Was schwatzt denn da der Herr Müller?

DiMüDer Herr Müller ist ein Schwätzer. Er redet viel, wenn der Tag lang ist, und vor allem, wenn er von einer freundlichen jungen Dame so ausführlich befragt wird. Nun muß man sagen, daß die junge Dame schon etwas aufgeregt war, mit so einer unumstrittenen Koryphäe, wie der Herr Müller es ist, reden zu dürfen. Und die Weißheit stand dem Herrn Müller buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Wer also die Geduld hat, sich die Ausführungen dieses Wirtschaftsweisen eine Weile anzusehen, der wird schnell merken, daß er nicht nur keine Rezepte hat, sondern auch nicht einmal Bescheid weiß über die Ursachen der Krise des Kapitalismus. Da hätte er mal den umstrittenen MARX studieren sollen, vielleicht wäre ihm dann doch das eine oder andere Licht aufgegangen…

Der fehlende Part… fehlt immer noch!


Ein Leser schrieb dazu:

Hallo Sascha,
Also ich hab mir das Gequatsche von dem Müller bis 22:18 mal reingezogen… das hält ja kein Mensch aus! Der redet ja wie ein Wasserfall, und dabei wie der Blinde von der Farbe. Warum? Worüber er redet, das sind alles oberflächliche Erscheinungen. Es ist substanzloses Geplauder. Darüber haben sich schon vor über hundert Jahren die bürgerliche Ökonomen den Kopf zerbrochen ohne überhaupt auch nur annähernd zu einem Ergebnis zu kommen. Dementsprechend sahen dann auch die Ratschläge aus.

Was ist des Pudels Kern?

Da kann man nehmen, wen man will – ob das der Edle von Mises ist, der J.M. Keynes, der F.v.Hayek, der V.Pareto, der Milton Friedman, der Malthus, der Adam Smith oder wie sie alle heißen, diese Schattengestalten mit ihren „kühnen“, angeblich so „weltverändernden“, aber wirkungslosen Ideen und Theorien. Keiner – aber nicht ein einziger (einschließlich Müller) hat verstanden, worin der eigentliche Mechanismus der Wirtschaft liegt. Sagt der Müller ja selber: Es ändert sich nichts! –
Oder: Sie alle wollen es nicht verstehen. Gründe dafür gibt es ja genug: Man fürchtet sich vor den Konsequenzen! Und diese Konsequenzen wären, daß immer mehr Menschen kapieren und erkennen, daß das Eigentum an den Produktionsmitteln (also wem gehören die Banken, Fabriken, Bergwerke und Maschinen etc.) die entscheidende Frage ist, wenn man beginnt, über Veränderungen nachzudenken. Also: wenn das Eigentum da bleibt, wo es ist, und das wird auch da bleiben (weil die Schweine nicht von ihren Futtertrögen wegzukriegen sind!), dann wird die nächste Krise kommen. Und das mit einer solchen Gewalt, daß keine einzige vernünftige Entscheidung mehr fällt.

Viele wahre Worte, aber keine Antwort

Was heißt das? Entweder es gibt Krieg (der rettet zumindest die Kriegsproduktion) oder: es gibt einen Aufstand (und der kann nur sehr blutig ausgehen, weil die herrschnde Klasse mit aller Macht ihre Privilegien verteidigen wird – gegen wen auch immer! Da es aber bei einem solchen spontanen Aufstand (wie 1905 in Rußland) niemanden gab, der soviel Einfluß hatte auf diejenigen, die da unzufrieden waren, wird auch dieser Aufstand ausgehen wie das Hornberger Schießen.

Wie soll es denn nun weitergehen?

Das ist wie bei einem Hochwasser, der Damm bricht immer an der dünnsten Stelle. Die dünnste Stelle ist nunmal die, wo an den Schalthebeln der Macht ebenso ratlose Leute sitzen. Und wohin fließt dann das Wasser? Logischerweise an die tiefste Stelle – dort richtet es den größten Schaden an. Um im Bild zu bleiben: der Wasserspiegel ist dann überall gleichhoch.

Und wie soll man sich verhalten?

Das ist eigentlich keine allzu schwierige Frage. Denn es wird (wie zu allen solchen Zeiten) richtige, aber auch falsche Propheten geben. Wenn es aber den richtigen Propheten gelingt, mit ihren Ansichten und Weisheiten größere Massen (zunehmend mehr) zu überzeugen, und diese Ansichten erweisen sich praktisch als richtig, dann geht es auch den richtigen Weg lang. Allerdings muß man sich in so einer Situation immer vor den falschen Propheten hüten (das ist das schwierigste).
Gruß
Max

Siehe auch:
Die arbeiterfeindlichen Ansichten des Ludwig v. Mises
J.M. Keynes und die soziale Gerechtigkeit

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22 Antworten zu Was schwatzt denn da der Herr Müller?

