Der antikommunistische Putsch in der DDR 1953

brandstifter

Randalierer und Brandstifter

Trotz massenhafter Verbreitung gegenteiliger Behauptungen steht fest, und es gibt unzählige Beweise dafür, daß nach der Ermordung Stalins am 5.März 1953 nun auch in der DDR ein antikommunistischer Putsch versucht wurde – und nicht, wie erklärt wird, ein „Volksaufstand“ stattgefunden hat. Eingeschleuste Provokateure und Agenten westlicher Geheimdienste, wie zum Beispiel der Organisation des Naziführers Gehlen, hatten Normerhöhungen in der DDR zum Anlaß genommen, um Streiks und Proteste anzuzetteln, was im Endeffekt jedoch mißlang. Denn eines war klar: Wer zum damaligen Zeitpunkt das Rad der Geschichte zurückdrehen wollte, der mußte in Konflikt zur Staats- und Gesellschaftsordnung unseres Landes geraten. Und die Staatsmacht der Arbeiter und Bauern würde sich das nicht bieten lassen. So blieb schließlich mit Unterstützung der Sowjetunion die Freiheit der Persönlichkeit in der DDR gewahrt und das Volkseigentum erhalten.

Der „Ausschuß für Deutsche Einheit“ in der DDR schrieb im Jahre 1954:

Der westdeutsche Journalist Dombrowski brachte am 21. Juli 1950 in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ den Vorschlag: „…sich der Atombombe zu bedienen…, indem man einen Atomvorhang quer durch das westliche Rußland zieht, also sozusagen eine Todesgrenze schafft.“

Keine Freiheit für Kriegshetzer und westliche Agenten

In der Deutschen Demokratischen Republik darf niemand zum Kriege hetzen und den Einsatz von Atomwaffen gegen die Sowjetunion oder die USA oder irgendein anderes Land propagieren. Solchen Kriegshetzern vom Typ der Dombrowski wird keine Freiheit der Persönlichkeit gewährt. Sie werden mit aller Strenge zur Verantwortung gezogen. Freiheit der Persönlichkeit wird auch denen nicht gewährt, die sich auf dem Territorium der Deutschen Demokratischen Republik als Agenten des amerikanischen „kalten Krieges“ betätigen. Die amerikanische Deutschlandpolitik liefert zahlreiche Beweise, daß Terror, Sabotage, Einschüchterung und gewaltsame Einmischung in die . inneren Angelegenheiten anderer Völker seit langem offizielle Elemente der amerikanischen Politik geworden sind. Der Terrorismus verfolgt als Mittel der Kriegsvorbereitung den Zweck, Konflikte zwischen den Staaten hervorzurufen, die internationalen Spannungen zu verschärfen und in den Ländern des Friedenslagers den friedlichen Aufbau zu stören.

100 Mill. Dollar für Spionage und Sabotage

Ein charakteristisches Merkmal der amerikanischen Deutschlandpolitik sind die Versuche, auf deutschem Boden durch Entfesselung eines Bürgerkrieges den dritten Weltkrieg auszulösen. Im Oktober 1951 erließ der damalige Präsident der USA, Truman, ein sogenanntes „Gesetz über die gegenseitige Gewährleistung der Sicherheit“. Dieses Gesetz sieht Sonderbewilligungen in Höhe von 100 Millionen Dollar zur Finanzierung der Spionage und Sabotage in den Ländern des sozialistischen Lagers im Rahmen des „kalten Krieges“ vor. Empfänger dieser Dollarbeträge und anderer Zuwendungen von seiten amerikanischer und westdeutscher Konzerne waren durch Vermittlung des sogenannten Ministeriums für gesamtdeutsche Fragen des Herrn Jakob Kaiser solche Spionage- und Sabotageorganisationen wie z.B. die „Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit“, der „Untersuchungsausschuß freiheitlicher Juristen“ und der Apparat des Generals Gehlen.

Die USA-Strategie des „Roll-back“

nato-plan-1950Agenten dieser und anderer Zentralen, die in der Deutschen Demokratischen Republik durch Spionage und Sabotage den dritten Weltkrieg vorbereiten oder dafür sorgen wollen, daß die verjagten Konzernherren und Großgrundbesitzer wieder in den Besitz ihrer alten Privilegien kommen, genießen allerdings in der Deutschen Demokratischen Republik keine Freiheit der Persönlichkeit. Wer sich über die Festsetzung solcher Elemente durch die Sicherheitsorgane der Deutschen Demokratischen Republik beklagt, soll dafür sorgen, daß keine Agenten in das Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik geschickt oder hier angeworben werden.

