Sind Nazi-Verbrechen Vergangenheit?

Nazis

Nazis in Griechenland

Es ist keine neue Erkenntnis, daß die BRD der Rechtsnachfolgestaat des 1945 von der Sowjetmacht und den westlichen Alliierten zerschlagenen Deutschen Reiches ist. Doch seither versucht sich die BRD mit allerlei juristischen Tricks und diplomatischen Beschwichtigungen, ihrer Verantwortung für die begangenen Verbrechen des Nazismus zu entziehen. Auf 288 Milliarden Euro bezifferte eine Kommission des griechischen Parlaments die materiellen Schäden durch die deutsche Besatzungsherrschaft. Auch in Polen kam man im Parlament auf durch den Nazi-Okkupationsterror entstandene Schäden in Höhe von 840 Milliarden Euro.

Billiges Gedenken

(German Foreign Policy – 29.10.2018) Mit Blick auf neue Reparationsforderungen Griechenlands und Polens wegen der deutschen Massenverbrechen im Zweiten Weltkrieg bestätigt die Bundesregierung ihre bisherige Blockadehaltung in puncto Entschädigungen. Es gebe für die Forderungen aus Athen und Warschau keine juristische Grundlage, heißt es in Berlin; man werde keine Reparationen zahlen. Eine Kommission des griechischen Parlaments hatte die materiellen Schäden der deutschen Besatzungsherrschaft zwischen 1941 und 1944 auf 288 Milliarden Euro geschätzt; im polnischen Parlament werden die Zerstörungen durch den Nazi-Okkupationsterror auf 840 Milliarden Euro beziffert. Athen will noch in diesem Jahr erste Schritte einleiten, um die Bundesregierung zum Einlenken zu zwingen. Tatsächlich ist es der Bundesrepublik bislang mit juristischen Finessen und politischem Druck gelungen, sich Entschädigungsforderungen komplett zu entziehen. Parallel beteiligen sich deutsche Stellen am offiziösen Gedenken an den NS-Terror und erbitten dabei demonstrativ von den Opfern „Verzeihung“ – kostenfrei.

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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7778/

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17 Antworten zu Sind Nazi-Verbrechen Vergangenheit?

  1. gunst01 schreibt:

    Da müssen wohl auch mal all die netten polnischen Hilfsdienste beim Holocaust gegengerechnet werden!

    • sascha313 schreibt:

      …um die Schuld zu mindern? Beides sind heute kapitalistische Staaten. Richtig ist, es gab auch in Polen bzw. in Griechenland Kollaborateure! Und umgekehrt: auch bei der Wehrmacht waren nicht alles nur Nazis. Wo zieht man da die Grenze? Fraglich ist am Ende auch, ob solche Kompensationen überhaupt bei denen ankommen, die unter dem Naziterror zu leiden hatten – beim arbeitenden Volk nämlich, bei den Antifaschisten, bei den Widerstandskämpfern (sofern sie noch leben).
      https://sascha313.wordpress.com/2015/06/21/die-kriegsschuld-deutschlands-und-die-mitschuld-des-deutschen-volkes/

    • Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun!

      Es gab keine “polnischen“ Hilfsdienste – da es defakto kein Polen gab. Für Kollaborateure haften Staaten nicht. Da kann ein Staat nur jeden einzelnen Kollaborateur persönlich in die Haftung nehmen, was – nebenbei bemerkt – irrational ist, da die meisten heute gar nicht mehr am Leben sind; vielleicht könnte man ein paar hundert noch ausmachen.

      Bei den Entschädigungen sieht das ganz anders aus: Die können in unserem von der Kirche errichteten “Rechts“-System auch noch nach Jahrhunderten weiter eingefordert werden und sie werden es auch: So erhalten alle “Fürstengeschlechter“ und Kirchen bis heute Entschädigungen für die Enteignungen unter Napoleon und auch die “Fürstenhäuser“, die 1918 “abdanken“ mussten, bekommen jedes Jahr Entschädigungsleistungen im dreistelligen Millionen, wenn nicht sogar im Milliardenbereich.

