Die Angst der Mächtigen…

AngstAngst: ein unangenehmer emotionaler Zustand, der vor allem dann auftritt, wenn das Individuum bei Vorhandensein eines Zieles mit negativer Valenz (d.h. Verflechtungsbeziehungen von Menschen, die aufeinander angewiesen sind) keine Möglichkeit hat, sich der Situation zu entziehen. Kann unter bestimmten Bedingungen zu Neurotizismus, Introversion oder Agressivität führen.

Dem Aggressionsverhalten wiederum liegt die Tendenz zur Wertminderung des Objekts oder Partners zugrunde, bis hin zu dessen Zerstörung. Bedingungen dafür sind u.a. Aggression anderer, Versagung, Konflikt, ins Feindselige eskalierender Streit, Abreaktion eines negativen Affekts, Haßbeziehungen zu einem Partner, sadistische Impulse usw.. Das ist die psychologische Seite dieser Sache. Damit erklärt sich auch die Brutalität des Polizeistaates.

Die Angst der Bourgeoisie vor einer Revolution oder einem gewaltsamen Umsturz der herrschenden privatkapitalistischen Verhältnisse hat jedoch zutiefst materielle Ursachen. Die sich verschlechternden Verwertungsbedingungen des Kapitals und die sich verschärfende Konkurrenz führen einer immer brutaler werdenden Ausbeutung und Unterdrückung der werktätigen Massen. Darunter leiden insbesondere die sozial benachteiligten Klassen und Schichten.

Stalin: „Der Krieg geht aber immer weiter und verschlimmert das Unglück an der Front, wobei man durch Wiedereinführung der Todesstrafe an der Front die Lage zu verbessern hofft.“

Stalin: „Die Zerrüttung geht aber immer weiter und droht mit Hunger, Arbeitslosigkeit und allgemeinem Ruin, wobei man die Wirtschaftskrise mit Polizeimaßnhamen gegen die revolution zu überwinden hofft. Das ist der Wille der Konterrevolution.“

Stalin: „Und es gibt auf der Welt noch Leute, …, die uns nach alldem die Einheit mit diesen Herren vorschlagen, die die Revolution dadurch ‚retten‘, daß sie sie erdrosseln.“

Stalin: „Nein, meine Herren, mit Verrätern der Revolution gibt es für uns keine Weggemeinschaft! … Die Arbeiter werden sich all das merken und daraus die entsprechenden Schlußfolgerungen ziehen.“

Quelle: J.Stalin „Der Sieg der Konterrevolution“. In: Lenin/Stalin „Das Jahr 1917“. Ausgewählte Werke, Dietz Verlag Berlin 1949, S.270-272.

Befehlsempfänger…

Man sehe sich die brutale Polizeigewalt in Hamburg während des G20-Treffens 2017 an! Sichtlich ohne Grund werden Demonstrierende mit gezielten Fausthieben zu Boden geschlagen. Wehrlos am Boden Liegende werden mit Schlagstöcken verprügelt. Unbewaffnete Menschen werden in rasender Wut von Polizisten eingekreist und zusammengeschlagen. Auch wenn man sagen könnte, dies sei nur die Ausführung von Befehlen… Waren nicht die faschistischen deutschen Soldaten, die während des 2.Weltkriegs in der Sowjetunion friedliche Dörfer, Schulen und Krankenhäuser niederbrannten und die Einwohner – Frauen, Kinder und Greise – erschossen, auch nur Befehlsempfänger? Die Arbeiter werden sich das merken (müssen) und daraus die entsprechenden Schlußfolgerungen ziehen!

https://www.liveleak.com/view?i=4c0_1500757069

FRAGE: Warum gab es in Hamburg keine Streitschlichter?

journalistwirdvonderpolizeichemischmisshandelt

Journalist wird von Polizisten mit Chemiewaffen angegriffen

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„Arschtritt“ vom Polizisten

fingerunterohrgepresst

Polizist sticht seinen Finger einem am Boden Liegenden unterhalb des Ohres in den Kopf

insgesichtchemischewaffe3

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Polizist sticht mit Kamerastativ auf einen am Boden Liegenden ein

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Polizist greift Ordner der Demonstranten an

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Spuren der Folter: Verletzung durch Polizeischlagstock

Diese wenigen Bilder sind nur ein winziger Bruchteil dessen, was beweist, daß sich die eskalierende Polizeigewalt vor allem gegen unbewaffnete Demonstranten richtet.

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9 Antworten zu Die Angst der Mächtigen…

  1. sischramme schreibt:

    Das Video zeigt die ganze Freundlichkeit der Imperialen. So freundlich war vor einem Jahr auch die Polizei in Berlin, die einem Mann zu Boden drückten und ihn sehr große Schmerzen zugefügt haben. Immer mehr Polizei kamen mit Streifenwagen und halfen dabei noch mit, anstatt diesem aggressivem Treiben ein Ende zu setzen. Eben das wahre Gesicht des Imperiums.

  2. Politnick schreibt:

    Hi Sascha,

    schön dass Du wieder hier bist. Ja, natülich haben die Angst. Das zeigt sich u.a. darin dass in Thüringen die DKP für die kommenden Wahlen niicht zugelassen wird.

    Freundschaft 😉

    • sascha313 schreibt:

      Aah – interessant! Und dabei haben einige Dummköpfe schon geraunt, der Kommunismus sei „ausgebrochen“ als der Rammelow (mit dem russischen Namen) „an die Macht“ kam ))) Wie gefährlich muß dann erst eine DKP sein!

      • Politnick schreibt:

        Hallo ihr Lieben,

        Rammelbodo, das ist der, der die heldenhafte Bundeswehr-Soldateska in Afghanistan bejubelt hat. Von einem Ausbruch des Kommunismus also keine Spur. Aber erkläre das mal einem Durchschnittsbundesblödbörger (dBBB), das versteht der sowieso nicht. Is vielleicht auch besser so 😉

        Freundschaft 😉

      • sascha313 schreibt:

        …und der, der mit seinen Parteifreunden sonntags ab und zu Rad fährt und Picknick bei heiteren Gesprächen veranstaltet.

  3. Pingback: Angst der Imperialen | Schramme Journal

  4. Politnick schreibt:

    Venezuela
    =========
    Unsere Medien lügen was das Zeug hält. Die angeblichen Proteste gegen Präsident Maduro sind eine glatte Lüge! In Wirklichkeit sind dort konterrevolutionäre Banden unterwegs die mordend durch die Lande ziehen und die demokratischen Wahlen massiv stören.

    Ich wünsche dem venezuelanischen Volk alles Gute bei ihrem Weg in die nationale Selbstbestimmung mit ihrem derzeitigen Präsidenten Maduro!

    Meinem ehemaligen Kollegen Timo gewidmet der dieses Land über alles liebt und in „Venneland“ eine neue Heimat gefunden hat.

    Venceremos!

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