Die Promotionsakte von Karl Marx in Jena

young_karl_marxEs ist eine abenteuerliche Geschichte. Lange ist darüber gerätselt worden, warum Karl Marx seine Doktorarbeit ausgerechnet in Jena einreichte. Zudem war das Original der Doktorarbeit nicht mehr auffindbar. Tiefbewegt von seinem Besuch in Moskau anläßlich des 200jährigen Bestehens der Akademie der Wissenschaften in der UdSSR hatte der damalige Rektor der Jenaer Universität 1925 Photokopien der Promotionsakte von Karl Marx nach Moskau übersandt. Die Doktorarbeit war allerdings trotz aufwendiger Suche nicht gefunden worden. Nach den anglo-amerikanischen Bombenangriffen war das Universitätsarchiv verwüstet worden. Doch schließlich wurde die Promotionakte von Karl Marx in den Trümmern wieder aufgefunden. Es war ein Beweis des Vertrauens und der Anerkennung der Verdienste um das Werk des großen deutschen Philosophen, als Rektor Prof. Dr. Friedrich Zucker am 10. Januar 1947 die Originaldokument dem Moskauer Marx-Engels-Lenin-Institut übereignete.

Prof.Dr. Günter Steiger

Eine Akte erzählt Geschichte
Die Dokumente zur Promotion von Karl Marx in Jena 1841

Promotionsurkunde MarxIm Jahre 1841 wurde der im dreiundzwanzigsten Lebensjahr stehende junge Karl Marx – „Herr Carl Heinrich Marx aus Trier“, wie es in der Akte heißt – durch die Philosophische Fakultät der Universität Jena zum Doktor promoviert. Marx, damals Student in Berlin, promovierte „in absentia“ in Jena, d.h., er brauchte nicht in die thüringische Universitätsstadt zu kommen. Er reichte lediglich seine Dissertation, eine handschriftliche Doktorarbeit mit einem vom 6. April 1841 datierten Bewerbungsschreiben an den Dekan der Philosophischen Fakultät in Jena ein, übersandte Prüfungsgebühren, ferner einen Lebenslauf sowie Zeugnisse der Universitäten Bonn und Berlin, welche über seinen Studiengang, sein Verhalten auf den Universitäten sowie über die von ihm gehörten Vorlesungen Auskunft gaben. Ein solches Verfahren überrascht uns heute. Promotionen „in absentia“ – also „in Abwesenheit des Kandidaten“ – waren jedoch in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts an allen deutschen Universitäten und so auch in Jena nichts Ungewöhnliches; sofern der Kandidat nicht Hochschullehrer an der betreffenden Universität werden wollte, waren solche Verfahren ohne mündliche Prüfung und Probevortrag sogar die Regel.

„viel Geist und Scharfsinn“

Die Arbeit von Marx wurde von der Fakultät angenommen. Der Kandidat sei, wie es im Gutachten des Dekans der Philosophischen Fakultät, des Philosophieprofessors Karl Friedrich Bachmann (1784-1855), hieß, „vorzüglich würdig“: die Arbeit zeuge „von eben so viel Geist und Scharfsinn als Belesenheit“. Diesem sehr positiven Urteil des Dekans schlossen sich alle Fakultätsmitglieder („Ordinarien“) der Philosophischen Fakultät vorbehaltlos an. Es waren dies der bedeutende Historiker Heinrich Luden (1778-1847) (dem in Jena an der Goetheallee ein Denkmal gesetzt werden wird), der Philosoph Jakob Friedrich Fries (1773-1843) und der Chemiker Johann Wolfgang Döbereiner (1780-1849) sowie der Agrarwissenschaftler Friedrich Gottlob Schulze (1795-1860), alle drei bereits von ihren Zeitgenossen durch öffent­liche, erhalten gebliebene Denkmäler (19. Jh.) in der Jenaer Goetheallee ge­ehrt, ferner der Altphilologe Ferdinand Gotthelf Hand (1786-1851), der Philosoph Christian Ernst Gottlieb Reinhold (1795-1855), ein Enkel des Dichters Wieland, schließlich der Universitätsbibliothekar und Freund Goethes Karl Wilhelm Göttling (1793-1869).

