Harald Wessel: Vergeßlichkeit zum Prinzip erhoben

1127099

Philosophen im Blindflug

Sehr oft begegnen wir heute Anschauungen, mit denen sich bereits Lenin in vernichtender Art und Weise auseinandergesetzt hat. Zwar haben die Methoden sich verändert, verfeinert, sind nicht mehr so grobschlächtig und offensichtlich, doch sie sind nach wie vor vorhanden. So ist es auch mit dem Neopositivismus. Der Neopositivismus (auch wenn der Begriff nicht oder nur selten verwendet wird) ist eine idealistische wissenschaftsfeindliche und unhistorische Betrachtungsweise, die (wie Kurt Hager es schon 1974 treffend formulierte) das Ziel verfolgt, „die ideologisch-theoretische Geschlossenheit und Einheit der marxistisch-leninistischen Partei zu untergraben und zugleich der bürgerlichen Philosophie in der Arbeiterbewegung und den sozialistischen Ländern Eingang zu verschaffen“. Und genau das geschah nach 1990 auch. Warum? Nehmen wir also das Beispiel der Vergeßlichkeit. Der kommunistische Philosoph und Journalist Harald Wessel schreibt:

Amoklauf gegen Philosophie und Geschichtswissenschaft

Der Mannheimer Ideologe Hans Albert vollführt nicht nur einen Amoklauf gegen die Philosophie im allgemeinen, sondern auch gegen die Geschichtsphilosophie im besonderen. Hans Albert erhebt die Vergeßlichkeit zu einem wesentlichen Prinzip seiner neopositivistischen Antiphilosophie. Und er sagt auch ziemlich offen, warum ihm das Denken in historischen Zusammenhängen zuwider ist:

„Die der Hegelschen Philosophie entstammende These, daß es darauf ankomme, stets den Totalzusammenhang des Geschehens zu bedenken, hat in Verbindung mit der Betonung des kritischen Charakters einer adäquaten Gesellschaftsanalyse zu jener totalen Kritik geführt, in der die für eine realistische Praxis notwendigen theoretischen Analysen und technologischen Untersuchungen nicht etwa ‚aufgehoben‘, sondern untergegangen sind.“ (S.279)

Diesen schönen Satz muß man mehrfach lesen, um hinter seinen infamen Sinn zu kommen: Albert lehnt es ab, den Totalzusammenhang eines Geschehens dialektisch zu bedenken, weil das zu einer totalen Kritik an gesellschaftlichen Zuständen führen könnte, zu einer totalen Kritik, in der opportunistisch-reformistische Illusionen sowie theoretische Analysen zur Technologie des Reformismus untergehen.

Verteufelung des dialektischen Denkens

An anderer Stelle wird Albert noch offenherziger. Er wettert gegen das „anti-autoritäre radikale Denken dialektischer Herkunft“, das vor allem in der Opposition der westdeutschen Linken wirksam geworden sei, und fährt wörtlich fort:

„In ihm wird, wie schon erwähnt, auf der Basis einer das Ganze der historischen Entwicklung, die konkrete Totalität, ins Auge fassenden Geschichtsphilosophie eine totale Kritik der Gesellschaft angeboten, die praktisch in einem Alternativ-Radikalismus gipfelt, das heißt in einer Einstellung, die … das gegenwärtige, System als radikal verwerflich erscheinen läßt, so daß im Grunde genommen nur seine totale Umwandlung in Betracht gezogen werden kann.“ (S.289/290)

Hier wird vollends deutlich, in welchem Maße die neopositivistische Ideologie des „kritischen Rationalismus“ tatsächlich unkritische bis kritikfeindliche Irrationalität kultiviert.

Hoch lebe der Irrsinn!

