Solidarität ist unsere Stärke – sie zu verweigern unsere Schwäche! Günter Ackermann wird von antikommunistischen Anwälten mit „Erzwingungshaft“ bedroht!

zivilcourageEiner der bedeutendsten deutschen Schriftsteller, nämlich Thomas Mann, bezeichnete den Antikommunismus einst als „Grundtorheit unserer Epoche“. Und das ist auch so! Nun gibt es allerdings auch heute noch in der BRD Leute, die nicht allzuviel von Thomas Mann zu halten scheinen, die allein bei der Erwähnung des Wortes „Kommunismus“ Gift und Galle spucken, und denen glatt der Verstand aussetzt, wenn es jemand auch nur wagt, von den Erfolgen des Kommunismus zu reden. Mit wütendem Schaum vor dem Mund bringen sie nichts anderes hervor als die abgestandenen Lügen eines Goebbels oder Solzhenizyn. Aber wir wissen auch, daß die Kommunisten schon während der Nazi-Zeit zu den ersten Opfern des Faschismus gehörten. Sie wurden von der braunen Klassenjustiz verfolgt und in den Gestapo-Kellern und Konzentrationslagern von Buchenwald bis Auschwitz gefoltert und ermordet. Kaum etwas fürchteten die Faschisten mehr als die Wahrheit. Und um nichts anderes als um die Wahrheit geht es auch auf der Website „Kommunisten-Online“.

Vom Verfassungsschutz mit Haft bedroht

Schon seit einiger Zeit befindet sich nun auch die Internetseite „Kommunisten-Online“, deren Redakteur, Genosse Günter Ackermann, im Visier wütender Antikommunisten. Denen war der Marxismus-Leninismus schon immer ein Dorn im Auge. Sie hassen nichts mehr als kommunistische Enthüllungen, von denen schon Lenin sagte, daß sie das politische Bewußtsein der Arbeiterklasse heranbilden und die Volksmassen zu revolutionärer Aktivität erziehen. Und nun droht auch noch ein bürgerlicher Anwalt unverhohlen mit Erzwingungshaft.  Was ist dafür der Grund? Günter Ackermann schreibt:

Unbehelligt: Ein Neonazi in Köln!

Vor einiger Zeit brachte ich auf der Hompage www.kommunisten-online.de einen Artikel, in dem dargelegt wurde, daß sich in Köln ein Neonazis herumtreibt, der im Verdacht steht, einen Bombenanschlag auf den kleinen Laden einer iranischen Familie vertübt zu haben. Er wurde anhand eines Phantombildes erkannt – sogar von der ehemaligen Chefin des Verfassungsschutzes NRW – er wurde und wird bis heute nicht belangt. Sein Name: Johann Helfer. Helfer gehörte verschiedenen Nazigruppen in der Domstadt an, und er war auch der Chef einer solchen. Helfer ist wegen Sprengstoffdelikten vorbestraft und – das gab er selber zu – Spitzel des Verfassungsschutzes. Das berichtete ich auf Kommunisten-online.

Die Klage und ein „Versäumnisurteil“

Kurze Zeit danach bekam ich eine Klage ins Haus wegen dieses Artikels. Ich war – und bin – mir keines Verstoßes gegen irgend ein bürgerliches Gesetz bewußt, habe nur das berichtet, was ohnehin schon in unzähligen Internetseiten steht. Da ich mir keinen teuren Anwalt leisten kann, ignorierte ich die Sache und berichtete über diesen Prozeß – also gab es ein „Versäumnisurteil“. Ich teilte dem Gericht mit, daß ich als Kleinrentner die enormen Kosten des Verfahrens nicht bezahlen kann. Jetzt droht der Anwalt des Verfassungsschutzes unverhohlen mit Erzwingungshaft. Ich kann und will auch nicht, auch nur einen Cent bezahlen, bin schwer herzkrank und würde eine Haft kaum überleben.

Wer steckt dahinter?

Hinter dem Treiben des Anwalts stecckt weniger der neonazistische Verfassungsschutzspitzel, sondern der Verfassungsschutz selbst. Wir gesagt, es gibt eine Unzahl von Berichten über den Fall. Wenn ich bei Google „Probsteigasse Köln Helfer“ bekomme ich  52.500 Ergebnisse. Es liegt auf der Hand: Es geht vor allem gegen mich und gegen Kommunmisten-online. Ich werde denen lästig. Der Anwalt der Verfassungsschutzspitzels, Dr. Gräbig, schreibt:

„Wer sich so hartnäckig außerhalb des Rechtssystems stellt, und sich so benimmt, als ob so gerichtliche Verbote keine Wirkung haben, der muss spürbar daran erinnert werden, dass er sich an die Regeln zu halten hat.“

Bitte um Unterstützung !

Ich appelliere nun an alle Genossen:

  • Helft mir durch Eure Solidarität. Es geht nicht um Geld, es geht und tätliche Unterstützung. Berichtet über die Sache, verschickt diesen Aufruf und protestiert beim Gericht.
  • Ich bin sicher, der Verfassungsschutz wird beim Gericht willfährige Helfer haben, die Erzwingungshaft anordnen. Aber auch diese kann mir nicht die enormmen Kosten aufbringen helfen.
  • Sie wollen meinen Kopf: Knast auch dann, wenn ich es nicht überleben kann. Übt Solidarität! Zeigt dem Gericht, daß Ihr nicht bereit seid, einen von Euch vor die Hunde gehen zu lassen!

