Die rote Fahne senkt

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Nachruf_Ackermann

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15 Antworten zu Die rote Fahne senkt

    • sascha313 schreibt:

      Danke, Gisko!

      • giskoe schreibt:

        Dank deiner klaren Worte lese ich regelmäßig auf Kommunisten-Online. Auch wenn mir in meiner Schulzeit Stalin vorenthalten wurde, so ist es für mich immer wieder aufs Neue interessant, klare Aussagen zu lesen und nachvollziehen zu können. Es ist schade um jeden Aufrechten!

      • sascha313 schreibt:

        Danke, Giskoe! Günter wird uns sehr fehlen! In der DDR wurde uns Stalin komplett vorenthalten. Ganz im Gegenteil dazu im Westen Deutschlands, wo die Kommunisten (außer in der DKP) selbständig die Werke von Marx, Engels, Lenin und Stalin (!) studierten, die Arbeiter mit Flugblättern und Druckschriften darüber (und über die Schweinereien der Unternehmer) informierten und sich selbsr weiterbildetet.

        (In der DDR war es z.B. so, daß das Parteilehrjahr für die SED-Mitglieder bereits während der Arbeitszeit begann und einige sogar schon vor Arbeitsschluß verschwanden, um ihre Tomaten zu gießen. Kaum einer hat zu Hause mal einen Band der Klassiker zur Hand genommen und studiert, die Arbeiter hatten ja ihre soziale Sicherheit! Dafür hatten wir dann auch das antikommunistische Drecksheft „Sputnik“)

      • giskoe schreibt:

        „Sputnik“ – die „Ostausgabe“ von Readers Digest 😦
        Aber nicht alles schwarz malen.
        Mehr lesen und kurz fassen – für die Schlagzeilenleser…

      • sascha313 schreibt:

        Der „Sputnik“ war ja nicht nur ein buntes Magazin der Sowjetunion, sondern vor allem weltweite politische Propaganda im trotzkistischen Sinne – und da war er absolut schädlich.
        Die anderen Beiträge waren natürlich oft hervorragend (über Kultur, die wunderschöne Natur, die nationalen Besonderheiten, Wissenschaft und Sport) – aber all das wiegt m.A. das Schlechte nicht auf.

  1. Hanna Fleiss schreibt:

    Ja, als ich es heute las, dass Günter Ackermann nicht mehr ist, hätte ich weinen mögen. Er war einer der wenigen, auf die ich mich immer verlassen konnte. Ich habe schon die letzten Tage befürchtet, dass es ihm wieder schlechter geht. Und nun ist er gegangen. Obwohl ich ihn nicht persönlich kannte, tut es weh. Mit seinem klaren Kopf wird er uns noch sehr lange fehlen.

  2. ReVo schreibt:

    Ehrung der Toten

    Wem die Sonne nicht mehr scheint,
    kann die Liebe missen.
    Wie viel Trauer um ihn weint,
    braucht er nicht zu wissen.

    Menschen, laßt die Toten ruhn,
    euer ist das Leben.
    Jeder hat genug zu tun,
    Arm und Blick zu heben.

    Laßt die Toten! Sie sind frei
    im durchnäßten Sande.
    Euch entringt der Sklaverei!
    Euch der Not und Schande!

    War ein Kampf des Lorbeers wert,
    spart dem Tod die Spende, –
    aber nehmt des Toten Schwert!
    Führt den Kampf zu Ende!

    Wollt ihr denen Gutes tun,
    die der Tod getroffen,
    Menschen, laßt die Toten ruhn
    und erfüllt ihr Hoffen!

    Text: Erich Mühsam

  3. prkreuznach schreibt:

    Mit Bestürzung habe ich erfahren, dass Günter Ackermann tot ist.

  4. prkreuznach schreibt:

    Hat dies auf Was war die DDR ? rebloggt und kommentierte:
    Hier der Beitrag aus „Sascha´s Welt“ zum Tod von Günter Ackermann.

  5. Olaf Weiß schreibt:

    Nicht völlig verwundert, jedoch mit großen Schmerz erfuhr ich heute vom Ableben meines Freunds und Genossen Günter Ackermann. Ich werde seinen Besuch mit seiner Frau in meinem Haus in Erinnerung behalten, die vielen schönen, gemeinsamen Stunden auf der Insel Rügen und auch die manchmal sehr langen Telefongespräche mit ihm. Bis zum Schluss kämpfte Günter aufrecht und ungebrochen! Ruhe sanft, lieber Günter und meine Anteilnahme an seine Familie, in den schweren Stunden. Er war nicht nur harter Kämpfer gegen den Revisionismus, sondern auch liebender Familienvater und Opa seiner Enkel!

  6. Vorfinder schreibt:

    Günter Ackermann wirkte auch über Kommunisten hinaus. Seine verlässliche, grade, prinzipientreue, parteiische, streitbare Haltung wurde selbst da diskutiert, wo er auf Ablehnung stieß. Noch mehr aber zeichnete ihn aus, seine Arbeit, sein Kampf für die Sache der Menschheit war in jedem Sturm sichtbar. Abducken war nicht Günter Ackermanns Sache. Gegen die menschliche Sterblichkeit konnte auch Genosse Ackermann nichts machen, der Sieg der kommunistischen Sache wird dafür sorgen, dass auch sein Kampf fruchtet.

  7. Hat dies auf Muss MANN wissen rebloggt und kommentierte:
    Ich *weiß*: es ist “unmoralisch*

    Seit zwei Jahren bin ich “Bolschewist“ :
    mehr Genossinnen und Genossen sind gestorben als sich ‚physisch‘ in Deutschland ’neue‘ “Mitglieder“ für diese einzigartige Bewegung für Freiheit, Solidarität und Humanismus angeschlossen haben.

    Auch, wenn es keiner ’sehen‘ kann:

    Im Gedenken an ihn erhebe ich mich und gedenke hiermit stehend

    Günter Ackermann.

    Freund — wenn auch “unbekannter“: Salut! “Die Todgeweihten GRÜßEN dich! R.I.P. und EHRE deinem Andenken!!!

    Georg Löding

  8. Ulrich Schliz schreibt:

    Erst heute erfahre ich durch „Saschas Welt“ vom Tod des Genossen Gúnter. Ich sitze hier seit ueber dreissig Jaheren in Nicaragua. Ich weiss nicht, wieviele Kommunisten es hier gibt. Ich glaube keine zwei Haende voll. Der Rote Webmeister war ein wichtiger Bestandteil meines Alltags. Er hat mich vor dem Versumpfen bewahrt und war die wichtigste Verbindung mit dem Klassenkampf in Deutschland. Ich habe da viel gelernt von ihm. Ich empfinde Guenters Tod als schmerzlich. Danke, Genosse Guenter. Nichts war und nichts ist umsonst.
    Rot Front, Genosse!

    Ulrich aus Nicaragua.

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