Über einen, der auszog, seinen Charakter zu verkaufen…

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„Tod den niederträchtigen Verrätern der Heimat!“

Zu allen Zeiten gab es Überläufer und Verräter. Davon zeugen auch Berichte aus grauer Vorzeit, wie beispielsweise von Gogol überliefert in seinem Roman „Taras Bulba“. Darin beschreibt der große russische Schriftsteller die Geschichte eines alten Saporosher Kosaken und seiner beiden Söhne, Andrej und Ostap, die erst an der Kiewer Akademie studierten, um sich später dem Kampf gegen die Polen anzuschließen. Bei der Belagerung von Dubno lief einer der Söhne wegen eines Mädchens zu den gegnerischen Polen über und wurde daraufhin von Taras Bulba erschossen. Die Motive des Verrats waren unterschiedlich, manchmal vielleicht sogar verständlich, wie bei Gogol, doch meist waren es niederträchtige, egoistische Beweggründe, keineswegs aber ein ehrenhaftes Verhalten. Oft hatte der Verrat nicht nur schlimme Folgen für die unmittelbaren Opfer, sondern wie im Falle der DDR sogar für ein ganzes Volk… 


Der verkappte Feind

Was sich im Mai 1942 bei Charkow ereignete, war ein furchtbares Kriegsverbrechen von Chruschtschow und Timoschenko. Beide widersetzten sich dem Befehl Stalins, infolgedessen fielen drei sowjetische Armeen einem sinnlosen Abenteuer zum Opfer: 87.000 sowjetische Offiziere und Soldaten kamen dabei ums Leben, 230.000 gerieten in Gefangenschaft! Doch Chruschtschow und Timoschenko entzogen sich ihrer Verantwortung. Die Katastrophe von Charkow, die sich im Mai 1942 ereignete, wäre vermeidbar gewesen. Dann wäre auch der Sommerfeldzug der Roten Armee an der Südwestfront nicht so ein voller Mißerfolg gewesen. Später berichtete ein Zeuge, daß Chruschtschow massenhaft Akten und Dokumente darüber vernichten ließ. [2]


Der Überläufer

Heinz Brandt, zur Zeit des 17. Juni 1953 noch Sekretär für Agitation und Propaganda in der Bezirksleitung Berlin der SED, später Überläufer und eines der für manchen
noch so sehr notwendigen Beispiele dafür, daß einer ein Feind sein und dennoch jahrelang im Parteiapparat in hoher verantwortlicher Position unerkannt bleiben und als zuverlässiger Genosse gelten kann, – dieser durch seine Funktion gut informierte Heinz Brandt schrieb in einem Buch über die Situation im Juni 1953:

„Der Kreml verlangte ultimativ, daß die bisherige SED-Politik liquidiert werde, er verlangte sogar einen Wechsel in der Führung, er war bereit, die DDR eventuell sogar aufzugeben, um über Churchills Mittlerrolle zu einem Agreement mit den USA zu gelangen. Es hatte sich eine einmalige Konstellation für die demokratische und friedliche Wiedervereinigung Deutschlands ergeben, für die katastrophenlose Liquidierung des unseligen ’sozialistischen‘ DDR-Abenteuers.“ [124]

Der gleiche Heinz Brandt ließ am 23. April 1981 in einer Sendung des RIAS mit dem Titel „Die DDR vor der Mauer“ wissen, daß Semjonow am 9. Juni 1953 schon eine neue Liste für das Politbüro fertig hatte, mit Herrnstadt an der Spitze. Dieser erste, aber keineswegs letzte Versuch, Walter Ulbricht zu stürzen, schlug fehl, nicht zuletzt deshalb, weil sein damaliger Hauptbetreiber in der sowjetischen Parteiführung, der Inspirator und Schutzherr Zaissers, Berija, gerade in diesen Tagen in Moskau selbst gestürzt wurde. Kurzum, so früh hatten wir es schon mit dem ersten Fall der Bereitschaft der neuen Führung in Moskau zur Preisgabe der DDR und mit dem Versuch, Ulbricht zu stürzen, zu tun. Das ist wichtig zu wissen, um den weiteren Verlauf der Dinge in der DDR besser zu verstehen.

Und was geschah danach?

