Das Tor zum Sozialismus ist weiterhin offen!

StroitelAuch wenn uns Tag für Tag suggeriert wird, daß die heutige Gesellschaftsordnung, so wie sie ist, die beste aller möglichen Formen des Zusammenlebens der Menschen ist, die Tatsachen sprechen eine andere Sprache. Jede neue Ausgabe einer beliebigen Tageszeitung, jede Nachrichtensendung, jeder Bericht eines beliebigen Journalisten (abgesehen von der üblichen „Hofberichterstattung“) bezeugt, daß kein Ende der Verbrechen abzusehen ist, die täglich, stündlich, in jeder Minute in der Welt geschehen. Scheinbar ist die Geschichte des letzten Vierteljahrhunderts nichts anderes als eine Summe von Verschwörungen. Warum ist das so? Der Imperialismus als höchstes und letztes Stadium der Kapitalismus ist ohne Kriminalität nicht mehr lebensfähig. Die Gier nach Profit und der Kampf ums Überleben läßt die Menschen gewalttätig werden.  Doch immer noch gibt es einen Ausweg…

Im Sozialismus läßt es sich besser leben

Die DDR hat nachgewiesen, daß es sich für das gesamte Volk ohne Kapitalisten besser leben läßt. Dies zu zeigen, ist mein Hauptanliegen. Bei der marxistisch-leninistischen Vergangenheits- und Gegenwartsanalyse geht es nicht um Feststellungen isolierter, partieller Analysen, sondern um das Wesen und die Ergebnisse der Gesamtanalyse. Es geht um eine gesamte Analyse des Wesens des zu untersuchenden und zu beurteilenden Systems. Durch eine solche Analyse, vorgenommen vom Standpunkt der Interessen der Arbeiterklasse aus, läßt sich die Überlegenheit der sozialistischen Produktions- und Lebensweise wie der in der DDR über die in einem hoch industrialisierten und entwickelten kapitalistischen Land wie der BRD nachweisen.

Die DDR wurde systematisch zerstört

Das zweite Anliegen meiner Arbeit ist es, den Nachweis dafür zu führen, daß die DDR nicht „untergegangen“ ist, weil ihre Wirtschaft marode war oder weil es in ihr ein Defizit an „Menschlichkeit“, „Demokratie“ oder „Freiheit“ gab, sondern weil sie systematisch zerstört wurde. Einige Funktionäre von Parteien, Massenorganisationen und des Staates haben an der Zerstörung der DDR bewußt oder unbewußt teilgenommen oder sie sogar befördert, weil sie durch die Feinde der DDR bereits geistig manipuliert waren. Die DDR war in das Visier von Bush, Gorbatschow und Kohl geraten. Dies aus unterschiedlichen Gründen. Erich Honecker und alle anderen, dem Marxismus-Leninismus treuen Werktätigen der DDR, spezi­ell Mitglieder der SED, lehnten Gorbatschows Perestrojka als eine dem Sozialismus fremde „Theorie“ ab. Um die Konterrevolution von oben in der UdSSR zum Ende führen zu können, mußten Erich Honecker und die sozialistische DDR aus dem Weg geschafft werden. Bush und Kohl erkannten ihre Chance, das Rad der Geschichte zurückzudrehen und unterstützten Gorbatschow in seinen DDR-feindlichen Bestrebungen.

Wer hat denn nun eigentlich die DDR zerstört?
In der SED unterstützte seit 1985 Egon Krenz und sein Anhang aus Politbüro und ZK die Perestroika von Gorbatschow. Seit diesem Zeitpunkt suchten sie Gelegenheiten, Honecker und die ihm folgenden Genossen aus Ihren Funktionen abzulösen. Dazu nutzten sie in schamloser Art und Weise die Krankheit von Erich Honecker aus. Mittels ihrer Perestrojka-Politik unterstützten sie die „bürgerliche Opposition“. Damit mißachteten sie das Programm und Statut der SED und vollzogen den Verfassungsbruch. Nach der Entfernung von Erich Honecker lösten sie das Politbüro und das ZK auf und überließen Partei und Volk führerlos der Konterrevolution. Sie öffneten den antifaschistischen Schutzwall und somit sperrangelweit das Tor zum Einmarsch des Klassengegners aus Westdeutschland. Damit wurden sie zu aktiven Förderern der Konterrevolution von oben in der DDR. Die DDR wurde samt des gesamten Volkseigentums auf dem Altar der „deutschen Einheit“ geopfert.

