Vergangenheitsbewältigung…

archivEin Haufen ungewöhnlichen Mülls in einem der Höfe Moskaus. Der Autor dieser Aufnahmen war vor einigen Tagen in der Großen Lubjanka, wo er im Hof des Grundstücks Poscharski einen riesigen Haufen verschiedenen Mülls entdeckte. Kaum näher herangekommen, sah er, daß dies alles – der große Berg Aktenordner – aus dem Archiv des Komitees für Staatssicherheit der UdSSR ist. Kaum hatte er einige Aufnahmen gemacht, kam mit Geschrei sofort der Wachschutz herbeigelaufen, daß schon der FSB angerufen und gefragt habe, wer dort fotografiert. Natürlich sind die Mappen jetzt schon leer, aber zu den vergangenen Zeiten wurde darin viel Interessantes aufbewahrt…

KGB

FRAGE: Was geschah mit den Archiven der DDR? Wurden auch sie vernichtet? Insbesondere die Archive über Nazi- und Kriegsverbrechen?

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6 Antworten zu Vergangenheitsbewältigung…

  1. Henk Gerrits schreibt:

    Vileicht sind die DDR archieve genauso vernichter. wie in der Sovjetunion

  2. Rolf schreibt:

    Da gab es bestimmt unterschiedliche Varianten.
    Die NSA-Akten (Aufklärungsdaten des MfS) wurden „pflichtgemäß“ von den BRD-Behörden sichergestellt und – ungelesen – an die amerikanischen Freunde übergeben.

    Rolf

    • sascha313 schreibt:

      Was in Wirklichkeit aus den Archiven gestohlen oder zerstört wurde, wissen nur die Täter und ihre geheimen Auftraggeber selbst. Es ist gut vorstellbar, daß bestimmte Informationen für den CIA und andere Dienste von großer Bedeutung sein könnten…

  3. Rolf schreibt:

    Das ist richtig Sascha!
    Mich wundern da nur manchmal die Berichte. Einerseits sollen Akten bei der Stürmung der MFS-Gebäude gestohlen worden sein (Rosenholz), andererseits wurden die NSA-Akten nach der Angliederung der DDR erst von den BRD-Behörden übergeben. Aber vielleicht sehe ich das auch falsch oder übertrieben.

    Rolf

    • sascha313 schreibt:

      Ich denke nicht, daß die USA irgendetwas aus den Archiven zu „stehlen“ brauchten. Sie haben es „rechtmäßig“ in ihr Eigentum überführt … so ähnlich wie schon im Mittelalter der Fronherr Hab und Gut der ihm hörigen Bauern requirierte… Genosse Manfred Liebscher hat bis zuletzt versucht, die Akten der Nazi- und Kriegsverbrechen vor fremdem Zugriff zu bewahren – leider vergeblich.

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