Zwei Jahre später, im Mai 1955, führte Chrustschow einen Streich, der sich gegen die gesamte kommunistische Bewegung richtete und darauf abzielte, vom Tito-Revisionismus den Stempel der Abtrünnigkeit zu entfernen, der ihm zurecht mit dem Beschluß des Informationsbüros der Kommunistischen und Arbeiterparteien von 1948 aufgedrückt worden war und der sich als eine wirksame Schutzimpfung gegen die Ausbreitung der revisionistischen Krankheit bewährt hatte. Dieser Streich war ferner darauf berechnet, den revisionistischen Kräften in den kommunistischen Parteien und in den sozialistischen Ländern, deren Wirkungsmöglichkeiten durch diesen Beschluß sehr eingeengt worden waren, nun ungehinderte Betätigungsmöglichkeiten und womöglich noch – als „zu Unrecht Verfolgten“ – eine privilegierte Position zu verschaffen. Dieser Streich kam also einer vorsätzlichen Infizierung des kommunistischen Organismus mit einer lebensgefährlichen Krankheit gleich.

[124] Heinz Brandt, Ein Traum, der nicht entführbar ist. Mein Weg zwischen Ost und West. Frankfurt/M, 1985, S. 208

Quelle: Kurt Gossweiler „Die Entfaltung des Revisionismus in der kommunistischen Weltbewegung und in der DDR“. In: offensiv (Hrsg.): Auferstanden aus Ruinen. Über das revolutionäre Erbe der DDR. Hannover, Januar 2000.


Ein Überläufer zu den Nazis…

„[Das SED-Experiment] wird fürchterlich enden, mit einem moralischen Katzenjammer und einer sittlichen Vernichtung derer, die einmal aus ehrlichen Absichten kommunistische oder sozialistische Vorstellungen solcher Art zu realisieren versucht haben.“ (Herbert Wehner, 1964)

Muß man dazu ausgerechnet einen Wehner zitieren, der als Denunziant und Geheimdienstagent bekannt wurde?

Alles offiziell nachweisbar. In der Bundestagssitzung vom 25. Februar 1953 stellte der KPD-Abgeordnete Oskar Müller von der KPD Wehner bloß. Näheres hier:

Gestapo-Agent und SPD-Führer Herbert Wehner

Zu den aggressivsten Kriegshetzern und Verfechtern der amerikanischen Kriegspolitik gehört das Vorstandsmitglied der SPD, Bundestagsabgeordneter Herbert Wehner. Der Abg. Oskar Müller (KPD) entlarvte in der 250. Sitzung des Bundestags, wer dieser Mann ist und welche Rolle er in der Vergangenheit gespielt hat. Nachstehend ein Protokollauszug:

„Ich denke, daß sich die Kollegen der sozialdemokratischen Fraktion doch wohl darüber im klaren sein müßten, was es bedeutet, wenn ein Mann, der nicht wegen politischer Differenzen, sondern wegen schwerwiegend ehrenrührigen Verhaltens aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen worden ist
(Zuruf von der SPD: Sie sind ein Lump! – Weitere erregte Zurufe von der SPD)
immer wieder den Versuch machen muß, durch eine solche aggressive Art und Weise des Auftretens gegen die Kommunisten zu zeigen, wer er ist.
(Fortgesetzte Zurufe von der SPD)
Ich denke, wir sollten eine sachliche Form der Auseinandersetzung mit sachlichen Argumenten wählen und nicht diese Form.
(Anhaltende Zurufe von der SPD)
Vizepräsident Dr. Schmid: Herr Abgeordneter Müller, bekennen Sie sich zu dem Vorwurf, daß der Abgeordnete Wehner eines ehrenrührigen Verhaltens schuldig ist?
Müller (Frankfurt) (KPD): Aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen wurde, habe ich gesagt.
Vizepräsident Dr. Schmid: Ich frage Sie, ob Sie sich zu diesem Vorwurf bekennen.
Müller (Frankfurt) (KPD): Ich habe gesagt, daß er wegen ehrenrührigen Verhaltens aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen worden sei.
Vizepräsident Dr. Schmid: Bekennen Sie sich selbst nicht zu diesem Vorwurf?
Müller (Frankfurt) (KPD): Doch, selbstverständlich!
Vizepräsident Dr. Schmid: Dann erteile ich Ihnen einen Ordnungsruf.
(Erregte Zurufe von der KPD)

http://dipbt.bundestag.de/doc/btp/01/01250.pdf – ab Seite 11980

————————————————————————————-
Der Bundestagsabgeordnete Oskar Müller (KPD) erhob Einspruch gegen diesen Ordnungsruf mit folgendem Schreiben an den Präsidenten des Bundestags Dr. Ehlers (CDU):