Man halte sich diesen geistigen Bocksprung anschaulich vor Augen:

  1. Denken kann gefährlich sein! Weil das Denken in historischen Zusammenhängen die Verwerflichkeit eines Gesellschaftssystems sowie die Notwendigkeit seiner totalen Umwandlung erweisen würde, hüte man sich vor einem Denken in historischen Zusammenhängen! Plastischer ausgedrückt: Weil ein Blick in die jüngste Geschichte die Gefährlichkeit des Faschismus und Neonazismus offenbaren würde, lege man sich historische Scheuklappen an!
  2. Versöhnung und Vergessen! Oder: Weil die Erinnerung an die Naziverbrechen politisches Unbehagen über die neonazistischen Aktivitäten der Rechtskräfte in der Bundesrepublik hervorrufen könnte, streiche man sein eigenes Gedächtnis!
  3. Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern! Oder: Weil die Erinnerung an die verheerenden Folgen rechtssozialdemokratischer Wankelpolitik Kritik an der momentanen Bonner* Regierung auslösen könnte, pflege man die Vergeßlichkeit und erhebe sie zum wesentlichen Prinzip „moderner Denkungsart“. Das ist der eigentliche und aktuelle politische Sinn der neopositivistischen Antiphilosophie und ihrer Geschichtsfeindlichkeit.

…wir waren doch alle gegen die Nazis!

Natürlich wird Hans Albert den Vorwurf, sein „kritischer Rationalismus“ begünstige den Neonazismus in Westdeutschland, weit von sich weisen. Er wird empört daran erinnern, daß zahlreiche neopositivistische Denker dem hitlerfaschistischen Zwangsregime entfliehen und ins westliche Ausland emigrieren mußten. Er wird namentlich an das Schicksal seines philosophischen Lehrmeisters Karl Popper erinnern, der 1935/36 vor der in Österreich heraufziehenden faschistischen Gefahr mit ihrem antisemitischen Terror fliehen mußte und der.. wie er selbst berichtete, in England wieder „freie Luft“ atmen konnte, ein Erlebnis, das ihm so erschien, als seien nun die Fenster wieder geöffnet worden, und das ihn zu dem Titel seines Buches „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ bewogen haben soll. Wir sagten: Albert wird daran erinnern! Und just in diesem Moment fällt die Dubiosität seiner Geschichtsfeindlichkeit in die Augen.

Die geheimen Neigungen der Neopositivisten

Wer das politische Gedächtnis streichen möchte, hat schlechterdings kein Recht, dasselbe zur Demonstration der eigenen politischen Lauterkeit zu bemühen! Doch da wir es mit der Geschichte, mit der Erinnerung und mit dem Gedächtnis halten, wollen wir gern zugeben, daß an der explizit antifaschistischen Gesinnung zahlreicher neopositivistischer Wissenschaftler zu Zeiten des „Tausendjährigen Reiches“ hin Zweifel besteht. Die ideologische Konvergenz zwischen den rechtsradikalen Kräften in der Bundesrepublik und dem Mannheimer Neopositivisten ist indirekter Art. Wir möchten sie an einem konkreten Fall demonstrieren:

Der westdeutsche Juristentag hatte 1966 vorwiegend aus pragmatisch juristischen Gründen eine Sammlung aller nach 1945 gegen nationalsozialistische Verbrechen ergangenen Urteile angeregt. Die ersten fünf Bände einer solchen Sammlung lagen im Sommer 1970 vor. Doch es hatte sich kein Verlag in der BRD .gefunden, der es gewagt hätte, diese Sammlung herauszubringen, Die University Press in Amsterdam verlegte jetzt die Bände. Sie klagte über einen äußerst schlechten Absatz der deutschsprachigen Sammlung in Westdeutschland. Und die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ .. nannte das „ein bemerkenswertes Symptom dafür, wie die Deutschen ihre Vergangenheit verdrängen“. Hans Albert darf uns nicht verübeln, daß wir seine Auslassungen gegen das Denken in historischen Zusammenhängen objektiv als ideologische Schützenhilfe für jene Kräfte werten, welche zu durchsichtigen politischen Zwecken die Vergangenheit „bewältigen“, indem sie die Vergangenheit vergessen, verdrängen und aus dem Gedächtnis der Menschen zu streichen versuchen.

Wie ist das nun mit der Erinnerung?

