Syrien – Souveränität und Frieden. Syria – Sovereignty and Peace. Press Conference, United Nations, 9 Dec 2016

Vollständige Pressekonferenz am 9. Dezember 2016 vor den Vereinten Nationen. Gegen die Propaganda und Regimeänderung, für Frieden und nationale Souveränität Syriens. Ständige Vertretung der Syrischen Arabischen Republik bei den Vereinten Nationen. Sprecher: Dr Bahman Azad, Organisationssekretär des UN-Friedensrats und Mitglied des Koordinationskomitees „Hände weg von Syrien“ und Eva Bartlett, unabhängige kanadische Journalistin. (Sprache: Englisch)

Full Press Conference at the United Nations. Against propaganda and regime change, for peace and national sovereignty. 9 December 2016, the Permanent Mission of the Syrian Arab Republic to the United Nations. Speakers: Dr. Bahman Azad, Member of the Coordinating Committee for the Hands Off Syria and Organization Secretary of UN Peace Council, and Eva Bartlett, Independent Canadian Journalist.

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14 Antworten zu Syrien – Souveränität und Frieden. Syria – Sovereignty and Peace. Press Conference, United Nations, 9 Dec 2016

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  2. levan2015 schreibt:

    Ich habe das Video rebloggt. Die Dame habe ich gestern bei YT gesehen und sie ist wunderbar! Dieser Idiot wollte sie blamieren, aber sitzt selbst im Mist. Klasse!

    • sascha313 schreibt:

      Es müßten viel mehr Menschen solche Doku’s sehen. Schade, daß viele Berichte und Videos nur auch Englisch oder Russisch zu haben sind…

      • levan2015 schreibt:

        Ich muss etwas erzählen: Ein Mann der in Westdeutschland Schulausbildung erhalten hat, sagte mir, dass er nie gelernt hat, dass die SU aus ganz verschiedenen Nationen besteht, die auch ganz verschiedene Sprachen sprechen. Er sagte, für uns war das Russland. Sein Pech!

        Das Bildungssystem hierzulande war und ist darauf gezielt, den Menschen ganz wenig Bildung zu geben, damit sie blöd bleiben.
        Daher haben wir diese „politische Analphabeten“, die überhaupt keine Ahnung von etwas haben, ihr Wissen von BILD und ARD beziehen und wie die gehörige Sklaven immer wieder für Merkel ihre Stimme abgeben. Solang die meisten Menschen ungebildet bleiben, wird der Kapitalismus sie ausbeuten und zu hörigen Wählern machen.

      • sascha313 schreibt:

        Danke levan. Ich wußte das . Ich habe mal in den Bücherschrank (nicht mehr als 10 Bücher standen da) einer westlichen Kollegin geguckt – ich kannte keinen einzigen Autor. Und wenn man eines der Bücher aufschlug…. ich hätte sie alle auf den Müll geworfen. Nicht einmal die „gebildeteren Leute“ haben noch mehr Bücher im Regal. Nippsachen – ja. Und die wohlhabenderen , bei denen hängt ein Picasso im Treppenhaus. Da hatte bei uns in der DDR jeder einfache Arbeiter eine bessere Bildung als im Westen. Aber Du siehst – die bessere Bildung hat uns vor Opportunismus und Verrat nicht gerettet….

      • levan2015 schreibt:

        Danke Sascha! Als ich gesehen habe, dass meine Kinder im Gymnasium keine deutsche Literatur gelernt haben, habe ich versucht sie abends selbst zu unterrichten und wir haben zusammen vieles, – Goethe, Schiller etc. gelernt.
        Mir war das peinlich, dass die deutschen Schulen so etwas nicht im Programm haben.
        Ich bin selbst im Ausland aufgewachsen und mit 18 habe ich von Uhland bis Kellerman alles gelesen, was es gab. Leider kennen die meisten im Westen fast gar nichts von dieser Literatur. Schade!

      • sascha313 schreibt:

        Weißt Du, levan, wenn früher zu Sowjetzeiten jemand mal in eines der entferntesten kaukasischen oder turmenischen Dörfer kam, konnte er erstaunt feststellen, daß die Kinder den „Erlkönig“ auf Deutsch aufsagen konnten und sogar den „Schimmelreiter“ kannten.

        Bis 1957 war in jeder sowjet. Mittelschule die Logik ein Pflichtfach. Das hat Chruschtschow dann abgeschafft…

      • levan2015 schreibt:

        Klasse! Danke Sascha! So habe ich das auch gemeint.
        Ich habe in einem westgeorgischen Dorf in 1966 ein Buch „Deutsche Balladen“ gekauft und im Sommer fast auswendig gelernt. Und das war meine „erste Liebe“ zum Land von Dichter und Denker. Und das Buch war in der georgischen Sprache!!! Und dann hatte ich das Gefühl, dass ich deutsche Spache lernen will, damit ich auch die Schönheit der Originale verstehe.

