Staatlicher deutscher Propagandasender beschimpft USA-Präsidenten als rechtspopulistischen Demagogen…

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Der staatliche deutsche Propagandasender ARD hat den Präsidenten des deutschen NATO-Verbündeten USA heute auf seiner mit Zwangsgebühren finanzierten Webseite Tagesschau als “Demagogen” beschimpft.

über Staatssender ARD beschimpft US-Präsident als Demagogen — Ein Parteibuch

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11 Antworten zu Staatlicher deutscher Propagandasender beschimpft USA-Präsidenten als rechtspopulistischen Demagogen…

  1. Hanna Fleiss schreibt:

    Ja, es ist schon auffällig, dass aus den Freunden der USA plötzlich erbitterte Skeptiker und sogar Feinde werden können. Wer heute den Presseclub auf Phoenix gesehen hat, weiß, um welche Leute es sich handelt – um die nämlich, die ihren Einfluss schwinden sehen. Dort wurde zum Beispiel ganz ernsthaft über ein Absetzungsverfahren gegen Trump gesprochen. Und auch die Kanzlerin hat sich allen Ernstes vorgenommen, nur „auf Augenhöhe“ mit Trump zu konferieren. Erschreckend aber auch, welche Vorstellungen in dieser Frage bei den Linken herrschen. Wenn Trump erklärt, die NATO sei „obsolet“, weil sie ein Fossil der Nachkriegszeit sei, klingeln im Kanzleramt sämtliche Telefone und Linke gehen auf die Straße, um gegen Trump zu protestieren – eine etwas seltsame Konstellation. Das wäre alles ganz lustig, wäre es nicht so ernst. Die „Wertegemeinschaft“ hat mit Trump unvermutet einen Riss bekommen, und der geht tief und schmerzt, und keiner hat ein Medikament dagegen.

  2. sascha313 schreibt:

    …und so fühlt man sich angesichts der inszenierten und aufgeputschten Demonstrationen gegen Trump durchaus an den Kiewer Majdan erinnert!

  3. Harry 56 schreibt:

    ja, Sascha, so sind sie halt, alle diese selbstgerechten, quasi schon patentierten „Demokraten“!

    Gehen „Wahlen“ mal ausnahmsweise nicht so aus wie seit eh und je, also im Sinne der jeweils wirklich herrschenden Cliquen, da hält man es plötzlich mit „Volkes Wille“ nicht mehr so genau. 1970 hat ja auch Chile „falsch“ gewählt, weshalb der „Westen“ dann alles wieder in die „bewährten“ Bahnen lenken musste. Selbst der angeblich „linke“ damalige BRD-Kanzler W. Brandt schien den ärmsten Kindern Chiles wohl keinen Liter kostenlose Milch pro Schultag in den Schulen zu gönnen. Wie auch immer, er machte mit bei den „westlichen Sanktionen“ gegen verschiedene Wirtschaftszweige Chiles, verschiedenen Boykottmaßnahmen.

    Und natürlich haben alle diese „westlichen Demokraten“ auch ein Problem mit „Volkes Wille“ auf der Halbinsel Krim. Auch dort hat das Volk „falsch“ abgestimmt, weil gegen die Ganoven aus Kiew und deren Hintermänner aus EU und NATO. Muss uns das alles wirklich wundern? Sind alle diese „Demokraten“ nun abgrundtiefe „schlechte Menschen“, welche nur ganz einfach „umerzogen“ gehörten? Sicherlich nicht! Es sind alles gut geschmierte Systemdiener, immer bereit, auch „unpopuläre“ Maßnahmen zu treffen, ja selbst die Sicherheit, körperliche Unversehrtheit gerade der schwächeren Teile der eigenen Bevölkerung eiskalt im Sinne des „Systems“ der wirklich Herrschenden und Ausbeutenden auf’s Spiel zusetzen.

