…und ein Licht leuchtete in der Finsternis

buchenwalddenkmalIn seinem Rückblick auf die deutsche Geschichte unterzieht Alexander Abusch das Versagen der Mehrheit des deutschen Volkes gegenüber den braunen Machthabern der Nazidiktatur einer harten Kritik. Denn es ist doch keineswegs so, daß die Deutschen 1932 den faschistischen Barbaren machtlos gegenüberstanden. Es ist keineswegs so, daß der Faschismus nicht hätte verhindert werden können. Auch heute ist es nicht so, daß das Volk der selbstherrlichen und repressiven Politik der Bundesregierung machtlos gegenübersteht. Über welche Kraft und welche Motivation verfügten die Kommunisten im Widerstandskampf gegen den Faschismus? Und was sind die Voraussetzungen für den Siegr? Alexander Abusch schreibt…

Helden des antifaschistischen Widerstandskampfes

Der Kampf der deutschen Antifaschisten, der nach 1933 unterirdisch gegen die Hitlerdiktatur weiterging, war zu schwach, um die mächtigste Terrororganisation der Welt zu Fall zu bringen. Das vermochten nur die Kriegsanstrengungen der demokratischen Welt in fast sechs Jahren. Doch die Männer und Frauen, unbekannt und ungenannt, die illegal seit 1933 kämpften, waren das Licht in der deutschen Düsternis.

Es kann niemals vergessen werden, daß das deutsche Volk und insbesondere die deutsche Arbeiterklasse zu einer Zeit, da die Regierungen Westeuropas noch geruhig dem Wüten der braunen Bestialität in Deutschland zuschauten, zahlreiche Helden des Untergrundkampfes hervorbrachte: Deutsche, die in den Folterkellern der Gestapo oder beim Gang auf das Schafott eine größere Charakterstärke und mehr Standhaftigkeit zu beweisen hatten, als je von einem Soldaten im Feuer der Schlacht gefordert werden kann.

Die Bestialität der Gestapo

Der Autor dieses Buches kennt aus sechsjähriger Mitarbeit an der deutschen Untergrundbewegung, teils im Inland, teils im nahen Ausland, die Leistungen und Opfer der illegalen Antifaschisten bis zum Ausbruch des Krieges. Wie viele Männer und Frauen, unter ihnen nicht wenig junge Menschen, harrten auf ihrem Posten aus, auf dem es sehr oft keine Ablösung geben konnte. – „Tote auf Urlaub!“ Viele, die diesen schwersten aller Kämpfe auf sich nahmen, gingen schweigend in den Tod. In vielen Bezirken Deutschlands mußte sich zehnmal die Führung der Untergrundbewegung erneuern, weil die vorherigen Führer von der Gestapo zu Tode mißhandelt oder mit dem Beil enthauptet worden waren. Im Prozeß gegen 628 Wuppertaler Gewerkschafter, die im Jahre 1935 wegen illegaler Arbeit. angeklagt waren, sagte der Kriegsverletzte Hoppe:

„Ich habe im Trommelfeuer vor Verdun gelegen und habe die Schrecken des Krieges miterlebt, aber der Krieg war ein Kinderspiel gegenüber dem Grauen im Gestapokeller.“

Das Erbe des deutsche Humanismus

Die Bestialität begann zuerst in Deutschland: gegen deutsche Antifaschisten und deutsche Juden. Die ersten Helden des Krieges gegen die Bestialität waren Deutsche, deutsche Hitlergegner. In diesen Menschen verkörperte sich in seiner reinsten und konzentriertesten Gestalt alles Gute, was deutsches Denken und deutsches Wesen in Jahrhunderten geboren. Die Erben des deutschen Humanismus schrieben illegale Zeitungen, starben für die Internationale der arbeitenden Menschheit und für eine neue demokratische Nation. Zehntausende von Liebknechts, Hunderttausende von Huttens büßten ihr: „Ich hab’s gewagt“ mit dem Tod oder mit qualvoller Haft. Im ersten Weltkrieg wurden zwei deutsche Matrosen, Reichpietsch und Koebis, wegen Rebellion standrechtlich erschossen, – im zweiten Weltkrieg waren bis zum 30. November 1944 (nach einem geheimen Dokument der SS, aufgefunden in der Wohnung des Generals Reinecke in ßerlin) 9513 deutsche Soldaten wegen rebellischer Einzeltaten füsiliert worden.

Warum blieben vor allem die Kommunisten so standhaft?

