Edition Flaschenpost: Die einfache Aufdeckung einer Lüge

TitelbildNichts leichter als das, könnte man meinen! Oder doch nicht? Tagtäglich werden wir mit Propaganda-Lügen bombardiert, und wir bemerken es kaum noch, oder haben uns daran gewöhnt? Natürlich kann man reden, mit wem man will – der einfache Arbeiter schon, in der DDR aufgewachsen, weiß was Kapitalismus ist. Und er weiß auch, daß die Lügen der heutigen Bourgeoisie uns gefügig machen sollen. Doch da gelangt eines Tages eine unscheinbarer Flasche an den Strand, eine Botschaft enthaltend, die da heißt „Merkt ihr nischt?“ Eine Flaschenpost! Und wir erinnern uns, jedenfalls wir Östlichen: Da war doch mal was – Staatsbürgerkunde, Imperialismus, Ausbeutung, Arbeiterklasse, Klassenkampf? Ja, richtig: Wir erinnern uns! Und das ist doch schonmal gut! Malcom Zett schreibt:

Stalin. Mit dem überschaubaren Repertoire seiner angeblichen Verbrechen. Nach welcher Rechtslage und nach welchen Gesetzen es Verbrechen gewesen sein sollen, wird in der Regel nicht erörtert.

Der angebliche „Hitler-Stalin-Pakt“

Einmal, es war in den 1970ern, tobte wieder einmal eine hysterische Auffrischungs-Kampagne zum „Hitler-Stalin-Pakt“ [1], der tatsächlich, wie schon erläutert, gar nicht Pakt heißt, aber in der sogenannten Freiheit fast nur falsch genannt werden darf. Auch und insbesondere in den pseudo-objektiven Erwähnungen der Historiker des Regimes. Was die BRD-Historiographie als Teil der Lügen-Propaganda ausweist, ohne daß ein „Qualitäts“- oder möchtegern elitärer Journalist oder Politnik es öffentlich bemerkte. Und es erscholl die übliche Lüge, der böseste aller Stalinisten, nämlich der Namensgeber dieser angeblichen, tatsächlich aber nie existiert habenden Bewegung eines solchen Namens, habe sich mit Adolf Hitler mittels dieses sogenannten Pakts verabredet, Polen zu teilen. Und also habe er Ostpolen an sich gerissen. Und noch einiges anderen: Die baltischen Staaten und Bessarabien im Süden Europas.

Ganz einfach festzustellen…

Also erteilte ich mir als recht junger, aber schon wissenschaftlich ausgebildeter Mensch eine Lektion darin, wie man ohne große Probleme und ohne tiefstes Eingraben in Archive, zu denen man eh kein Zugang hat, die eine oder andere Propaganda-Frage für sich entscheiden kann. Da diejenigen, die in Vietnam gerade mittels einer Kriegs-Vorwands-Lüge massenmordeten, hier etwas behaupteten, während die eigene Seite weitestgehend schwieg. Scheinbar. Was auch etwas anderes bedeuten kann, denn daß sie keine Argumente hätte.

Haargenau dieselben Grenzen!

Ich ging in den Staatsbibliothek in Berlin, Hauptstadt der DDR, Unter den Linden, ließ mir Karten von Europa bringen: 1912 und nach 1945. Und staunte nicht schlecht. Die Grenze von 1912 zwischen den polnischen und den anderen Gebieten des Zarenreichs waren eingezeichnet. Und es war haargenau dieselbe, die auch in den 1970ern die Ostgrenze Polens war. Und sogar nach dem großen Sieg am 9. Mai 1945, den die sowjetischen Sieger doch hätten zum Anlaß nehmen können, sich weitere Gebiete anzueignen. Wo sollte der böse Landräuber geraubt haben, da doch die Grenze nach dem angeblichen Raub dieselbe war wie 1912? Bis auf einen Städtetausch, wie ich es erinnere. So oder so: Die Geschichte vom Raub der ostpolnischen Gebiete mußte eine Lüge sein. Gemessen an diesem Vergleich. [2]

Und sie lügen wieder!

