Kapitulanten: Das Beispiel Modrow.

agent2Nicht immer ist es gleich zu erkennen, wes Geistes Kind einer ist, zumal wenn er der gleichen  Partei angehört. So wie es 1956 Chruschtschow gelang, die Partei über seine wahren Absichten zu täuschen, indem er von der „Fortsetzung des Leninschen Weges“ sprach, war es auch Gorbatschow lange Zeit gelungen, die Kommunisten in seiner Partei zu täuschen. Die Doppeldeutigkeit seiner Aussagen von der „parteilichen Prinzipienfestigkeit“ und solche Phrasen wie die von einer  „größeren Einheit der Welt“ blieb auch vielen sowjetischen Genossen verborgen. Und so ist es auch bei Modrow, der mit seinen Lügen von der „demokratischen Erneuerung der sozialistischen Gesellschaft“ das ganze Volk der DDR hinters Licht führte, der mit seinen populistischen Forderungen nach einer Wirtschaftsreform und einer Bildungsreform den Anschein zu erwecken suchte, er sei an einer Stärkung des Sozialismus in der DDR interessiert. Wie vereinbarte sich das mit seiner Abkehr vom Ziel, die DDR zu erhalten? Wie vereinbarte sich das mit der in seiner Amtszeit als Ministerpräsident der DDR ausgelösten Verfolgung von Staats- und Parteifunktionären und Mitarbeitern des MfS in der DDR?

Dr. med. Günther Lange

Herr Modrow ist nun wirklich „angekommen“

Für mich verbindet sich der Name Modrow mit der Kapitulanten-Losung: „Deutschland – einig Vaterland“! Ungeachtet aller diplomatischen Details, Hintergründe und sonstiger Tatsachen, die sich evtl. dahinter verbergen, bleibt festzustellen: Wäre Stalin ein so irritierter, ängstlicher Schwächling gewesen, wäre der Sozialismus für den ganzen Globus schon spätestens 1942/43 ausgelöscht worden, die chinesischen Kommunisten wären durch die Japaner in ihrem eigenen Blut ertränkt worden! Churchill – ein Kommunistenhasser von Format – hat anläßlich Stalins Tod dessen historische Größe anerkennen müssen mit den Worten:

„Er war eine herausragende Persönlichkeit, die in unserer rauen Zeit, in der Periode, in der sein Leben verlief, imponierte. Stalin war ein außergewöhnlich energischer, belesener und äußerst willensstarker Mann, heftig, schroff, schonungslos in der Sache wie im Gespräch, dem selbst ich, der ich im englischen Parlament groß geworden bin, nichts entgegenzusetzen vermochte….. In seinen Werken spürt man eine hünenhafte Kraft. Stalins Kraft war so groß, dass er unter den Führern aller Völker und Zeiten nicht seinesgleichen kennt….. Die Menschen konnten seinem Einfluß nicht widerstehen. Als er den Raum der Konferenz von Jalta betrat, erhoben wir uns alle, buchstäblich wie auf Kommando. Und, so seltsam es ist, wir legten die Hände an die Hosennaht. Stalin besaß einen tief schürfenden, gründlichen und logischen Verstand. Er war ein unübertroffener Meister darin, in schweren Momenten einen Ausweg aus der ausweglosen Lage zu finden….. Er war ein Mann, der seinen Feind mit den Händen seiner Feinde vernichtete, der uns, die er offen Imperialisten nannte, zwang, gegen Imperialisten zu kämpfen. Er übernahm das Rußland des Hakenpflugs und hinterließ es im Besitz der Atomwaffe“! (nach Nina Andrejewa:“Ich kann meine Prinzipien nicht preisgeben“ ND v. 2./3. 04. 88)

Natürlich gehört zu Churchill auch seine berüchtigte Fulton-Rede v. 5. März 1946!!!)

War Stalin ein Verbrecher?