Nach der ganzen deutschen Entwicklung von 1848 bis 1933 mußte die Arbeiterbewegung, insbesondere ihr linker Flügel, den Kern der organisierten Untergrundbewegung während der zwölf Hitlerjahre bilden. Die Marxisten blieben….. auch nach der Zersprengung und Atomisierung ihrer Bewegung durch den wütenden Terror – geeint durch ihre Erkenntnis und Moral. In den deutschen Konzentrationslagern und Zuchthäusern bestanden sie die härteste aller Prüfungen, die Menschen ob ihrer Überzeugung auferlegt werden kann. Ein Mann wie Ernst Thälmann, der elf Jahre schwieg und litt, bis er ermordet wurde, – ein solcher Mann, der noch in der Gewalt seiner Peiniger allein durch seine unbeugsame moralische Macht eine tödliche Gefahr für sie war, – er konnte es nur sein, weil er sich als einer von hunderttauseuden Seinesgleichen fühlte. Nicht irgend welche übermenschliche Eigenschaften, sondern echte Verbundenheit mit dem eigenen Volk, tief fundierte Erkenntnis und aus ihr geborene Moral schaffen solche Heldengestalten unseres Jahrhunderts in allen Völkern und schufen sie auch im deutschen Volke.

Abwarten begünstigt die Zersplitterung des Volkes

Millionen antinazistisch gesinnter Deutscher begnügten sich aber im Kämpfen und Sterben ihrer Besten mit winziger solidarischer Hilfe da und dort, mit geheimer Zustimmung – und schließliche, erschreckt durch die grausame Verfolgung, mit der passiven Selbsttröstung: „Ich bleibe bei meiner alten Gesinnung, aber man kann eben nichts anderes tun als abwarten.“ Sie begünstigten damit die Zersplitterung der illegalen Bewegung und ihre Isolierung vom eigenen Volke.

Die Wahrheit läßt sich nicht beseitigen!

Die Gestapo konnte die demokratischen Kräfte zersprengen und unfähig zu größeren Aktionen machen, aber es gelang ihr nicht, sie auszurotten und die achtzigjährige marxistische Tradition der deutschen Arbeiterbewegung auszulöschen, Es erwuchsen in allen Kreisen der deutschen Gesellschaft und in der Armee neue Hitlergegner, die Verbindungen zu den alten HitIergegnern suchten und manchmal fanden. Man hörte im Nationalkomitee Freies Deutschland wieder die Stimme des nationalen Gewissens, wie man sie von Politikern und Offizieren nicht mehr seit den Tagen des Freiherrn vom Stein vernommen hatte. Es entstand etwas, was 1932/33 gefehlt hatte: eine moralische Kampfgemeinschaft von den Kommunisten und Sozialdemokraten bis zu katholischen Pfarrern und konservativen Demokraten gegen die Diktatur der Unmoral und Unmenschlichkeit.

Die Macht der demokratischen Kräfte des Volkes

Vor der Geschichte zählen die Opfer und der Heroismus der deutschen Antifaschisten. Wenn jedoch die Kräfte der Zeit gewogen werden, dann zieht die Schale mit der politischen Schuld des deutschen Volkes so viel schwerer in die Tiefe. Die eigentliche Bedeutung der Kämpfer des deutschen Untergrunds, die die Ehre Deutschlands nicht zu retten vermochten, bestand darin, daß sie die Hoffnung auf die Zukunft verkörperten. Ihr Kampf und ihre Opfer repräsentierten – trotz ihrer Zersplitterung – naturgemäß Millionen Deutscher von guter Gesinnung, die die potentielle demokratische Kraft darstellten für die Zeit nach Hitlers Sturz. Sie bürgten für die Möglichkeit der Erneuerung Deutschlands, wenn erst die eiserne Klammer des Terrors und der Lüge aufgesprengt sein würde.

NEUER AUSBLICK, NEUER BEGINN

Wer es vermag, den Blick über das Schaudern der jüngsten Vergangenheit hinweg zu erheben, wird den tiefen moralischen Sturz des deutschen Volkes in seinem geschichtlichen Zusammenhang zu erkennen – und auch die sozialen Kräfte, die ihn hauptsächlich verschuldeten. Völker wandeln sich, wenn sie langsam oder schnell sich ihrer Verantwortung frü die Duldung eiens schmählichen Regimes bewußt werden. Völker wandeln sich, wenn das Bewußtsein der Verantwortung für das Vergangene sich steigert zum vollen Bewußtsein der Verantwortung für das Kommende, zu dem Willen der selbsterneuerung.

Quelle: Alexander Abusch Der Irrweg einer Nation, Aufbau-Verlag, Berin, 1950, S.256-259. (Zwischenüberschriften und -texte eingefügt, N.G.)

Anmerkung: Freilich bedarf  es auch in der heutigen Zeit einer führenden Kraft, bedarf es einiger mutiger Vorbilder, die sich der wachsenden Bürokratisierung und der Bevormundung durch staatliche Institutionen und Organe widersetzen. Die Angst vor der drohenden Arbeitslosigkeit und dem sozialen Abstieg rechtfertigt keineswegs die Abwartehaltung vieler Deutscher gegenüber unbilligen politischen Entscheidungen und das Sichfügen in ihr ungewolltes Schicksal.      