„Wer im Stich läßt seinesgleichen, läßt nur sich selbst im Stich!“

Ich baue auf Euch!

Rotfront
Günter Ackermann


Protestschreiben bitte an:

Kanzlei Prof. Ralf Höcker
Zuständiger Rechtsanwalt Dr. Johannes Gräbig
Friesenplatz 1
50670 Köln
Fax 0221 – 93 39 110

Und an das Gericht:

Landgericht Köln
Luxemburger Straße 101
50938 Köln

Aktenzeichen 28 O 280/16


Nachlesen unter: Kommunisten-Online (Zwischenüberschriften eingefügt)

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5 Antworten zu Solidarität ist unsere Stärke – sie zu verweigern unsere Schwäche! Günter Ackermann wird von antikommunistischen Anwälten mit „Erzwingungshaft“ bedroht!

  1. giskoe schreibt:

    Hat dies auf giskoes gedanken rebloggt.

  2. Günter Hering schreibt:

    Hat dies auf versprengte Linke rebloggt.

  3. Vorfinder schreibt:

    Ich habe diesen Brief an das Gericht geschrieben.

    PROTEST
    GEGEN DIE JURISTISCHEN MASSNAHMEN GEGEN GÜNTER ACKERMANN

    Betr.: Ordnungsmittelantrag
    Helfer, Johann, / Ackermann, Günter
    AZ: 371/16 GH10

    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Wertes Gericht!

    Artikel 3 Absatz 3 GG verbietet die Benachteiligung oder Bevorzugung wegen politischer Anschauung.

    Der Anspruch des Klägers in o.g. Sache klingt so: rechte Gesinnung soll freien Lauf haben, Kommunisten haben die Klappe zu halten.

    Der Kläger wendet sich gegen die, im besagten Artikel von Günter Ackermann online verwendeten Informationen, die zeitgleich zig zehntausendfach im Internet frei abrufbar sind. Es ist nicht bekannt, dass der Kläger gegen eine der anderen zig zehntausenden Veröffentlichungen mit Rechtsmitteln vorgegangen ist.

    Es ist sehr offensichtlich, der Kläger erhebt nicht Einspruch gegen die Verwendung von Meldungen über seine Person, sondern der Kläger geht gegen Günter Ackermann vor, weil dieser Kommunist ist.

    „Was formaljuristisch korrekt genannt werden mag“, schreibt Friedrich Schorlemmer, der wohl kaum als Kommunistenfreund verdächtigt werden kann, „ist politisch und menschlich höchst verheerend, weil man sich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass die (un-)beabsichtigte Wirkung eine ganz andere ist.“

    Heinrich Hannover, selbst Rechtsanwalt, schreibt: „Die optimistische Einschätzung der politischen Vernunft in Deutschland ist durch das, was sich deutsche Politiker und Juristen nach der Wiedervereinigung geleistet haben und noch immer leisten, mit atemberaubender Schnelligkeit widerlegt worden. Der Zustand des inneren Friedens ist bereits aufgehoben. Die politische Justiz hat die alte antikommunistische Rüstung wieder angelegt und kann nach Vereinnahmung der DDR endlich nachholen, was selbst in der Hochzeit des Kalten Krieges nicht möglich war.“
    Seitens des Klägers behauptet RA Dr. J. Gräbig, Günter Ackermann sei das deutsche Rechtssystem völlig egal. Dabei ist es doch der Kläger, der Logik und Realität ad absurdum führt und Rechtsmittel, die durch seine Rechtsanwälte aufgefahren werden, zur Anwendung bringt, gegen Informationen die frei verfügbar sind, hier aber eben von Günter Ackermann, einem Kommunisten verwendet werden, was der Kläger offenbar im Besonderen zu bekämpfen trachtet.
    Wir protestieren hiermit gegen das Ansinnen des Klägers quasi eine Klassenjustiz gegen einen Kommunisten wirken zu lassen. Wir fordern das Gericht auf, sich dem Kläger dahingehend zu widersetzen, das Gericht als Instrument für die Verwirklichung der Ziele der politischen Gesinnung des Klägers gebrauchen zu lassen.

    Herrn RA Dr. J. Gräbig sind sowohl die Mittellosigkeit, als auch der anhaltend kritische, fragile Gesundheitszustand von Günter Ackermann bekannt. Die bestimmte Forderung des Klägers nach Inhaftierung von Günter Ackermann kommt dem Ansinnen einer quasi Hinrichtung sehr nahe. Es ist nicht glaubhaft, dass es dem Kläger um unterschiedliche Bewertung der Statthaftigkeit der Verwertung und Verbreitung von ohnehin frei verfügbaren Informationen geht, der Kläger hat die relevanten Teile der von Günter Ackermann verbreiteten Informationen selbst öffentlich bestätigt und ist gegen andere Veröffentlichungen nicht rechtlich vorgegangen. Das Vorgehen des Klägers gegen Günter Ackermann kann nur als politisch motiviert wahrgenommen werden.

    Wenn Rechte verletzt werden, dann die Rechte von Günter Ackermann, der mit Rechtsmitteln mundtot gemacht werden soll. Wir fordern, dass das Gericht diesem Treiben gegen Günter Ackermann ein Ende setzt und weitere Androhungen des Klägers in der Sache zurückweist und unterbindet.

  4. Pingback: Das erste Mal im Knast – Kommunistenverfolgung in der BRD | Sascha's Welt

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