, daß die Entfaltung der persönlichen Freiheiten in der Deutschen Demokratischen Republik im Gegensatz zu Westdeutschland gesichert ist. Unabhängig von Jeder materiellen Bedrückung oder Abhängigkeit kann jeder Bürger der Deutschen Demokratischen Republik seine persönlichen Freiheiten auf jedem Gebiet des wirtschaftlichen politischen und kulturellen Lebens voll entfalten. Seine aktive Mitarbeit – auch durch offene Kritik an allen möglichen Unzulänglichkeiten – wird sogar in jeder Weise gefördert. Unterdrückung der Kritik wird in der Deutschen Demokratischen Republik als ein schweres Vergehen gebrandmarkt. Die Freiheit des Staatsbürgers muß aber gegen alle Anschläge. auf seine Person oder sein Eigentum geschützt werden. Daher kann es in einem Staat, der für den Frieden und die Demokratie eintritt, keine Freiheit für Verbrecher, für Feinde des Friedens und der Demokratie geben.

Hierfür einige Hinweise:

a) Ausbeutung: Wenn ein Unternehmer oder Großbauer sich durch Spekulationen und brutale Unterdrückung schwächerer Konkurrenten zum Konzernherren oder Großgrundbesitzer machen möchte, gerät er in der Deutschen Demokratischen Republik in Widerspruch zur Staats- und Gesellschaftsordnung. Die Staatsorgane werden ihn zur Verantwortung ziehen.

b) Kriegshetze: Der westdeutsche Journalist Dombrowski brachte am 21. Juli 1950 in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ den Vorschlag: „…sich der Atombombe zu bedienen…, indem man einen Atomvorhang quer durch das westliche Rußland zieht, also sozusagen eine Todesgrenze schafft.“

In der Deutschen Demokratischen Republik darf niemand zum Kriege hetzen und den Einsatz von Atomwaffen gegen die Sowjetunion oder die USA oder irgendein anderes Land propagieren. Solchen Kriegshetzern vom Typ der Dombrowski wird keine Freiheit der Persönlichkeit gewahrt. Sie werden mit aller Strenge zur Verantwortung gezogen. Freiheit der Persönlichkeit wird auch denen nicht gewährt, die sich auf dem Territorium der Deutschen Demokratischen Republik als Agenten des amerikanischen „kalten Krieges“ betätigen. Die amerikanische Deutschlandpolitik liefert zahlreiche Beweise, daß Terror, Sabotage, Einschüchterung und gewaltsame Einmischung in die. inneren Angelegenheiten anderer Völker seit langem offizielle Elemente der amerikanischen Politik geworden sind. Der Terrorismus verfolgt als Mittel der Kriegsvorbereitung den Zweck, Konflikte zwischen den Staaten hervorzurufen, die tntemationelen Spannungen zu verschärfen und in den Ländern des Friedenslaqers den friedlichen Aufbau zu stören.

Die verbrecherische Politik der USA

Ein charakteristisches Merkmal der amerikanischen Deutschlandpolitik sind die Versuche, auf deutschem Boden durch Entfesselung eines Bürgerkrieges den dritten Weltkrieg auszulösen. Im Oktober 1951 erließ der damalige Präsident der USA, Truman, ein sogenanntes „Gesetz über die gegenseitige Gewährleistung der Sicherheit“. Dieses Gesetz sieht Sonderbewilligungen in Höhe von 100 Millionen Dollar zur Finanzierung der Spionage und Sabotage in den Ländern des sozialistischen Lagers im Rahmen des „kalten Krieges“ vor. Empfänger dieser Dollarbeträge und anderer Zuwendungen von seiten amerikanischer und westdeutscher Konzerne waren durch Vermittlung des sogenannten Ministeriums für gesamtdeutsche Fragen des Herrn Jakob Kaiser solche Spionage- und Sabotageorganisationen wie z.B. die „Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit“, der „Untersuchungsausschuß freiheitlicher Juristen“ und der Apparat des Generals Gehlen.