      • Doed schreibt:

        Hallo Levan2015. Das würde erklären, dass ich schon bei 2 Personen bemerkt habe, dass sie nicht wussten, dass Stalin kein Russe war. Bei einem Kommilitonen konnte ich den Irrtum vielleicht noch verzeihen. Aber ich habe letztens ein Aufsatz einer Historikerin über die SU gelesen, die ihm tatsächlich angekreidet hat, dass er bei der Heimkehr der Roten Armee nach dem 2. WK das russische Volk so sehr hervorgehoben hat. Die Rede findet man auch im Internet, ich glaube auf stalinwerke.de. Leider scheint ihr entgangen zu sein, dass er aus Georgien stammt. Und nun steht dieser Blödsinn mit einigen anderen Sachen, die ich fragwürdig habe, in diesem Geschichtsbuch.

  3. sascha313 schreibt:

    Kommunisten waren und sind stets Internationalisten. In der Sowjetunion spielte die Nationalität nie eine Rolle. Da gab es Millionen glücklicher Ehepaare der unterschiedlichsten Nationalitäten. Im Großen Vaterländischen Krieg kämpften Russen neben Tschukschen, Grusinier neben Litauern und Aserbaidschaner neben Turkmenen, Ukrainer neben Nenzen – Schulter an Schulter – gegen die deutsch-faschistischen Eindringlinge. Und Tausende hatten, als sie im Kampf fielen, noch hinterlassen: „Wenn ich sterbe, bitte ich, mich als Kommunisten zu betrachten!“ Warum wohl? Erst der Kapitalismus hat ethnische oder religiöse Fragen wieder in den Vordergrund gestellt, um vom Klassenkampf abzulenken.

  4. Hanna Fleiss schreibt:

    Sascha, ich hatte genau dasselbe Erlebnis bei Bekannten in Westdeutschland. Nicht ein einziger Klassiker im Bücherregal, weder deutscher noch US-amerikanischer (was ich erwartet hatte), nur Unterhaltungsliteratur des mittleren und meist untersten Niveaus. Aber du musst mal erleben, wie überheblich diese Leute jemandem gegenübertreten, wenn sie wissen, er kommt aus der DDR.
    Mir ist jede Lust vergangen, irgendeinen Westdeutschen noch kennenzulernen, sie sind einfach zu arrogant und zu ungebildet, und da ist es egal, ob einer ein Studium hinter sich hat oder auf einem geisteswissenschaftlichen Gebiet tätig ist. Ich habe auch ganz allgemein festgestellt, dass es bei Westdeutschen eine ziemliche Abneigung dagegen gibt, irgend etwas zu lernen, sich in irgendein Thema zu vertiefen. Was ich überhaupt nicht verstehen kann. Mir kommen sie immer vor, als ob sie täglich in Trance durchs Leben gehen, und vielleicht ist da auch was dran. Sie sind zum Beispiel sehr stolz, niemals einen Standpunkt zu beziehen, egal, auf welchem Gebiet. Das halten sie nämlich für Einseitigkeit. Ich frage mich wirklich, was mit den Westdeutschen gemacht wurde über die ganze Zeit. Sie sind auch nicht in der Lage, wirklich logisch zu denken. Ich will ja nicht verallgemeinern, aber es ist die Mehrzahl der Westdeutschen, die ich kennengelernt habe und die so konditioniert sind. Und das sind die CDU-Wähler.

    • sascha313 schreibt:

      „Gehirnwäsche“ … wobei „Wäsche“ eigentlich nicht das richtige Wort ist. Es gibt schon viele nette Leute, aber das besagt ja nichts. Da gibt es eben gewisse „no-go-Themen“, da steht die Angst vor einer Katastrophe schon im Gesicht geschrieben, bevor überhaupt ein Wort gesprochen wurde.

    • Doed schreibt:

      Das mit dem Standpunkt habe ich auch so in Vermutung. Teilweise glaube ich sogar, dass sie einen genau das Gegenteil erzählen, was sie wirklich denken, nur weil es gerade in der Situation passt bzw. ihr Gegenüber das so hören möchte. Das sind zum Glück nicht alle Westdeutschen, die ostdeutsche Jugend wird aber wohl kaum besser sein.
      Der Höhepunkt war mal beim Italiener, als einer mit seiner Kollegin mit italienischem Akzent sprach. Er wollte wohl eher drankommen, weil der Laden voll war. Geklappt hat es nicht, aber nachdem sie das Essen hatten, war urplötzlich der Akzent verschwunden. Ich konnte es absolut nicht fassen, dass es überhaupt sowas gibt. Wie kann man sich bitteschön so verstellen?

  5. Hanna Fleiss schreibt:

    Ja, genau das ist die Situation, Sascha. Na, selbstverständlich sind nicht alle Leute im Westen nicht umgänglich, nicht freundlich oder überheblich. Aber ich weiß, wenn ich eine gewisse Atmosphäre erhalten will, muss ich sehr auf meine Äußerungen achten, da darf ich noch nicht mal die Stirn kraus ziehen, wenn wieder mal ein Wort fällt, das mich stört. Passiert es dennoch, eskaliert die Stimmung sofort, und sie gipfelt dann in Verdächtigungen, und am Ende ist die nette Bekanntschaft perdü. Nein, da wächst nicht zusammen, was nicht zusammengehört.

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