Und heute ist es wieder dieselbe Methode und derselbe Unwillen, zu sehen und zu denken und zu begreifen, und dieselbe Friedensunwilligkeit: Sie erzählen die Aggressivität der Russen und Putins. Und ich schaue mir die Europa-Karte von 1990 und die von 2016 an und schaue die NATO-Ausbreitung damals und heute und sehe die Aggressivität. Sie ergibt sich aus der Differenz. Es ist eine sehr andere als die behauptete, eine entgegengesetzte. Und sie lügen, niemand habe damals die Nichtausbreitung der Nato gen Osten versprochen, und ich erinnere mich anders. Sie versprachen damals aus allen Propaganda-Rohren die „Friedensdividende“.

Der kriminelle Dicke…

Wir, die Östlichen, müßten uns nur entwaffnen lassen, nicht nur von Panzern, Raketen, Flugzeugen, insbesondere nämlich rechtlich, wir müßten uns nur unter ihren Befehl und unter ihre Regierung ergeben, und alles würde gut. Und da die NATO ja sowieso ein Verteidigungsbündnis gegen die Sowjetunion gewesen sei, würde sie ohnehin überflüssig. Das Reich der Freiheit und des Friedens – auf Ewigkeit Amen – würde über uns hereinbrechen: Niemandem ginge es schlechter, vielen aber besser, versprach regierungskriminell der BRD-Staatsmafia-Boß kraft seines Übergewichts in Verfettung. Der äußerlichen wie der geistigen. Wobei „geistig“ zu dem irgendwie immer schon gepaßt hat wie zu Adolf und Herrmann; in den 1980ern lautete einer der CDU-offiziellen Propaganda-Slogans gegen die UdSSR und die DDR noch „Frieden in Freiheit“.

Kapitalismus … nicht gewählt und nicht gesucht und doch bekommen!

Und also kam mit ihrer Freiheit ab 1990 der Krieg. Angeheizt gleich nach dem Anschluß besonders geifernd durch das ranghöchste NSDAP-Mitglied der BRD, Genscher, per Anerkennung der jugoslawischen Teilrepubliken als eigenständige Staaten von NATO, USA und BRD Gnaden. Daß das die allermeisten DDR-Bürger im Frühjahr und im Herbst 1989 nicht gewählt haben, und nicht haben wählen wollen, nützt ihnen heute soviel wie es dem bürgerlichen Juden 1944 in Auschwitz nützte, die Kommunisten 1932 abgelehnt zu haben, als sie sagten: „Wer Hindenburg wählt Hitler, wer Hitler wählt, wählt den Krieg“.

So einfach und unaufwendig konnte die Verifizierung der Lüge damals schon sein. Wie einfach und unaufwendig dann erst jetzt, da man nicht einmal mehr in eine große Bibliothek gehen muß.

Anmerkungen:
[1] Der deutsch-sowjetische Nichtangriffsvertrag oder: Die Begriffe der Kommunisten und ihre Fälschung durch die Massenmedien der Ausbeuterklasse
[2] Ausführliches zur sogenannte Curzon-Linie als Maß der Vernunft in der Sache 1945 wie auch 1939 bei Klaus Hesse, Zur Geschichte der UdSSR und der KPdSU … Tei11.3 Seite 5.
Quelle:
Malcom Z.: Der Stählerne (Сталин)…und die schlimmste Rede der Weltgeschichte. Edition Flaschenpost, Bd.I, S.61-64. (Zwischenüberschriften eingefügt, N.G.)
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19 Antworten zu Edition Flaschenpost: Die einfache Aufdeckung einer Lüge

  1. Vorfinder schreibt:

    Wieder ein guter Hinweis, Sascha! Jeder der 5 Bände ist für sich lesbar und bietet Erkenntnisgewinn auf der Höhe des Heute. Der Ton in den Bänden ist direkt, der Autor nimmt kein Blatt vor den Mund. Wo die herrschende Politik- und Medienwelt einlullt und Lügen so oft erzählt, bis sie vielen, selbst Fortschrittlichen, wahr scheinen, reißt der Autor in seinen Beweisführungen den Schleier weg. Insbesondere für Leser, die erst spät in die DDR geboren wurden oder DDR und Sozialismus nicht selbst miterlebt haben, bieten die Bände einfachen Zugang Tatsachen und Lügen zu trennen. Nach der Lektüre ist die eigene Courage für die täglichen Diskussionen sicher gestärkt.

