Der Katzenjammer nach der Konterrevolution

2347640142Man muß sich das einmal vorstellen: Da gibt es eine einheitliche kommunistische Partei (warum sollte es auch mehrere geben?) und schon kurz nach der Konterrevolution entsteht nicht nur eine, sondern gleich mehrere solcher Parteien, wobei jede von sich behauptet, die echte, die richtige kommunistische Partei zu sein. Was für ein Unsinn! Und das geht nun schon über 20 Jahre lang so. Keiner weiß so richtig, wie es weitergehen soll, und die Verbindung zu den Volksmassen ist schon längst abgerissen, wenn sie nicht schon vorher abhanden gekommen war. Allein in Rußland sind es 6-8 (registrierte oder nichtregistrierte) Parteien, die sich „kommunistisch“ nennen, zählt man die Regionen dazu, so dürften es über 20 sein. In der BRD kommt der Name „kommunistisch“ kaum noch vor, man hält sich für „links“, für „revolutionär“ oder für „marxistisch“ – verschämt haben sich die Kommunisten in verschiedene Grüppchen zurückgezogen, man ist vergnatzt und leckt sich (immer noch) die Wunden. Lesen wir nun, was Friedrich Engels darüber schrieb:

Der Verrat und sonstige Todsünden

Nach jeder gescheiterten Revolution oder Kontrerevolution entwickelt sich unter den ins Ausland entkommenen Flüchtlingen eine fieberhafte Tätigkeit. Die verschiedenen Parteischattierungen gruppieren sich, klagen sich gegenseitig an, den Karren in den Dreck gefahren zu haben, beschuldigen einander des Verrats und aller möglichen sonstigen Todsünden. Dabei bleibt man mit der Heimat in reger Verbindung, organisiert, konspiriert, druckt Flugblätter und Zeitungen, schwört darauf, daß es in vierundzwanzig Stunden wieder losgeht, daß der Sieg gewiß ist, und verteilt im Hinblick hierauf schon die Regierungsämter.

Die Enttäuschten und die Zänkischen

Natürlich folgt Enttäuschung auf Enttäuschung, und da man diese nicht den unvermeidlichen historischen Verhältnissen, die man nicht verstehen will, sondern zufälligen Fehlern einzelner zuschreibt, so häufen sich die gegenseitigen Anklagen, und das Ganze endigt in einem allgemeinen Krakeel. Das ist die Geschichte aller Flüchtlingschaften von den royalistischen Emigrierten von 1792 bis auf den heutigen Tag; und wer unter den Flüchtlingen Verstand und Einsicht hat, der zieht sich von dem unfruchtbaren Gezänk zurück, sobald es mit Anstand geschehen kann, und treibt etwas Besseres.

Die irregeleiteten Bakunisten und andere Sektierer

Die französische Emigration nach der Kommune ist diesem unvermeidlichen Schicksal ebenfalls nicht entgangen. Durch die europäische Verleumdungskampagne, die alle gleichmäßig angriff, und in London speziell durch den gemeinsamen Mittelpunkt, den sie im Generalrat der Internationalen fand, eine Zeitlang genötigt, ihre inneren Zwistigkeiten wenigstens vor der Welt zu unterdrücken, war sie in den letzten zwei Jahren nicht mehr imstande, den immer rascher fortschreitenden Zersetzungsprozeß zu verheimlichen. Der offene Streit brach allenthalben los. In der Schweiz schloß sich ein Teil an die Bakunisten an, wesentlich beeinflußt von Malon, der selbst einer der Stifter der geheimen Allianz war. Dann zogen sich in London die sogenannten Blanquisten von den Internationalen zurück und bildeten eine Gruppe für sich unter dem Titel: Die revolutionäre Kommune. Daneben erstanden später eine Menge anderer Gruppen, die aber in fortwährender Umbildung und Umschmelzung begriffen bleiben und auch in Manifesten nichts Erkleckliches geleistet haben, während die Blanquisten soeben in einer Proklamation an die „Communeux“ ihr Programm zur Kenntnis aller Welt bringen.