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14 Antworten zu …und ein Licht leuchtete in der Finsternis

  1. Hanna Fleiss schreibt:

    Lieber Sascha, gut, dass du auf den Widerstand der Kommunisten und der zahlreichen Unbekannten gegen den Faschismus eingehst, wenn du aus Abusch zitierst. Ich will aber jetzt nicht auf Abusch eingehen, sondern auf deine Bemerkung am Schluss des Abusch-Auszuges. Du bist der Ansicht, dass die Angst vor der Arbeitslosigkeit und damit dem sozialen Abstieg keineswegs die Abwartehaltung gegenüber unbilligen politischen Entscheidungen und das Sichfügen ins Schicksal rechtfertigt. Verteidigen will ich diese Angst nicht, aber ich denke, man darf diese Angst nicht unter moralischem Blickwinkel betrachten, sondern sollte sie dialektisch angehen. Sieh mal, die Arbeitsstelle, gut oder schlecht bezahlt, das ist die Existenz des abhängig Arbeitenden, seine und die seiner Familie, an der Arbeitsstelle hängt ihr ganzes Leben.

    Man darf also diese Angst nicht kleinreden, will man die heute sich noch Fügenden zum Widerstand ermuntern. Ja, es ist schon erstaunlich, was wir Deutschen uns von unseren Regierungen gefallenlassen. Hartz IV ist der Knüppel, mit dem die Menschen gefügig gehalten werden. Diesen Knüppel setzte schon der Große Kurfürst ein, mal in Form von Belohnungen für Anpassungsbereite, sogar Bürgerliche, mal in Form von Gesetzen, deren Leidtragende vor allem der kurfürstliche Untertan war, ausgenommen der Adel.

    Diese Untertanenmentalität wurde unter dem Großen Kurfürsten in die Menschen hineingeprügelt mit allen Mitteln, die so einem Alleinherrscher zur Verfügung standen. Aus dieser Zeit stammt das, was allgemein als die Untertanenmentalität der Deutschen genannt und belächelt wird. Und die sich anscheinend bis heute fortgesetzt hat. Heute brauchen wir den Großen Kurfürsten nicht mehr und auch nicht mehr den faschistischen Terror, heute reicht es, wenn so ein Aufmüpfiger auf Hartz IV gesetzt wird. Mit Untertanenmentalität hat das nichts zu tun, wenn sich die Deutschen dagegen nicht wehren, sondern mit (sozialem) Terror von oben.

    Auf der anderen Seite sind die arbeitenden Menschen führungslos. Keine der bundesrepublikanischen Parteien oder Organisationen ist ein Interessenvertreter der Arbeiterschaft, nicht die gekauften Gewerkschaften, nicht die Linkspartei und erst recht nicht die Sozialdemokraten. Das Fehlen einer marxistisch-leninistischen Partei wirkt sich verheerend auf uns alle aus. Sie als einzige wäre in der Lage, die Menschen zu echtem Widerstand zu befähigen, der an die Wurzeln des kapitalistischen Gesellschaftssystems ginge. Aber auch die wenigen Marxisten-Leninisten ruhen, um es mal zurückhaltend zu nennen. Es wird mit den Menschen nicht gearbeitet, ihnen ihre Lage nicht vor Augen geführt, die mit jedem Gesetz der Bundesregierung schlimmer wird. Die gesamte linke Landschaft, um es mal so zu nennen, ist verwirrt und führungslos. Und es ist doch so: Führungsloser Widerstand artet in Tumulten und Unruhen aus, die sehr schnell niedergeschlagen werden vom Staat.

    Die Leute, die durchsehen, fragen sich doch, ob es sich unter diesen Bedingungen lohnt, Widerstand zu leisten. Dem einzelnen da Vorwürfe zu machen, das halte ich für unangebracht, denn kann man die Angst um die materielle Existenz wirklich als Feigheit oder Sichdreinfügen bezeichnen? Im Gegenteil, Leute wie wir hier müssen uns Vorwürfe machen.

    Aber auch wir haben keine guten Ausgangsbedingungen. Viele von uns sind Rentner, wir sind in den Betrieben einfach nicht vorhanden und wissen nicht, wie wir an die Arbeiter überhaupt rankommen. Uns bleibt im Grunde nur der Computer. Aufklären, aufklären, aufklären ist die Devise. Mehr haben wir gegenwärtig nicht in der Hand. Wir müssen auch bei den Streikenden sein zum Beispiel, über die polizeilich genehmigten Latschdemos verliere ich lieber kein Wort.