  2. Rotfront schreibt:

    Stalin war zweifelsohne einer der größten Marxisten der Geschichte. Nicht genug, dass er Lenins Lehren erfolgreich weiter anwendete und so ein Land von Analphabeten in wenigen Jahrzenten zu einer Supermacht mit Nuklearwaffen und dem ersten bemannten Kosmosflug machte. Er bezwang auch zahlreiche innere (Trotzki) und äußere Feinde (Hitler) der Sowjetunion.

    Kein Wunder also, dass die Kapitalistische Presse ihn mit Schmutz überhäuft, dass Schauermärchen über ihn erzählt werden. Jede negative Entwicklung wird ihm angelastet, jede positive kam ohne ihn zustande, so das antikommunistische Narrativ.

    Wie notwendig es ist, sich die Grundsätze des Marxismus-Leninismus anzueignen und entsprechend zu handeln, konnte sich wieder in Hamburg zeigen: Olaf Scholz, der in bester Tradition der Bluthunde des Kapitals Noske und Ebert steht, lässt dort für Verbrecher wie Erdogan und Trump Bankette und Konzertbesuche organisieren – während er die protestierende Bevölkerung zusammenknüppeln lässt und in Wohngebieten militarisierte Polizeieinheiten ohne jedweden Skrupel einsetzt.

    Schön, dass sich das arbeitende Volk in der Stadt Thälmanns gewehrt hat und so die faschistoiden Repressionsmechanismen aufzeigen konnte.

    • sascha313 schreibt:

      Ganz klar! Und was Hamburg betrifft (und G20): Es ist nicht ganz unwahrscheinlich, daß die schwarzen Truppen bezahlte Agenten des Kapitals sind, die die übergroße Mehrheit der friedlichen Demonstranten damit zu gefährden trachteten, indem sie Randale erzeugten und wahllos Autos und Schaufensterscheiben zerstörten. Man kann doch davon ausgehen, daß die zu erwartenden Schäden zuvor ausreichend versichert wurden. oder etwa nicht?
      Siehe: Anwerben von Faschisten

      • Politnick schreibt:

        Durch Hamburg zieht sich eine Spur der Verwüstung und die Polizei hat nichts getan dies zu verhindern. Es ist doch klar gegen wen sich solch ein Terror richtet und was damit bezweckt werden soll. G20 – das ist in erster Linie eine Demonstration der Macht und die Randale — von der Polizei unterstützt — passen doch in das Bild, wass die herrschende Klasse da von sich wieder zeichnet.

        Und ja, entgegen der Lügenmeldungen in ZDF & ARD wissen die friedlichen Demonstranten sehr wohl warum sie auf die Straße gehen. Es geht schon lange nicht mehr darum, dass „Versprechungen nicht gehalten werden“ sondern darum zu zeigen dass Menschen es nicht mehr länger hinnehmen, dass aus reiner Profitgier die ganze Menschheit von einer Handvoll Krimineller an den Rand ihrer Existenz gedrängt wird.

        Merkel: „Die entfesselte Gewalt, auf die unsere Polizei in den letzten beiden Tagen gestoßen ist, verurteile ich auf das Schärfste!“

        Wie bitte? Dass sie selbst diese Gewalt in Hamburg entfesselt hat, zwitschern mittlerweile die Spatzen in ganz Deutschland von den Dächern. Es ist primitiv, menschenverachtend und widerlich was die uns hier wieder vorspielen.