  1. Rolf schreibt:

    Genau!
    Es sind – für unsere Ansichten – „Schwätzer“!
    Sie wollen an den gesellschaftlichen Verhältnissen „NICHTS“ ändern.
    Sie wollen nur – wie jeder gesellschaftskonforme Mensch – etwas MEHR vom „kapitalistischen Kuchen“ abhaben. Sie sind eigentlich nur neidisch, BesserWessis, Karrieristen die sich selber mehr beteiligen wollen.
    Rolf (WIR wissen das!)

  2. Politnick schreibt:

    Nur eine Anmerkung:
    Nicht zum Aushalten das Gelaber. Da man mit dem Verbrennungsmotor allein nicht genug Profit macht, wurde der Hybridmotor eingeführt, dessen Energiebilanz nachweislich schlechter ist als die eines Verbrennungsmotors. Das lieg daran, daß sich die Wirkungsgrade eben nicht addieren sondern multiplizieren — genau aus diesem Grund gibt es ja auch kein Perpetuum Mobile.

    Niemand also hat ein Interesse daran, den Verbrennungsmotor abzuschaffen, solange es profitable Ölquellen gibt. Zumal sich fossile Brennstoffe auch viel besser für einen Mobilbetrieb eignen als Elektroenergie. Und sog. Umweltprämien sind ohnehin nur Augenwischerei. Die Automobilindustrie lacht über solche Verbindlichkeiten, die sie um ein Vielfaches wieder einspielen durch den Verkauf von Neufahrzeugen. So dienen Umweltprämien eben auch nicht der Umwelt sondern sind allenfalls dem Verkauf von Neufahrzeugen förderlich.

    Freundschaft 😉

    • sascha313 schreibt:

      So ist es – dem ist nichts hinzuzufügen!

    • Ich kann das nicht gar so simpel sehen.
      Die Stromkonzerne stehen in einer Konkurrenz zur Erdöl-, Erdgas- und Kohle-Industrie.

      “Niemand also hat ein Interesse daran, den Verbrennungsmotor abzuschaffen, solange es profitable Ölquellen gibt. Zumal sich fossile Brennstoffe auch viel besser für einen Mobilbetrieb eignen als Elektroenergie.“

      Strom ist profitabler als Öl => Die Stromerzeuger haben also ein Interesse, den Verbrennungsmotor abzuschaffen und durch Elektromotoren zu ersetzen.

      Der Automobilindustrie ist “nicht zum Lachen“, da die Umstellung vom Verbrennungsmotor auf Elektromotor zunächst mit hohen Kosten verbunden ist, die sie allerdings dadurch wett macht, weil ja ganz viele Komponenten, die heute noch verbaut werden müssen, wegfallen, was die Herstellungskosten für ein Fahrzeug um 30-50% senken dürfte. Doch im grunde ist es ihr egal, wie ihre Fahrzeuge angetrieben werden: Sie will Fahrzeuge verkaufen … und wird sicher in 13 Jahren keine Verbrennungsmotoren mehr in ihre Fahrzeuge verbauen.

      Der Profitdruck zwingt die Autoindustrie dazu, den Verbrennungsmotor in den kommenden Jahren aufzugeben. Das heißt, auch sie hat ein Interesse, den Verbrennungsmotor abzuschaffen, denn dieser schmälert seit Jahren immer mehr deren Gewinne. Der Aufwand einen Verbrennungsmotor zu verbauen, ist mit hohen Materialkosten und mit viel überflüssiger Arbeit verbunden, die durch den Elektromotor nicht mehr anfallen, wodurch Gewinne maximiert werden können. Ein Kapitalist wäre ja ein Kapitalist mehr, wenn er am Althergebrachten fest hielte und dann bankrott mit seinem Werk ginge.

      „Zumal sich fossile Brennstoffe auch viel besser für einen Mobilbetrieb eignen als Elektroenergie.“

      Das halte ich für ein Märchen der Ölindustrie.

      Ein Elektromotor ist wesentlich weniger aufwendig herzustellen als ein Verbrennungsmotor. Und selbst wenn beide Motoren den gleichen Aufwand zur Herstellung hätten: der Verbrennungsmotor benötigt nun einmal eine sehr komplexe und kostenintensive Auspuffanlage, die wesentlich teurer ist als der Motor selbst. Diese Kosten fallen beim E-Motor von vornherein nicht an.