Man sieht, Blanqui ist ein Revolutionär der vorigen Generation. Diese Vorstellungen vom Gang revolutionärer Ereignisse sind wenigstens für die deutsche Arbeiterpartei längst veraltet und werden auch in Frankreich nur bei den weniger reifen oder bei den ungeduldigeren Arbeitern noch Anklang |530| finden können. …

Dummheiten und der Mangel an Kritik

In jeder Revolution geschehen unvermeidlich eine Menge Dummheiten, gerade wie zu jeder andern Zeit, und wenn man sich endlich wieder Ruhe genug gesammelt hat, um kritikfähig zu sein, so kommt man notwendig zum Schluß: Wir haben viel getan, was wir besser unterlassen hätten, und wir haben viel unterlassen, was wir besser getan hätten, und deswegen ging die Sache schief. Welcher Mangel an Kritik liegt aber dann, die Kommune geradezu heilig zu sprechen, sie für unfehlbar zu erklären, zu behaupten, jedem Haus, das abgebrannt, jedem Geisel, der erschossen, sei genau und bis auf das Pünktchen überm i sein Recht widerfahren? Heißt das nicht behaupten, während der Maiwoche sind vom Volk gerade die Leute erschossen worden, und nicht mehr, die zu erschießen nötig war, gerade die Gebäude verbrannt, und nicht mehr, die verbrannt werden mußten? Heißt das nicht dasselbe wie von der ersten französischen Revolution sagen: Jedem einzelnen Geköpften ist recht geschehen, zuerst denen, die Robespierre köpfen ließ, und dann dem Robespierre selbst? Zu solchen Kindereien führt es, wenn im Grund ganz gutmütige Leute dem Drang, haarsträubend zu erscheinen, freien Lauf lassen. …

Was man erkennen muß…

Die vom modernen Sozialismus erstrebte Umwälzung ist, kurz ausgedrückt, der Sieg des Proletariats über die Bourgeoisie und die Neuorganisation der Gesellschaft durch Vernichtung aller Klassenunterschiede. Dazu gehört nicht nur ein Proletariat, das diese Umwälzung durchführt, sondern auch eine Bourgeoisie, in deren Händen sich die gesellschaftlichen Produktionskräfte soweit entwickelt haben, daß sie die endgültige Vernichtung der Klassenunterschiede gestatten. Auch bei Wilden und Halbwilden bestehn häufig keine Klassenunterschiede, und jedes Volk hat einen solchen Zustand durchgemacht. Ihn wiederherzustellen, kann uns schon deswegen nicht einfallen, weil aus ihm, mit der Entwicklung der gesellschaftlichen Produktivkräfte, die Klassenunterschiede notwendig hervorgehn.

Und wann kommt denn nun die Revolution?

Erst auf einem gewissen, für unsere Zeitverhältnisse sogar sehr hohen Entwicklungsgrad der gesellschaftlichen Produktivkräfte wird es möglich, die Produktion so hoch zu steigern, daß die Abschaffung der Klassenunterschiede ein wirklicher Fortschritt, daß sie von Dauer sein kann, ohne einen Stillstand oder gar Rückgang in der gesellschaftlichen Produktionsweise herbeizuführen. Diesen Entwicklungsgrad haben die Produktivkräfte aber erst erhalten in den Händen der Bourgeoisie. Die Bourgeoisie ist demnach auch nach dieser Seite hin eine ebenso notwendige Vorbedingung der sozialistischen Revolution wie das Proletariat selbst. Ein Mann also, der sagen kann, daß diese Revolution in einem Lande leichter durchzuführen sei, weil dasselbe zwar kein Proletariat, aber auch keine Bourgeoisie besitze, beweist damit nur, daß er vom Sozialismus noch das Abc zu lernen hat.


BEISPIEL: Rußland (1874). Eine revolutionäre Situation.