    Sascha, es geht wie immer ums Geld, nicht nur, aber eben auch und doch. Brecht hatte da absolut recht, als er schrieb, es ginge immer um Marie – das Portemonnaie. Sicher, man könnte viel mehr Gründe für das Schweigen hierzulande aufführen, aber ein Kommentar ist wohl nicht der richtige Platz dafür.

    • sascha313 schreibt:

      Schon richtig, Hanna, so ein schnell dahingeschriebener Kommentar klärt die Sache nicht. Zwar ist das Internet eine gute Möglichkeit der Aufklärung, aber die übergroße Mehrheit der Nutzer interessiert sich für Belanglosigkeiten und tauscht sich über die übergestrigen Essensreste aus.

      Keine Frage – es wird viel diskutiert, doch die Suche nach den Gründen der eigenen Niederlage oder Notlage scheitert zumeist an fehlenden politisch-ökonomischen Grundkenntnissen. Und man regt sich über genau die Dinge auf, die von den bürgerlichen Medien als „Aufreger“ verbreitet werden, anstatt die Frage nach dem Eigentum an den Produktionsmitteln zu stellen und zu ergründen, woher der Mehrwert und damit der Reichtum einiger weniger kommt….

      Und was das berüchtigte Hartz4 betrifft, so ist das bei Millionen BRD-Bürgern die zwangsläufige Folge der prekären Einkommens-situation. Sicher gibt es darunter auch nicht wenige, die das ausnutzen. Aber was ist das schon für ein Leben ohne einen auskömmlichen Lebenserwerb! Nur wenigen gelingt es, davon loszukommen.

    • Harry 56 schreibt:

      Hallo Hanna, deinem Kommentar kann ich aus innerster Überzeugung und alltäglicher Anschauung nur zu 100% zustimmen. Es ist vor allem die Angst der meisten kleinen, zumeist lohnabhängigen Leute, die sie davon abhält, den Mund aufzumachen, sich öffentlich und klar gegen Mißstände, Ausbeuterei, Menschenschinderei und selbst gegen offensichtliche Verbrechen der Machthabenden „Eliten“ zu äußern.

      Sie sind keinesfalls immer nur dumm und/oder feige, auch wenn ihnen die Politische Ökonomie des Kapitalismus meistens unbekannt ist.
      Sie haben einfach Angst um ihren Job, damit Angst um ihr Geld, Angst, bei Arbeitslosigkeit den Dispo, das Auto, gar die Wohnung, oder sogar den Partner, die Partnerin zu verlieren, manchmal auch bloß Angst, auf „Malle“ oder Ibiza verzichten zu müssen, insgesamt auch Angst vor sozialer und gesellschaftlicher Ausgrenzung schlechthin.

      Das moderne bürgerliche Regime unter „demokratischer“ Fassade kann in der Tat weitgehend auf offenen Terror gegen Systemgegner verzichten, denn deren Ansichten stoßen aus eben den oben genannten Gründen meistens auf vorsätzliche Ignoranz, Taubheit oder gar Ablehnung. Ja, es ist die Angst der meisten kleinen Proleten, ob in der BRD oder ebenso in der gesamten übrigen kapitalistischen Welt, das Wenige, was sie haben auch noch zu verlieren. Gegen diesen stummen Zwang der herrschenden Verhältnisse ist mit keiner noch so vollmundigen Moralisiererei, ideologischer Phrasendrescherei anzukommen.

      Und wie gesagt, ich sehe, höre und erlebe es fast jeden Tag auch so auf meiner Arbeitsstelle. Lediglich Leute, die schon sehr dicht an der Rente stehen, kaum noch viel zu verlieren haben, reden da schon mal klarer, offener. Alle übrigen aber, alle, die noch „was werden wollen“, höhere, bessere Posten anstreben, verhalten sich durchweg kleinlaut und opportunistisch bis zum Abwinken.

      Und so stehen nun mal die Dinge, leider, nicht zuletzt auch Dank der kapitalhörigen, kapitalabhängigen Pseudo-Gewerkschaften.
      Trotz alledem beste soz. Grüße an dich und alle anderen und Interessierten hier!

      • Rolf schreibt:

        Hallo liebe Genossen,
        zu meiner Zeit in Karlsruhe lag der Anteil eines Jahresgehaltes bei etwa 1/20 vom Jahresumsatz. Obwohl man davon u.U. sehr gut leben kann, es ist und bleibt Ausbeutung. Eine solche ist immer dann gegeben, wenn der Arbeitslohn in keinerlei Beziehung zum Profit steht und letzerer in den Händen Weniger landet.

        Hier in Rheinhessen gibt es Winzerbetriebe die könnten je Einzelunternehmen 400 sozialversicherungspflichtige Jahresgehälter auszahlen. Allein die Tatsache, dass solche Riesenprofite von einer Handvoll Gastarbeitern erwirtschaftet werden, macht den Grad der Ausbeutung sichtbar. Und mit der zynischen Bemerkung „Wenn es die polnischen Erntehelfer nicht geben würde, könnte man den Wein gar nicht bezahlen“ wird sowas dann auch noch kommentiert.