Wir hatten gesiegt!

Jeder Versuch dieser Art wird genauso zusammenbrechen wie der faschistische Putsch vom 17. Juni 1953, mit dem die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik gestürzt werden sollte. Heute liegen umfangreiche dokumentarische Beweise darüber vor, daß am 17. Juni 1953 versucht wurde, die Deutsche Demokratische Republik mit Waffengewalt zu erobern und einen Bürgerkrieg zu entfesseln, der In den dritten Weltkrieg münden sollte.

Quelle: AUSSCHUSS FÜR DEUTSCHE EINHEIT (Hrsg.): 250 Fragen – 250 Antworten. Information über die Deutsche Demokratische Republik, 1954, S.22-23. (Zwischenüberschriften eingefügt, N.G.)


Diese Darstellung ist allerdings nur ein kleiner Teil der Geschichte. In den USA kursierten schon seit langem Pläne, wie man am besten die DDR überfallen und „den Kommunismus“ beseitigen könnte. Nach der Ermordung Stalins rückten diese Pläne nun wieder ins Blickfeld. Tatsächlich war dieser Putschversuch in der DDR auch die unmittelbare Folge eines Kurswechsels in der sowjetischen Führung. Man muß wissen, daß nach dem Tode Stalins mit Chruschtschow eine antikommunistische Clique an die Macht gekommen war, die alles daransetzte, die DDR-Parteiführung unter Walter Ulbricht unglaubwürdig zu machen, um sie letztlich beseitigen zu können. Sehr ausführlich hat darüber Genosse Kurt Gossweiler in seinem Beitrag „Die Hintergründe des 17. Juni 1953“ geschrieben. Lesen Sie nun den folgenden Beitrag und beachten Sie dabei auch die Fußnoten und den Anhang!

pdfimage  Kurt Gossweiler: Die Hintergründe des 17 Juni 1953


Abschließend

ein Auszug aus einer unveröffentlichten Chronologie des 17. Juni 1953 von J.R. über die Situation in Berlin:

Normerhöhungen werden rückgängig gemacht

Die Massendemonstration und Provokation fing mit Ostberliner Protesten gegen die Normerhöhung an. Am Freitag, den 12. Juni 1953 wurden auf Entscheidung des Politbüros per Regierungsbeschluß jedoch alle tariflichen Normerhöhungen sofort rückgängig gemacht. Nach dem Wochenende, am Montag, den 15. Juni 1953, ist die Resolution erstmals veröffentlicht worden. Otto Grotewohl hat dieselbe am 16. Juni auf einer Großkundgebung in Berlin sogar ausdrücklich wiederholt. Dennoch forderten Berliner Bauarbeiter am 15. Juni, „daß von dieser Normerhöhung auf unserer Baustelle Abstand genommen“ werden sollte, obwohl man höchstoffiziell gerade dabei war genau dies zu tun.

Politische Forderungen

Am 16. Juni gingen Berliner Bauarbeiter dazu über, mit Straßendemonstrationen ihren längst zugesagten Forderungen Nachdruck zu verleihen. Sie taten das deshalb, weil „als die(selben) Arbeiter am Morgen des 16. Juni ihre Arbeitsstätten erreichten… sie die noch druckfeuchte „Tribüne“ (FDGB-Organ) zur Hand nehmen (konnten), aus der sie erfuhren, daß es gelte, die Beschlüsse des Ministerrates über die Normerhöhung durchzuführen“.[1] Das aber war falsch, denn die Normerhöhungen wurden rückgängig gemacht. Autor des Artikels war ein Gewerkschaftsfunktionär. Im Vergleich zum ursprünglichen Tarifstreik, wurden an diesem Nachmittag (12.00 Uhr) auch gleich „freie und geheime Wahlen“ gefordert, also politische an Stelle von tariflichen Forderungen gestellt