Kein Zweifel, Rußland steht am Vorabend einer Revolution. Die Finanzen sind zerrüttet bis aufs äußerste. Die Steuerschraube versagt den Dienst, die Zinsen der alten Staatsschulden werden bezahlt mit neuen Anleihen, und jede neue Anleihe stößt auf größere Schwierigkeiten; kann man sich doch das Geld nur noch verschaffen unter dem Vorwand des Eisenbahnbaues! Die Verwaltung von jeher durch und durch korrumpiert; die Beamten mehr von Diebstahl, Bestechung und Erpressung lebend als vom Gehalt.
Die ganze ländliche Produktion – die bei weitem wesentlichste für Rußland – vollständig in Unordnung gebracht durch die Ablösung von 1861; der große Grundbesitz ohne hinreichende Arbeitskräfte, die Bauern ohne hinreichendes Land, von Steuern erdrückt, von Wucherern ausgesogen; die Ackerbauproduktion von Jahr zu Jahr abnehmend. Das Ganze mühsam und äußerlich zusammengehalten durch einen orientalischen Despotismus, von dessen Willkürlichkeit wir im Westen uns gar keine Vorstellung zu machen vermögen; einen Despotismus, der nicht nur von Tag zu Tag in schreienderen Widerspruch tritt mit den Anschauungen der aufgeklärten Klassen und namentlich denen der rasch wachsenden hauptstädtischen Bourgeoisie, sondern der auch unter seinem jetzigen Träger irre geworden ist an sich selbst, der heute dem Liberalismus Konzessionen macht, um sie morgen erschrocken wieder zurückzunehmen, und der sich damit selbst mehr und mehr um allen Kredit bringt.
Dabei unter den in der Hauptstadt konzentrierten aufgeklärteren Schichten der Nation eine zunehmende Erkenntnis, daß diese Lage unhaltbar, daß eine Umwälzung bevorstehend ist, und die Illusion, diese Umwälzung in ein ruhiges konstitutionelles Bett leiten zu können. Hier sind alle Bedingungen einer Revolution vereinigt, einer Revolution, die von den höheren Klassen der Hauptstadt, vielleicht gar von der Regierung selbst eingeleitet, durch die Bauern weiter und über die erste konstitutionelle Phase rasch hinausgetrieben werden muß; einer Revolution, die für ganz Europa schon deswegen von der höchsten Wichtigkeit sein wird, weil sie die letzte, bisher intakte Reserve der gesamteuropäischen Reaktion mit einem Schlage vernichtet. Diese Revolution ist im sichern Anzug. Nur zwei Ereignisse könnten sie länger hinausschieben: ein glücklicher Krieg gegen die Türkei oder Österreich, wozu Geld und sichere Allianzen gehören, oder aber – ein vorzeitiger Aufstandsversuch, der die besitzenden Klassen der Regierung wieder in die Arme jagt.

Quelle:
Karl Marx/Friedrich Engels: Werke. Dietz Verlag, Berlin. 1976, Bd.18, S. 556-567. (Gekürzt und mit Zwischenüberschriften versehen, N.G.)


Nachbemerkung: Nun wäre es sicher albern und naiv, diese Beschreibungen von Friedrich Engels aus dem Jahre 1874 auf die heutige Zeit übertragen zu wollen, zumal  ja die Ursachen der Konterrevolution andere sind als zur damaligen Zeit. Auch hat sich die Welt in technischer und technologischer Hinsicht, im Wissensstand und in Bezug auf die ideologische Massenbeeinflussung erheblich verändert. Doch der Katzenjammer ist  derselbe… Doch vielleicht können wir daraus etwas lernen.

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14 Antworten zu Der Katzenjammer nach der Konterrevolution

  1. Rotfront schreibt:

    Ultralinke Sektierer und trotzkistische Wirrköpfe sind die Spaltpilze unserer Bewegung. Leider sind die meisten von denen derart kleinbürgerlich verblendet, dass diese keinen Platz in einer Kommunistischen Einheitspartei gewährt werden darf, solange sie nicht ihre Irrlehren abgelegt haben. Der spanische Freiheitskampf gegen die Franco-Faschisten hat gezeigt, dass diese Elemente die Revolution von innen wie ein Krebsgeschwür schwächen. Unabdingbar ist die Verbindung der Partei zu den Arbeitern, den Lohnsklaven, welche früh aufstehen müssen, nicht wissen wann ihr Feierabend ist, in einer vollen Bahn zur Ausbeutungsstätte fahren müssen, sich von der bürgerlichen Demokratie abgewandt haben – dies sind doch die proletarischen Massen, auf welchen die Oktoberrevolution fusste, und auch die neue aufbauen wird, und nicht kleinbürgerliche Zänker. Als historisches Beispiel ganz klar die Zeit nach 1917 bis 1939, als Genosse Stalin die antisowjetischen Fraktionen in den „eigenen“ Reihen aufdeckte und entfernte, und so das Erbe Lenins sichern konnte, so dass dieses auch gegen die Hitlerhorden bestehen konnte.