        Das oben gezeigte Lohn-Profit-Unverhältnis von 1/20 wird sich in den nächsten Jahren weiter verschlechtern. Allein in Deutschland leben ca. 20 Millionen Menschen am Rande der Armutsgrenze. Der Durchschnittsbundesbürger glaubt, dass die Europäische Union eine „moderne“ Gesellschaftsordnung sei. In Wirklichkeit ist die EU ein erzreaktionäres Gebilde, was die Globalisierung des Real existierenden Kapitalismus weiter vorantreibt und die Ausbeutung mit einem ungeheuren Tempo verschärft. Die Demokratie beseitigt weder Ausbeutung noch Unterdrückung!
        Дружба! 😉

        PS: Immer wenn ich mal wieder in meiner Heimat Thüringen bin, führt mein Weg über den Ettersberg. Von der Cremer-Plastik aus schaue ich über Weimar rüber zum Kötsch, denke an meinen Vater und sehe die Orte meiner glücklichen Kindheit.
        (http://rolfrost.de/berg.html)

      • sascha313 schreibt:

        Danke, lieber Rolf. Das wollen ja viele nicht wahrhaben, daß ihre Löhne nur ein Zehntel bis ein Zwanzigstel von dem betragen, was ihnen zustünde…

    • Rolf schreibt:

      Hallo Genossen,
      das Grundübel der BRD liegt tatsächlich in der Nichtaufarbeitung der Geschichte. Selbst ein Klaus von Dohnanyi hat 1990 laut gesagt: Das Ergebnis des 2. WK war nicht die Teilung sondern die Besetzung Deutschlands. Diese Aussage ist 100%ig richtig, nur das, wa er im Anschluss daran über die sog. Wiedervereinigung sagte, war totaler Müll.

      Er hätte sagen müssen: Der 1990 beschlossene 2+4 Vertrag setzt das Grundgesetz nicht außer Kraft, ändert es nicht und ändert auch nichts an der in den 1955 beschlossenen Pariser Verträgen manifestierten westlichen Allianz. Ergo ändert sich auch nichts am Status Quo. In Fakt ist Deutschland damit auch weder souverän noch eine geeinte Deutsche Nation im Sinne der 1945 in Potsdam und Jalta gefassten Beschlüsse.
      So ist der 2+4 Vertrag nur die Fortsetzung einer 1945 begonnenen Lüge und das GG eine Durchführungsbestimmung zur Entmündigung des Deutschen Volkes. Von wegen Demokratie, von wegen Sozial: Die unter der Fuchtel der SPD beschlossene Agenda 2010 ist ein wichtiger Schritt zur Sicherung der Macht des Finanzkapitals. Das ist die Europäische Union im übrigen auch — nicht mehr und nicht weniger.

      Entscheidende Einbrüche in den westdeutschen Sozialstaat begannen Mitte der 80er, erinnert Ihr Euch an die ersten großen Massen-entlassungen dieser Zeit!? Ich denke dabei an den 1930 beschlossenen Youngplan der eine Laufzeit bis 1988 hatte. Das ist bestimmt kein Zufall. Genausowenig es ein Zufall ist, dass die KPD unmittelbar nach dem Ende des Besatzungsstatutes verboten wurde (1955).
      Freundschaft 😉

      • Hanna Fleiss schreibt:

        Naja, Rolf. Was das Grundgesetz angeht, so hat ein Max Reimann mal gesagt:
        „Eines Tages werden wir Kommunisten das Grundgesetz verteidigen!“ Er wusste, dass es noch sehr viel schlimmer kommen kann. Die kaum noch zählbaren GG-Änderungen beweisen es doch.

        Und natürlich ist die BRD als Vasall der USA kein souveräner Staat. Die Merkel-Regierung versucht eine Quasi-Souveränität mittels der EU und einer EU-Streitmacht zu erreichen. Dieses Gequatsch von „auf Augenhöhe“ entlarvt doch die ganze deutsche Malaise. Aber hast du nicht ein bisschen das Gefühl, dich hinsichtlich der Existenz der BRD in der Reichsbürger-Argumentation zu bewegen? Selbstverständlich existiert die BRD de jure und als Fakt. Da kann aus völkerrechtlicher Sicht nicht alles im reinen sein, der 2plu4-Vertrag ist kein Friedensvertrag, aber dass die Große und Unwiederholbare BRD auf Erden vorhanden ist, das ist doch nicht bezweifelbar. Oder willst du, dass dieses BRD-Deutschland sich endlich an die Regeln hält, um ein perfekter, völkerrechtlich unangreifbarer imperialistischer Staat zu werden? Davor möge die Welt bewahrt werden – eingedenk deutscher Vergangenheit, sage ich mal.