„Sehr geehrter Herr Präsident!
Ich lege hiermit Einspruch ein gegen den Ordnungsruf, der mir in der Plenarsitzung vom 25. Februar 1953 durch den Vizepräsidenten des Bundestags, Herrn Dr. Carlo Schmid, erteilt worden ist. Ich habe in der Sitzung gesagt, daß der Bundestagsabgeordnete Herbert Wehner nicht wegen politischer Differenzen, sondern wegen schwerwiegenden ehrenrührigen Verhaltens aus der Kommunistischen Partei Deutschlands ausgeschlossen worden ist.
Herr Vizepräsident Dr. Schmid hat mir daraufhin einen Ordnungsruf erteilt, der unberechtigt ist.
Herr Wehner ist am 6. April 1942 wegen Feigheit und Denunziantentums aus der Kommunistischen Partei Deutschlands ausgeschlossen worden. Die dokumentarisch belegten Tatsachen, die zu seiner Ausstoßung aus der KPD geführt haben, sind in ihren Grundzügen bereits mehrfach der Öffentlichkeit unterbreitet worden. Wehner war Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der KPD. In dieser Körperschaft war der Beschluß gefaßt worden, daß Wehner zu illegaler antifaschistischer Arbeit nach Hitler-Deutschland gehen soll. Wehner hat an dieser Beschlußfassung persönlich mitgewirkt. Er fälschte diesen klaren Beschluß der Partei um in eine ,Disposition‘, wonach die übrigen, gleichzeitig und zusammen mit ihm für diese Arbeit bestimmten Parteimitglieder nach Deutschland gehen sollen, er aber in Stockholm verbleiben müsse, um von dort aus die Arbeit der ins Land Gegangenen zuleiten. Daraufhin wurde er erneut auf den klaren und eindeutigen Beschluß hingewiesen, daß auch er selber persönlich nach Hitler-Deutschland zu gehen habe. Wehner hatte sich an diesen Beschluß nicht gehalten.
Unter den Antifaschisten, die Wehner ins Land geschickt hatte, befand sich auch ein gewisser W. In die Wohnung der Frau dieses W. begab sich dann Wehner, obwohl er ausdrücklich vor dem Betreten dieser Wohnung gewarnt worden war, weil dieselbe von der schwedischen politischen Polizei überwacht worden war. Prompt erreichte Wehner das von ihm gewollte Ziel. Vier Tage später ließ er sich nachts aus dieser Wohnung heraus verhaften. Trotzdem allgemein unter den in Schweden sich aufhaltenden deutschen Antifaschisten bekannt war, daß die schwedische politische Polizei mit der Gestapo zusammenarbeitete und alle ihr zugehenden Informationen über die Tätigkeit der deutschen politischen Flüchtlinge gegen den Hitler-Faschismus der Gestapo zuleitete, machte Wehner im Gefängnis schriftliche Aussagen. Er schrieb alles auf, was er wußte, welche Genossen er selbst ins Land geschickt hatte, ihre Decknamen, die Wege, auf denen sie ins Land gegangen waren, ihre Anlaufstellen, ihre Deckadressen, die Namen der schwedischen Schiffe, an deren Bord sie gegangen waren, die Namen der schwedischen Matrosen, die ihnen dabei geholfen hatten, die holländischen Häfen, in denen sie angelaufen waren, die Arbeitsmethoden des illegalen Apparats in Hitler-Deutschland.
Und die Folgen: Zahlreiche schwedische Seeleute, die den deutschen Antifaschisten geholfen hatten, sind verhaftet worden. Alle von ihm – Wehner – ins Land geschickten Antifaschisten wurden von der Gestapo verhaftet. Der von Wehner ins Land geschickte Antifaschfst Jakob Welter kam vor ein Sondergericht und wurde hingerichtet.
Schwedische sozialdemokratische und andere Parlamentarier, die die Hintergründe der Sache nicht kannten, traten an den Rechtsanwalt und sozialdemokratischen Parlamentsabgeordneten Branting, den Sohn des vormaligen schwedischen Außenministers Branting, mit dem Vorschlag heran, die Verteidigung des verhafteten Wehner zu übernehmen. Branting ging zu Wehner in die Zelle, kam nach einer Stunde zurück und erklärte; Das ist kein Kommunist, das ist kein Antifaschist, das ist ein Provokateur und Verräter. Ich muß es ablehnen, ihn zu verteidigen.
ln genauer Kenntnis dieser Feststellung Brantings und des ganzen Tatbestandes hat die KPD Wehner wegen Feigheit und bewiesenen Denunziantentums aus ihren Reihen ausgestoßen.
Wehner benötigte bezeichnenderweise gar keinen Verteidiger. Im Gegensatz zu allen anderen von der schwedischen politischen Polizei verhafteten deutschen Antifaschisten wurde er nach Intervention, einer fremden Botschaft sehr bald wieder freigelassen und bekam in Schweden einen Wohnsitz angewiesen, an dem er ungestört und unbehelligt leben konnte.
Nach dem Zusammenbruch des Hitler-Regimes mußten Hunderte deutscher Emigranten oft noch jahrelang warten, ehe sie die Erlaubnis erhielten, nach Deutschland zurückzukehren. Anders Wehner. Er konnte sofort von Stockholm nach Kopenhagen reisen. Dort bestieg er – in englischer Begleitung – ein Flugzeug, das ihn nach Hamburg brachte. Und dann begann seine Tätigkeit in der SPD und sein Aufstieg in die Spitze der Parteileitung.
Abschließend noch eine Feststellung. Wehner beantragte im Jahre 1951 ein Einreisevisum nach Schweden. Das wurde ihm vom damaligen schwedischen Außenminister Unden abgelehnt mit der offiziellen Begründung:
,Unerwünscht! Agent des Intelligence-Service.‘
Angesichts dieser absolut wahren, nicht widerlegbaren Tatsachen beantrage ich die Zurücknahme des Ordnungsrufes.
Hochachtungsvoll
gez. Oskar Müller MdB.
(Frankfurt)