Der ungeheure Vorwurf eines Verbrechens muß doch selbst in einem bürgerlichen „Rechtsstaat“ (was ist das eigentlich??) bewiesen werden. Man muß doch wohl fragen dürfen: Woher haben sie das, Herr Modrow? Nach meiner sicher unvollständigen, aber wohl (statistisch) repräsentativen Sammlung stammen fast 97% der veröffentlichten Verbrechensvorwürfe gegen Stalin aus bürgerlichen antistalinistischen, revisionistisch sowjetfeindlichen Quellen bzw. von „kalten Kriegern“ – oder von naiven Nachbetern!

Wieviele wurden denn ermordet, Herr Modrow?

Modrow: „Wir ahnten viel und wußten zu wenig, wir schwiegen, als wir schon etwas sagen sollten“, Alfred Neumann zitierend. Von nun an wußte Herr Modrow aber doch auch „viel“ – – doch was war denn das nun genau!!?? Aber auch Herr Modrow schwieg und schwieg und schwieg – warum denn?!! Dieses ganze Gehabe ist einfach miserabel! Nun kann man ja auch in der so genannten Stalinzeit auf rein biologisch pathophysiologische Weise ums Leben gekommen sein ohne jegliches Zutun Stalins – man muß schon gewissenhaft arbeiten! „So ist die Liste derer . . . ., länger als die der unter Hitler . . . .“.

Lieber Modrow, dann sagen sie doch bitte wie viele??! Ich kenne Zahlenangaben „tödlicher Stalinscher Verbrechen“, die die Gesamtmortalität eines Vorkriegsjahres der gesamten UdSSR deutlich übersteigen, natürlich lügen nicht alle Antistalinisten so offensichtlich! Aber viele Naive und unbelesene Durchschnittsbürger nehmen es unkritisch so hin! Kein redlicher Kommunist wird leugnen, daß es bei den „Säuberungen“ auch schwere Fehler und Mißgriffe gegeben hat.

Natürlich gab es den Fall Eberlein und eine ganze Reihe anderer zum Opfer gefallener standhafter Kommunisten. Aber mit den „Erinnerungen“ an Bemerkungen (?) von Alfred Neumann von vor über 50 Jahren hausieren zu gehen, ist doch – gelinde gesagt – sehr unseriös! Leider ist niemand der Verbrechenspropagierer so redlich, zeitgleich die konkret-historischen Umstände, die konkrete Lage in der KPdSU, in der Sowjetunion, die realen Erkenntnisse des sowjetischen Geheimdienstes, die absolut tötliche Bedrohung der SU und damit des Sozialismus überhaupt durch Hitler-Deutschland unvoreingenommen zu analysieren. Und ein offenbar blindwütiger Haß, wie der der Lore Rutz („Zeitzeugin“ – wann, wo ???) in der jW v. 24./25.02.07 hilft schon gar nicht weiter! („ . . . spottet den Millionen . . .  Hohn . . .“ – wie viele Millionen waren es denn ??!)

Wie ist das nun mit der „Aufarbeitung“, Herr Modrow?

Welches Schindluder mit diesem wunderbar manipulierbaren „Zeitzeugen“-Quatsch von der gigantischen Medienmaschinerie und so genannten „Historikern“ heute getrieben wird, geht auf keine „Kuhhaut“! Welche unglaubliche Massenmanipulation da abläuft, ist gar nicht mehr zu erfassen. Und weil es um Stalin und den Sozialismus geht, kann man ‚Aufarbeitung’ auch nur auf der Grundlage eines klaren Klassenstandpunktes betreiben. (Gibt es für Herrn Modrow überhaupt noch antagonistische Klassen? Früher habe ich ihn hin und wieder davon reden hören!) Es gibt im Kampf antagonistischer Klassen gegeneinander nichts „Allgemeinmenschliches“ bekannter Couleur. Gerade heute bekommt man das von der Ausbeuterklasse anschaulich geboten!

Auf welcher Seite stehen Sie, Herr Modrow?

Die Führung der KPdSU unter Stalins Leitung in Zusammenarbeit mit vielen Kommunisten anderer Länder hat die internationale Bourgeoisie, die Imperialisten, fast an den Rand ihrer globalen Katastrophe gebracht. Was Wunder, daß sie und ihre Ideologen Stalin und sein Vermächtnis schlimmer hassen als der Teufel das Weihwasser – niemals wieder darf es einen Stalin geben!

