Chemie des Todes – die Giftgasfabriken der imperialistischen Staaten

ChemieWer hätte gedacht, daß das Thema der chemischen Kampfstoffe, des Giftgaseinsatzes, der Herbizide im chemischen Krieg und der Giftmordanschläge noch einmal von so aktueller Bedeutung sein könnte. Immer wieder stecken hinter all den Anschlägen anglo-amerikanische Giftgaslabors. Und immer wieder wird vom Imperialismus Rußland, namentlich sogar Putin, wie zuvor schon Assad dessen beschuldigt, ohne daß jemals Beweise dafür vorgelegt wurden. Doch Tatsachen sind bekanntlich ein hartnäckig Ding, sie strafen die Verleumder Lügen, und sie haben letzen Endes immer zur Aufklärung der Wahrheit geführt. So wie bei der Ermordung der polnischen Offizieren im Wald Katyn die Nazis als Mörder überführt werden konnten, so werden eines Tages auch die Lügen der ukrainischen Faschisten im Falle des Abschusses der MH-17 überführt werden, wie auch die der Drahtzieher des manipulierten Absturzes des Airbusses A318 über den Alpen, und so schließlich auch die der Attentäter des Giftmordanschlages in Salesbury, in dessen unmittelbarer Nähe sich ein britisches Giftgaslabor befindet. Wenn das mal kein Zufall ist…
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Quelle:
Stöhr/Kießlich-Köcher: Chemie des Todes. MIlitärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, 1987, S.107-113.

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6 Antworten zu Chemie des Todes – die Giftgasfabriken der imperialistischen Staaten

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  3. Weber schreibt:

    Neue Zeit, Do. 11. Oktober 1979
    US-Armee experimentierte mit Nervengas
    Die USA haben 1964 im Bundesstaat Utah mit stark wirksamem Nervengas experimentiert. Mit diesen Versuchen sollte nachgewiesen werden, daß gegnerische Soldaten ins Delirium versetzt und damit kampfunfähig gemacht werden können. Das geht Agenturmeldungen zufolge aus jetzt bekannt gewordenen Dokumenten der USA-Streitkräfte hervor.
    Nach den neuen Dokumenten sind im November 1964 im Drogenforschungszentrum der USA-Armee in Utah unter freiem Himmel acht Soldaten dem Nervengift „BZ“ ausgesetzt worden. Nach den Worten von Brian Anderson, dem Sprecher einer religiösen Gruppe, die sich gegen bakteriologische und chemische Kampfstoffe wendet, haben sich bei seiner Organisation bereits mehr als drei Dutzend Menschen gemeldet, die mit „BZ“ oder verwandten Drogen behandelt wurden und jetzt über Nachwirkungen klagen.

    Berliner Zeitung, Fr. 18. Dezember 1959:
    Der Sender war vergiftet
    Leute, vernehmet die Geschichte, die Ullsteins Blättchen schaudernd euch berichtet: In München war’s, im amerikanischen Sender „Freies Europa“. Da sollte die ganze Belegschaft vergiftet werden. 1300 Mann, mit Kind und Kegeln. Und zwar — wie könnte es anders sein — mit kommunistischem Gift, verborgen in den freiheitlichen Salzfäßlein der freiheitlichen Kantine des freiheitlichen Senders. Es soll ein böses Gift sein, ein Nervengift.
    Die Ärmsten! Da ist ihnen wohl ihr eigenes Gift ins Essen statt in den Äther geraten.

    Neues Deutschland, Mi. 16. Juli 1969:
    Bonn forciert Entwicklung von ABC-Waffen für „Stunde X“
    Bundeswehr, USA-Armee und Dayan-Söldner forschen gemeinsam
    Bonn forciert in enger Zusammenarbeit mit dem Pentagon und israelischen Instituten den Ausbau der Erforschung und Produktion chemischer Waffen für die „Stunde X“. Das enthüllt jetzt das „Mitteilungsblatt der Arbeitsgemeinschaft ehemaliger Offiziere“. Der Verband westdeutscher Studentenschaften (VDS) hat inzwischen eine Kampagne gegen den Mißbrauch der wissenschaftlichen Forschung durch Bonn angekündigt.
    Und das sind die Tatsachen:
    • Im Auftrag der USA-Armee wird das wissenschaftliche Potential Westdeutschlands und Westberlins für militärische Belange des Pentagons und der Bundeswehr ausgenutzt.
    • Westdeutschland kooperiert in der C-Forschung eng mit Israel, wo sich Weizmann-lnstitut und Abteilung Organchemie der Hebräischen Universität auf Nervengifte konzentriert haben.
    • Westdeutsche IG-Farben-Nachfolge-Konzerne wollen Weizmann-Institut Experten stellen.
    • Bayer, Hoechst und BASF wieder Hauptzentren der C-Kampfstoff-Forschung auf dem Sektor Nervengase.
    • Kiesinger Strauß-Regierung stellte im Etat 1969 für die Kategorie
    „ABC Verbrauchs- und Übungsmaterial“ 42.100.000 DM bereit.
    • Geheimforschungen über B- und C-Waffen im Auftrage des Bonner Kriegsministeriums und des Pentagon an westdeutschen Hochschulen.
    • USA-Napalmlieferant für Dow Chemical will jetzt Zweigwerk in Hannover errichten.

    Berliner Zeitung, Di. 2. Dezember 1969:
    Kampfstoff-Experimente müssen untersucht werden
    Kiel Gießen. ADN/BZ
     Der schleswig-holsteinische Landtagsabgeordnete Jürgen Bussack (SPD) hat eine Untersuchung der Entwicklungsarbeiten mit biologischen und chemischen Kampfstoffen an der Kieler Universität gefordert. Es handelt sich dabei um Experimente des Professors Gärtner mit Pockenerregern und um Arbeiten des Direktors das pharmakologischen Instituts. Prof. Lüllmann mit Nervengiften und darauf basierenden Kampfstoffen. Wie UPI dazu berichtet harte, werden die Arbeiten im Auftrag des Bundesverteidigungsmirustenums in Bonn durchgeführt und auch finanziert.
    Die Bundesregierung solle endlich entsprechend den Bestimmungen des westdeutschen Grundgesetzes einen Antrag auf Feststellung der Verfassungswidrigkeit der NP stellen. Das forderte die Vorsitzende des SPD-Unterbezirks Gießen, Dr. Vera Rüdiger, am Wochenende auf einer DGB-Frauentagung.

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