Auszug aus dem Buch „4 Jahre Bundestag – Handbuch der Bundestagsfraktion der KPD“, 1953

Das Buch wurde gleich nach erscheinen von Adenauer verboten.


Kleiner Nachtrag. Und wieder waren die Menschen in der DDR schon rechtzeitig informiert über den Überläufer Wehner. Wenige in der Alt-BRD und jetzt in der BRD kannten diese „Vergangenheit“ Wehners.
Die Ost-CDU-Zeitung „Neue Zeit“ schrieb am 14. Oktober 1950:

Wer ist Wehner?

Berlin (PT). Bonn hat einen gewissen Herbert Wehner beauftragt, nach New York zu fahren, um die von Bonn betriebene Kriegshetze gegen die Sowjetunion dem Forum der UNO-Vollversammlung vorzutragen.
Wer ist dieser merkwürdige Herbert Wehner? Es ist der derzeitige sozialdemokratische Vorsitzende des „Bundestags-Ausschusses für gesamtdeutsche Fragen“ alias Funk; er gehörte früher der KPD an aus welcher er 1942 als Ueberläufer in das Lager des Faschismus ausgeschlossen wurde, nachdem es sich herausgestellt hatte, daß er von Schweden aus in den Jahren 1940 bis 1942 Antifaschisten ausgeliefert und obendrein mit dem britischen Geheimdienst zusammengearbeitet hatte.

(Danke an J.W. für die Recherche!)