    Die so genannte „Flüchtlingspolitik“ von „Merkel“ & Co. – natürlich echt BRD-mäßig „parteienübergreifend “ ! – und deren Folgen für so viele Menschen, Opfern so vieler Straftaten hier zeigt uns gerade ganz aktuell, was alle unsere patentierten „Demokraten“ wirklich sind.
    Noch Fragen?

    Beste soz. Grüße

  4. Harry 56 schreibt:

    Na ja, Herr Ganser deckt manche Dinge wirklich gut auf, klärt über vieles auf.
    Doch den Kapitalismus als Gesellschaftsordnung tastet er nicht an. Er glaubt, mit einer „besseren Politik“ könne die Welt so bleiben wie sie ist, nur eben besser und „gerechter“. So jedenfalls sehe ich sein Wirken.
    Ach…, und meine „Frage“ oben war natürlich rein rhetorisch ! 🙂

    Dir eine Gute Nacht!

  5. Sozialistin 2.0 schreibt:

    Aber der „Staatssender“ hat doch vollkommen recht! Es wäre angebracht noch um Lügner, Selbstbereicherer, Frauenbelästiger und Gesellschaftszersetzer zu ergänzen.

    • sascha313 schreibt:

      Die öffentlichen Beschimpfungen eines USA-Präsidenten sind eine neue „Qualität“ in den Beziehungen zwischen beiden Ländern. Das ist unterste Schublade! Es geht hier auch nicht darum, diesen Herrn Trump in Schutz zu nehmen. Ich weiß nicht, was Sie sich als „Sozialistin 2.0“ von dem Präsidenten eines imperialistischen Landes erwarten. Wenn es Differenzen innerhalb der Großbourgeoisie eines Landes oder zwischen unterschiedlichen Ländern gibt, so heißt das doch noch lange nicht, daß diejenigen, die sich heute mit Beschimpfungen und inszenierten Protesten hervortun, nun eine demokratischere Entwicklung in diesem Land bewirken wollen. Ganz im Gegenteil!

      Aus der Geschichte weiß man beispielsweise, daß die Röhm-Affäre keineswegs eine „zweite Revolution“ zur Durchsetzung der antikapitalistischen Losungen der NSDAP zur Ziele hatten, wie das die Nazis behaupteten, sondern im Gegenteil erst recht die extremsten Kreise des deutschen Monopolkapitals an die Macht brachten. Ein „Putsch“ gegen Trump könnte ähnliche Wirkungen hervorbringen.

  6. Adalbrand schreibt:

    Ich fürchte Trump wird seine jetzigen „Fans“ genauso enttäuschen wie Schröder, der sich vor dem Krieg gegen den Irak scheinheilig an die Spitze der Friedensbewegung setzte um nach Kriegsbeginn dieser mit seiner Kehrtwendung einen solchen Tritt verpasste, daß dieser die Luft ausging; ich bin der Meinung, daß erst mit seiner Demagogie der Krieg gegen den Irak so erst möglich wurde.
    http://www.iraktribunal.de/hearing190604/schreer.htm
    Und bis jetzt hat Trump genauso wie sein NATO Partner Deutschland noch keinen einzigen Panzer von der Ostfront abgezogen.
    Zwar verkündete Trump „Wir übergeben die Macht von Washington D.C. zurück an Euch, das Volk.“; doch seine Executive-Order zur Fortsetzung der Keystone xl pipeline und Dakota Access Pipeline zeigt, was er unter „America first“ versteht.

  7. Hanna Fleiss schreibt:

    Adalbrand, das ist keine Frage einer persönlichen Marotte des Mister Trump, sondern das liegt im Wesen eines Staates des Kapitals, es ist seine Aufgabe!, die kapitalistische Minderheit vor Unruhen und Revolutionen der ausgebeuteten Mehrheit zu bewahren, das heißt niederzuhalten. Trump macht es auf die Weise, dass er sich den Niederzuhaltenden anbiedert und sich als der große Beschützer ausgibt. Dass Trump den imperialistischen Staat USA nicht dem Volk übergibt, darüber sind wir uns hoffentlich einig. Das war Nachwahlkampf. Natürlich wird Trump seine Wähler enttäuschen, das war doch klar vorauszusehen. Und wenn du gehofft hattest, dass die erste Regierungsmaßnahme Trumps der Abzug der Panzer von der russischen Grenze sein würde, dann ist es damit Essig.

