Nicht nur in Südtirol setzen Landwirte aus Profitgier tödliche Umweltgifte ein. Auch bei uns!

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Das räuberische und menschenverachtende Wesen kapitalistischer Profitgier macht sich zunehmend auch in der europäischen Landwirtschaft breit. Imker wundern sich, daß Pflanzen in der Natur ungewöhnlich braun gefärbt sind, nachdem heute bis zu 30 mal im Jahr auf den Feldern gespritzt wird. Doch die Landwirte wiegeln ab: Es sei „gute fachliche Praxis“, daß die Äcker und die Pflanzen mit „Pflanzenschutzmitteln“ „gesäubert“ werden.  Daß es sich hier um das berüchtigte Glyphosat und andere glyphosathaltige Umweltgifte handelt, rührt die Vergifter nicht. Hauptsache die Ernte ist gesichert. Egal ob Mensch und Tier daran zugrunde gehen. Das Münchner Umweltinstitut, das bekannt ist für sein kämpferisches Engagement gegen diese kapitalistische Profitgier, die sich in zunehmender Rücksichtslosigkeit der Bauern beim Einsatz giftiger Chemikalien manifestiert, schreibt:

Südtirol ist das größte Apfelanbaugebiet Europas. Die Plantagen werden bis zu 30 Mal im Jahr mit Pestiziden gespritzt. Das kleine Dorf Mals wollte dies nicht länger hinnehmen: Eine Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger hat sich in einer Volksabstimmung vor zwei Jahren dafür ausgesprochen, den Ort zur ersten pestizidfreien Gemeinde Europas zu machen.

Doch der Weg in eine Zukunft ohne Ackergifte ist steinig. Seit der Abstimmung stehen sich zwei Lager gegenüber: Auf der einen Seite die „Umweltrebellen“ und auf der anderen Seite die konventionelle Obstwirtschaft. Sogar die Südtiroler Landesregierung hat sich eingemischt und will lokale Pestizidverbote verhindern. …

Auch unser Engagement gegen Ackergifte ist der Landesregierung schon lange ein Dorn im Auge. … Die Strafanzeige gegen uns ist nun ein vorläufiger Höhepunkt in einer Reihe von Maßnahmen, die die Landesregierung ergriffen hat, um die Arbeit der Gegnerinnen und Gegner der chemischen Landwirtschaft zu behindern. Doch wir lassen uns durch die Anzeige nicht einschüchtern und werden mit den AktivistInnen vor Ort weiter gegen den massiven Einsatz von Pestiziden kämpfen!

Bitte helfen Sie dem Umweltinstitut München jetzt mit einer  Spende oder Fördermitgliedschaft dabei, die Auseinander-setzung mit der Südtiroler Landesregierung zu gewinnen!

Quelle (Bild und Text): Umweltinstitut München


Da kann man nur sagen:

Hände weg von Äpfeln aus Südtirol!

wenigstens solange, bis dort kein Glyphosat mehr eingesetzt wird! Und warum? Siehe hier:

Glyphosat: Alarmstufe ROT
TÖDLICHE LÜGEN – Glyphosat und RoundUp

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4 Antworten zu Nicht nur in Südtirol setzen Landwirte aus Profitgier tödliche Umweltgifte ein. Auch bei uns!

  1. Politnick schreibt:

    Ja, was soll man dazu sagen, es ist eine Riesensauerei daß Landwirte aus Kosten anderer ihrer Gesundheit Profite machen! Und nicht nur das, die Politiker sorgen auch noch dafür, daß die Kosten, z.B. für Aufarbeitung von durch Herbizide, Pestizide, Fungizide und Düngemittel belasteten Trinkwasser auf den Endverbraucher umgelegt werden. Und zu guter Letzt drücken die dann den „armen Bauern“ noch das Mikrofon in die Hand damit die vor laufender Kamera mal so richtig jammern können — um die Bereitschaft für die nächsten Preiserhöhungen wiederherzustellen.

    Freundschaft 😉

  2. ropri schreibt:

    Korrektur: in Bayern werden die Äpfel bis zu 60-mal im Jahr gespritzt. Es ist mittlerweile eine Frage, ob ich einen Apfel essen soll oder nicht. Denn die Äpfel werden nach der Ernte im noch unreifen Zustand (!) in großen Lagerhallen für 1 Jahr aufbewahrt und kommen erst im Folgejahr zur Apfelernte auf den Markt. Womit, außer Stickstoff) werden die Äpfel in den Lagerhallen behandelt, daß sie nach einem Jahr noch frisch aussehen? Und da sagt mein Arzt man solle täglich 3 Äpfel essen, dann bliebe man gesund…

    • sascha313 schreibt:

      Danke, ropri! Das ist schon erschreckend!!! Erschreckend auch die Dummheit mancher Ärzte (…solange der Apfel nicht mehr Vitamin C enthält als ein Papiertaschentuch!)

    • “Womit, außer Stickstoff, werden die Äpfel in den Lagerhallen behandelt, daß sie nach einem Jahr noch frisch aussehen?“

      Die Äpfel werden in diesen Lagerhallen nicht behandelt. Das ist nicht erforderlich, weil es in diesen Hallen nur Stickstoff, aber keinen Sauerstoff gibt, den Bakterien, Viren und Pilze benötigen, um Obst und Gemüse verderben zu können. Hinweis: Auch ohne Bakterien usw. verderben Lebensmittel durch den Sauerstoff selbst. Und nebenbei: Die unreif geernteten Äpfel reifen nach, ähnlich wie Bananen, Birnen, Tomaten usw. Bedenklich ist also nur der Einsatz von Pestiziden.

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