        Freundschaft 😉

      • Rheinlaender schreibt:

        Hallo Sascha,
        dass Faschisten die als Linke verkleidet werden, von der Polizeiführung bezahlt werden, selber direkt oder indirekt bei der Polizei oder dem Staat tätig sind, ist schon oft bewiesen worden.
        zu G20 habe ich folgendes Video über den G8 Gipfel in Genua 2001 https://www.youtube.com/watch?v=52kOAulA0LY und den Mord an Carlo Giuliani (es gab noch ein besseres Video) gefunden.
        Seit Mitte der 70er hatte ich nicht nur beste Kontakte zu ML- oder K-Gruppen, sondern auch zu kritischen CDU/CSU/FDP … Leuten. Alle kannten sich. Alle ? Nein ! Der schwarze Block blieb immer ein Rätsel.
        Anfang der 80er lernte ich diese sogenannten Autonomen in der Hausbesetzerszene kennen. Die hatten ein extrem autoritäres Auftreten und haben sich bewegt (Gestik, Mimik, Körperhaltung) wie Leistungssportler. Bevor ein besetztes Haus offiziell geräumt werden sollte, haben diese Schwarzblock Leute uns Sympatiesanten deutlich aufgefordert, zu verschwinden.
        Kurz nach den angeblichen Räumungen berichteten deren extrem „anarchistischen“ Blätter von langjährigen Haftstrafen für die Besetzer und heldenhaften Kämpfen zwischen Besetzern und Polizei.
        Selbst die herrschendem Lügen Medien griffen diese Kämpfe auf. Nur : Die Kämpfe haben NIE stattgefunden. Und im Knast saß auch keiner.
        Ich habe zu der Zeit (bis heute) viele Knackis gekannt und über den Sport auch Gefängniswärter und Polizisten. Aber NIEMAND von denen hatte jemals mit irgendwelchen schwarze Block Leuten zu tun.
        Dieser Block scheint ein unsichtbares – aber vorhandenes – Staats Phänomen zu sein.
        Anmerkung : Natürlich mag es einige Unschuldige / Verwirrte geben, die uns dann tatsächlich als linke Krawallbrüder verkauft werden.

      • sascha313 schreibt:

        Danke Rheinlaender – das konnte ich nur vermuten. Wie auf „Ein Parteibuch“ berichtet wird, stecken dahinter auch zionistische Kreise.

        Maschinenstürmerei aus Wut ist zwar in gewisser Weise nachvollziehbar, wird aber von Kommunisten vehement abgelehnt (kurbelt ohnehin nur die Umsätze an!)…

  3. Vorfinder schreibt:

    Um G20 wird also ein linkes Wohnviertel zum Teil verwüstet. Hm. Die Wohngegenden der Reichen wurden verschont. Hm.

    Die Polizei in Hamburg überfällt, schon bei geringsten Vorwand, das eigene Volk. Üblich in kapitalistischen Gesellschaften. Verwunderung über die Sicherung der Klasseninteressen des kapitalistischen Staates habe ich nicht.

    Durchgehend total vermummte Polizisten fordern von einigen wenigen, teils vermummten Leuten, unter den überwiegend unspektakulären Demonstranten, ihre Vermummung abzulegen. Absehbar ist, dass die Staatsgewalt knüppelt, und Fakten schafft, bevor solcher Irrsinn hinterfragt wird. Gegen die Willkür und Militanz und Rechtsbeugung der Staatsgewalt aktuell in Hamburg gibt es keine eilig einberufenen Sondersitzungen, national, international, keine Anträge an die UNO, keine Sanktionsandrohungen gegen die BRD. Russland oder China oder wer gerade sich nicht beugen will, darf selbst unangemeldete Demonstrationen nicht auflösen.

    Oder in Venezuela, die täglichen Überfälle, Plünderungen und Morde der sog. Opposition dort, werden vom Westen „Kampf um Demokratie“ genannt. In der BRD aber ist schon die Vermummung einiger weniger in einer angemeldeten Demonstration, Anlass vom Staatsapparat eine Kettenreaktion in Gang zu setzen, die einzig der Bourgeoisie künftig noch restriktivere Mittel in die Hand spielen wird, und jegliche Gegenwehr von Links kriminalisieren wird – von (gebeugten) Gesetzes wegen, wie manipuliert in den Köpfen der Menschen.