      Von der BRD wurden auch alle Unternehmer und (Groß) Grundbesitzer, die ihr über Jahrhunderte geraubtes Vermögen in den “Ostgebieten“ 1945 verloren hatten, über den sogenannten Lastenausgleich entschädigt.

      In meinen Worten: Hier wurden stets die Täter entschädigt, nie die Opfer! Dazu noch ein Beispiel.

      Napoleon hob per Dekret 1803 (ich schreibe aus dem Gedächtnis: es könnte auch 1806 gewesen sein) die Leibeigenschaft und Sklaverei in alle damaligen deutschen Ländern auf. Ab 1807 wurden in den verschiedenen deutschen Staaten nach und nach Gesetze erlassen, die die Leibeigenschaft (aber nie die Sklaverei!) aufhoben; damit war es jedoch nicht getan, denn sowohl die “freien“ Bauern mit ihren ihnen hörigen “unfreien“ Bauern, waren gezwungen, ihre “Grundherren“ zu entschädigen: “Die Bauernbefreiung in Preußen war 1816 noch nicht abgeschlossen. Die grundherrlichen Bauern konnten erst 1821 eine Geld-Ablösung beantragen; einen Abschluss erfuhren die Reformen erst nach 1848/49 mit dem Gesetz vom 2. März 1850.
      Neben der Abschaffung der Erbuntertänigkeit und der Leibeigenschaft zählten dazu auch die Ablösung des Zehnt und weiterer Abgaben und Dienstleistungen, wofür den Grundherren hohe Entschädigungszahlungen zustanden. Da es in der Regel keine Stützungskredite von staatlicher Seite für die Bauern gab, blieben viele Höfe noch lange Zeit ihrem Grundherren verpflichtet oder waren über eine lange Zeit durch hohe Schulden belastet.“

      Erst „1850 erfolgte Ablösung aller Servituten (Dienstbarkeiten) auf Grundstücken ohne Entschädigung der Grundherrn. Ablösung, Austhuung, Regulierung des Grundbesitzes im Wesentlichen abgeschlossen für erbliche Pächter, Gärtner usw. (Ablösungs-Gesetz vom 2. März 1850). Amortisationszahlungen dauerten oft bis zum Ende des 19. Jahrhunderts und wurden durch neue Rentenbanken vorfinanziert.“

      Nun könnten hier mal wieder all die Einfallspinsel auf den Plan treten, die noch heute die “Preußischen Reformen unter Hardenberg und Stein“ in den Himmel heben; so nach dem Motto, was das doch für Wohltäter gewesen wären und sich mit diesem bornierten Deutschtum brüsten. Dem möchte ich gleich vorbeugen. „So geheimnisvoll“, wie es immer dargestellt wird, war die ganze Sache nämlich gar nicht. Die damalige Gewaltherrschaft wurde ja nicht von Dummköpfen geführt. Die Industrialisierung hatte ja auch schon in “Deutschland“ begonnen und hätte ohne das entsprechende Menschenmaterial gar nicht durchgeführt werden können! Die Aufhebung der Leibeigenschaft und die “Bauernbefreiung“ war kein humanistischer Akt, sondern perfides Kalkül und rational durchdacht! Die Landbevölkerung wurde als neue Sklaven – und als mehr wurden sie ja auch nie behandelt zum Aufbau der kapitalistischen Industrien benötigt!

      Zudem waren diese “befreiten“ Menschen bei ihren ‚ehemaligen‘ Herren verschuldet, die ihnen gerne mit einem Kredit aushalfen, um sich in den Bergwerken an Rhein und Ruhr und andernorts verdingen zu können. Dazu zählt auch die ganze “Auswanderungswelle“ des 19. Jahrhunderts aus ganz Europa in die USA, die ja das gleiche “Problem“ hatten: Nicht genügend Menschen, um die Industrialisierung durchzuführen. Also gib einem unwissenden Menschen – dazu noch Analphabet einen Kredit für die Reise über den Großen Teich, wo er einen Sklavenjob erhält und den Kredit auch ganz brav zurückzahlt, weil — bereits mit dem zukünftigen Herrn vereinbart — ein Teil des “Lohns“ einbehalten wird, um den Kredit für die Reise usw. zurückzuzahlen. … Ähnlich verhält es sich übrigens heute mit der ganzen sogenannten Flüchtlingswelle: Das ist nicht irgendein zufälliges “Naturereignis“: Das wurde alles schon Jahrzehnte lang geplant und entsprechend vorbereitet => indem Menschen zu Flüchtlinge gemacht werden und genau die Wege einschlagen, die gewollt sind!