Vorbereitungen zur Konterrevolution

Agenten dieser und anderer Zentralen, die, in der Deutschen Demokratischen Republik durch Spionage und Sabotage den dritten Weltkrieg vorbereiten oder dafür sorgen wollen, daß die verjagten Konzernherren und Großqrundbesttzer wieder in den Besitz ihrer alten Privilegien kommen, genießen allerdings in der Deutschen Demokratischen Republik keine Freiheit der Persönlichkeit Wer sich über die Festsetzung solcher Elemente durch die Sicherheitsorgane der Deutschen Demokratischen Republik beklagt, soll dafür sorgen, daß keine Agenten in das Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik geschickt oder hier angeworben werden. Jeder Versuch dieser Art wird genauso zusammenbrechen wie der faschistische Putsch vom 17. Juni 1953, mit dem die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik gestürzt werden sollte. Heute liegen umfangreiche dokumentarische Beweise darüber vor, daß am 17. Juni 1953 versucht wurde, die Deutsche Demokratische Republik mit Waffengewalt zu erobern und einen Bürgerkrieg zu entfesseln, der in den dritten Weltkrieg münden sollte.

Quelle: 250 Fragen – 250 Antworten über die Deutsche Demokratische Republik. Herausgeber: Ausschuß für Deutsche Einheit. Verlag Die Wirtschaft, Berlin 1954, S.22-24.

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14 Antworten zu Die Freiheit in der DDR

  1. Hanna Fleiss schreibt:

    Das ist wahr, ich selbst empfand mich in der DDR (bei allen Einschränkungen, die durch Unzulänglichkeiten, politische Unreife von Mitarbeitern der Ämter usw.) als wirklich frei. Nun bezeichnet sich ja der „Westen“ als die „freie Welt“. Was heißt: „Hier dürfen wir alles sagen!“ Wie Brecht das in seinem „Mahagonny“ dargestellt hat: „Redet nur, ihr werdet schon sehen, was ihr davon habt!“ Das Dumme an der sogenannten Meinungsfreiheit ist allerdings, dass sie Grenzen hat, und zwar Grenzen, die sehr eng sind, wenn es um den Kampf um eine menschliche Gesellschaft geht, den Sozialismus. Wir können uns über Drogen, Sexshops, lebensgefährliche Autorennen, über Gott oder Nichtgott äußern, wir können sogar die Bundeskanzlerin als Vieh bezeichnen (hab ich erst neulich gelesen) – es gibt keinerlei Restriktionen von oben. Gibt es aber wirkliche, ernstzunehmende, an die Wurzel gehende Proteste gegen die Regierungspolitik oder geht es wie im Falle der AfD darum, dass die der regierenden CDU die Stimmen klauen könnte, dann sieht es schon anders aus. Und ganz anders siehst es erst aus, äußert sich jemand öffentlich konsequent links, dann werden die „Organe“ aktiv. Wie man sieht, mit der „freien Welt“ ist es nicht weither.

    Die DDR hat institutionell alles geschaffen, um eine wirkliche Mitbestimmung des Volkes erreichen zu können, und viele Jahre ergriff das Volk der DDR diese Möglichkeit, mitzubestimmen, wie ihr Staat gestaltet werden soll. Vielleicht war mitunter die Sicht zu eng, und bedingt durch den aufkommenden Revisionismus, entfernte sich die Partei der Arbeiterklasse nach und nach von der Arbeiterklasse. Das Demokratiegeschrei von drüben dröhnte den Menschen in den Ohren, die Krokodilstränen tropften aus dem Fernseher, wenn der Sprecher tönte: „Geben Sie Gedankenfreiheit, Herr Ulbricht!“ Aber das war doch vom Westen gewollt! Das war doch der Trumpf des Westens, wenn Fehler gemacht wurden! Heute vergießen sie bei jeder Gelegenheit darüber Tränen, wie unzulänglich doch der Sozialismus war, ohne preußische Perfektion. Und vor allem ohne Kapitalisten. Und Letzteres war der wahre Grund, weshalb sie so außer sich waren. Doch ihre Heuchelei kennt auch heute noch keine Grenzen, wenn es um die DDR geht, im Fernsehen kann sich jeder täglich davon überzeugen.