Das Thema der Doktorarbeit von Karl Marx

Marx promovierte mit einer Dissertation zur antiken Philosophiegeschichte: „Über die Differenz der demokritischen und epikuräischen Naturphilosophie“. In dieser Studie untersuchte er die Lehren und den Unterschied der beiden großen Philosophen der antiken Sklavenhaltergesellschaft, Demokrit (um 460-371 v.u.Z.) und Epikur (341-271 v.u.Z.). Der junge Marx stand in dieser wissenschaftlichen Erstlingsarbeit noch weitgehend auf dem Boden der idealistischen Philosophie seines Lehrers Hegel, von deren Position aus er seine Fragen stellte.

Marx bewies kritisches und dialektisches Denken

Die Arbeit war jedoch auch bereits durch ein kritisches, eigenständiges Denken von Marx geprägt, der sich Klarheit über die Frage nach dem Verhältnis des Menschen zur Umwelt und nach der Möglichkeit, auf diese einzuwirken, verschaffen wollte. Die von Marx in der Studie vorgetragene dialektische Auffassung des Wechselverhältnisses zwischen Welt und Philosophie war – biographisch-entwicklungsgeschichtlich gesehen – ein erster Schritt zum dialektischen und historischen Materialismus des reifen Marx.

Eine weitverbreitete Studie

Diese Abhandlung von Marx gehört heute zu den am weitesten verbreiteten Spezialstudien zur antiken Geschichte, was selbstverständlich mit dem welt­weiten Siegeszug des Marxismus und dem steigenden Interesse an den Werken von Marx zusammenhängt. Sie wurde bereits mehrfach übersetzt, z.B. 1928 ins Russische, 1952 ins Französische, 1962 in die italienische und 1966 in die polnische Sprache.

Warum promovierte Marx in Jena?

Anschreiben MarxDie Frage, weshalb Karl Marx gerade in Jena promovierte, ist nicht ganz einfach zu beantworten, denn die Quellenlage ist recht lückenhaft. Allgemeine Erwägungen sowie persönliche Beziehungen von Marx sind zu beachten. Die wichtigsten Gründe der Entscheidung von Marx für Jena waren zunächst einmal politischer Natur. Jena lag 1841 außerhalb Preußens, wo seit 1840, dem Regierungsantritt Friedrich Wilhelms IV. (1795-1861) und der Berufung des Kultusministers Johann Albrecht Friedrich Eichhorn (1779-1856) eine ideologisch extrem konservative Hochschulpolitik einsetzte, die sich u.a. auch gegen die Philosophie Hegels, des wichtigsten Lehrers von Marx, wandte.

Eine fortschrittlich gesinnte Universität

Marx hatte wenig Interesse, sich eine akademische Karriere durch eine anbiedernde Doktorarbeit zu sichern, die der ideologischen Reaktion in Preußen entgegenkam. Jena dagegen besaß seit den Tagen der alten Burschenschaft und des Wartburgfestes von 1817 den nicht unbegründeten Ruf einer bürgerlich-freiheitlich gesinnten Hochschule, und die wichtigsten Vertreter des Lehrkörpers waren bürgerliche Liberale. Hinzu kam vor allem – und das war das subjektive Moment –, daß Marx in Jena den Honorarprofessor für Germanistik Oskar Ludwig Bernhard Wolff (1799-1851) kannte, einen fortschrittlichen kleinbürgerlichen Demokraten, der u.a. Beziehungen zu den oppositionellen Vertretern der Bewegung des „Jungen Deutschland“ hatte und auch mit Heinrich Heine befreundet war. Wolff ist es gewesen, der die Jenaer Promotion vermittelte. Wir wissen dies deshalb so genau, weil sich ein Brief von Marx erhalten hat, datiert vom 7. April 1841, in dem sich Marx bei Wolff für dessen Hilfe bedankt.

Die Originalhandschrift blieb verschollen…

Der bedauerlichste Umstand in der Lückenhaftigkeit der Quellenüberlieferung ist das Fehlen des von Marx in Jena eingereichten Originals seiner Doktorarbeit. Diese Originalhandschrift konnte trotz mehrfacher intensiver Nachforschungen bisher nicht aufgefunden werden, so daß sie wohl als verloren angesehen werden muß. Der bisher bekannte, erstmals 1902 durch Franz Mehring (1846-1919), später dann quellenkritisch in den Marx-Engels-Gesamtausgaben (MEGA 1927 bzw, 1975) gedruckte Text folgt einer unvollständigen Abschrift von Kopistenhand aus dem Nachlaß von Marx.

