Ausschnitt aus der Rede Erich Honeckers (1989)

Die Worte wurden durch den faulen Propagandazauber der BRD unsichtbar gemacht:

…der Jugend Vertrauen und Verantwortung, das ist unsere, das ist die bessere Welt. Wer nach Sinnerfüllung im Leben strebt, der wird den faulen Zauber, der da drüben glänzt, schnell als das erkennen was er ist.
Massenarbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit und soziale Unsicherheit, welche die moderne Technik in der BRD begleiten, gibt es bei uns weder heute noch in Zukunft.
Es ist eine Pervertierung der Menschenrechte, wenn ein Drittel oder ein Viertel, oder welcher Teil der Gesellschaft auch immer, ins Abseits gestellt und ausgegrenzt wird.
Das Erscheinen der Neo-Nazis auf der politischen Tribüne der Bundesrepublik gibt wirklich zu denken. Angesichts der Tatsache die Existenz des Neonazismus zu leugnen oder zu verniedlichen, möchte ich daran erinnern, daß ich unter dem Naziregime mit 2 weiteren Kameraden in dem Gefängnis der „Leibstandarte Adolf Hitler“ zur gleichen Zeit der Verhandlung übergeben wurde, da dort der jetzige Führer der Republikaner als SS-Führer tätig war.
Kein Zweifel, liebe Freunde und Genossen, solche die Völker der Welt und unruhige Elemente der BRD-Politik sind dringend reformbedürftig. Die zügellose Verleumdungskampagne, die derzeit international koordiniert, gegen die Deutsche Demokratische Republik geführt wird, zielt darauf ab, Menschen zu verwirren und Zweifel in die Kraft und Vorzüge des Sozialismus zu säen…
Quelle:
„Der Generalsekretär des ZK der SED und Vorsitzende des Staatsrats der DDR Erich Honecker auf der Festveranstaltung zum 40. Jahrestag der Gründung der DDR in der Hauptstadt der DDR, Berlin“, Neues Deutschland, 7. Oktober 1989, Seite 3-4.

Danke an schrammejournal!

Gesamte Rede lesen (Zwischenüberschriften und Bemerkungen eingefügt, N.G.):

Acrobat Reader  Erich Honecker Festrede 1989

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10 Antworten zu Ausschnitt aus der Rede Erich Honeckers (1989)

  1. Weber schreibt:

    Quelle: ?
    Dein Text, lieber Sascha ist aus der Fest-Rede von Erich Honecker, erschienen im Neuen Deutschland vom 6.10.1989. Wenn Du Interesse an diesem Artikel hast, teile mir mit, wie ich diesen Artikel Dir zukommen lassen kann.
    In dieser Rede steht auch folgendes:

    „[..] Das Jahr 1989 einbegriffen, entstanden 3 270 000 Wohnungen neu oder wurden modernisiert. Mehr noch. Bestanden 1949 in der DDR 5.000 Kinderkrippenplätze, so sind es heute 355 000. In den Kindergärten gibt es mehr als 890 000 Plätze, genug, um alle Kinder, deren Eltern es wünschen, zu betreuen. Allein seit dem VIII. Parteitag entstanden 55 000 Unterrichtsräume in den Schulen. 71 Prozent aller Schulen verfügen jetzt über eine eigene Turnhalle. Gebaut wurden nicht wenige Feierabend- und Pflegeheime. Viele Kaufhallen verbesserten die Einkaufsbedingungen. Neue Polikliniken entstanden. Die altehrwürdige Berliner Charite wurde neu- und ausgebaut. In jedem Bezirk entstanden neue Bezirks- und Kreiskrankenhäuser. Seit 1971 wurden 120 Hallenschwimmbäder geschaffen. [..]“

  2. sischramme schreibt:

    Die Rede von Erich Honecker kann hier bei Youtube http://www.youtube.com/watch?v=qb2TJHRR-yk angesehen werden.

  3. Politnick schreibt:

    Nazis stoppen reicht nicht. Es kommt darauf an, zu verhindern daß die an die Macht kommen!

    Freundschaft 😉

    • Harry56 schreibt:

      Da können wir aber alle noch froh sein, noch immer und bis in alle Ewigkeit von jener „Gemeinsamkeit aller Demokraten“ regiert und ausgesogen zu werden, welche von der CDU bis zur „Linken“, von Merkel/Gabriel bis Wagenknecht/Gysi, dem DGB und selbst den (Staats)Kirchenfürsten reichen.

      Meinen herzlichen Glückwunsch zu deinem „Antifaschismus“! 😦

      • Politnick schreibt:

        Die von Dir genannten Parteien sind nicht antifaschistisch. Vielmehr vertreten diese Parteien genau dieselben Interessen derjenigen Klasse welche den Faschismus hervorbrachte: Die Bourgeoisie!

        Ein Blick in die Geschichte zeigt doch, daß auch der Faschismus einer politischen Ökonomie bedarf. So musste der Kapp-Putsch an einem Generalstreik scheitern, weil eben die Finanzierung auf noch wackeligen Beinen stand. Erst mit dem Dawesplan (1924) stand die Finanzierung zum Sturz der Weimarer Republik und für die Zeit danach.

        Freundschaft 😉

      • Politnick schreibt:

        Nachgereicht: In der DDR wurden dem Faschismus die ökonomischen Grundlagen entzogen. Und genau darauf kommt es an, alles Andere ist Heuchelei, was wir ja in der Bundesrepublik täglich erleben — Hier wiederholt sich Geschichte!

        Freundschaft 😉

  4. ropri schreibt:

    „Massenarbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit und soziale Unsicherheit“
    1978 betreute ich einen Tag lang einen Inder, der bei Robotron in Leipzig eine Schulung besuchte. Ich fuhr mit ihm nach Berlin; er hatte einen Termin bei Interflug. Es blieb Zeit für einen Bummel durch Berlin. Gegen Ende des Tages sagte er zu mir, er sei bereits in vielen Ländern gewesen, was ihm auffällt sei, daß es in der DDR keine Bettler gäbe, keine Menschen, die auf der Straße lebten, die Menschen seien zufriedener als anderswo.

  5. Inson schreibt:

    Genauso selbstverständlich wie die Abwesenheit von Armut und Obdachlosigkeit für uns war, wird deren Anwesenheit heute hingenommen. Und selbst der Unmut darüber wird kanalisiert: „Du kannst ja spenden oder dich bei einer Tafel ehrenamtlich engagieren.“ Das System funktioniert, wie eine Abgeordnete der Linkspartei die Aufforderung nach dem Stellen der Systemfrage beantwortete!

    • sascha313 schreibt:

      …was erneut deutlich macht, wie sehr diese Partei „Die Linke“ Bestandteil dieses Systems, dieser imperialistischen Scheindemokratie ist! Nicht die Frage nach den Ursachen von Armut und Obdachlosigkeit ist wichtig, sondern genau in umgekehrter Richtung: Wer die Frage nach den Ursachen stellt, wird postwendend als unbequemer Frager, als „Hilfsunwilliger“ disqualifiziert.

      Das impliziert sehr genau, daß man Vertreter dieser Partei eben als „Hilfswillige“ (HiWi) ansehen muß. So wie Kurt Gossweiler es auch mit Gorbatschow tat. Er nannte ihn treffend: „Hilfswilliger (HiWi) des Westens“ (Siehe: Kurt Gossweiler 1917-2017)

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