Ein Durcheinander der Proteste

Ein MfS-Mitarbeiter dazu in seinem Bericht: „Beim Streik der Bauarbeiter in der Stalinallee stellte ich fest, daß der größte Teil der Arbeiter gar nicht wußte, wofür er streikte. Sie fielen von einem Extrem ins andere, z.B. wurde die Normerhöhung gar nicht mehr diskutiert, sondern sie sprachen teilweise von HO-Preissenkungen, Freien Wahlen, Generalstreik und von den Intelligenzlern, die viel Geld bekämen und nicht genug arbeiten“.[2] Ein anderer MfS-Mitarbeiter: „Der Zug wurde gelenkt von Menschen in Zivilkleidung, während die Bauarbeiter in Arbeitskleidung waren“, bzw. ein Transparent trugen mit den Worten: „Wir Bauarbeiter fordern Normensenkung“.[3]

Westliche Agenten

Währenddessen waren in den Abendstunden vom 16. auf den 17. Juni 1953 desselben Tages, wie sich ein Augenzeuge (Walter M.) erinnert, in Nähe des Brandenburger Tors, nahezu unmerklich bereits jugendliche „westliche Agenten“ unterwegs, „die hatten ein Handgeld bekommen“ um vor dem Museum für Deutsche Geschichte zu randalieren“. Den Abend darauf (am 17. Juni 1953) konnten die Behörden der DDR dazu bereits offiziell melden: „Es ist festgestellt worden, daß die Streiks, die gestern (am 16. Juni 1953) in einigen Betrieben stattgefunden haben, und auch die provokatorischen Ausschreitungen einzelner Gruppen faschistischer Agenten in den Straßen des demokratischen Sektors Berlins nach einem einheitlichen, in Westberlin ausgearbeiteten und im gegebenen Moment durchzuführenden Plan sich abspielten“.[4]

Der RIAS greift ein…

In den Morgenstunden des 17. Juni 1953 setzte sich dann erstmals auch Gehlen-Mitarbeiter Ernst Scharnowski im Diversionssender RIAS für eine Demonstration am Strausberger Platz ein. Sein Aufruf „Straußberger Plätze überall“ aufzusuchen, sind am 17. Juni 1953 um 5.36 Uhr, 6.40 Uhr sowie 7.20 Uhr wiederholt gesendet worden. Wie Eleanor Dulles nachträglich selbst zugab, hatte Scharnowski dafür von einem Gremium den Segen bekommen, dessen Mitglieder am 16. Juni darüber berieten, ob man ihm erlauben sollte, „über den Rundfunk, die Arbeiter im Osten aufzurufen, sich gegen das kommunistische Regime zu erheben“. An den geheimen Besprechungen nahmen Eleanor Dulles, Missions-Chef Cecil Lyon, US-General Timberman und politische sowie militärische „Beratern der Franzosen und Briten“ teil. Letztendlich erhielt Scharnowski für den nächsten Tag, „die Erlaubnis, im RIAS eine kurze Ansprache zu halten, war aber in dem, was er sagen konnte, sehr stark eingeschränkt“, so Eleanor Dulles wörtlich.[5]

Westberliner Achtgroschenjungen im Einsatz

Eine Stunde nach dem letzten Radioaufruf Scharnowskis um 7.20 Uhr, befanden sich bereits 25.000 Berliner auf den Straßen, allerdings „waren es immer wieder dieselben Gruppen…, die einen zustande gekommenen Demonstrationszug führten, bis er von selbst lief, nachher zum Strausberger Platz zurückkehrten und neue Demonstrationstrupps auf die Beine brachten… wichtig ist auch… daß Hunderte und aber Hunderte von Westberliner Achtgroschenjungen mit ihren Fahrrädern durch die Gegend flitzten, in Betrieben und auf Baustellen erschienen und zur Arbeitsniederlegung und Demonstration aufforderten. Wichtig ist es (ferner) zu wissen, daß durch fingierte Telefonanrufe oft Arbeitsniederlegungen und Demonstrationen „angeordnet“ wurden“.[6]
Anmerkungen:
[1] Hans-Heinz Gatow, Vertuschte SED-Verbrechen. Eine Spur von Blut und Tränen, Trümer-Verlag Berg 1990, S. 106,
[2] K.W.Fricke/R.Engelmann, Der „Tag X“ und die Staatssicherheit, edition Temmen 2003
[3] ebd.
[4] Keesing‘s Archiv der Gegenwart vom 19.Juni 1953, S.4040, Siegler & Co.KG, Verlag für Zeitarchive
[5] Wolfgang Strauß, Aufstand für Deutschland. Der 17. Juni 1953, Druffel Verlag 1982
[6] Neues Deutschland, Nr.172 vom 25.7.1953

