Vorwärts , du junger Oktober!

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Nishni Tagil (1952)

Auf dem XVI. Parteitag (1930) stellte J.W. Stalin die Aufgabe, eine mächtige Kohlen- und Metallbasis im Osten des Landes, das Ural-Kusnezker Kombinat, zu schaffen. Im Stalinschen Plan war der Bau von riesigen Metallhüttenwerken in Magnitogorsk. Kusnezk und Nishni Tagil unter Ausnutzung der reichen Kohlenlager des Kusnezker Beckens und des Gebietes von Karaganda vorgesehen, ferner die Errichtung von Werken für den Schwermaschinenbau und von Kombinaten der chemischen Industrie im Ural und in Sibirien. Der Komsomol übernahm die Patenschaft über die Bauten im Ural und im Kusnezker Becken. Auf den Baustellen in Magnitogorsk. im Kusnezker Metallhütten-Kombinat, im Verband der Ural-Maschinenwerke und in anderen Betrieben waren 66.000 Komsomolzen eingesetzt. Allein in Magnitogorsk arbeiteten 11.000 Mitglieder des Jugendverbandes.

Und das ist Nishni Tagil:

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Während die Komsomolorganisationen in der Industrie und im Verkehrswesen uneigennützig für die Erhöhung der Arbeitsproduktivität kämpften und sozialistische Wettbewerbe durchführten, hatten die Komsomolzen auch Gelegenheit, sich auf dem Lande bei der sozialistischen Umgestaltung der Landwirtschaft hervorzutun. Die ländlichen Komsomolorganisationen waren kampfbereite Helfer der Partei bei der Errichtung und Festigung der Kolchose.

Im Januar 1929 eröffnete der Zentralausschuß des LKJVdSU die Kampagne des Komsornol „für Ernte und Kollektivierung“. An ihr beteiligten sich auch die Komsomolzen und die Jugend der Ukraine, Norclkaukasiens, des Wolga-Gebietes und anderer Republiken und Gebiete des Landes. Sie erläuterten den Bauern die Vorteile der kollektiven Bodenbewirtschaftung. setzten das landwirtschaftliche Inventar instand und führten Geldsammlungen zum Ankauf von Maschinen durch. Im Ergebnis dieser Kampagne wurden 5.000 Kolchose neuerrichtet und mehr als I Mill. t reines Saatgetreide aufgebracht.

Im Kampfe um die Kollektivierung der Landwirtschaft (1930-1934) erwies der Komsomol der Partei der Bolschewiki und der Sowjetmacht bei der durchgängigen Kollektivierung der Landwirtschaft und der Liquidierung des Kulakenturns a1s Klasse eine große Hilfe.


Die wachsende Industrie hatte auch einen immer größer werdenden Bedarf an Brennstoff zur Folge. Auf den Ruf des Zentralausschusses des Komsomol kamen in die technisch neu auszurüstenden Gruben des Donez-Beckens 36000 Komsomolzen, die zu Pionieren der technischen Modernisierung wurden. Die Massen der jungen Bergarbeiter mit sich reißend, gelang es den Komsomolzen, die Kohlenförderung zu steigern. Die Komsomolorganisation des Donez-Beckens wurde für ihre Initiative, die sie bei der technischen Modernisierung der Kohlenförderung bewiesen hatte, mit dem Leninorden ausgezeichnet.

Und noch einmal Nishni Tagil:

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Hunderttausende von Komsomolzen und anderen Jugendlichen arbeiteten in selbstloser Weise auf den Neubauten des zweiten Fünfjahrplans. Im Verlaufe von zwei Jahren schufen die Komsomolzen in harter Arbeit ein neues Industriezentrum im Fernen Osten: die Stadt Komsomolsk am Amur. An der Errichtung des Hüttenwerkes von Kusnezk waren 12.000 Kom­somolzen und 304 Stoßbrigaden der Komsomolzen und sonstiger Jugendlicher beteiligt.

Mehr als 13.000 Komsomolzen der Hauptstadt erbauten die Moskauer Untergrundbahn, die schönste der ganzen Welt. Im Jahre 1935 verlieh die Regie­rung auf Vorschlag J .W. Stalins der Moskauer Kom­somolorganisation in Anerkennung ihrer besonderen Verdienste beim Bau der Moskauer Untergrundbahn den Leninorden.

Unter der Sowjetregierung enstanden Großzentren des Maschinenbaus im Ural (Swerdlowsk, Tscheljabinsk, Nishni Tagil, Molotow, Ufa u.a.) , in Sibirien (Nowosibirsk, Krasnojarsk, Irkutsk, Ulan-Ude u.a.) , im Wolgaland (Stalingrad, Saratow, Kuibischew u.a.)  im Gebiet Rostow (Rostow am Don, Nowotscherkassk u.a.).

Quelle:
Große Sowjet-Enzyklopädie (2 Bd.), Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin 1952, Bd.2, S.1806/1808/1878.


Nachwort: Das war der Sozialismus unter Führung der Kommunistischen Partei! Völlig klar, daß die Chruschtschowistischen und Gorbatschowistischen Banditen Interesse daran hatten, sich dieses Volkseigentum unter den Nagel zu reißen und die Werktätigen für sich auszubeuten. Nicht weniger als die Nazis und andere imperialistische Räuber in den USA, Großbritannien und Frankreich. Denn eine solche grandiose Entwicklung hatte außer der Sowjetunion kein einziger dieser Staaten zu aufzuweisen. Das Wirtschaftswachstum in den USA beruhte allein auf dem millionenfachen Raub aus den besetzten Gebieten. Nie wieder hat es solche langen Güterzüge gegeben wie 1945, in denen die US-Army ihr Beutegut aus Sachsen  und Thüringen verschleppten…

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3 Antworten zu Vorwärts , du junger Oktober!

  1. Politnick schreibt:

    Zuckerberg: „Die Ureinwohner Alaskas sind am Gewinn des Erdöls und der Pipelines beteiligt.“ Natürlich ist das eine faustdicke Lüge, denn in Wirklichkeit wurde die Urbevölkerung Amerikas fast ausgerottet!

    Freundschaft 😉

  2. sascha313 schreibt:

    zu @gunst01: – gelöscht –

    Dummkopf! Entschuldigung, mehr fällt mir dazu nicht ein. Und das waren nicht 45 Tausend Insassen, sondern 45 Millionen, also 450 Prozent der Gesamtbevölkerung Rußlands. So geht geht doch die Rechnung, Sie Schwarzbuch-des-Kommunismus-Anhänger! Und die haben natürlich alle Geigespielen gelernt. Die Bilder sind sowieso nur gestellt – das sind geliehene Kulissen von „Paramount Pictures“

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