Das Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte

Zum dritten ist es mein Anliegen, zu verdeutlichen, wer in Deutschland hinter dem Rechtsstaat steckt und daß der bürgerliche Unrechtsstaat, die Diktatur der Bourgeoisie, nicht das Ende der Fahnenstange ist. Der Sieg der Konterrevolutlon In Deutschland ist nur ein zeitweiliger, unser Programm ist für Ihre Überwindung der proletarische Kompaß.

Quelle:
Emil Collet: Die DDR – Ein sozialistisches Meisterwerk. In: Marxistisch-leninistische Schriftenreihe für Ökonomie, Politik und Philosophie, Ernst Thälmann Verlag, Heft 86-1, S.5-6. Mai 2006 (Zwischenüberschriften eingefügt, N.G.)

Weitere Artikel von Emil Collett:
(oder Suchfunktion: rechts oben „Collett“ eingeben!)
 ♦ Der politische Nihilismus
 ♦  Bewußtseinsbildung kontra Manipulation (folgt)
 ♦ Manipulation – Methode des Klassenkampfes (folgt)
 ♦  Die DDR – ein Meisterwerk (folgt)

Die BRD – ein „Sklavenhalterstaat“
Es gab keinen Zusammenbruch der DDR – sondern es war eine Konterrevolution
Lügen haben kurze Beine… Was geschah 1989 in der DDR ?
Die DDR mußte weg
Erich Honecker mußte weg
Was jeder über die Annexion der DDR wissen sollte…

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5 Antworten zu Das Tor zum Sozialismus ist weiterhin offen!

  1. Ossiblock schreibt:

    Stimme Dir ja zu – aber wer soll die „revolutionäre Situation“ schaffen? Ich kenne da niemanden. Der Pfaffenputsch 1989 hat das Rad der Geschichte so weit zurückgedreht, daß es mir unmöglich erscheint, das rückgängig zu machen. Denk mal an die Geschichte – Rußland war ein rückständiges Land, als die Massen revolutinär wurden. Außerdem war das auch im 1.Weltkrieg.
    Der Rest des Sozialismus kam durch den 2.Weltkrieg hinzu.
    Der 3.Weltkrieg wird da nichts bewirken.

    • sascha313 schreibt:

      Du hast völlig recht. Ich habe da auch keinerlei Illusionen. Solange es so ist, daß das gekaufte Proletariat nicht im mindesten daran denkt, das Verhältnis von Einkommen zum geschaffenen Mehrwert anzutasten, weil man ja vom Einkommen immer noch ganz gut leben und sich einen gewissen kleinbürgerlichen „Luxus“ leisten kann, wenn man beim Aldi einkauft und auf Schnäppchenjagd geht. Und wenn’s mal nicht reicht, dann werden Zeitungen ausgetragen oder ein paar Zusatzjobs ausgeübt.

      Und von den Rentnern und Sozialhilfeempfängern ist außer Unmut nichts zu erwarten. Die sog. „Alternativen“ sind weit davon entfernt, die Ursachen zu erkennen – wie sollten sie auch! Bücher, wo man nachlesen kann gibt’s kaum noch, und der „Unterhaltungsdruck“ tötet jedes Nachdenken. Das lenkt vor allem junge Leute auf abenteuerliche Wege.

      Die Situation 1917 war dagegen in dreierlei Hinsicht günstig: 1. waren Elend und Ausbeutung dermaßen erdrückend, daß die Arbeiterklasse nicht mehr willens war, das länger zu erdulden. 2. gab es die geniale Vorarbeit Lenins und 3. hatte das Proletariat die Erfahrung von 1905 und Februar 1917 gemacht.

      Was tun? „Das Kapital“ Bd.3 ist für die meisten völlig unverständlich; die Allgemeinbildung und das Geschichtsverständnis ist erschreckend niedrig; die etwas wissen über den Sozialismus, hocken zuhause und grummeln vor sich hin; die alten „Kommunisten“ sind meist auch nicht viel besser, sie führen nach 25 (oder genauer nach 61) Jahren immer noch „Fehlerdiskussionen“ (mea culpa), anstatt über ihre eigenen Fehler der letzten Jahre nachzudenken; um die Stalinzeit machen sie einen großen Bogen…

      Also: noch einmal anfangen – aufklären und selber lernen!
      Знание – сила!

    • Der Kapitalismus unterliegt scheinbar gemeinnisvollen Gesetzmäßigkeiten, die jedoch Karl Marx gemeinsam mit Friedrich Engels wissenschaftlich gründlich und in die Tiefe gehend analysiert haben.