      Es ist also kapitalistisches Selbst-Interesse der Autoindustrie zukünftig keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr zu bauen und auf E-Motoren umzusteigen.

      • Juche schreibt:

        Seltsame Diskussion hier. Man zerbricht sich den Kopf der Autoindustrie! Dieses vorsintflutliche Verkehrssystem ist doch eine gigantische Verschwendung von Ressourcen. Von den Umweltschäden mal abgesehen.

        In der Demokratischen Volksrepublik Korea (wo man nach Ansicht einiger Kommentatoren von Marx und Lenin keine Ahnung hat) hat man das erkannt. Dort habe ich lebenswerte Städte gesehen.

        Ganz anders im kapitalistischen Deutschland. Selbst jede Kleinstadt ist mit diesen Blechkisten auf Gummirädern verstopft.
        Ein Fußgänger kann hier nur unter Lebensgefahr die Straßenseite wechseln. Der Einfluß der Autoindustrie ist so groß, daß sogar fortschrittliche Menschen die Welt aus der Perspektive des Autofahrers betrachten und sich den Kopf zerbrechen, mit welchen Motoren man die Blechkisten ausstattet.

      • Ich zerbreche mir nun wirklich nicht den Kopf über die Automobilindustrie.

        Dieses vorsintflutliche Verkehrssystem ist doch eine gigantische Verschwendung von Ressourcen. Von den Umweltschäden mal abgesehen. Richtig!

        Nur darum ging es mir nicht. Es ging darum, aufzuzeigen, wie die Kapitalisten “ticken“ und dass ein kapitalistisches Unternehmen gegen ein anderes steht. Und wenn dieses vorsintflutliche Verkehrssystem mit seiner gigantische Verschwendung von Ressourcen und den daraus resultierenden Umwelt- und Organschäden bei uns Säugetieren wegen des reinen Profitstrebens verschwindet, weil eben Strom und E-Motoren höhere Gewinne abwerfen, kann es einem doch nur recht sein, oder? Natürlich: dadurch verschwindet der Kapitalismus nicht, aber eines der schädlichsten Erfindungen: der Verbrennungsmotor und mit ihm vielleicht in drei Jahrzehnten auch die Verbrennung fossiler Rohstoffe zum Heizen und Kochen.

      • Politnick schreibt:

        Brennstoffe (Öl, Gas) per LKW in die Haushalte zu Heizzwecken zu transportieren ist genauso irrsinnig. Zumal die Leitungen für e-Heizungen bereits vorliegen ist es ebenso blödsinnig, zusätzliche Gasleitungen zu verlegen. Heizungen werden stationär betrieben, Elektroenergie ist hierzu der ideale Energieträger.
        Alle anderen Energieträger sind für den mobilen Einsatz besser geeignet als Elekroenergie. Man muss es in der Gesamtheit sehen. Im realexistierenden Kapitalismus wird diese objektiv ökonomische Betrachtungsweise fleißig ignoriert.

        Freundschaft 😉

      • Alle anderen Energieträger sind für den mobilen Einsatz besser geeignet als Elektroenergie.

        Weshalb sind Öl, Kohle oder Gas als Energieträger für den mobilen Einsatz besser geeignet als Elektroenergie? — Zumal Strom ja auch ohne dass er in Batterien gespeichert oder mit Leitungen übertragen werden muss, einem E-Motor zur Verfügung gestellt werden kann?

      • Politnick schreibt:

        „Zumal sich fossile Brennstoffe auch viel besser für einen Mobilbetrieb eignen als Elektroenergie.“

        Ist kein Märchen der Ölindustrie sondern physikalisch bedingt. Von allen Energieträgern nämlich ist Elektroenergie diejenige die sich am schlechtesten speichern lässt. Schlecht speichern heißt, daß dies mit erheblichen Verlusten einhergeht, weil Energieumwandlungen stattfinden. In einem NiCd oder Blei-Akkumulator wird Elektroenergie bspw. in Chemische Energie umgewandelt. Andere Speicherverfahren gehen den Umweg über Brennstoffzellen und für stationären Betrieb kommen Pumpspeicherwerke zum Einsatz.

        Bei all diesen Energieumwandlungen mutliplizieren sich die Wirkungsgrade aller Einzelkomponenten womit der Gesamtwirkungsgrad der gesamten zu durchlaufenden Energieumwandlungskette noch viel kleiner wird als der Wirkungsgrad einer einzelnen Komponente. Elektroenergie selbst ist praktisch nicht speicherfähig, das ist einfach so.

