Endlich! EU-Parlament befaßt sich nun mit Neofaschisten in der Ukraine

ukrofaschFaschismus in der Ukraine. Wir erinnern uns noch sehr genau daran, wie Frau Göring-Eckart wider besseren Wissens im Deutschen Bundestag erklärte, die Ukraine sei ein demokratisches Land, und es gäbe dort keinen Faschismus. Daraufhin hatte Frau Dağdelen Brecht zitiert und erklärt: „Wer die Wahrheit weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.“ – und wurde dafür von selbiger auf übelste Weise beschimpft. Auch die ARD verharmloste damals die faschistischen Verbrechen in der Ukraine. Und der deutsche Außenminister stellte sich demonstrativ auf die Seite der Faschisten. Was alle Welt wußte und mit Abscheu verurteilte – im deutschen Bundestag war davon nichts bekannt, mit Ausnahme einiger Linker… Nun wird sich also das EU-Parlament mit dem Faschismus in der Ukraine befassen. Und es wird sich zeigen, wer hier die Verbrecher sind…

de.sputniknews.com: Eine Gruppe von EU-Abgeordneten hat die Bildung einer Arbeitsgruppe initiiert, die sich mit dem Problem der Verbreitung von neofaschistischen Stimmungen in der Ukraine befassen wird. Die erste Anhörung zu diesem Thema findet am 27. September statt, schreibt die Zeitung „Iswestija“ am Dienstag.

Eine antifaschistische Initiative

Die Initiative gehörte Vertretern der Fraktion der Vereinten Europäischen Linken/Nordischen Grünen Linken und der Fraktion „Die Grünen – Freie Europäische Allianz“. Der Vizevorsitzende des Ausschusses für Beziehungen mit Russland, Jiří Maštálka, sagte gegenüber der Zeitung, das wichtigste Ziel der geplanten Sitzung sei, das Problem der faktischen Förderung der ukrainischen Radikalen durch die Behörden in Kiew sowie die ausbleibenden negativen Reaktionen der europäischen Gemeinschaft dieses Trends offen zu besprechen. Unter anderem werden die Teilnehmer der Sitzung „die Heroisierung Stepan Banderas und die Tragödie in Odessa“ im Mai 2014 erörtern.

Parlamentarier debattieren…

„Zur Debatte werden alle EU-Parlamentarier eingeladen“, sagte Maštálka. „Wer sich daran nicht beteiligen will, wird wohl davon ausgehen, dass in der Ukraine alles normal ist.“ Von der ukrainischen Seite werden sich daran voraussichtlich etwa zehn Personen beteiligen, unter anderem der Vorsitzende der inzwischen in der Ukraine verbotenen Kommunistischen Partei, Pjotr Simonenko. „Sie werden ihre Ansichten zum Problem der Heroisierung des Nazismus präsentieren“, sagte der EU-Parlamentarier.

Es ist höchste Zeit zu handeln!

In Europa, das an eigenem Leib alle Folgen des Faschismus spüren musste, dürfe es keine Erscheinungen des Neonazismus geben, unterstrich Maštálka. Die Hauptsache sei, „objektiv und argumentiert über die Ereignisse im Land zu erzählen, ohne Propaganda und lügnerische Informationen zu verbreiten“. Der Direktor des Zentrums für Eurasien-Studien, Wladimir Kornilow, erläuterte, daß einige, insbesondere osteuropäische, Länder schon seit langem Alarm schlagen wegen des Ausbruchs radikaler Stimmungen in der Ukraine. So äußert Polen, das einst den „Euro-Maidan“ in Kiew unterstützte, inzwischen heftige Bedenken in Richtung des Nachbarlandes.

Der faschistische Terror weitet sich aus…

„Je mehr diverse Fackelzüge und Sprengungen von sowjetischen Soldatendenkmälern es in der Ukraine geben wird, je öfter Straßen zu Ehren der Mitkämpfer Banderas umbenannt werden, desto schmerzhafter werden die Reaktionen in Europa sein“, zeigte sich der Politologe überzeugt. Hinzu kommt nach seinen Worten, dass mehrere Bataillone, die sich am so genannten Anti-Terror-Einsatz im Donezbecken beteiligen, nazistische Symbolik tragen. Das alles rufe große Besorgnisse unter europäischen Politikern hervor, so Kornilow.

 Quelle: Alternative Presseschau vom 30.8.2017

(Wir danken für die Übersetzung!)

Siehe:
Ukraine — das ist Faschismus!
Bomben auf friedliche Einwohner
L.Pribytkowa: Faschismus in der Ukraine / Das Verbrechen von Odessa
Kommunisten in den Folterkellern der Ukraine
ARD verharmlost braune „Revolution“
Stepan Bandera und seine Gefolgschaft

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6 Antworten zu Endlich! EU-Parlament befaßt sich nun mit Neofaschisten in der Ukraine

  1. Politnick schreibt:

    Das ist doch mal ne gute Nachricht. Auch wenn der ganze Vorgang nur schleppend in Gang kommt, immerhin. Ich hab neulich auch wieder festgestellt, daß die Wahrheit schon erscheint in den Medien aber stets in einem Kontext der im Interesse der Propaganda ist und oft genug dabei die Wahrheit zur Lüge macht.
    In Fakt braucht man die richtige Weltanschauung damit man Tagesschau & Co. verstehen kann. Letztendlich ist die Frage der Wahrheit nicht nur eine Frage des Verstehens sondern auch eine Frage des Vertrauens.
    Wenn also behauptet wird, eine koreanische Rakete Japan überflogen haben soll muss das noch lange nicht stimmen.
    Freundschaft 😉

  2. sascha313 schreibt:

    Da hast Du völlig recht, Politnick!

    • Politnick schreibt:

      Danke für Deine Rückmeldung Sascha.

      Wir sollten uns natürlich auch fragen wo die UNO bleibt in Sachen Ukraine. Ergeben sich da nicht auch Verpflichtungen für einen Völkerbund mit einer Charta die sich für Frieden und Menschenrchte einsetzt!?

      Freundschaft 😉

      • sascha313 schreibt:

        Tja, Politnick, in allen diesen Organisationen sitzen mehrheitlich (oder sogar ausschließlich) Vertreter der Bourgeoisie bzw. deren Lakaien. Was soll man von denen anderes erwarten. Es ist ein einträgliches Geschäft: man redet und redet – kreuz und quer -, aber ändern tut sich nichts. Sämtliche Beschlüsse sind das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurden. Das einzige, was man zuverlässig von den Imperialisten wissen kann, ist deren Unzuverlässigkeit.

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