    Wie weit die Freiheit in der westlichen „Wertegemeinschaft“ geht, könnte man ja mal auf die Probe stellen, allerdings rate ich ernstlich davon ab, denn die Folgen lassen nicht lange auf sich warten. Ein Test wäre die Frage: Wie, Chef, sind Sie eigentlich zu Ihrem Kapital gekommen? Der Chef würde einen Wutanfall kriegen und die griffbereite Kündigung aus dem Schreibtisch holen.

    In der DDR war auch nicht alles so, wie man sich einen Sozialismus ohne Tadel vorstellt. Wir hier wissen, woran das lag. Aber Kritik anzubringen, auf Fehler hinzuweisen, auch auf Korruption (was schon schwieriger war), unser Leben einfach mitzugestalten, diese Freiheit hatten wir. Nicht aber die Freiheit, gegen den Sozialismus zu hetzen, ihn zu schädigen, wo es ging, mit dem Westen gegen die DDR vorzugehen. Aber all das ist geschehen, und wer sich dann hinter Gittern wiederfand, sollte sich nicht gewundert haben.

  2. Harry 56 schreibt:

    In der DDR wurden die besten Bücher mehrheitlich wohl noch in den 50er und 60er Jahren verfasst. Ebenso verhält es sich bei vielen Filmen aus dieser Zeit.
    Ab den 70ern verbürgerlichte wohl vieles mehr und mehr. Die „Entspannungs-politik“ des USA/NATO-Blocks begann zunehmend seine Früchte zu tragen.
    Beste soz.Grüße

    • Hanna Fleiss schreibt:

      Harry, die revisionistische Entwicklung der sozialistischen Staaten spiegelte sich sichtbar auch (ich würde sogar sagen: vor allem) in Kunst und Kultur. Vor ein paar Tage brachte die ARD einen Film über den Lumpen Biermann. Ich war entsetzt, als die Liste mit den Unterschriften gegen die Ausbürgerung gezeigt wurde, wer alles sich damals schon gegen die DDR positionierte. Unter denen waren übrigens so einige Schriftsteller, die schon im Westen veröffentlicht hatten. So etliche von ihnen verließen die DDR und waren im Westen Nobodies, sie nützten dem Westen im Westen nichts mehr. Und was sich gerade auf dem Gebiet des Films tat – ist es ein Wunder, wenn einer wie Bisky (und der war es nicht allein) dort die die jungen Leute gegen die DDR aufputschte? Die Defizite der DDR aufzeigen – ja, aber nicht im bürgerlichen Sinne, wie es geschah, sondern um die DDR stärker zu machen. Aber so lief es eben nicht. Und was sich mindestens ab den siebziger Jahren gerade unter den Schriftstellern tat, zeigte sich am Ende der DDR. Man darf den Schriftstellern nicht allein die Schuld am Niedergang der DDR-Kunst geben, verantwortlich dafür war meiner Ansicht nach immer die Partei. Die Kunst reagiert auf politische Entwicklungen immer zuerst. Das war in der Sowjetunion so, und das war auch in der DDR so, wir hätten es wissen können, die deformierte Kunst hätte uns warnen müssen.

      • sascha313 schreibt:

        Danke, Hanna!
        Viele DDR-Künstler, die bei uns damals so beliebt und geachtet waren, wurden dann wegen ihrer konsequenten Haltung in der BRD einfach nicht mehr engagiert! Das trifft natürlich auch auf die Philosophen zu, die ähnlich sensibel auf die politischen Ereignisse (hätten) reagieren* (müssen!). In der DDR hat das dazu geführt, daß unter dem chruschtschowistischen Motto „Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen“ auch viele Artikel und Bücher revisionistischer Autoren veröffentlicht wurden (Fedossejew) Auch die unsägliche Geschichte mit der Kybernetik war ein solcher Fall. Bei den Psychologen begann man, sich auf westliche Forschungen (Ashby, Frank) zu orientieren – die erforschten nämlich sehr genau, wie das Gehirn funktioniert und man Lügen entdeckt (Lügendetektor), und sie gaben den Geheimdiensten und den Medien genaue Instruktionen, wie man Lügen weiter verbreiten muß, damit sie von den Massen auch geglaubt werden (Bernays, Le Bon auf der Grundlage der Nazis!) … Interessant nicht wahr?