    Vandalismus und Schlimmeres gegen Einrichtungen der DDR in 89/90 hießen im Westen „demokratisches Begehren“. Die verbrannten Menschen im Gewerkschaftshaus von Odessa waren selbst schuld, kam es von Medien und den Herrschenden im Westen, die den faschistischen Mob sogar von Staats wegen der „freien Welt“ sponserten und den Putsch gegen die legitime Regierung in Kiew als Recht des friedlichen Maidan ausgaben.

    Russland, welches gegen den (faschistischen) Putsch vor der Haustür Stellung bezog, wird vom Westen (der sich als Weltgemeinschaft ausgibt) bis heute dafür sanktioniert, da es anhaltend aufmuckt gegen die Umzingelung von NATO und Co.

    Die Vandalvorgänge auf Teilen von Hamburgs Straßen sind Produkt der Widersprüche der kapitalistischen Gesellschaft. (Und manche Bilder und Kausalschlüsse geben durchaus die Begründung, bezahlte Staatsdiener unter den Vandalen und Tätern anzunehmen). Mit den erzeugten Bildern jetzt in Hamburg hat die Bourgeoisie die Feindbilder in einem Topf: Ausländer = Terroristen und Linke = Chaoten, Straftäter und Demokratiefeinde.

    Wer wissen will, wie das in etwa weitergeht, findet Fundiertes in: Kurt Gossweiler „Kapital, Reichswehr und NSDAP“, Akademie-Verlag, DDR, 1982 oder Kurt Gossweiler „Aufsätze zum Faschismus“, Akademie Verlag, DDR, 1988, oder lese nach in den Tagebüchern von Victor Klemperer.

    Andere werden wohl wieder abwarten und sich nach der kommenden Bundestags“wahl“ wundern.

    • Vorfinder schreibt:

      Ergänzung: Bei aller Echauffierung über temporäre Gewalt auf Straßen in Hamburg, scheint sich so mancher in der Gesellschaft an die TÄGLICHE Gewalt per Harz IV, an die ZERSTÖRUNG von Biographien, an die anhaltende Entrechtung von DDR Bürgern gewöhnt zu haben.

    • Politnick schreibt:

      Sehr gut! Und falls jemand die RAF noch kennen sollte: Die stand ebenfalls im Dienst des Kapitals und hat sich, als sie nicht mehr gebraucht wurde, angeblich selber umgebracht. Terror ist nur eine Abart des Krieges und wieso behauptet die Hamburger Polizei sie hätte ihr Letztes gegeben obwohl sie tatenlos zugeschaut hat?

      Wir kennen die Antwort.

      Freundschaft 😉

      • sascha313 schreibt:

        Sie sind auch nur Befehlsempfänger des Großkapitals – und sie wollen keinesfalls selber ihre Haut zu Markte tragen. Da beweist man doch besser an Unbewaffneten Stärke und prügelt auf Wehrlose eine – das schreckt am meisten ab! Und siehe auch hier: Luke Rudkowski enttarnt zionistischen Aufstachler.

      • Politnick schreibt:

        Zusatz: Auch die Kapitalisten lernen dazu. Die RAF — das waren Personen mit Vor- und Zunamen. Personen also die namentlich genannt werden konnten. Bie den Autonomen oder dem sogenannten schwarzen Block ist das anders — die sind anonym so wie Hitlers „treue Kameraden der Sturmabteilung“.

        Die ganze Berichterstattung ist eine einzige Falschmeldung. Und ja, Frau Wagenknecht, die Neuaufteilung der Welt unter den reaktionärsten Kreisen des Finanzkapitals findet auch ohne solche Treffen statt; sie hat schon längst begonnen.