        Freundschaft 😉

        PS: Der erste Elektromotor kam übrigens in einem Schiffchen auf der Neva zum Einsatz, das erste Elekroboot der Welt fuhr in Russland! Und der Elektromotor wurde von einem Russen entwickelt. In der DDR gab es schöne Kinder- und Jugendliteratur, da stand das alles drin….. Und noch ein Zitat aus „Weltall, Erde Mensch“: Das Kraftwerk der Zukunft wird das Kernfusionskraftwerk sein. Seine Trinkschalen werden die Meere sein — nun, ob das so kommt ist nicht unbedingt die Frage. Aber so wie es jetzt ist, hat es keine Zunkunft!

      • Immer noch keine Antwort!

        Was macht Erdöl, Erdgas und Kohle zu einem besseren Träger für die Mobílität???

      • Politnick schreibt:

        „Die Stromkonzerne stehen in einer Konkurrenz zur Erdöl-, Erdgas- und Kohle-Industrie.“

        Diese Zeiten sind längst vorbei. Evtl. erinnert sich ja jemand an das Grubenunglück in Stolzenbach (Steinkohle), das war Mitte/Ende der 80er. Und im Verantwortungsbereich eines Stromkonzerns. Heutzutage ist das alles ein Kartell.

        Freundschaft 😉

  3. Politnick schreibt:

    Gerade am Beispiel der Energie und Umweltpolitik offenbaren sich die größten Lügen. Wenig bekannt ist u.a., daß die beim Betanken eines Elektroautos hinzugeführte Energie zu höchstens 50% nutzbar ist. Das ist ungefähr so als würde man die Hälfte einer Tankfüllung in den Gulli kippen.

    Schönen Sonntag 😉

  4. Juche schreibt:

    Kaum zu glauben, daß ich nicht verstanden wurde.
    Ich versuche es mal so:
    Ein sozialistisches Deutschland wird den Individualverkehr (Automobilidiotie)
    vernachläßigen und zum Beispiel die Bahn massiv ausbauen.

    • sascha313 schreibt:

      Genau. So wie es auch in der DDR schon war. Meine Eltern hatten (als ich noch Kind war) auch kein Auto. Und was haben wir alles für Ausflüge unternommen! Mit Bus, mit dem Zug – man hat für ein paar Mark praktisch jedes Ziel, jedes Dorf erreicht! Und die Straßen… wir sind im Winter sogar mit dem Schlitten quer über die Hauptverkehrsstraße gefahren. Da war zwar gestreut, aber es kam eben kaum ein Auto…

      • Juche schreibt:

        Danke für die Infos aus der DDR. Bestätigt meine Ansicht bezüglich Verkehrssystem.

      • sascha313 schreibt:

        Ich halte es sowieso für Irrsinn, was (in den annektierten Ostgebieten) gemacht wird: Hunderte von funktionierenden Bahnstrecken wurden totgelegt, Gleise abgerissen, Anlagen verschrottet, unnötige Radwege angelegt, Bahnhöfe verkauft oder stillgelegt, massenhaft Personal entlassen usw. usf.

        Aber „Irrsinn“ nur aus unserer Sicht. Aus Sicht der Konzerne natürlich „völlig normal“. Dafür fahren heute jeden Morgen Tausende Pkw. (besetzt mit einer Person = Pendler) und täglich Hunderte von Lkw. über die Landstraßen, werden täglich neue mehrspurige Bundeskraftfahrstraßen, neue Tunnel, Brücken, Parkplätze usw. gebaut… Arbeitsbeschaffung wie bei Hitler!

  5. Politnick schreibt:

    Irgendwie hat der Herr ja Recht: Die Kapitalisten machen was sie wollen. Aber das wussten wir ja auch schon vorher. Und dabei wird gelogen was das Zeug hält, was sich gerade anhand der Energiepolitik offenbart. Es mag schon sein, daß PKW mit eMotor in der Herstellung billiger sind, aber was beim Verkauf dafür verlangt wird ist natürlich eine andere Geschichte. Wer seinen ePorsche vor der Sparkasse mit Ökostrom betankt hat bestimmt noch nie darüber nachgedacht, daß bereits beim Tanken allein 30% der zugeführten Elektroenergie gar nicht im Fahrzeug ankommt.

    Also von wegen Ökostrom. Ich frage mich manchmal ob die ungezählten Windräder die in Rheinhessen wie Pilze nach einem warmen Regen aus dem Boden schießen, überhaupt angeschlossen sind. Die Frage ist berechtigt: 2 von 3 Windrädern drehen sich nämlich gar nicht. Aber auch hier wissen wir warum das so ist. Das hat weder mit Ökonomie noch mit Ökologie zu tun sondern einzig mit Profitgier. Gesicherte Preise, ja, natürlich. Dafür sorgen Leute wie Herr Müller.