        *(Ich will gar nicht sagen, daß das nicht geschah, es gab durchaus sehr gute Wissenschaftler, die auf diesem Gebiet arbeiteten – aber es wurde offensichtlich schon in der Politik der SED vernachlässigt.)

      • Doed schreibt:

        Es waren doch sehr viele gegen die plötzliche Ausbürgerung. Aber ich weiß, dass es Personen gibt, die heute über diese Person Biermann völlig entsetzt sind, wie er sich entwickelt hat. Auch ich kann irgendwie nur recht schwer glauben, dass er ein echter Kommunist gewesen sein soll. Vermutlich wusste das MfS mehr darüber, als man heute öffentlich machen will.
        Irgendwo im Internet gibt es Texte über Biermann (basierend auf Wolfs Geheul 1996 in „konkret“), wo auf seine Verbindung zu Margot Honecker und seine speziellen Vorzüge die er in der DDR genossen hat, hingewiesen wird. Er scheint sich ständig so gedreht zu haben, wie er Vorteile schöpfen konnte. Soll das eine sozialistische Persönlichkeit gewesen sein? Ist ja lächerlich. Der Auftritt im Bundestag war ebenso peinlich. Hat dieser Mann schon früher an Größenwahn gelitten oder wie kommt er darauf, dass er die DDR zersungen hat? Möchte er mit David Hasselhoff konkurrieren, der ja von sich behauptet, den Mauerfall verantwortet zu haben?

      • sascha313 schreibt:

        Biermann hat immer mit seinem dreckigen Rüssel im Schlamm gewühlt. Ein Kommunist war er NIE! Ich weiß, wie das damals war. Es hätte niemand gegen diese Ausbürgerung dieses ekligen Typen unterschreiben müssen. Wer das trotzdem tat, der war dumm – oder ein Feind der DDR! So einfach ist das!

      • Harry 56 schreibt:

        Für mich, Hanna, ist immer wieder auffällig, dass keiner von allen diesen ehemaligen „Dissidenten“, „Bürgerrechtlern“ aus der früheren DDR sich später jemals öffentlich gegen die vielen Verbrechen des Kapitalismus gewandt haben.

        Hat Herr „Genosse“ Biermann jemals seine Klampfe in die Hand genommen um auf Konzerten gegen die vielen verbrecherischen NATO-Kriege zu protestieren, oder gegen die wachsende Armut von immer mehr Mitmenschen hier in der BRD? Diese Leute mögen in einzelnen Fragen mit ihrer Kritik an der damaligen SED-Führung ja manchmal durchaus recht gehabt haben, doch wo stehen sie heute alle?

        Ist es nicht so, dass sich alle diese einstigen „Oppositionellen“
        völlig ungeniert dem heutigen BRD-Regime verpflichtet fühlen? Was waren damals und sind heute alle diese Typen? Ich würde sagen, als Maulhelden verkleidete kleinbürgerliche Spießer!

        Wer sich heute noch und immer wieder angesichts der vielen Schrecken von „Freedom & Democracy“ (USA/NATO etc…)
        damit brüstet, am Untergang der DDR als quasi 5. Kolonne des BRD-Staates und NATO mitgewirkt zu haben, dem kaufe ich einfach nicht ab, jemals wirklich für echten gesellschaftlichen Fortschritt, einen guten demokratischen Sozialismus gewesen zu sein. Wären sie es jemals gewesen, müssten sie wenigstens heute erneut in wirkliche Opposition gegen die heutigen Verhältnisse gehen. Das tun sie aber nicht, viele von ihnen, vom BRD-Staat finanziell fett gepampert, d.h. gekauft, kotzen sich buchstäblich aus bei jedem Aufruf der maßgeblichen politischen Instanzen dieser BRD wenn immer mal wieder Hetze gegen die DDR angesagt ist. Diese Typen sind alle politisch und moralisch tot, nur noch einfache System-Zombies. Beste soz. Grüße an dich und alle anderen hier!