Ich weiß, wovon ich hier rede, habe ich doch vor mehr als 20 Jahren sechs Jahre lang eine alte Genossin hausärztlich medizinisch betreut, sie war während seiner Hamburger Zeit Thälmanns Sekretärin gewesen! Auch sie war denunziert worden, war in Lagern, ist mißhandelt und vergewaltigt, mit „Nazihure“ beschimpft worden – viele Stunden haben wir darüber diskutiert. Aber sie hatte diese schweren Erlebnisse – auch nach ihrer eigenen Überzeugung (!) – richtig verarbeitet, ihr unbändiger Haß galt den Feinden der UdSSR, woher diese auch immer kamen, diese waren die eigentliche Ursache. So war sie zu Positionen gekommen, wie sie z.B. auch von Kurt Gossweiler vertreten werden (siehe http://www.Kurt-Gossweiler.de/Archiv)

Sie sind kein Kommunist, Herr Modrow!

Warum ignorieren solche Leute wie Modrow die letzte ZK-Sitzung der KPdSU vor Stalins Tod, auf der dieser selbst die „Säuberungen“ in der Partei ansprach und betonte, sie seien nötig gewesen, es wären aber auch schwere Fehler, Gesetzesverstöße, Übergriffe und Misshandlungen vorgekommen und es müssten in Vorbereitung des nächsten Parteitages Anstrengungen unternommen werden, um diese Fehler aufzuklären, Recht und Gesetz – wo nötig – mit aller Schärfe anzuwenden und die Misskreditierten und Unschuldigen zu rehabilitieren. Es muß auch daran erinnert werden, daß sich Stalin in ähnlicher Weise bereits in seinem Bericht an den XVII. Parteitag der KPdSU 1939 (!) äußerte. (Stalin: „Fragen des Leninismus“ Moskau 1947, S.713 ff).

Sie sind ein Anti-Stalinist, Herr Modrow!

Antistalinisten reden bekanntlich auch gern über eine so genannte „Enthauptung“ der Roten Armee in der zweiten Hälfte der dreißiger Jahre, insbesondere über die Jahre 1937 und 1938. Zu diesem Zeitpunkt stammten noch fast 75% der Offiziere und Generale aus der zaristischen Armee! Offenbar scheint aber niemanden zu interessieren, was z.B. Joseph E. Davies in seinem Buch „Als USA-Botschafter in Moskau“ (Authentische und vertrauliche Berichte über die Sowjetunion bis Oktober 1941), Zürich 1943, über diese Zeit schreibt – er war ja wohl ein echter Zeitzeuge und ein ‚Kronzeuge’, wie es ihn besser ja wohl kaum geben kann!

Wer Tatsachen ignoriert, der fälscht auch die Geschichte!

Warum ignoriert eine bestimmte Sorte so genannter „Historiker“ die zugänglichen übersetzten kompletten Originaltexte (Prozessberichte) über die ‚Moskauer Prozesse’ 1936 bis 1938 aus dem ehemaligen Volkskommissariat für Justizwesen der UdSSR??! (http//stalinwerke.de)

Man kann leider nicht umhin, darauf aufmerksam zu machen, daß der Vorstand der DKP die „Antistalinismuskeule“ mit Herrn Modrow gemeinsam schwingt. Die DKP-Genossen der Niederlausitz haben natürlich auch an der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration im Januar in Berlin-Friedrichsfelde teilgenommen und am ‚Schandstein’ ein Transparent mit folgender Aufschrift hochgehalten: „Der Antistalinismus ist die Speerspitze des Antikommunismus – der Grundtorheit unserer Epoche“. In ihrer kleinen, aber interessanten Regionalzeitung „novum“ vom Januar 2007 berichten sie darüber. Dabei hatten sie auch Kontakt mit Nina Hager, der stellvertretenden Vorsitzenden der DKP, und schreiben dazu: „Auf der LL-Demonstration reihte sie (Nina Hager – G.L.) sich bei den Antikommunisten ein, denn als Vertreter der Gruppe Niederlausitz an besagtem Schandstein ein Transparent gegen Antistalinismus hochhielten, verlangte sie, es einzurollen. Um eine kurze Erklärung ihrer Position gebeten, konnte sie nicht antworten“. (Oder wollte sie nicht!?) Kenner der Szene wird solche Ideologie gar nicht so sehr verwundern, war es doch auch Nina Hager, die auf dem letzten UZ-Pressefest in einer Diskussionsveranstaltung sagte: „Die DDR war keine Errungenschaft der deutschen Arbeiterklasse, sondern ein Geschenk der Sowjetunion.“ (zitiert nach Hans-Heinz Holz!). Also, ihr ehemaligen DDR-Genossen, ihr selbst habt eigentlich gar nichts zu Stande gebracht!!! (Ob sich da Väterchen Kurt Hager nicht im Grabe umdreht? – G.L.)