    • Vito Babić schreibt:

      Also ich wundere mich immer nur, wie Ihr so SEKTEN-Ausdrücke verwenden könnt und andere Kommunisten beschimpft, euch noch für normal haltet, nur weil sie auch Trotzkis Beitrag ehren. Ich halte sowas, was Du dir wünscht für eine Sekte (was anders hatte ja auch Stalin nicht) und noch über Faschisten schimpfen, dabei bist Du selbst einer (war im übrigen Stalin auch). Was die Arbeiter betrifft, hinter Trotzki, Lenin oder Tito würden die sich vielleicht einreihen, aber hinter solche wie Dich sicher nicht. Das ist; was Du aus dem Text oben; der Dich betrifft, herauslesen solltest und nicht was Du Dir in Deiner Verwirrung zusammenreimst! Im übrigen, Du Dummi, Stalin war Verbündeter Hitlers bis zum Angriff Deutschlands auf die UdSSR und hat Säuberungen nicht durchgeführt um Lenins Erbe zu sichern, sondern um Lenins echte Kommunisten zu ermorden und seine Alleinherrschaft zu sichern. Wie Du siehst, bist Du nur Sektenanhänger, aber sicher kein Kommunist.

      • sascha313 schreibt:

        Ich weiß nicht, wie alt Sie sind, Vito Babić, und ich weiß auch nicht, welche Schule Sie besucht haben – aber eins weiß ich ganz genau: Wenn man über die Geschichte urteilen will, dann sollte man die Geschichte auch kennen! Man sollte die Gesetz-mäßigkeiten kennen, die das menschliche Zusammenleben bestimmen. Und damit meine ich das, was Karl Marx und Friedrich Engels erkannt haben. Damit meine ich „Das Kapital“ und „Das Manifest der Kommunistischen Partei“.

        Was Sie uns aber hier erzählen, das ist nichts anderes, als was jeden Tag in der Zeitung steht. Es sind die gleichen alten Lügen, die von der Bourgeoisie seit Jahren verbreitet werden. Und sie werden deshalb verbreitet, um den Menschen den Kapitalismus schmackhaft zu machen und den Sozialismus zu verteufeln. Damit unterscheiden sich auch die Faschisten nicht von der restlichen Bourgeoisie, sie sind nur extrem brutaler und absolut menschenverachtend. Oder wollen sie das bestreiten?

        Sie sehen, ich habe Sie nicht beleidigt (auch wenn Sie „Faschist“ oder „Du Dummi“ zu mir sagen!) – und ich lege Wert darauf, daß man bevor man urteilt, die Sache über die man redet, verstanden hat. Wer ein Kommunist ist und wer nicht, das merkt man allein an seinen Taten. Und da das Sein das Bewußtsein bestimmt, wird umgekehrt auch ein falsches Bewußtsein auch nur falsche Handlungen hervorbringen. Wer Karl Marx richtig verstanden hat, der wird auch die Geschichte richtig verstehen. Davon bin ich überzeugt!

      • Wunderschönes Beispiel, mit welcher Sanftmut und Gelassenheit du derartigen Schmutzfinken — vermutlich aber nur einer der vielen Trolle — begegnen tust. Ich nenne es echte Souveränität.

        Deine Antwort hat mir gut getan. Sei also genossenschaftlich „umarmt“!

      • sascha313 schreibt:

        Danke Georg. Ich habe viel von Kurt Gossweiler gelernt. Weißt Du, warum Kurt so alt geworden ist? Er hat nie die Hoffnung aufgegeben…

      • Einfach mal etwas menschliches:

        Vor ein paar Jahren starb eine Frau in dem Dorf in der Nähe der Farm in Uganda, wo ich eigentlich auf Dauer leben möchte … sie war 109 Jahre alt: Zu ihren Lebzeiten hat sich so wirklich nie jemand um sie gekümmert … einmal half ich ihr die Reste von Mais und Bohnen vom Dreschplatz aufzulesen … als sie dann beerdigt wurde “musste“ ich auch eine Rede halten:

        “Als sie lebte, war ihre Behausung eine Hütte aus Ästen und Stroh — jetzt habt ihr ihr ein Grab aus Ziegelsteinen und Zement gebaut …
        zu ihren Lebzeiten ging sie zu Fuß … jetzt transportiert ihr ihren Sarg, der mehr als eine Matraze kostet (sie schlief auf Gras auf dem Boden) zu einem Grab, das das Vielfache ihre Hütte kostet
        … ICH kann nicht verstehen, weshalb ihr euch mehr um die Toten besorgt, als um die Menschen, die leben …“

        Langes Schweigen — nichts hat sich dadurch geändert …

        “Seltsame“ Welt … !!!