    Freundschaft 😉

    • sascha313 schreibt:

      Eben. Und genau, weil der Herr Müller ja recht hat, muß man genau hinhören, wo er uns etwas verschweigt. Das kann man natürlich nur merken, wenn man weiß, worüber er eigentlich schwatzt! Er schwatzt nämlich über den Kapitalismus. Das sagt er uns zwar nicht, aber wir wissen: der Kapitalismus ist eine Ausbeutergesellschaft! Und die uns da ausbeuten, wollen freilich auch nicht, daß wir herausbekommen, wie das funktioniert. Und da lügt der Herr Müller schon sehr gut! (Denn so dumm kann er ja nicht sein, daß er davon noch nie was gehört hat…)

    • Nö!
      Er “kritisiert“ zwar den Kapitalismus … aber er will ihn ja nur “besser machen“ = ‚reformieren‘!

      Ansonsten ist er doch weiterhin ganz VERWIRRT vom Kapitalismus — den er gar nicht versteht — und nach wie vor überzeugt, dass Carl Menger, Eugen von Böhm-Bawerk, Ludwig von Mises, Friedrich August von Hayek – als konstruierter Gegenpart: John Maynard Keynes – Israel Kirzners und Murray Rothbard mit ihrem irrationalen WAHN irgendeines anonymen Marktes, der die Geschicke der Menschheit BESTIMMEN würde und nicht dem Willen und der Macht der Menschen unterliegt – OBWOHL Menschen diesen “Markt“ erschufen!!! … grad so, als ob der Markt, wie die von Gottes Gnaden erwählten Herrscher, vom Himmel herabgefallen sei …

      Sorry: Ich bin ja mit einer Negerin verheiratet: Mein Sohn (15) lebte die ersten 10 Jahre überwiegend in Afrika und hat deshalb große Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache — Gottseidank kann ich mich mit ihm dann auch in Englisch verständigen! — Doch Selber er hat mich in den letzten fünf Jahren ein ums andere Mal mit seiner “kindlichen“ – jetzt jugendlichen – Weisheit überrascht:
      “Papa!? … die halten das doch nicht wirklich für wahr, oder doch?! – Wir sind doch alle Menschen … *in Uganda kann man eine Unterkunft mieten, wenn man Kinder hat, “aber keine Tiere“ : ***aber hier bekommen Menschen, die Kinder haben, keine Wohnung … wenn man aber einen Hund hat, bekommt man wohl gleich eine neue Bleibe!***

      Und – was soll ich darauf antworten?

      Ein Paar – ob nun … so oder so – mit Hund — beide selbstverständlich berufstätig — bekommt eher eine Wohnung gemietet, als ich und meine Neger-Frau mit fünf Kindern!!!

      Meine Frau – die Negerin – *** “Hier haben Hunde den Vorrang vor Kindern – überall liegt “the shit of dogs around“!
      “George! please tell me: WHAT is wrong in your country – the most reach and developed in the whole world – DON’T they KNOW it? What’s wrong with the people WHO CARE MORE for Dogs (ugly) and cats in a home BUT can not accept a crying baby in their neighbourhood?“ ***

      Das ist keine Wahrheit! … Ich gebe bloß die Eindrücke meiner Frau aus Uganda – der Negerin, mit welcher ich Rassenschande begangen und fünf gemeinsame Kinder habe – wieder! 🙂 …

      … und ich bin dankbar für diese Negerin:
      HAT sie mir doch jeden Tag, Tag für Tag für viele Wochen Lebensmittel ins Gefängnis gebracht, wo ich widerrechtlich gefangen gehalten wurde: Jeden Tag 120 km Fahrt!!! = VIER Stunden allein der Weg von unserem Haus und zurück!!! … Doch! – bevor sie mich besuchen kam, hatte ich bereits schon DEN SCHWEINEFRAß verweigert … und mir — nachdem, was ich an GEFOLTERTEN Menschen DORT sehen musste!!! … eh jede Hoffnung aufgegeben … mein Leben war im Vergleich zu diesen Menschen SO REICH und GESEGNET – aber derartige VERBRECHEN sehen zu müssen! Mir wäre es 1998 lieber gewesen, dass meinem Leichnam die Augen zugedrückt worden wären!!!

      Weil ich weiß, dass das nichts für schwache Nerven ist, mache ich hier mal einen Punkt!

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