Georg Christoph Lichtenberg. der liebenswert geistreiche Aphoristiker, hat gelegentlich das Erinnerungsvermögen sehr treffend als eine spezifisch menschliche Eigenschaft charakterisiert:

„Bliebe die Erinnerung des Vergangenen nicht, so würde man die Änderung wenig merken. Ich glaube daher auch, daß die Tiere auch nur in unseren Augen alt werden. Ein Eichhörnchen, das an seinem Sterbetage ein Austerleben führt, ist nicht unglücklicher als die Auster. Aber der Mensch, der an drei Stellen lebt, im Vergangenen, im Gegenwärtigen und in der Zukunft, kann unglücklich sein, wenn eine von diesen dreien nichts taugt.“

Es wird schon Gras wachsen über die Sache…

Die Vergangenheit taugt indes nur dann etwas, wenn sie geistig bewältigt ist. Man sagt zwar, über eine Sache könne Gras wachsen; doch noch nicht einmal im individuellen Leben, geschweige denn im gesellschaftlichen verschwinden die Erinnerungen wirklich und völlig unter dem Gras des Vergessens. Viele Menschen sind geneigt, besonders die unangenehmen Erinnerungen aus ihrem Bewußtsein verschwinden zu lassen, aber im Unterbewußtsein bestehen sie fort. Sie sind nicht aus der Welt geschafft, sondern nur aus dem aktuellen Bewußtsein in unbewußte Speicher verdrängt, von wo sie jederzeit ins Bewußtsein zurückkehren können. Und da die geistig unbewältigten unangenehmen Erinnerungen nichts taugen, vermögen sie den Menschen unglücklich zu machen.

Verdrängt, vergessen, verschwiegen…

Ähnlich ist es mit den Erinnerungen im gesellschaftlichen Bewußtsein. Auch aus ihm kann man mit Hilfe geistiger Manipulation bestimmte Erinnerungen „verdrängen“. Doch in den Archiven, Bibliotheken, in vielen anderen gegenständlichen Zeugen der Vergangenheit sowie im Bewußtsein eines Teils der Menschen bestehen sie fort und können in geeigneten Situationen mit geeigneten Mitteln erneut ins allgemeine Bewußtsein zurückgerufen werden. Trotz aller imperialistischer Manipulation und trotz aller neopositivistischer Theorien läßt sich das Denken in historischen Zusammenhängen nicht aus der Welt schaffen, weil es ein Wesensbestandteil menschlichen Denkens ist.

Der dreigeteilte Mensch

Lichtenberg hat schon recht, wenn er sagt, der Mensch lebe gewöhnlich in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zugleich. Das Denken stellt nämlich einen Prozeß der ständigen Neukombination von gespeicherter Erfahrung mit aktuell-neuer Erfahrung dar. Das, was die lebendige Anschauung unserem Bewußtsein laufend neu zuführt, wird beim Denken mit den gespeicherten Erfahrungen, Erinnerungen und Erkenntnissen in Beziehung gebracht. Und da der schöpferisch denkende Mensch das, was er praktisch in der Arbeit und im Kampf verändert, zuvor als Plan im Kopf entworfen hat, da er seine individuellen, kollektiven, klassenmäßigen und gesellschaftlichen Motive, Interessen und Ziele geistig mit sich trägt, werden im Denkprozeß die neuen Erfahrungen auf die gespeicherten Erfahrungen und Erkenntnisse sowie auf die Zukunftsentwürfe bezogen. So entstehen aus der ständigen geistigen Vermittlung von Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem jene neuen Ideen und Erkenntnisse, welche das menschliche Schöpferrum ausmachen.

Warum ist dialektisches Denken notwendig?

Die im Gedächtnis gespeicherten Anschauungen, Erfahrungen, Erkenntnisse und überzeugungen garantieren in diesem Prozeß die Kontinuität des Denkens und Verhaltens, die Prinzipienfestigkeit des Denkens, die Realität des Denkens und (da sich die Wahrheit eines Gedankens in der Praxis erweist, nicht jeder Gedanke aber sogleich praktisch verifiziert werden kann, im Gedächtnis jedoch frühere praktische Verifikationen festgehalten sind) auch die Wahrhaftigkeit unseres Denkens.