 


Otto Grotewohl sagte zum 17. Juni 1953: „Viele klassenbewußte Arbeiter, die Zeugen der Ereignisse des 17. Juni waren, erklärten: Wir haben manchen Streik erlebt, aber wo Arbeiterheime zerstört, volkseigene Geschäfte geplündert und rote Fahnen heruntergerissen und verbrannt werden, dort kann von einem Kampf um Arbeiterinteressen nicht mehr die Rede sein, dort ist der Klassenfeind am Werk.“

(Otto Grotewohl: Im Kampf und die einige Deutsche Demokratische Republik – Reden und Aufsätze, Auswahl aus den Jahren 1945-1953, Dietz Verlag Berlin, 1954, Bd.III, S.436/437)


Siehe auch:
Was geschah wirklich am 17. Juni 1953 und wie kam es dazu?
Wie die Chruschtschowisten die DDR zerstörten

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14 Antworten zu Der antikommunistische Putsch in der DDR 1953

  1. gunst01 schreibt:

    Die Niederlage im Koreakrieg musste ja kaschiert werden.

  2. Weber Johann schreibt:

    Eine sorgfältige Aufarbeitung unserer gemeinsamen deutsche Geschichte ist nur möglich, wenn auch die Menschen, die von den Adenauer-, Erhard- und Kiesinger/Brandt-Regierungen verfolgt, vor Gericht gezerrt und eingesperrt wurden, zu Wort kommen. Hier eine Stimme:

    Entnommen aus dem Buch „Entscheidungen 1945-1956“ Max Reimann,Verlag Marxistische Blätter Frankfurt/Main 1973:

    [….] So trug die SPD-Führung selbst in hohem Maße dazu bei, in der Bundesrepublik genau das politische Klima zu schaffen, das die reaktionärsten Kräfte brauchten. Je mehr der Wahltermin zum neuen Bundestag heranrückte, desto hemmungslo­ser versuchten einige sozialdemokratische Politiker, voran Kurt Schumacher, in ihrem nationalistischen und revanchisti­schen Gebaren selbst Adenauer und seine CDU/CSU noch zu übertreffen.

    Der FDP-Politiker Thomas Dehler sprach später einmal davon, in Deutschland, später in den Westzonen und dann in der BRD sei ein dreißigjähriger Krieg, einmal heiß, einmal kalt, gegen die Sowjetunion geführt worden. In seiner ideologischen Zuspitzung, ja, darüber hinaus bis zu den Mitteln direkt ver­brecherischer Provokationen sollte das Jahr 1953 zu einem Höhepunkt werden. Vor allem waren es die Ereignisse um den 17. Juni 1953, die dazu herhalten mußten, eine neue Welle antikommunistischer Hysterie, der Hetze gegen die Sowjet­union, gegen die DDR hochzupeitschen.

    Unsere Partei(Anm: KPD) stemmte sich mit aller Kraft gegen diese Massenflut der Lügen und Verleumdungen, aber sie konnte sich zunächst gegen die Ver­wirrung der Gefühle nicht durchsetzen. Wer wußte auch da­mals, was inzwischen längst in der Bundesrepublik dokumen­tarisch nachgewiesen ist und mittlerweile zum Teil sogar im Fernsehen in Erinnerungssendungen zum 17. Juni offengelegt wird – die systematische Unterminierungs- und Schädlings­arbeit durch den RIAS und andere amerikanische Sender, die Belieferung von Westberliner „Einsatzgruppen“ mit Waffen aus den Lagern aller erdenklichen Agenten- und Emigranten­organisationen, die Steuerung von Sabotageakten und Terror­anschlägen bis hin zu Eisenbahnattentaten und Vergiftung der Wasserversorgungsanlagen durch Spezialisten der „Kampf­gruppe gegen Unmenschlichkeit“, und das alles in Zusammen­arbeit mit westlichen militärischen Geheimdiensten und „Ost­büros“, mit Wissen und in vielen Fällen auch bei direkter finanzieller Unterstützung durch Westberliner Senatsstellen und das Bonner „gesamtdeutsche“ Ministerium.