      • sascha313 schreibt:

        Danke, Harry, das ist eine ganz wichtige Aussage. So erkennt man den wahren charakter!

  3. Hanna Fleiss schreibt:

    Ja, Sascha, das zeigte sich auf allen Gebieten unseres Lebens. Auch in der Wirtschaft. Gerade sie balancierte ständig. Folgerichtig auch das Wechseln der Fronten der Philosophen, HIstoriker und auch Politikwissenschaftler. Man kann die, die dem Marxismus-Leninismus sich weiter verpflichtet fühlen, ja fast schon an einer Hand abzählen. Der Revisionismus schlich sich ein und krallte sich fest auf allen Gebieten unseres Lebens, besonders aber ins Alltagsleben. Und das alles unter der Losung des Antidogmatismus, was in Wahrheit der Antikommunismus war. Ich hatte mich mehr für die Schriftsteller interessiert und war der Ansicht, dass das 11. Plenum, wo die die Schriftsteller quasi zusammengeschissen wurden, die Hilflosigkeit der Partei ausdrückte, genauso die Ausbürgerung von Biermann. Aber wer hatte so weit gedacht? Was wirklich hätte folgen müssen, wäre eine umfassende Debatte mit den Schriftstellern gewesen. Aber wäre das möglich gewesen angesichts des Revisionismus in der Sowjetunion?

    • Wolf schreibt:

      Mein Vater war Politikwissenschaften und starb an der Erkenntnis, dass die Ideen des Marxismus/LENINISMUS puzzleartig zerlegt wurde! Ich fühlte, wie er litt, trotz aller “ GEFECHTE „, die ich mit ihm führte, nahm ich sein Ableben als Vermächtnis mit in diese katastrophale WELT! Schließlich habe ich eigene vier Kinder und habe die Chance, immer wieder Menschen zu begegnen, so lange ich atme!

      • sascha313 schreibt:

        Danke Wolf. Es ist so wie Lenin schon sagte: „Die Lehre von Marx ist allmächtig, weil sie wahr ist.“ (LW, 19, 3) – das Vermächtnis übernehmen wir und geben es an unsere Kinder!

  4. Hanna Fleiss schreibt:

    Harry, das sehe ich alles ganz genauso wie du. Aber hier mal etwas Kurioses:
    Nach der Wahl am 18. März 1990 sendete das Noch-DDR-Fernsehen Stimmen zum Wahlergebnis. Ich kann mich an die Dame Birthler erinnern. Enttäuscht vom Wahlergebnis für die DDR-Grünen und angesichts der hohen Stimmenzahl für CDU und SPD sagte sie folgendes: „Ich bin erstaunt, wie viele Menschen sich gegen ihre eigenen Interessen entschieden haben.“ Als sie dann die Gauck-Nachfolgerin wurde, war ihr dieser Satz sicher ziemlich peinlich, und er wurde auch in den nostalgischen „Wende-Dokus“ nicht mehr gesendet.

    • Harry 56 schreibt:

      Das ist ja wirklich kurios, was diese Frau Birthler damals über die Wähler von CDU und SPD sagte. Aber irgendwie hat sie dennoch, völlig unbewusst, allein motiviert von politischer Heuchelei, die Wahrheit ausgesagt, über alle damaligen und heutigen SPD/CDU- Wähler, natürlich ebenso der „Grünen“….
      Der Gedanke kann schon etwas erheiternd sein, würde ihr dies mal öffentlich vorgehalten.

      Beste soz. Grüße

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