Neopositivismus – die Abschaffung des Denkens

Der neopositivistische Versuch, menschliches Denken auf kurzzeitliche Elemente zu reduzieren, stellt mithin einen Versuch dar, das Denken überhaupt abzuschaffen. Der manipulierte Mensch und die manipulierte Gesellschaft können im Sinne der Manipulatoren ohne ein Denken in historischen Zusammenhängen, ohne Langzeitgedächtnis und ohne jenes geistige Kombinieren von Vergangenem, Gegenwärtigem und Zukünftigem auskommen, das wir Denken nennen.

Aber solche manipulierte Reaktionsweise ist dann logischerweise keine Denkweise mehr, sondern stellt im Wesen einen Denkverzicht dar. Die neopositivistische Vergeßlichkeit als Prinzip bedeutet das Ende aller Prinzipien, das Ende jeder Verläßlichkeit und auch das Ende geistigen Schöpfertums. Und in der imperialistischen Gesinnungsmanipulation können wir gleichsam die praktischen Chancen und Grenzen der Vergeßlichkeit als Prinzip studieren.

Wird Geschichte uninteressant?

Das Denken als wahres Vergnügen

Im Geiste der wissenschaftlichen Weltanschauung der Arbeiterklasse müssen wir davon ausgehen, daß schöpferisches, prinzipienfestes und wahrhaftiges Denken seinem Wesen nach mit der Vergeßlichkeit als Prinzip unvereinbar ist und daß der imperialistischen Manipulation zum Denkverzicht Grenzen gesetzt sind, weil das Denken, um mit Bertolt Brecht zu sprechen, zu den angenehmsten Vergnügungen des Menschengeschlechts zählt.

Vorsicht: Reizüberflutung und Ablenkung!

Dennoch können wir die Augen nicht vor einer Problematik verschließen, die unsere Zeit aufwirft: Wir meinen die Tatsache, daß den neopositivistischen Vergeßlichkeitsaposteln mächtige Bundesgenossen erwachsen aus bestimmten Begleiterscheinungen dessen, was gewöhnlich Reizüberflutung genannt wird. Um es deutlich zu sagen: Unser Bemühen um ein Denken in historischen Zusammenhängen findet namentlich unter Angehörigen der jungen Generation nicht immer die Resonanz, die beabsichtigt ist.

Unterschied zwischen DDR und Westdeutschland

Gewiß, die Jugend der DDR und die Mehrheit der Jugend in der BRD sind in diesem Punkte nicht zu vergleichen. Unsere Jugend lernt an den Schulen und Hochschulen Grundgesetzmäßigkeiten der gesellschaftlichen Entwicklung kennen, historisch-materialistische Grundeinsichten, die es den jungen Leuten erleichtern, sich in der Fülle der historischen Erscheinungen zurechtzufinden.

Westdeutsche Jugendliche, die an den Entwicklungsgesetzen der menschlichen Gesellschaft interessiert sind, müssen sich solche Einsichten zumeist außerhalb der offiziellen Bildungswege erwerben. Doch so erfreulich diese Fortschritte unserer Jugend und die Resultate der von der Partei der Arbeiterklasse systematisch angeregten, geführten und geförderten Geschichtspropaganda sind – Aufwand und Ergebnis stehen gegenwärtig keinesfalls in einem befriedigenden Verhältnis.