    Innenpolitisch wird er alles unternehmen, um dem US-Kapital freie Bahn gegenüber jedem Konkurrenten zu verschaffen. Und das natürlich auf Kosten des amerikanischen Volkes. Was Außenpolitik angeht, wird er, wie sich abzeichnet, großartige Veränderungen gegenüber der Obama-Regierung wohl nicht vornehmen. Und wenn er verkündet „America first“, dann ist doch gemeint: Die USA sind das Führungsvolk der Welt!

    Man kann von einem Multimillionär wohl nicht erwarten, dass er aus lauter Menschlichkeit plötzlich sein Faible für die Unterdrückten entdeckt, durch deren Ausbeutung es ihm erst ermöglicht wurde, seine Millionen zu machen. Er will wie alle sogenannten Demokratien einen Konsens zwischen Herrschern und Beherrschten herstellen. Nur so bleibt das Kapital die herrschende Klasse und muss um seine Pfründe nicht fürchten. Lies mal, was Lenin in „Über den Staat“ sagte. Dann wirst du dir auch über Trump klar.

    • Adalbrand schreibt:

      Hanna Fleiss: Als Erstes zum letztgenannten; lies mal, was Lenin in „Über den Staat“ sagt – damit werde ich noch Heute anfangen.
      Inhaltlich stimme ich Dir vollkommen zu aber über Trump hatte ich mir nie Illusionen gemacht denn er ist ja kein Unbekannter, da konnte mich ein Carter mit seiner verlogenen Menschenrechtspolitik noch besser täuschen aber nur für sehr kurze Zeit.
      Ein „Fan“ ist für mich jemand der ohne NACHzudenken handelt, was mir bei Trumpanhängern oft auffällt.

  8. Hanna Fleiss schreibt:

    Adalbrand, ich glaube, dass es komplizierter ist. Die Trump-Fans denken schon, aber sie denken in den Mustern, die ihnen vorgegeben wurden. Nämlich, dass der „amerikanische Traum“ noch immer gültig ist, sie wissen, in ihrem Lande sind sie als Weiße bevorrechtet vor allen anderen, zum Beispiel vor den Schwarzen oder den Mexikanern. Es ist ja auffällig, dass Trump-Anhänger im Grunde nur aus der weißen Unterschicht oder aus Leuten kommen, die in die Unterschicht gedrückt wurden. Als Weiße fühlen sie sich benachteiligt, was sie ja auch wirklich sind, aber sie sind nicht benachteiligt, weil sie Weiße sind, sondern weil sie die Ausbeutungsobjekte des Kapitals sind. Trump aber redet ihnen ein, dass ihnen als den bevorrechteten Weißen ein gutes Leben zusteht. Und das will er ihnen verschaffen, indem er „Jobs“ für sie schaffen will. Auf diese Weise gelingt es ihm, erstens von ihrer Ausbeutung durch Leute, wie er es ist, abzulenken, und zweitens bedient er ja auch ihren Rassismus zum Beispiel, seine Reden in dieser Richtung fielen bei ihnen auf fruchtbaren Boden. Diese Trump-Anhänger haben oftmals einen Abstieg aus der Mittelklasse in die Unterschicht erlebt und setzen nun alles auf den Erlöser Trump. Was nun aber das Denken angeht, so kann man bei ihnen nicht voraussetzen, dass sie Marx oder Lenin gelesen haben Größtenteils sind sie nämlich politisch völlig ungebildet, und falls gebildet, dann zurechtgestutzt auf den politischen Mainstream, der verkündet, dass alles Heil aus der kapitalistischen Wirtschaft kommt. Mach das mal einem amerikanischen Arbeiter klar, dass er eine Macht sein kann, wenn selbst die KP der USA ihren Frieden mit dem Kapital gemacht hat.

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