        Freundschaft 😉

    • Rheinlaender schreibt:

      Danke, Vorfinder, für die Klarstellung. Ich möchte nochmals das eine Video über den G8 Gipfel in Genua
      https://www.youtube.com/watch?v=52kOAulA0LY vorstellen.
      Aber auch die Videos vom G20 Anwalt Notdienst in Hamburg
      https://www.youtube.com/watch?v=zoApk1lc5-4. Ein anderes Video
      https://www.youtube.com/watch?v=G4u9H6HxArk zeigt,
      dass der „schwarze Block“ nicht nur aus erpressbaren V-Leuten, verdeckten Ermittlern, bezahlten Faschisten / Lumpenproletariern , oder verwirrten Mitläufern besteht, sondern auch DIREKT aus dem EINFACHEN Polizisten in Zivil. Ende 70 / Anfang 80 hatten wir bei vielen Demos selber Sicherheitskräfte (viele übrigens von der DKP) ausgebildet, die diesen schwarzen Block – ohne große Gewalt – unschädlich machten.

      Trotzdem bleibt die Frage: Warum viele friedliche / kleinbürgerliche Spinner zu einer unwichtigen aber lebensgefährlichen G20 Demo gehen? Aber zu keiner wichtigen Demo gegen Hartz4, gegen Altersarmut oder gegen die weltkriegstreibende NATO-Ost-Erweiterung gehen? Naja, irgendwie scheint der Kleinbürger wie ein Trotzkist, zwischen rechter Anpassung, linksradikalem Abenteurertum, unverbindlicher nebulöser Kapitalismuskritik und Antikommunismus hin- und hergerissen zu sein.

      • sascha313 schreibt:

        Vielen Dank, Rheinlaender, für Deinen Kommentar und die drei Videos. Natürlich wird die Mehrheit der Bevölkerung diese Videos nicht kennen, und nur das erfahren, was in den Mainstream-Medien verkündet wird: nämlich Lügen! Der zweite Teil Deiner Frage (warum es keine Demos gegen die eigentlichen Probleme gibt) ist sicher der Knackpunkt! Es fehlt m.E. an ernstzunehmendem Widerstand gegen das kapitalistische Verbrechersystem. Nehmen wir mal an, es würde ihn geben, so bliebe doch immer noch die Frage, wer würde dabei nicht zuerst an solche vordergründigen Dinge wie Streiks gegen ökonomische Ungerechtigkeiten (Unterbezahlung, Leiharbeit, Leistungsdruck usw.) denken? Von politischen Kämpfen kann also im Moment gar keine Rede sein.
        „Ein garstig Lied! Pfui! ein politisch Lied!“ (Goethe) – ist es nicht so? Es fehlt also an Klarheit!

      • Rheinlaender schreibt:

        Danke für die schnelle Antwort Sascha. Mir geht es um das Paradoxe. Zu wichtigen und friedlichen Demos geht fast keiner. Aber zu unwichtigen aber lebensgefährlichen Veranstaltungen wie G20 oder manche Fußball Spiele gehen selbst super ängstliche Menschen.

      • sascha313 schreibt:

        Wir können natürlich nur vermuten, was was da hintersteckt…. ich nehme an, es gibt viele, die davon überzeugt sind, daß Demonstrationen die Probleme lösen werden – je gefährlicher, desto besser. Das ist Anarchismus. Der aber nie zu den Ursachen vordringt!

      • Politnick schreibt:

        Die Propaganda verfolgt ja gewisse Ziele und „Protest gegen G20“ an sich wollen ja auch viele. Indes: Was im Schanzenviertel passiert ist, hat weder mit G20 noch mit Protest etwas zu tun. Vielmehr war es eine unter Polizeischutz durchgeführte Strafexpedition im Stil der 20er Jahre zur Säuberung eines attraktiven Wohngebietes.

        Das ist so offensichtlich, das begreifen selbst Leute mit einer weniger ausgeprägten ML-Weltanschauung dass sie mit der ganzen Berichterstattung nur verschaukelt werden. Bezahlte Trolle auf Hetzplattformen wie Facebook & Co tun dann ihr Übriges und es gibt immer noch genügend Menschen die darauf reinfallen.

        Wenn auch Die Linke keine Kommunisten sind, immerhin haben auch sie erkannt, dass der Kapitalismus keine Zukunft hat. Und das steht ganz dick auf der Roten Flora und genau deswegen muss die weg.

        Freundschaft 😉

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