  2. Vorfinder schreibt:

    Liebe Hanna, ich unterstreiche was Du hier sagst: „Die gesamte linke Landschaft, um es mal so zu nennen, ist verwirrt und führungslos. Und es ist doch so: Führungsloser Widerstand artet in Tumulten und Unruhen aus, die sehr schnell niedergeschlagen werden vom Staat.“

    Diese Feststellung von Dir enthält auch, dass es eben eine der Hauptmiseren in unseren Reihen ist, dass wir die politische Bildung der Suchenden nicht organisiert hinkriegen, da Parteien und Organisationen da keinen Schwerpunkt legen. Die KPD z.B. bietet ein M/L Fernstudium an. Das setzt aber da an, wo die allermeisten ja noch gar nicht sind.

    In der beruflichen Situation erlebe ich oft, es ist bei den Menschen nicht allein die Sorge um den Verlust des Arbeitsplatzes, es ist das fehlende Wissen (ich stimme Sascha zu), häufig gepaart mit einem gar nicht wissen wollen, was eben auch auf die Mängel in häuslicher und gesellschaftlicher Erziehung allgemein hinweist, die wiederum ihre Hauptursache in den herrschenden gesell. Verhältnissen haben .

    Klassenkampf bleibt ohne Bildung des Proletariats ein Kampf ohne Munition. Auch in der DDR sind wir u.a. an der Schwäche unser Kader gescheitert. Es war nicht allein der Irrweg des Revisionismus. Genossen wie E. Krenz waren an sich überfordert. Dahinter gab es kaum wen der sich den Anforderungen des Klassenkampfes in den Herausforderungen der Zeit gewachsen zeigte.

    Ganz abgesehen von irgendwelchen Illusionen auf bürgerliche Wahlergebnisse heute. Es ist gar nicht zu sehen, wo gegenwärtig die Kader seien, die zu einem Übergang zum Sozialismus fähig wären. Wie aber den Menschen ihre Aktionen erklären, wenn die meisten Linken und manche Kommunisten selbst nicht verstehen, was Sache ist.

    Auch in den K-Parteien gibt es viele Genossen, die dort vor allem aus ihrem Bauchgefühl sind. Eher die Minderheit der Parteimitglieder hat eine wirklich fundierte m/l Bildung. Mit der Fähigkeit den M/L den Menschen zu vermitteln sind noch weniger zur Hand. Und Du sprichst es an, die Jahrgänge der älteren, erfahrenen Marxisten-Leninisten fallen uns mit der Zeit weg.

    Nach der Konterrevolution haben unsere Reihen vor allem versäumt in eine m/l Bildungsoffensive zu gehen. Dies aufzuholen wird lange brauchen. Selbst wenn der Imperialismus morgen zusammenbräche, wäre unser Defizit damit nicht gelöst. Im Gegenteil. Ohne Offensive in der politischen Bildung werden wir unserer historischen Rolle nicht gerecht. An diese Aufgabe müssen die K-Parteien und Organisationen ran.

    • Hanna Fleiss schreibt:

      Vorfinder, meiner Ansicht nach ist M/L-Bildung in der heutigen Situation der zweite Schritt. Sascha schreibt das ja schon ganz richtig: Die Leute interessieren sich für jeden Dreck, den ihnen die Medien hinhalten, aber nicht für das, was sie selbst angeht. Was sie wollen, ist, sich nicht damit zu beschäftigen. Das ist auch meine Erfahrung. Es ist wirklich die Angst, aufzufallen als nicht systemkonform.

      Ich habe vor längerem eine Doku gesehen, wo aufgezeigt wurde, wie sehr die Menschen am Arbeitsplatz überwacht werden, nicht nur, ob sie eifrig genug arbeiten, nein, es gibt auch Leute in den Betrieben, die sich für die Chefs „umhören“. Und so einer, der auffällt, ist bei der nächsten Gelegenheit mit Entlassung dran. Ist mir selbst passiert, als ich in Westberlin gearbeitet hatte, einer war da der Spitzel des anderen. Musste ich auch erst mal lernen. Klar, Erziehung von Haus aus spielt auch eine Rolle, aber auch hier ist der Motor: Bloß nicht auffallen! Daneben gibt es natürlich eine Menge Leute, die voll hinter der „Demokratie“ stehen und den Kapitalismus als die einzig mögliche Existenzform der Menschheit akzeptieren.

