Zu Fragen der Politischen Ökonomie

communeAusführlich hat sich J.W. Stalin 1952 mit Fragen der Politischen Ökonomie auseinandergesetzt und eine umfangreiche und tiefgründige Arbeit geleistet. Wer verstehen will, wie sich nach Beseitigung der politischen Macht der Bourgeoisie und der Enteignung der kapitalistischen Ausbeuterklasse diese gewaltigen Veränderungen im ökonomischen Bereich meistern lassen, der kommt nicht umhin, die Erfahrungen der Sowjetunion bis 1953 zu studieren. Nach der Ermordung Stalins wurde systematisch das Lebenswerk vieler Generationen von Sowjetbürgern beim sozialistischen Aufbau zunichte gemacht. Die bisherigen Errungenschaften wurden demontiert und das ökonomische Fundament des Sozialismus wurde zerstört. Vor den Gefahren einer solchen revisionistischen Entwicklung hatte Stalin mehrfach eindringlich gewarnt…

I. Die ökonomischen Probleme des Sozialismus

Karsten schreibt:

Heute sind die Probleme der Politischen Ökonomie des Sozialismus immer noch wichtiger Bestandteil des Klassenkampfes im Bereich der Ideologie. Daher werden im folgenden die ersten drei Punkte der letzten Schrift von J.W. Stalin zur Politischen Ökonomie des Sozialismus  „ÖKONOMISCHE PROBLEME DES SOZIALISMUS IN DER UDSSR“ (1952) abgedruckt (nach J.W. Stalin, Ökonomische Probleme des Sozialismus in der UdSSR, Peking, 1972, S. 1-28). Hier wird ein erster Überblick über ökonomische Probleme – wie das Weiterwirken der ökonomischen Gesetze, der Warenproduktion und des Wertgesetzes im Sozialismus – gegeben. Diese Schrift des Genossen Stalin bietet nur einen kurzen Überblick, wer sich näher mit der Politischen Ökonomie des Sozialismus auseinandersetzen möchte, dem seien folgende Texte empfohlen:
  • Akademie der Wissenschaften der UdSSR, Institut für Ökonomie, POLITISCHE ÖKONOMIE. LEHRBUCH, Berlin/DDR, 1955, S. 431-712 (Link)
  • Mao Tse-tung, Das machen wir anders als Moskau! Kritik an der sowjetischen Politökonomie, Hamburg, 1975
  • Kim Jong Il, Zum richtigen Verständnis für den politisch-moralischen und den materiellen Stimulus (13. Juni 1967)

Weiterlesen: https://maoistdazibao.wordpress.com/2018/01/27/zur-politischen-oekonomie-des-sozialismus/


 

II. Über rechte Abweichungen in der KPdSU

Karsten schreibt:

Im Folgenden soll ein Ausschnitt aus J.W. Stalins Rede „ÜBER DIE RECHTE ABWEICHUNG IN DER KPdSU(B)“ (April 1929) „IV. Kapitel: Die Meinungsverschiedenheiten in den Fragen der inneren Politik“ (Stalin-Werke Band 12, S. 38-60) wiedergegeben werden. Hier rechnet Genosse Stalin mit den ökonomischen Fehlern des Revisionisten, Renegaten und Verräters Nikolai Bucharin ab. Denn nur mit der Linie Stalins, der Einschränkung der Warenproduktion und dessen Wertgesetz sowie der verstärkten sozialistischen Industriealisierung und Kollektivierung (in der Landwirtschaft), können die ökonomischen Grundlagen des Sozialismus aufgebaut werden.
Dagegen steht die Politik des Bucharinismus in der Ökonomie mit ihrer Idealisierung der Neuen Ökonomischen Politik (NÖP), mit ihrer Ausweitung der Warenproduktion und des Warenumsatzes sowie der Förderung der Kulakenwirtschaften auf dem Land und dem Abbau des sozialistischen Volkseigentums, was zur Restauration (Wiederherstellung) des Kapitalismus führt. Sehr anschaulich zeigt Sergei Eisensteins Dokumentarfilm „DIE GENERALLINIE. Das Alte und das Neue“ (1926-1929) die Geschichte des Aufbaus des Sozialismus auf dem Lande in der UdSSR.
  • Über diese Themen der Politischen Ökonomie zum Aufbau des Sozialismus schreibt u.a. auch Kim Il Sung in seinem Artikel „ÜBER EINIGE THEORETISCHE PROBLEME DER SOZIALISTISCHEN ÖKONOMIK. Antwort auf Fragen von Funktionären des Bereiches Wissenschaft und Bildung 1. März 1969“ (Verlag für fremdsprachige Literatur, Pyöngyang, 1983) über seine Erfahrungen beim sozialistischen Aufbau in der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK).

Weiterlesen: https://maoistdazibao.wordpress.com/2018/01/30/zur-politischen-oekonomie-des-sozialismus-ii/

(Danke an Karsten Schoensee!)

Dieser Beitrag wurde unter Kommunistische Partei, Marxismus-Leninismus, Wider den Antikommunismus! veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu Zu Fragen der Politischen Ökonomie

  1. Nadja Norden schreibt:

    Danke sehr Genossen Norbert und Karsten Schoensee,
    Dieser Beitrag wird übernommen in Geopolitika – Sozialisma.
    Weiter so!
    Nadja

  2. Pingback: Zu Fragen der Politischen Ökonomie – – Sascha Iwanows Welt –

  3. Nadja Norden schreibt:

    Danke sehr Genossen Norbert und Karsten Schoensee,
    Dieser Beitrag habe ich übernommen in Geopolitika – Sozialisma.
    Weiter so!
    Nadja

  4. Nadja Norden schreibt:

    Na Genossen,
    Interessant daß hierauf nicht weiter reagiert wird. Wo bleiben Eure Kommentare? Ist es zu hoch gegriffen oder einfach uninteressant (weiß man alles schon)? Her mit Eure Meinungen! Über eine gut geführte Diskussion würde ich mich sehr freuen.
    Danke,
    Nadja

  5. Pingback: Was ist Politische Ökonomie? | Sascha's Welt

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