        Im Nachbardorf lebt ein Mann, der von Kenia kam : Während des Widerstandes “Mau-Mau“ genannt in Kenia, hat er in den 1940-er Jahren viele Menschen – also Briten – getötet, manchmal auch ermordet … und so dazu beigetragen, dass die Briten schließlich Kenia und Uganda “freigeben“ mussten (wenn die subtile und tatsächliche Abhängigkeit bis heutr besteht) …

        Kurz, dieser Mensch — Solomon genannt — ist mittlerweile 112 Jahre alt — körperlich: naja, … aber, was er spricht … er redet in der Ich-Form ohne jede Anklage, jeden Vorwurf: “Aber er redet so, dass ich weiß, dass er auf “sonderbarer“ Weise von mir spricht.

        “Bedauerlicherweise“ sind Menschen, wie Kurt Gossweiler, ‚Solomon‘ oder der kürzlich verstorbene hundertjährige Kommunist (Namen reich ich nach) … irgendwie “Ausnahmen“ …

        … aber ich muß dennoch sagen: Ich habe soviele “Ausnahmen“ kennengelernt, dass ich nicht umhin kann, festzustellen, dass trotz des abscheulichen und widerwärtigen Kapitalismus, der die Menschen immernocht versklavt und in “Gedanken, Worten und Werken“ geknechtet hält, … und all der Leiden und Schmerzen, die ich selber erlitten habe und größeren, denen ich in anderen Menschen begegnet bin:

        सत्यमेव जयते Satyameva Jayate : Sanskrit für „Allein die Wahrheit siegt“
        Pravda vítězí (tschechisch für „Die Wahrheit siegt“)

        пра́вда
        Искра – Der Funke

        Mein Gedicht:

        Der Feuerträger

        Ich bin so heilig und so gut!
        Ich bin ein Mensch – ein Mensch, wie du
        ein freier noch dazu.
        Bin keine Nummer und niemandes Personal.

        Ich bin ein Freiheitskämpfer.
        Ja, ein Krieger und ein Sieger!
        Ein geringer Knecht der Liebe und ihr Diener.

        Von alters her bin ich ein Feuerträger, erhalte damit Licht und Wärme.
        Sei es für die Nacht oder auch nur zum Essen kochen.
        Ich bin heilig, hab es nicht eilig.

        Ich bin ein Feuerträger, gehöre zu den Bewahrern des Lebens
        Ich bin ein Feuerträger, teile Wärme und Licht nicht vergebens
        Dein Leben bewahre ich dir
        Schütze dich im Jetzt und im Hier

        Das Feuer, das ich trage, wurde durch Liebe entfacht
        Es schenkt dir Freiheit und Sicherheit in dunkler Nacht
        Ich bin ein Mensch und ein Bote zugleich
        Ein Träger des Lebens – unendlich reich!

        Ich bin ein Mensch – ich bin ein Feuerträger, ein Heiler, ein Retter, ein Erlöser, ein Befreier – ein Mensch, ein freier.

        Wir sind die Funken = Искра, die die Glut entfachen
        Wir sind die Glut, die das Feuer anzündet
        Wir sind das Feuer, das die Freiheit entzündet
        Wir sind das Feuer, das die Gerechtigkeit zum Sieden bringt

        Wir sind die Lichter in der Nacht
        Wir bringen das Leben zur Macht
        Wir teilen mit euch das Brot des Lebens
        Wir stillen den Hunger, wir stillen den Durst nach Gerechtigkeit

        Wir sind die Boten, die die Wahrheit = пра́вда / सत्यमेव / אֶמֶת = bringen
        Befreien von Angst und Pein und lassen die Herzen singen
        Wir sind die wahren Boten des Friedens – des Lichts
        Denn die Schuld sie gibt es nicht – sie ist ein Nichts

        Freiheit für Deutschland! Freiheit für die Welt! BEFREIUNG der Menschheit!

        Abhängig GEKNECHTE der Welt vereinigt euch und schüttelt das Joch ab!

        Proletarier aller Länder vereinigt euch!

      • @ zu Vito Babić:
        23 Lügen in vier Sätzen: Das ist schon eine Meisterleistung an Verwirrung. Darf ich Sie höflich fragen, ob sie das Lügen bei der Scientology Church International gelernt haben? Oder hatten sie gerade wieder einmal in der Psychiatrie Zugang zum Internet? Ihr Geschreibsel ähnelt einer Kakophonie, die auf eine heraufziehende Psychose hindeuten könnte: Wenden Sie sich doch bitte — zu Ihrem eigenen Wohl — an die Psychaterin Ihres Vertrauens.
        Ich wünsche Ihnen jedenfalls von Herzen: Eine baldige Genesung von Ihrem Verwirrtheitszustand.