…die Schriftstücke des Promotionsverfahrens blieben erhalten 

Die unerfreuliche Tatsache des Fehlens des Jenaer Originals erklärt sich vermutlich daraus, daß der Dekan oder einer der Professoren der Fakultät die Marxsche Studie behielt, ohne einen Aktenvermerk zu machen bzw. machen zu lassen, so daß die Studie nicht in die Promotionsakte abgelegt wurde, wie das bei handschriftlich eingereichten Arbeiten damals in Jena üblich war. Wie dem aber auch sei: ist auch die Doktorarbeit verschwunden, so haben sich erfreulicherweise doch die Schriftstücke des Promotionsverfahrens erhalten.


Das Auffinden dieser Dokumente hat eine eigene interessante Geschichte und gehört zum Komplex deutsch-sowjetischer Freundschaft, der bereits vor 1933 in ersten Ansätzen in Jena sichtbar wurde und nach 1945 zum festen Bestandteil der sozialistischen Friedrich-Schiller-Universität geworden ist. Nur das Wichtigste jener im einzelnen oft recht spannungsgeladenen „Geschichte“ der Entdeckung der Jenaer Marx-Akte kann hier aufgeführt werden:

Es begann im Jahre 1925. Damals feierte die Akademie der Wissenschaften in der UdSSR ihr zweihundertjähriges Bestehen. Auf sowjetische Einladung nahm auch der Rektor der Jenaer Universität, Professor Heinrich Gerland (1874-1944), an den Festlichkeiten teil. In Moskau kam die Jenaer Promotion von Marx zur Sprache. Tief beeindruckt von den Feierlichkeiten kehrte Gerland nach Jena zurück und bat den damaligen Jenaer Professor für Sozialpolitik, Gerhard Kessler, Nachforschungen über die Promotionsakte anzustellen. Im gleichen Jahre wandte sich auch Professor Julius Schaxel (1887-1943) – Jenas bedeutendster Vorkämpfer für eine sozialistische Universität – auf Wunsch des Moskauer Marx-Engels-Instituts in dieser Angelegenheit an den Rektor, erhielt Photokopien der aufgefundenen Akte, forschte selbst nach der fehlenden Dissertation und übersandte schließlich das Photomaterial über den Vertreter der UdSSR in Berlin nach Moskau.

Wissenschaftliche Auswertung in Moskau

Damit stand zum ersten Male der Promotionsvorgang aktenkundig für eine Auswertung der Wissenschaft zur Verfügung. Verständlicherweise richtete sich damit die Aufmerksamkeit speziell auf die fehlende Doktorarbeit. Das Moskauer Marx-Engels-Institut setzte deshalb 1927 einen Preis von 1000 Mark für die Auffindung des Originals der Jenaer Doktorarbeit aus. Professor Schaxel gab diese Preisaussetzung öffentlich bekannt. Aber auch die erneuten, zum dritten Male unternommenen Nachforschungen in den Beständen des Fakultätsarchivs waren ebenso wie die von Archivfachleuten, z. B. dem Universitätsarchivar Otto Köhler, nach 1945 mehrfach unternommenen Sucharbeiten ohne Erfolg, so daß die 1000 Mark nach wie vor unausgezahlt blieben.

Promotionsakte nach 1945 in den Trümmern gefunden

Die neuen Sucharbeiten nach 1945 mußten allerdings von anderen, erschwer­ten Voraussetzungen ausgehen als die in den zwanziger Jahren. Es galt jetzt, nicht nur die Dissertation, sondern die 1945 als vermißt geltende Promotionsakte insgesamt in dem durch anglo-amerikanische Bombenangriffe verwüsteten Universitätsarchiv aufzufinden. Es muß heute und hier dankbar registriert werden, daß es das Verdienst des damaligen Bibliotheksrates der Universitätsbibliothek, Dr. Hans Müller (1881-1962), unterstützt von der Leiterin der Universitätsverwaltung Elisabeth Jütjens (1907-1977) sowie einiger Hilfskräfte gewesen ist, die Promotionsakte nach mühsamer Trümmerbeseitigungs- und Ordnungsarbeiten wiederaufgefunden und vor einem wahrscheinlichen Verlust endgültig sichergestellt zu haben.