      Übrigens, zu Krenz bin ich anderer Ansicht. Der war schon kurz nach Gorbatschows Amtsantritt bei ihm, und dort wurde bereits darüber gesprochen, wie man die DDR am besten los wird. Der hing von Anfang an in dem Komplott mit drin. Und dann wäre zu fragen: Wenn er nicht ausreichend marxistisch-leninistisch gebildet war, was hatte er dann in der DDR-Regierung zu suchen? Ich glaube das aber nicht, nein, der hatte genau wie alle anderen Führungskader eine handfeste marxistisch-leninistische Ausbildung. Er hat mal gesagt, er habe wohl zu lange Gorbatschow vertraut. Mein Eindruck aber ist, dass er auch als Mensch eine Pfeife ist. Ich habe den mal auf dem Friedhof der Sozialisten erlebt, es war bei einer Gedenkrede zu Walter Ulbricht. Den Schnee, den er da von sich gegeben hat, hätte ich auch bei der Linkspartei lesen können.

      Apropos Linkspartei. Gestern lief den ganzen Tag ein antikommunistisches Programm auf ZDF info. Ich habe mir drei Teile angesehen und hatte ein Déja-vù. Mit Sahra Wagenknecht und Gregor Gysi, und das mitten in einer wirklich schauderhaft antikommunistischen Sendung. Mit einem Einerseits und Andererseits, und überhaupt, das konnte ja nichts werden mit dem Kommunismus. Das war die Summe der Aussagen unterm Strich. Und das in trautem Verein mit Cohn-Bendit und allerlei berüchtigten antikommunistischen Historikern, die der Autor Schlehen in dem Beitrag zu Stalin (War Stalin ein Diktator) bei Kommunisten-online erwähnte! Wie sagt der Zyniker? Einen schönen Menschen kann nichts entstellen.

  3. Rolf schreibt:

    Lang und mit viel Schuld gepflastert ist der Weg, den die deutsche Sozialdemokratie ging, seit ihrem geschichtlichen Absturz am 4.August 1914, als sie dem wilhelminischen Imperialismus die Kriegskredite bewilligte. Es waren die sozialdemokratischen Minister Noske, Scheidemann und Landsberg, die im Dezember 1918 die Freikorps bewaffneten, von denen Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gemordet wurden. Es war Preußens sozialdemokratischer Innenminister Carl Severing, der im März 1920 den General Watter, der sich am reaktionären Kapp-Putsch gegen die Republik beteiligt hatte, zur Niederschlagung der bewaffneten Ruhrarbeiter aussandte, weil diese als Preis für den siegreichen Generalstreik gegen den Kapp-Putsch ihre eigenen Forderungen erhoben. Es war der sozialdemokratische Reichsminister Wilhelm Sollmann, der im Oktober 1923 die Reichswehr nach Sachsen und Thüringen marschieren ließ, um die dort parlamentarisch gewählten Regierungen von linken Sozialdemokraten und Kommunisten gewaltsam abzusetzen (Abusch).

    Weiter schreibt Abusch: „Das Tragische an diesem Siege Hitlers war, daß er bei starken Arbeiterparteien möglich wurde. Die sozialdemokratischen Führer verstanden nicht die einfachste Lehre der deutschen Geschichte, dass nicht irgendein reaktionäres parlamentarisches Regime mit Hitler als Reichskanzler kommen konnte, sondern eine bestialische faschistische Diktatur als Grundlage für den zweiten Versuch des deutschen Imperialismus, blutiger und totaler den Kampf um die Kolonialisierung Europas und die Beherrschung der Welt zu führen. In der Abstimmung des Reichstages vom 17.Mai 1933 stellten sich die verbliebenen 60 sozialdemokratischen Abgeordneten geschlossen hinter Hitler. In solcher Schmach endete eine Partei, deren mutige Sprecher einst Liebknecht und Bebel waren.“ (S.236)

    Diese Partei, die in den 20er Jahren alle wichtigen Ämter innehatte, die letztendlich Hitler ermöglichten, hat sich selbst entartet. Vom Geiste Marx, Engels und Lenin ist in der heutigen SPD kein Hauch mehr. Von Anfang an trug diese Partei das Lassalle’sche Gift (wie Marx es nannte) in sich was eine permanent opportune Haltung dieser Partei zur Folge hatte. Natürlich ist es kein Zufall, dass Hitler nach seinem Putschversuch gegen die Weimarer Republik im Jahre 1923 nicht einmal ein Jahr Haft verbüßte — die Justiz war in den Händen der SPD dieser Zeit.

  4. sascha313 schreibt:

    Du hast recht @Harry: „Gegen diesen stummen Zwang der herrschenden Verhältnisse ist mit keiner noch so vollmundigen Moralisiererei, ideologischer Phrasendrescherei anzukommen.“ – Das wollen wir hier auch vermeiden; Aufklärung muß aber sein! Da hilft es schon, wenn der eine oder andere feststellt: Genauso isses! Und wenn Hanna sagt: „marxistisch-leninistische Bildung ist der zweite Schritt“ – Was wäre dann der erste? m.E. die eigene Bewußtwerdung. Dazu gehört aber auch das klassenmäßige Verständnis, und das geht nunmal nicht ohne M/L. Man muß nur genügend Feingefühl haben, denn es gibt ja nicht wenige, denen steht schon der Schweiß auf der Stirn, allein wenn sie das Wort „Kommunismus“ hören.