        Gott segne Sie.

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  3. Frank Ruppel auf FB: Aus meiner Sicht ist das keine Zeitfrage, es ist eine Frage des gesellschaftlichen Bewußtseins. Ahoi und Glück auf.

    Mein Versuch einer Antwort:

    Georg Löding: Was ist *gesellschaftliches Bewusstsein*?! Hast du dir das Bild angeschaut? Auf dem Bild werden mindestens sieben „wichtige“ Menschen dargestellt. Kannst du sie entdecken? Und welche Wahrheit präsentiert dieses Bild „symbolisch? Wenn du magst, setze dich mal mit meiner Antwort auseinander: Die im Bild dargestellten Eliten, die Bourgeoisie in Eintracht mit den Kapitalisten und der Religion waren sich bei der Oktober-Revolution 1917

    EINIG: „So kann, so darf es nicht weitergehen“ — … sonst werden wir imselben Boot alle gemeinsam untergehen!
    Quote (DUDEN) „Bewusstsein“: „Zustand, in dem man sich einer Sache bewusst ist; deutliches Wissen von etwas, Gewissheit; Gesamtheit der Überzeugungen eines Menschen, die von ihm bewusst vertreten werden.
    (Psychologie) Gesamtheit aller jener psychischen Vorgänge, durch die sich der Mensch der Außenwelt und seiner selbst bewusst wird; Zustand geistiger Klarheit; volle Herrschaft über seine Sinne.

    SYNONYME ZU BEWUSSTSEIN: Erkenntnis, Gewissheit, Vollgefühl, Wissen; Überzeugung; Ichbewusstsein; Besinnung, geistige Verfassung, Sinne…
    Kumbe ergo sum: Menschen an sich können das Denken erlernen, ein Bewusstsein ‚haben‘ — Gesellschaften können keines ‚besitzen‘!
    Wer in die Falle gelaufen ist, „dass sich erst das gesellschaftliche Bewusstsein ändern müsse“, fristet in seiner Gedankenwelt einer Täuschung … und ist eigentlich bereits in seinem eigenen Bewusstsein IMPOTENT gemacht worden = abgerichtet und dressiert, ohne sich über die Sklaverei bewusst zu sein, der er UNTERWORFEN wurde!

    Da ich vermuten muß, dass dir meine ‚Gedanken‘ irgendwie fremd anmuten Müssen, gehe ich davon aus, daß du bisher der Aufforderung von Karl Marx nicht nachgekommen bist und dich NICHT „vom Zustand, der der Illusion bedarf, befreit hast“ … und dir bisher auch das Evangelium = *Lehre der Liebe* fremd ist, in der “Jesus“ unmißverständlich FORDERT: “Ich, Du, er, sie, es MUß sich SELBER befreien — weil dies niemand an unserer Stelle tun kann!!! — sich SELBER erlösen!!!“

    • sascha313 schreibt:

      Ich weiß nicht, wer Frank Ruppel ist, aber das ist auch egal. Leider sind sämtliche Nachschlagewerke, Duden und Lexika auf dem bürgerlichen Misthaufen gewachsen. Das ist nur verwirrend. Noch schlimmer ist es mit wikischeiß. Kein Wunder, wenn da nur noch dumme Fragen kommen. Am besten bei Sascha suchen!:(rechts oben, und auch „Suche“ klicken.!). .

  4. Politnick schreibt:

    Zum Verbot der KPD 1956

    „Die Vertreter der KPD hatten schon am Anfang des Verfahrens darauf hingewiesen, dass die Partei schon allein dadurch demokratisch sein müsse, weil sie in allen Besatzungszonen lizenziert worden ist. Dies wurde mit der Begründung zurückgewiesen, die Besatzer hätten zu dieser Zeit nur nach antifaschistischem Grundsatz geurteilt und nicht nach dem der freiheitlichen demokratischen Grundordnung, die zu dieser Zeit noch gar nicht entwickelt worden war.“ (Wikipedia).

    Aha. Da hat man unter Adenauer 10 Jahre lang gebraucht um sich eine demokratische Grundordnung zurechtzulügen die 1945 von den Siegermächten beschlossen wurde. So kann das Ergebnis höchstens eine Demokratie des Bürgertums sein was ja auch der Fall ist.

    Freundschaft 😉

  5. sascha313 schreibt:

    …irgendwann kommt eben jede Lüge raus!

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