Das nur der Deckungsgleichheit wegen!

Sie sind ein Verräter, Herr Modrow!

Jawohl, das ist Verrat am Sozialismus! Modrow fühlte sich offenbar berufen, diese von revolutionärer Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung so trächtige, berühmte Gedenkstätte (der Sozialisten) zum Wallfahrtsort der Antistalinisten und Geschichtsfälscher hoch-, besser umzustilisieren. Dieses Angebot werden die Neonazis sehr wohl zu verwerten wissen. Es ist ihm wohl gelungen, sich damit ein kleines Plätzchen im opportunistischen Teil der linken deutschen Parteiengeschichte zu sichern.

Diese Sorte politischer Intellektueller hat Hans Kölsch in den „Weißenseer Blättern“ (Nr.3/2006, S.50/51) treffend klassifiziert:

 

„Für die imperialistische Spaltungspolitik (im Hinblick auf die Arbeiterklasse – Dr.L.) haben sich jene Teile der politischen Intelligenz favorisiert, die nicht bereit sind, sich zum theoretischen Verständnis der ganzen geschichtlichen Entwicklung hinauf zu arbeiten. Für sie ist die Freiheit entscheidend, ohne Rücksicht auf geschichtliche Tatsachen, auf Erfahrungen und wissenschaftliche Lehren, intellektuell fabulieren zu können und wenn das ausreichend marxismuskritisch geschieht, stehen ihnen auch die imperialistischen Medien und Geldeinnahmen offen. . . . . . . Deshalb besteht eine erstrangige Aufgabe darin, den Einfluß solcher Intellektuellen auf kommunistische Organisationen zu verhindern.“ ! !

Dr. Günther Lange, Neuenhagen

Vertiefende Literatur:
Julius Mader: „Hitlers Spionagegenerale sagen aus“ Berlin 1970
Kurt Gossweiler: „Wider den Revisionismus“ München 1997
Ludo Martens: „Stalin anders betrachtet“ Berchem (B) 1998
Harpal Brar: „Perestroika“ London 2002

Quelle: offen-siv (gekürzt und Zwischenüberschriften eingefügt, N.G.)

Siehe auch:
Dr. Günther Lange: Austritt aus der DKP

(Was mit Verrätern und Agenten passiert, kann man ganz leicht feststellen: In der Sowjetunion wurden sie zur Höchststrafe verurteilt; während des Großen Vaterländischen Krieges wurden sie erschossen! Und was Modrow betrifft – eine abwechslungsreiche „Karriere“: vom Volkssturmmann zum FDJler, einen ordentlichen Beruf gelernt, Parteisekretär, Dr.rer.oek. – und schließlich Gorbatschowist! Unwissenheit ist es also nicht, die ihn zum Agenten des Imperialismus werden ließ…)

Vergleiche:
Kurt Gossweiler: Der Antistalinismus – Haupthindernis für die Einheit aller Kommunisten

Dieser Beitrag wurde unter Konterrevolution veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

19 Antworten zu Kapitulanten: Das Beispiel Modrow.

  1. Modrow.— ein Kapitulant ???
    Er war ein BEZAHLTER Agent, wie Gysi & Co., Krenz und weitere Verräter!

  2. roprin schreibt:

    Was ich so furchtbar finde: Der Verräter Modrow so wie auch Gorbatschow und viele andere wie Gysi, Krenz, usw. müssen sich nicht für ihre Taten verantworten. Sie erhielten ihre Belohnungen , führen ein finanziell abgesichertes, aber ganz bestimmt kein glückliches Leben. In all diesen Fällen bin ich für die Todesstrafe und vorheriges öffentliches Auspeitschen.