Der Verräter

Für die Kundschafterin des Friedens Gabriele Gast war es das letzte Kapitel ihres Lebens, das sie geradewegs ins Gefängnis geführt hatte, und das sie nun hoffte abschließen zu können. Wochenlang hatte sie sich mit dem Gedanken herumgeschlagen, daß ausgerechnet ein leitender Mitarbeiter der Hauptverwaltung Aufklärung des MfS sie wegen eines schnöden Geldes verraten hatte. Die lange Isolationshaft in einem westdeutschen Knast und die Aussichtslosigkeit ihres Daseins war die schlimmste Folter. Und ihre Fassungslosigkeit über diesen Menschen, der in der DDR den Kommunisten gespielt hatte, schlug allmählich in Haß und Verachtung um. Gewalt war ihre Sache nicht, doch sie wollte ihn zur Rechenschaft ziehen. „Sein Verrat,“ so schrieb sie, „in der Anonymität und unter den finanziellen Lockungen des BND so leicht begangen, sollte ein Gesicht bekommen.“ Gabriele Gast suchte ihn also auf und stellte ihn zur Rede. Wer war dieser Karl Christoph Großmann? Wie kann man anders urteilen als: Ein minderwertiger, kleinbürgerlicher Zwerg, eine abstoßende, charakterlose Gestalt. In einem letzten Satz darüber schrieb sie: „Großmann wurde aschfahl, als ich ihn mit seiner Aussage beim BND konfrontierte. Jetzt half kein Leugnen, kein Verdrängen mehr. Jetzt war der Moment der Wahrheit da: daß er von allem Verrat, der der nachrichtendienstlichen Tätigkeit anhaftet, den übelsten begangen hatte. Er sank in sich zusammen“ [3]


Der falsche »Genosse« Klapproth

Arthur drängte sich zu Klapproth durch: »Kann man dich noch mit Genosse anreden? Oder sagt man besser Herr Klapproth? Was heißt denn hier Verordnung der Reichsregierung? Damit tarnt ihr euch doch nur! Unabhängige nennt ihr euch? Abhängige seid ihr!«
Ungeduldig rief Oehler: »Willst du den überzeugen? Mach doch nicht so viele Umstände mit ihm!« Von allen Seiten kamen jetzt die empörten Rufe: »Raus mit ihm!« jagt ihn hinaus!« [4]

[1] Taras Bulba – Titelheld einer Erzählung des russischen Schriftstellers Nikolai Gogol. In einem Kampf der Kosaken gegen die Polen erschießt der Vater den zum Verräter gewordenen Sohn.
[2] Siehe: Boris Syromjatnikow. Ein unerwünschter Zeuge
[3] Gabriele Gast: „Kundschafterin des Friedens“, edition berolina, 2016, S.408-411
[4] Bruno Apitz: Schwelbrand. Mitteldeutscher Verlag Halle-Leipzig, 1984, S.7ff.

pdfimage  Auferstanden aus Ruinen

Siehe auch:
Wladimir Punin: Wie sich die Situation in der Ukraine im Leben einer Familie widerspiegelt

Die verräterische Rolle der Krimtataren
Boris Syromjatnikow. Ein unerwünschter Zeuge
Der verräterische Falschspieler Gorbatschow
Bruno Apitz: Der Verrat der „Gemäßigten“ am Proletariat
Trotzki verrät die junge Sowjetmacht
Warum wurde Blücher erschossen?
Ein Lump der sich mit linken Phrasen schmückt

 

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3 Antworten zu Über einen, der auszog, seinen Charakter zu verkaufen…

  1. Weber Johann schreibt:

    Unter der Überschrift „Die Maulwürfe sind in ihren Gräben kaum sicher“ stand am 20. August 1992 in der Berliner Zeitung (West) folgendes:
    „Äußerst hilfreich erwiesen sich da Überläufer aus der HVA. die nach der Wende bei bundesdeutschen Geheimdiensten eine zweite Karriere starten konnten oder sich einfach nur ein bißchen Startkapital für das neue Leben besorgen wollten. „Zu DDR-Zeiten haben diese Leute Orden bei Mielke bekommen für die Informationen aus den Quellen, die sie jetzt haben auffliegen lassen.“

    Klaus Eichner, einst in der Abteilung IX der HVA tätig, die für die Aufklärung der gegnerischen Dienste zuständig war, hat kein Verständnis für diese „Verräter“. Einer seiner Vorgesetzten in der IX, Karl Christoph Großmann, habe unter anderem die Top-Spione Alfred Spuhler – er hatte im BND Zugang zum Quellen-Computer – und Dr. Gabriele Gast – sie saß im Bereich Gesamtlage des BND und fertigte die wöchentlichen Lageberichte für das Bundeskanzleramt an – ausgeliefert, behauptet Klaus Eichner.“

  2. Pingback: Der Verräter Sjuganow und die russischen Liberalen… | Sascha's Welt

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