      Das „Geheimnis“ , ***wer denn die „revolutionäre Situation“ schaffen soll***, ist mit Marx schnell gelüftet: Der Kapitalismus selbst schafft die „revolutionäre Situation“, er muss sie zwangsläufig hervorbringen!

      Marx erkannte ganz klar, wohin die kapitalistische Art des Wirtschaftens hinführen muß! Sie schafft BERGE von Geld; Geld, das niemand mehr “ausgeben“ oder investieren kann, ohne daß es zum Zusammenbruch des “Geldsystems“ kommen würde.

      Ich versuche es mit einem Beispiel zu erklären.

      Die sozialistische VR CHINA ist heute die größte Im- und Export-Nation der Welt und erwirtschaftet mindestens 50% des Welt-BIP. “Offiziell“ ist sie vor den Golfstaaten, der BRD und Russland der größte Gläubiger der Welt.

      Die Währungsreserven (SCHULD-TITEL) der VR-China sollen 3.000-Millarden US$ betragen. Damit könnte doch China auf Einkaufstour gehen.

      Wohin geht man nur mit derart viel Geld?

      Etwa in die USA, die nur Schulden hat oder z.B. in ein Land wie Deutschland?

      Also ich würde mit soviel Geld nach Deutschland gehen und alle Fabriken und Produktionsstätten aufkaufen … und wäre für sehr kurze Zeit, der absolut reichste Mensch, der jemals auf dieser Erde existiert hat!

      Was würde daraufhin geschehen?

      => Die Anteile ‚deutscher‘ Unternehmen würden an den Börsen der Welt derart steigen, daß die “Profit-Rate“ nicht nur auf NULL, sondern auf MINUS “irgendetwas“ sinkt: mit “deutschen“ Unternehmen wäre also kapitalistisch gesehen kein Gewinn mehr zu machen …

      Die Folge: Massenentlassungen, um *hoffentlich** wenigstens noch irgendeinen Profit machen zu können.

      Alle Produkte, die DE für den Weltmarkt produziert, um “Gewinn“ machen zu können, würden derart teuer, dass sie auf der Welt nicht mehr nachgefragt würden – sie wären reiner Luxus, den sich nur noch ein paar hundertausend Menschen leisten könnten!

      Warum ist das so? => Weil alle Preise für ALLES, was irgendwie produziert wird, bereits bekannt sind!!! Außer der Preis für eine Einheit Arbeit, die ein Mensch erbringen muss, der auf das gesetzliche Zahlungsmittel angewiesen ist, um sich die Dinge kaufen zu können, die er zu seinem Überleben benötigt! (Hier wird nur angenommen, “zu wissen“, was die Arbeitskraft eines Menschen kostet, um bestimmte DINGE herstellen zu können!

      [Wenn ich auf unserer Farm in Afrika Mais anbaue, kenne ich den Preis für das Saatgut, den Preis für das Pflügen, Säen und Ernten mindestens sechs Monate voraus! … UND ich WEIß auch wieviel “Geld“ ich für ein KG Mais nach der Ernte erhalte!!!

      … und nur in einer solchen “Umgebung“ investiert ein ehemaliger KAPITALIST, wie ich “sein“ Geld!!! — GUT!!! ich war und bin NIE ein echter Kapitalist geworden … ich dachte, wenn alle an dem, was ich tue, partizipieren]

      … ich denke — hier muss ich eine Pause machen, damit ich niemanden, der hier mitliest, überfordere!

  2. Andi67 schreibt:

    Die Tür des Sozialismus wird auch offen bleiben und zwar solange bis eine Mehrheit die Schnauze voll hat vom Kapitalismus. Das wird wohl noch länger dauern. Den meisten geht es aber noch zu gut, obwohl man längst überall bemerkt, das der Kapitalismus (wie ein Wesen) schon wild um sich schlägt: Friedensdemos und Friedensbewegte werden als Neurechte und Verschwörungstheoretiker bezeichnet, ein Sänger wie Xavier Naidoo der in einem Lied öffentlich die Politiker als Marionetten bezeichnet (als er das ausspricht war es schon jahrelang überall bekannt und wird längst überall erzählt: Politiker, Marionetten der „Eliten“, der Wirtschaft, des Kapitals) wird von den Massenmedien als „Rechts“ bezeichnet, die „Reichsbürger“ werden erfunden um neben den Neonazis, einen weiteren Bürgerschreck zum Ablenken zu schafffen, Pegida wurde erschaffen um die Wut der Menschen in eine andere Richtung zu lenken, die Geheimdienste erfinden „Terroristen“ usw.

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