    • sascha313 schreibt:

      Tja, nun… das wäre nun sicherlich ein hartes Urteil. Im Mittelalter hätte man das auch so vollstreckt. 🙂 Aber wenn man mal sieht, wie der Nürnberger Kriegsverbrecherprozeß gelaufen ist, dann wird klar, daß es erstens ein öffentlicher Prozeß sein muß, zweitens ein ordentliches Gericht (mit moralisch integren Richtern) und drittens eine konsequente Umsetzung der Urteile. Letzteres fand (außer in der DDR) nicht statt. In der BRD kamen Tausende Plünderer von Auschwitz-Opfern, Kriegsverbrecher, Schreibtischtäter, blutige Nazi-Richter usw. ungeschoren davon. Das ist die Crux! Und da sind Gorbatschow, Krenz und Modrow nur Gallionsfiguren. Ihr „Glück“ ist doch, daß niemand mehr sie anklagen kann und wird!

      • roprin schreibt:

        Ein hartes Urteil, lieber sascha? – Wie hart war es denn, was diese Verräter am Volk der DDR getan haben?! Da ist die Todesstrafe noch ein Geschenk. Sie müßten unter katastrophalen Bedingungen dahinvegetieren, öffentlich ausgestellt mit einem Schild: „füttern verboten“. Es gibt niemals eine angemessene Bestrafung für diese Art Verbrecher, es gibt niemals eine Wiedergutmachung. Das muß uns doch bewußt sein.

      • sascha313 schreibt:

        Vielleicht war die Ironie hier auch nicht angebracht. Besser wäre freilich gewesen, man hätte sie öffentlich aufgehängt.
        So geschah es mit den Bandera-Verbrechern und Tausende Sowjetbürger haben es voller Genugtuung gesehen! Nein.
        Man kann Strafe und Schuld nicht gegeneinander aufwiegen.
        Die Sowjetbürger hatten schwer daran zu tragen, wo die Rachegefühle überhand zu nehmen drohten. Dabei mußten
        auch sie lernen, daß es auch „andere Deutsche“ gibt.

    • Wer bist du? roprin! — ein IDIOTOS, oder was?
      Schließ dich doch mit “Politiknik und Harry56“ zusammen
      Du bist ein Faschist Einer, dem es Spaß macht Peter Edel die Haut über die Ohren zu ziehen oder aus minderwertigen Menschen Seife herzustellen!!! der fordert: In all diesen Fällen bin ich für die Todesstrafe und vorheriges öffentliches Auspeitschen.
      DAS ist derartig WIDERLICH und ABSCHEULICH —
      DU hast sie ja nicht mehr alle!!!

      • Harry 56 schreibt:

        Was soll dieser Unfug????

      • „In all diesen Fällen bin ich für die Todesstrafe und vorheriges öffentliches Auspeitschen.“

        So reden Faschisten, aber kein Sozialist und ein Kommunist schon gar nicht!

      • Rolf schreibt:

        Man sollte etwas mehr Respekt voreinander/untereinander haben!

        Rolf

      • sascha313 schreibt:

        Das meine ich auch!!!

      • roprin schreibt:

        Dein Protest gegen meinen Zorn, jauhuchanam…, ehrt Dich als Mensch und Kommunist. Ich kann den Verlust meiner Heimat einfach nicht akzeptieren. Ich ertrage es nicht, diese dämlichen Gesichter noch heute auf der politischen Bühne zu sehen; ich ertrage es nicht, daß diese Verräter wohl niemals zur Verantwortung gezogen werden. Meinst Du, diese Verbrecher lassen sich umerziehen?
        Diese Typen haben zu DDR-Zeiten gelogen und betrogen, um Karriere zu machen und haben dann diejenigen gestoßen, durch die sie gefördert worden waren. Sie haben alles in der DDR bekommen und lassen jetzt nichts Gutes an ihr.
        Doch, auch ein Kommunist kann nicht nur, nein muß auch töten, wenn es um die Sache geht.