Zitate:
Hans Albert: Plädoyer für kritischen Realismus. In: Claus Grossner et al. (Hrsg.) Das 198.Jahrzehnt. Eine Team-Prognose für 1970-1980. Chr.Wegner Verlag Hamburg, 1969 (552 Seiten). Bereits im Jahre 1970 hatte dieses Buch eine Auflage von 13.000 Exemplaren. Eine für die BRD auffällig hohe Zahl. An der Spitze der 26 Original-Beiträge steht ein Aufsatz von Hermann Kahn, dem berüchtigten US-amerikanischen Kathederstrategen, einem zu jener Zeit einflußreichen Berater der USA-Regierung und des militärisch-industriellen Komplexes, einem Mann, der in seinem 1960 erschienenen Buch über den Atomkrieg kaltschnäuzig dessen mutmaßliche Todeszahlen berechnete. Auf Kahn folgte der Fachmann für verdeckten Antikommunismus, Zbigniew Brzezinski mit einem bezeichnenden Beitrag „Entspannungspolitik im Schatten Prags“. Als einziger Philosoph unter den poltischen „Prognostikern“ steht da Hans Albert mit einem „Plädoyer für kritischen Rationalismus“ (S.277ff.) Auf diesen Betrag beziehen sich auch die beiden obigen Seitenangaben.

Quelle:

Harald Wessel: Philosophie des Stückwerks. Eine Auseinandersetzung mit dem neopositivistischen „kritischen Realismus“. Akademie Verlag Berlin, 1971, S.38-43. (Zwischenüberschriften und Hervorhebungen – N.G.) * statt „Bonner“ kann man heute auch „Berliner“ einsetzen.

pdfimage  Harald Wessel: Vergesslichkeit als Prinzip

Dieser Beitrag wurde unter Marxismus-Leninismus, marxistisch-leninistische Philosophie veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

5 Antworten zu Harald Wessel: Vergeßlichkeit zum Prinzip erhoben

  1. Hat dies auf Muss MANN wissen rebloggt und kommentierte:
    Das ist auch wieder NICHTS für faule oder doofe … also doof- gehaltene Menschen!

  2. Das ist auch wieder NICHTS für faule oder doofe … also doof- gehaltene Menschen!

  3. Hanna Fleiss schreibt:

    Ja, das stimmt natürlich so. Ich habe aber festgestellt, dass sie durchaus in geschichtlichen Zusammenhängen denken, aber indem sie die Geschichte selbst entstellen und umlügen, zaubern sie völlig irrationale Zusammenhänge herbei. Davon haben wir seit 1989 unendlich viele Beweise bekommen, besonders durch die sogenannten Dokus im Fernsehen über die Sowjetunion und über die DDR. Sie lügen die Geschichte um, das scheint mir eher die Praxis zu sein, was natürlich auch Vergesslichkeit beim Rezipienten voraussetzt, sonst würde er den Betrug ja bemerken.

    Heute nacht lief auf Phoenix eine dreireihige Doku mit dem Titel „Die rote Bombe“. Dabei geht es um die sowjetische nukleare Bewaffnung und Strategie. Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass Stalin die Atombombe deshalb geschaffen hatte, um die USA zu vernichten, die sich deshalb gegen die Sowjetunion verteidigen müsse, was zeigt, dass auch sie Opfer der Vergesslichkeit geworden sind, denn sie waren es doch, die die Bombe nicht nur geschaffen, sondern auch gegen Menschen eingesetzt hatten, also gezeigt hatten, dass sie in ihrer Skrupellosigkeit bereit sind, Millionen Menschen zu töten. Das ist zwar das Übliche, aber in der Doku werden Tatsachen immer aus US-Sicht bewertet und in Zusammenhänge gestellt, die so nicht stattgefunden hatten. Heute weiß im Grunde jeder: Hätte die Sowjetunion sich nicht nuklear bewaffnet gegen die USA, sie würde vielleicht die fünfziger Jahre nicht überlebt haben. Und jeder weiß auch, dass Nordkorea ohne Atomwaffen schon längst Opfer der USA geworden wäre, Einfallstor für den Angriff auf China und damit im Zusammenhang auch Russland.

  4. Pingback: Harald Wessel: Vergeßlichkeit zum Prinzip erhoben — Sascha’s Welt | Schramme Journal

  5. Etwas gutes, konnte ich mir dennoch aus dem Wirrsinn herauspicken!

    das gegenwärtige System ist radikal verwerflich

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s