    Ein ähnlich ungeheuerliches Spiel mit den Gefühlen der Be­völkerung wurde in der Kriegsgefangenenfrage getrieben. Ob­wohl deutsche Archive und sowjetische Dokumentationen längst keinen Zweifel über das Schicksal Hunderttausender Vermißter mehr ließen, wurden die Angehörigen und die Be­völkerung darüber nicht aufgeklärt. Bewußt operierte die Re­aktion mit den Riesenziffern angeblich in der Sowjetunion zurückgehaltener deutscher Gefangener, die in Wirklichkeit längst Opfer des deutschen Imperialismus und Militarismus geworden waren. […]

    • Blogger schreibt:

      Adenauers Patente waren ein beleuchteter Stopfpilz, eine Sojawurst und ein Notzeitbrot. Das sind alles Dinge, die irgendwie auf eine längere Gefangenschaft vorbereiten 😉

      Spaß beseite: Adenauers Rückholaktion deutscher Kriegsgefangener Mitte der 50er Jahre war mit Sicherheit auch nur eine Propagandaaktion. Weiß da jemand Näheres darüber? Sascha guck doch mal ob Du dazu was findest.

      Schöne Grüße!

  3. Blogger schreibt:

    Passend zum Thema: Bischofferode
    Heut‘ morgen hab ich zu meiner Frau gesagt, daß es im Wesentlichen 3 Möglichkeiten gab zum sogenannten Abwickeln volkseigener Betriebe unter der Fuchtel der Treuhand:

    1. Der Betrieb wird brachgelegt (z.B. Bischofferode)
    2. Der alte Eigentümer bekommt ihn zurück
    3. Er wird zerstückelt und privatisiert, also neu aufgeteilt

    Wobei 2 und 3 ja dasselbe ist. Zu propagandistischen Zwecken wird verkündet, daß die Betriebe marode seien. Das politsche Ziel bestand darin, Volkseigentum unter allen Umständen aufzulösen und zu danach zu verkünden daß der Sozialismus wirtschaftlich nie funktioniert hat und wirtschaftlich nie funktionieren kann.

    Um wirtschaftliche Ziele ging es dabei nicht eine Sekunde lang. Vielmehr waren dabei die Ziele immernoch dieselben wie 1953 (1920, 1922, 1923, 1924, 1930, 1933, 1939, 1968, 1956, 1989 usw.).

    MfG

  4. Pingback: Geschichte: Die Wahrheit über das Verhalten der Westmächte und die Gründung der BRD | Sascha's Welt

  5. Erfurt schreibt:

    Eigentlich ein Tag zum Feiern: Weil die Verbrecher es NICHT geschafft haben. Danke für meine glückliche Kindheit die ich nicht nur meinen Eltern zu verdanken habe. Danke für 40 Jahre DDR!

  6. Rolf schreibt:

    Unsere glückliche Kindheit und unser friedliches Leben haben wir in erster Linie den Sowjetbürgern zu verdanken.
    Herzlichen Dank!

    Es gibt aber auch viele andere Deutsche – leider:
    Newsletter – Von Tätern, Opfern und Kollaborateuren
    (Eigener Bericht) – Ohne jede Beteiligung der Bundesregierung sowie des Bundestags wird am morgigen Dienstag international des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion vor 80 Jahren gedacht. Mit dem Überfall begann die zentrale Phase des deutschen Vernichtungskriegs, der mehr als 27 Millionen Bürger der Sowjetunion das Leben kostete, weite Teile des Landes verwüstete und die jüdische Bevölkerung den deutschen Vernichtungsverbrechen auslieferte. Der Bundestag solle dessen nicht eigens gedenken, sondern stattdessen lieber an der „ungeteilten Erinnerung an den gesamten Verlauf des Zweiten Weltkrieges“ festhalten, erklärt Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble. Eine „Aussprache“ über den Vernichtungskrieg nutzten mehrere Bundestagsabgeordnete, um zu fordern, „die deutschen Verbrechen“ dürften nicht zu Hemmungen bei heutigen Aggressionen gegen Russland führen. Außenminister Heiko Maas lässt die sowjetischen Opfer des Vernichtungskriegs zwischen Opfern aus „Mittel- und Osteuropa“ verschwinden – eine Wortwahl, die NS-Opfer und -Kollaborateure vermischt: Starke Kräfte aus „Mittel- und Osteuropa“ beteiligten sich aktiv am deutschen Vernichtungskrieg.
    https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8634/

    Rolf

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