      • Emotionen = Reaktionen der Gefühle!

        Gefühle sind das Leichteste, was von jedem Menschen manipuliert werden kann!

        Lerne, dass deine Gefühle Deine Emotionen nicht bestimmen dürfen!

        Das Töten ist ein rationaler Akt.

        Wenn das Rationale fehlt, wird es als Mord gewertet!

        Ich empfehle dir *WAUPSCHASSOW* “Vierzig Jahre in der sowjetischen Aufklärung“
        Er und weitere 330.000 Partisanen haben viele hunderttausend Menschen getötet — ERMORDET haben sie nicht einen einzigen Menschen, während von den Barbaren Hitlers ohne Unterschied 40.000.000 Menschen allein aus der USSR ERMORDET wurden.

  3. Anna Karl schreibt:

    Zum Gedenken in Friedrichsfelde am Gedenkstein „Den Opfern des Stalinismus“

    Statt der Inschrift „Den Opfern des Stalinismus“ müsste es heißen: „den Opfern des Hitlerfaschismus“. Fakt ist doch, dass Hitler nicht umsonst Milliardenbeträge für seine Fälscherwerkstatt ausgegeben hat. Diese fälschte nicht nur Pfund,- und Dollarnoten, deren „Falsifikate nicht einmal die Bank von England… von den echten Banknoten unterscheiden konnte- auch nicht nach dem Krieg, als dieses Geheimnis längst gelüftet war“!! (siehe: Heinz Felfe: „Im Dienst des Gegners“ ISBN 3-373-00273-7, S.96), sondern vor allem Dokumente. Darüber schreibt H. Felfe im gleichen Buch auf S.104:

    „Nun sind für einen politischen Nachrichtendienst nicht die Fälschung von Banknoten und Pässen der Hauptgegenstand der Arbeit-im Gegenteil. Das sind Nebenerscheinungen, die die Erfüllung der Hauptaufgaben ermöglichen sollen.“ Professor H.Felfe beschreibt diese Fälscherwerkstatt wie folgt: „Es existierte kaum ein Dokument, das man nicht hätte erhalten können…. Man konnte die Stadtsiegel brasilianischer Großstädte ebenso finden, wie die Stempel eines kleinen Krankenhauses in Turkestan. In Leitakten stand wohin und mit welcher Farbe die Stempel gesetzt werden mussten und welche Papiere zusammengehörten“ (siehe ebenda, S.103).

    Noch Fragen? Mit solchen fälschungssicheren Dokumenten, die der russischen Regierung von faschistischen Geheimdiensten in Deutschland über Umwege zugeleitet wurden, sind in den Jahren bis 1937 in Russland so leider auch Kommunisten zu Unrecht angeklagt, eingekerkert und teilweise auch erschossen worden.

    Dies aber heute in Kenntnis der Zusammenhänge der russischen Staatsführung unter Stalin anlasten zu wollen, wäre „den Bock zum Gärtner zu machen“ ! Darüber aber, dass die Moskauer Prozesse bis 1937 in der Sowjetunion im Wesentlichen ihre volle Berechtigung hatten, schrieben vor kurzem amerikanische Wissenschaftler und Kommunisten detailliert und mit Quellennachweis nieder. So wurden Trotzki und Co. seitens des amerikanischen Bankenmonopols Milliardenbeträge von Dollar erst zur Beseitigung der Errungenschaften der russischen Oktoberrevolution 1917 und später zum Sturz der russischen Regierung und dem Abwürgen des Sozialismus dort zur Verfügung gestellt. (Siehe: Michael Sayers/Albert E.Kahn „Die große Verschwörung gegen Russland“ in: Marxistische Schriftenreihe für Geschichte, Politik, Ökonomie und Philosophie übersetzt von Dr.Marianne Dreifuß, ISSN 1861-2954).