Deutsch-sowjetische Zusammenarbeit

Das Wiederauffinden der Marx-Akte war einerseits eine bemerkenswerte archivarische Leistung der Universität im Rahmen der Erbepfiege, andererseits jedoch auch ein bedeutsamer politischer Fakt von erheblicher Ausstrahlung. Erstmals konnten jetzt nicht nur die Vorgänge um die Promotion von Karl Marx 1841, sondern auch die bisher unbekannt gebliebenen Bemühungen aus den zwanziger Jahren um die Promotionsakten als ein vorbildhaftes, schönes Beispiel deutsch-sowjetischer Zusammenarbeit herausgearbeitet werden. Das war in den ersten Jahren nach 1945 ein wichtiges Ereignis mit Auswirkungen auf die ideologische Umerziehung der Angehörigen der Friedrich-Schiller-Universität.

Text der Doktordissertation erstmals in Jena veröffentlicht

Die Vorgänge um die Promotion des Jahres 1841 fanden jetzt auch erstmals in der Jenaer Geschichtsschreibung den ihnen gebührenden Platz. 1958 konnte Professor Othmar Feyl von der Jenaer Universitätsbibliothek diese Promotionsgeschichte ausführlich in der anläßlich der 400-Jahr-Feier der Alma mater Jenensis erschienenen Gesamtdarstellung ihrer Geschichte darlegen. Sechs Jahre später, 1964, veröffentlichte die Universität in ihrer Reihe „Jenaer Reden und Schriften“ durch Nationalpreisträger Prof. Dr. Georg Mende und unter Mitwirkung von Prof. Dr. Ernst Günther Schmidt nach dem Text der MEGA erstmals den Text der Doktordissertation: erfüllt von dem „berechtigten Stolz darauf, daß Karl Marx an unserer Universität promoviert wurde“. Diese Veröffentlichung ist sehr rasch zu einer der am meisten angeforderten Jenaer Publikationen der letzten Jahre geworden und erlebte mehrere Neuauflagen.

Ein würdiges Geschenk

Als Beweis des Dankes für die Hilfe der Sowjetunion beim Neuaufbau der Friedrich-Schiller-Universität, Ausdruck der Gefühle der Freundschaft und als politische Manifestation einer bewußt antifaschistisch-demokratischen Universität übergab kraft eines Senatsbeschlusses vom 24. 12. 1946 der damalige Rektor der Universität, Magnifizenz Prof. Dr. Friedrich Zucker (1881-1973), Anfang Januar 1947 die Originaldokumente der Marx-Promotion an das Marx-Engels-Lenin-Institut in Moskau.

„Wenn die Universität Jena“, heißt es in der feierlichen Schenkungsurkunde vom 10. 1. 1947, „das Eigentum dieser Originalurkunde aufgibt, so liegt darin die Anerkennung, daß das Marx-Engels-Lenin-Institut in Moskau durch seine Verdienste um die Werke von Karl Marx und die Sammlung der sein Leben betreffenden Dokumente sich ein Anrecht auch auf die Jenaer Urkunden erworben hat.“

Freundschaftliche Zusammenarbeit

Die Übergabe erfolgte am 10.1.1947 in Jena anläßlich einer Feierstunde zur Aufnahme der Beziehungen zwischen dem Institut für Philosophie an der Akademie der Wissenschaften der UdSSR in Moskau und dem Institut für Dialektischen Materialismus an der Universität Jena. Es war die erste offizielle Kontaktaufnahme der Universität Jena nach dem Kriege mit einer sowjetischen wissenschaftlichen Institution. Die Übergabe der Dokumente von Karl Marx stand am Beginn der deutsch-sowjetischen Freundschaft, die in der Zukunft zu einer der wesentlichsten geistigen Grundlagen der sozialistischen Friedrich-Schiller-Universität werden sollte.

Für eine friedliche Zukunft im Geist der Völkerfreundschaft

Die Ausführungen in der Festansprache des Rektors, Prof. Dr. Friedrich Zucker, waren eine eindeutige Absage an die alte faschistische Universität und ein politisches Bekenntnis zum Geist der Völkerfreundschaft, einer Freundschaft, die im Zeichen des Marxismus-Leninismus in der Gegenwart für Jena Wirklichkeit geworden ist.

