Da knallen die Korken…

Wir schaffen das! Auch die 20%-Marke wird bald geknackt!

korken

Siehe: Pressemitteilungen

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4 Antworten zu Da knallen die Korken…

  1. Tankist schreibt:

    Ja, das ist er, der Klassenfeind. Wenn ich mal Kinder, Jugendliche in Ausbildung, Studierende und Rentenempfänger rausrechne und die 8 Mio dagegenstelle… „wir“ (also die) schaffen locker die 20%. Das ist so schlimm, wie es für diese imperialistische Gesellschaftsordnung eben auch gesetzmäßig ist.

    Ihrer selektiven „Demokratie und Freiheit“ steht denen eine immer größere Zahl von Menschen gegenüber, die allein durch ihren Nicht-Privatbesitz an Produktionsmitteln unwürdig leben muss. Und sie selbst, ihre Politiker (eigentlich das falsche Wort für diese Buchhalter des Kapitals) und Medien hetzen die Verlierer weiter aufeinander los. Verlierer des wirtschaftlichen Wesens des Imperialismus und Verlierer seines „Demokratieexports“, also Krieg um Produktionsmittel und billige Produktivkräfte. Spaltung der Gesellschaft als Mittel zur Herrschaft über sie.

  2. Hanna Fleiss schreibt:

    Der Witz daran ist, dass sie sich in die Brust werfen, weil sie so viele Gelder ins „Soziale“ pumpen. Das ist alles gewollt, dass die Konzerne so billig wie möglich bei den Löhnen wegkommen. Schließlich denkt die Bundesregierung in die Zukunft, an ein Dasein als Exportweltmeister. Dass sie den aber nur auf den Knochen der arbeitenden Bevölkerung erreichen, ist auch den Statistikern kein Wort wert. Wenn 20 Prozent der Werktätigen auf Grundsicherung angewiesen sind, dann müssten sich auch die dümmsten Politiker sagen, dass da was nicht stimmen kann. Aber nein, sie sind noch stolz auf ihren „Sozialstaat“. Wenn wir bei den Einkommen von Malaysia angekommen sind, dann, ja dann geht es „uns Deutschen“ endlich so, wie es die Obrigkeit will.

    • sascha313 schreibt:

      …nur daß hier eben kein Mensch wagt, sich öffentlich darüber aufzuregen (bis auf ein paar Piloten vielleicht, die gar nicht mal so unrecht haben mit ihren Forderungen. Und zwar nicht nur deswegen, weil es anderswo besser ist, und weil die Lufthansa so gut „aufgestellt ist“ wie niemals zuvor, sondern weil die Ausbeutung dort bei einem „menschlichen Versagen“ weitaus schlimmere Folgen hat, als wenn ein übermüdeter LKW-Fahrerin den Graben fährt). Sollte das Beispiel nicht eher Schule machen? Macht es auch – bei den Lehrern in Sachsen bspw.. Es ist ja ein unerträglicher Zustand, wenn etwa in Thüringen 2.000 (zweitausend!) Lehrerstellen und über 50 Schulleiterstellen unbesetzt sind. Wobei die Schulleiter ohnehin nebenbei noch als Lehrer tätig sind….

      Solange diejenigen in den Betrieben, die im Vergleich zu diesen 9,7% immer noch recht gut verdienen, sich nicht gegen die allgegenwärtige Ausbeutung zur Wehr setzen, wird sich da auch nichts ändern. Solidarität der Besserverdienenden mit den schlchter Gestellten ist nicht zu erwarten. Eher empfindet man da als „Erfolgreiche(r)“ eine gewisse Verachtung gegenüber den Sozialhilfeempfängern.

  3. Harry 56 schreibt:

    So lange es den Kapitaleignern, Kapitalverwaltern und deren Politik-Darstellern gelingt, alle größeren Gewerkschaften in zahme Pudels zu verwandeln, es ihnen gelingt, aus der weltweit generierten Profitmasse kleinere Teile der Proletarier mit kleinem „Bakschisch“ zu kaufen, zu bestechen, auch eine Menge Proletarier mit rein System bejubelnden, System feiernden Tätigkeiten zu beschäftigen und „standesgemäß“ zumindest kleinbürgerlich zu entlohnen, so lange wird die Herrschaft des Kapitals gefestigt bleiben, von der großen Masse des Proletariats, als „Gott gegeben“ angesehen werden.
    Es ist alles letztlich keine Frage der Ideologie, sondern Ausdruck der tatsächlichen materiellen Lebensbedingungen, der konkreten Lebensverhältnisse der Proletarier, ihrem sehr realen Unterworfensein unter die Herrschaft des Kapitals und dessen bürgerlichen Staat als Machtinstrument der Kapitaleigner über die große Masse der Besitzlosen.
    Die Proletarier, insofern sie für die Kapitalvermehrung gebraucht werden, sind nichts anderes als Nutzvieh für die Besitzenden, so werden sie von ihnen betrachtet und behandelt, je nach Wichtigkeit und „Preis“ wird dieses proletarische Nutzvieh nun auch „gefüttert“ mit einer entsprechenden Menge an Geld, die einen mehr, die anderen weniger.
    Im Grunde wie einst bei den alten Vollzeitbauern auf ihren Höfen, Pferde, Rinder und Schweine hatten eben einen höheren Stellenwert, wurden mehr gepflegt, wurde für sie mehr Aufwand getrieben als für andere Tiere wie Hühner, Gänse, etc…, immer nach dem zu erwartenden Nutzen.
    Der kapitalistische „Sozialstaat“ verfährt ebenso nach dieser Logik mit seinen „Sozialleistungen“ für nur zeitweilig Arbeitslose und meist für immer für das Kapital entbehrliche Langzeitarbeitslose, den einen wird in der Regel mehr, den anderen weniger zugestanden.
    An der gesamten Hartz 4 Gesetzgebung kann man geradezu mustergültig entdecken wie moderne Kapitalherrschaft effektiv staatlich durchgesetzt wird, wozu die „Sozialpartnerschaft“ von Kapital, Staat und Gewerkschaften wirklich taugt, was sie leistet, insbesondere der gerade auch von den Gewerkschaften so oft und inbrünstig gefeierte „soziale Friede“ für den (Kapital)“Standort“ BRD.
    So liegen die Dinge bei nüchterner Betrachtungsweise klar auf der Hand, ganz ohne jegliches von Moral nur so triefendes Entrüstungsgeschrei über Opportunismus und Revisionismus.
    Dieser stellt lediglich – neben anderen Kapital hörigen Melodien – nur die diese Verhältnisse vernebelnde und beschönigende Begleitmusik dar, dargeboten von zumeist von Kapital oder Staat gekauften proletarischen oder kleinbürgerlichen Elementen, kurzum: ausgehaltenen Schwätzern.
    Daher auch meine Verachtung, mein Widerwille gegen alles endlose rein ideologische Geschwätz.

    Mit besten soz. Grüßen !

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