    Meine Empfehlung für Internetnutzer wäre: Die besten Texte vollständig übernehmen – nicht bloß verlinken! (von mir aus auch gekürzt), ausdrucken und weitergeben! Oder: die besten Zitate (Bsp. Leninbild – Zitat drunter). Überall dort, wo Menschen sind…

  5. Hanna Fleiss schreibt:

    Rolf, mit den Löhnen, das ist so eine Sache. Marx ging es doch bei der Definition von Ausbeutung vor allem um den Teil des Mehrwerts, den sich der Unternehmer in die eigene Tasche steckt. Denn ein Teil des Mehrwerts geht doch in den Erhalt und Ausbau der betrieblichen Anlagen. Außerdem will ja so ein Unternehmer immer expandieren, diese Beträge schlägt er noch dazu. Und ich denke, das würde auch im vollendeten Kommunismus nicht anders funktionieren, dass eben nur ein Teil des Gewinns an die Beschäftigten ausgezahlt wird, der Rest ihnen aber auf andere Weise wieder zufließt. Und das geschah ja auch schon im Sozialismus. Das ist eben der Unterschied. Aber du hast natürlich recht, der Anteil am Gewinn, den der Arbeiter im Kapitalismus kriegt, ist entschieden zu niedrig. Aber darauf basiert doch der „Erfolg“ des Kapitalismus. Ohne diesen unverschämten Nettogewinn für den Unternehmer gäbe es wohl kaum Kapitalismus, das ist geradezu die Idee des Kapitalismus.

    Ich war mal mit einer Reisegruppe in Brandenburg zur Erdbeerzeit. Auch dort waren viele polnische Erdbeerpflücker beschäftigt, keine deutschen. Es war eine neugegründete Genossenschaft, und wir fragten, was man hier so verdienen kann. Der Leiter erzählte uns genau denselben Stuss, dass nämlich seine Erdbeeren unverkäuflich teuer werden würden, wenn er den Beschäftigten den Mindestlohn zahlen würde. Die EU habe eine Verordnung herausgebracht, dass er den Polen nur den Lohn zahlen müsse, den sie bei gleicher Arbeit in ihrem Heimatland erhalten würden. Hier würden sie aber, wenn sie das Geld in Zloty umtauschen würden, etwas mehr verdienen. Außerdem wären sie dann nicht mehr arbeitslos. Der Mann spielte sich also noch als Wohltäter der Polen auf. Die Pflücker kannten überhaupt keine Begrenzung der Arbeitszeit, waren untergebracht in Räumen zu zehn Mann und hatten zu spuren, sonst flogen sie. Sie wollten nicht mit uns sprechen, ein Sprachproblem war es nicht, sie hatten ganz offensichtlich Angst, den Job zu verlieren. Im Grunde sind diese „Gastarbeiter“ nicht viel mehr als auf Zeit eingekaufte Sklaven, war mein Eindruck. Moderne Sklaverei im Geiste des „Fortschritts“ im Namen der EU.

    • Rolf schreibt:

      Liebe Hanna,
      der EU-Kapitalismus ist umso reaktionärer, je mehr er sich die unterschiedliche Entwicklung der Völker zunutze macht, diese ausbeutet und unterdrückt. Und ja, zweifelsfrei muss ein Unternehmen Gewinn erwirtschaften. Aber solche Argumente wie „fairer Lohn“, „Mindestlohn“, „Lohn zum Leben“ usw. zeigen doch nur, dass solch deklarierter Lohn in keiner Weise irgendeine Beziehung zum Profit des Unternehmens hat — Genau das charakterisiert den Ausbeutungsbegriff.

      Und siehe da, es steht schon in der Bibel: Und die Letzten werden die Ersten und die Ersten werden die Letzten sein (Matth. 20) 😉
      Das heißt: Der Arbeiter bekommt nicht den Lohn den er verdient, sondern den Lohn den er vereinbart hat! Genauso stehts auch im Kapital.

  6. Hanna Fleiss schreibt:

    Rolf, das ist ja richtig, aber das habe ich nicht bezweifelt, nicht dass ich wüsste. Aber der Arbeiter vereinbart überhaupt keinen Lohn, der wird ihm vom Unternehmer vorgesetzt, und den muss er akzeptieren, wenn er die Arbeitsstelle haben will. Einsprüche werden bei Lohnabsprachen sehr, sehr ungern gesehen und natürlich mit der Folge, dass er die Stelle nicht kriegt. Danke auch für den Bibelspruch. War aber nicht nötig.

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