    Die Feinde des Sozialismus können sich über den Stein mit der Aufschrift „Den Opfern des Stalinismus“ nur die Hände reiben, denn ihre Rechnung ist aufgegangen. Sie wissen genau, dass damit unverdientermaßen nicht nur Stalin, sondern auch der Sozialismus und Kommunismus diskreditiert werden.Die Mehrzahl der Menschen, die jedes Jahr auf dem Friedhof in Berlin–Friedrichsfelde der im Auftrage der deutschen Monopolbourgeoisie ermordeten Kommunisten Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gedenken, sind deshalb empört, dass die Parteiführung der Linken diesem Stein auch noch ihre Ehrerbietung erweist. Wissen ist Macht! Laßt uns dieses Wissen auch richtig anwenden und nicht durch unsere Unkenntnis bedingt, dazu beitragen, dass durch Geschichtsfälschung die Reaktion wieder mal obsiegt!

    Leserbrief zum ND-Artikel „Das siebente Jahr“
    Liebe Ulla Plener, auch mich trieb als Tochter eines antifaschistischen Elternhauses das Thema „stalinistische Repressionen“ um. Das Buch von H.Felfe „Im Dienst des Gegners“, ISBN 3-373-00273-7, das nicht nur die erfolgreiche Fälschung von Pfund,- und Dollarnoten, die auch nach dem Kriege nicht von echten zu unterscheiden waren, sondern ebenso die Fälschung von Dokumenten durch die faschistische Gestapo beschreibt, die schließlich über Umwege zu der für sie bestimmten sowjetischen Regierung gelangten, verhalf mir zu neuen Erkenntnissen, die durch Michael Sayers/Albert E.Kahn „Die große Verschwörung gegen Russland“, ISSN 1861-2954, ergänzt wurden. Diese beiden von mir angegebenen Schriften könnten einen Beitrag dazu leisten, das Thema Stalin bzw. Stalinismus mit anderen Augen zu betrachten. Brigitte Queck, Potsdam, T/F/A: 0331 71 17 71

    • sascha313 schreibt:

      Danke, Anna, für den ausführlichen Kommentar! Über die Fälscherwerkstatt in Sachsenhausen schrieb auch Peter Edel in
      seinem zweibändigen Werk „Wenn es ans Leben geht“ (Bd.2, S.54-176) Die Dreistigkeit der Täter besteht ja vor allem auch darin, daß sie – da sie nicht verurteilt worden waren – keinerlei Reue zeigten und im Nachhinein von deren Nachkommen auch noch durch gutbezahlte Memoiren als Unschuldsengel präsentiert werden konnten. Julius Mader hat die Geschichte der Fälschungen später weiterverfolgt und 1965 in seinem Buch „Der Banditenschatz“ veröffentlicht. Wie weit der Arm der Banditen reicht, sieht man auch daran, daß der Veröffentlicher der Fälschungen im Russischen Staatsarchiv zu Katyn, Prof.Iljuchin, ermordet wurde! Ebenso sind die angeblichen Dimitroff-Briefe an Stalin Fälschungen, nachdem auch Dimitroff ermordet worden war.

  4. Pingback: Kapitulanten: Das Beispiel Modrow. — Sascha’s Welt | Schramme Journal

  5. Pingback: Gerhard Feldbauer: Ein vorhersehbarer Verrat – Oder: Wer hat die DDR verraten und verkauft? | Sascha's Welt

  6. prkreuznach schreibt:

    Ich erinnere mich an Hans Modrow, als ihn außerhalb des Bezirkes Dresden niemand kannte. Mit meinem späteren Mann besuchte ich die 1. Mai-Demo in Dresden im Jahre 1988. Hans Modrow hielt da eine kämpferische Rede, die mich begeisterte. Es ging um einen damals aktuellen Arbeitskampf in der BRD, im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Ich fand es gut, dass Hans Modrow über den Arbeitskampf in der BRD sprach. Später, im Verlaufe der Konterrevolution hat mich Modrow enttäuscht. Mich irritierte, dass er plötzlich bei den Montagsdemos mitlief. Der weitere Verlauf der Konterevolution hat meine Enttäuschung bestätigt. Aus Wikipedia habe ich entnommen, dass Erich Honecker und Erich Mielke Hans Modrow durchschaut hatten und ihn beobachten ließen. Wenn man so zurückblickt, kann man ich nur sagen, dass sich Modrow dem Westen angebiedert hat. Wie hätte er denn sonst seine weitere Karriere nach 1990 machen können?

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s