„Möge die Aufnahme der wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Moskau und Jena, die durch den Schenkungsakt symbolisiert werden“, hieß es in der Ansprache des Rektors an den sowjetischen Professor Pjotr Wyschinski (1903-1949), dem die Dokumente zur Weiterleitung übergeben wurden, „sich auch auf anderen Wissenschaftsgebieten als die zunächst herangezogenen erfolgreich auswirken. 12 Jahre lang (1933 bis 1945) waren der deutschen Wissenschaft die Beziehungen zur ausländischen in mannigfacher Weise erschwert, und von der Sowjetunion waren wir geradezu abgeschnitten. Kein Wunder, wenn wir in weitem Umfange ins Hintertreffen geraten sind, so daß unsere nächste Aufgabe ist, Versäumtes nachzuholen …
Unkenntnis ist nicht nur Mangel an Wissen, sondern zugleich Quelle des Mißtrauens und aller daraus fließenden Übel, und so bedeutet Beseitigung der Unkenntnis zugleich Grundlegung tieferer Verständigung. So wird nicht nur die Wissenschaft Gewinn ziehen aus der Aufnahme der Beziehungen, der die heutige Feier gilt, sondern darüber hinaus das gegenseitige Verstehen zweier Völker.“

Anmerkung
Der quellenkritische Text der Doktorarbeit findet sich in der neuen Marx-Engels Gesamtaus­gabe (MEGA), die die unvollendete alte MEGA (1927 ff.) ablöst, und zwar in deren Erster Ab­teilung, Band 1, Berlin 1975; die Briefe, welche Marx in dieser Angelegenheit schrieb, im Bd. III/1, die Vorstudien im Bd IV/I. Als handliche, zusammenfassende Ausgabe ist die Dis­sertation (einschließlich von Vorstudien) gedruckt in der Berliner Marx-Engels-Werkausgabe (MEW), hier im Ergänzungsband (Schriften, Manuskripte, Briefe bis 1844, 1. Teil), Berlin 1968. Die im Text erwähnte erste Jenaer Ausgabe der Dissertation erschien 1964 unter dem Titel Doktordissertation von Karl Marx (1841), Eingeleitet und bearbeitet von Georg Mende unter Mitwirkung von Ernst Günther Schmidt, Jena: Friedrich-Schiller-Universität (=Jenaer Re­den und Schriften), die genannte Studie von Othmar Feyl unter dem Titel Karl Marx und die Jenaer Universität, in: Wissenschaftliche Zeitschrift der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Gesellschafts- und Sprachwissenschaftliche Reihe, Jg. 2, 1952/53, Heft 3, S. 3-21, die erste Je­naer Darstellung des Promotionsvorganges in: Geschichte der Universität Jena, Bd I, Jena 1958, S. 396-399, Bd II, Jena 1962, S. 562. – Zur Geschichte der Promotionsakte vgl, die von der Universität Jena hg, Sonderpublikation Karl Marx, Jena 1841, Die Jenaer Universitäts-Doku­mente zur Promotion von Karl Marx, Jena (1976) (Bearbeiter: Günter Steiger, mit Faksimi­le-Wiedergabe der Quellen und weiteren Literaturangaben), ferner Otto Köhler/Günter Stei­ger, Dokumente aus dem Universitätsarchiv Jena über die Hilfe der Sowjetunion bei der Neueröffnung der Friedrich-Schiller-Universität 1945 und über den Beginn der deutsch-so­wjetischen Freundschaft (1945-1950), in: Wiss. Zs. d. Friedr.-Schiller-Univ., a.a.0., Ges.- u. Sprachwiss. R., H. 4, Jg. 16, 1967, S. 399-410. – Zur Forschungsproblematik der Marx-Promo­motion vgl. die Studien (mit weiterführender Literatur) von Ernst-Günther Schmidt, in: Phi­lologus. Zeitschrift für das klassische Altertum, Berlin/Wiesbaden, Bd 13, 1969, S. 129-149, Bd 121, 1977, S.273-284, sowie in: Beiträge zur Marx-Engels-Forschung, H.6, Berlin 1980, S.75-82.

Quelle:
Heimatgeschichtlicher Kalender des Bezirkes Gera 1983, Kulturbund der DDR (Hrsg.), S.33-39. (Zwischenüberschriften eingefügt, N.G.)


Siehe: http://www.zeno.org/Philosophie/M/Marx,+Karl/Differenz+der+demokritischen+und+epikureischen+Naturphilosophie

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