      Oder weshalb flüchten all die Millionen von Menschen nicht etwa in das reiche Indien oder das noch sehr viel reichere China? Warum gerade nach Europa oder die USA?

      … Ich lebe die letzten 24 Jahre teils hier teils in Uganda in einer “ländlichen“ Gegend, wo hunderttausende von Menschen leben, die ein “Einkommen“ von — wenn es hoch kommt!!! — 30,- Euro im Monat haben: Die können sich nicht einmal eine Busfahrkarte in ihre 300 km entfernte Hauptstadt Kampala für 7,- Euro – geschweige denn zusätzlich 7,- Euro für die Rückfahrt leisten … und allein ein Reisepass kostet 100,- Euro plus Bestechungsgelder. Und so geht es dort von 42 Millionen Einwohnern 41,8 Millionen Menschen: Ohne Kredit könnte von dort nicht ein Flüchtling hier ankommen … und ohne Dollar in Cash erreicht es auch kein Mensch überhaupt in ein Nachbarland … und selbst wenn er es zu Fuß erreichen sollte: ***Nix mit “Bommerlunder Richtung Norden und dann immer geradeaus!***: Niemand kann diese gewaltigen Strecken ohne Unterstützung, die sehr viel Geld kostet, auch nur eine Woche lang durchhalten.

      Und um ja kein Mißverständnis aufkommen zu lassen: 90% aller Menschen, die hier als Flüchtlinge ankommen, sind wirkliche – also echte – Flüchtlinge, die, wie etwa viele Syrer es in ihrem Land zu einem bescheidenen Wohlstand gebracht hatten, dass wenige Ersparte verwendet haben, um flüchten zu können, wovon allerdings etwa sechs Millionen in Jordanien, dem Libanon und der Türkei gestrandet sind. Pervers!!!: hier kommt ja nur die Creme della Creme der Flüchtlinge aus Syrien an … und auch deren LEIDENSWEG ist derart unfaßbar!!! Und dass auch sie “nur Spielbälle“ einer durch und durch korrupten und perversen Welt des Kapitalismus sind, kann ihnen doch wohl kein vernünftig denkender Mensch zum Vorwurf machen!!! …
      oder —

      und dann hör ich ja auch schon auf, mein lieber Genosse N.G. — letztes Jahr habe ich in einem “Flüchtlingscafe“ der DIAKONIE als ***Ein-Euro-Jobber*** gearbeitet. Die Geflüchteten kamen (kommen immer noch) dort an zwei Nachmittagen hin, um mit Christen aus den örtlichen Gemeinden unsere Sprache zu üben – eine Art Nachhilfe neben den Kursen, die sie an den Volkshochschulen besuchen müssen – und anderer Probleme mit denen sie hier konfrontiert sind. Keiner der Flüchtlinge — ob aus Asien oder Afrika gekommen — hätte seine Flucht ohne entsprechende “Darlehen“ der Familie, dem “billigen“ Verkaufs seines Hab und Gutes – ähnlich, wie es den Juden in Europa vor 80 Jahren erging – oder einem international organisierten “Schleppernetzes“, welches entsprechende ‚informelle‘ Transporte anbietet, überhaupt antreten können.

      BEISPIEL:
      Flüchtlinge aus Äthiopien, Eritrea und Somalia nehmen eine Route über den Sudan durch die Sahara nach Libyen; aus West- und Zentralafrika führen diese SKLAVEN-Routen über den Tschad nach Algerien, Marokko und wieder über Libyen. NUR für die Durchquerung dieser menschenfeindlichen Wüste ALLEIN, werden den Flüchtenden Menschen zwei- bis dreitausend US$ abgeknöpft. Irgendwo an der Küste Nordafrikas – über 7.000 km lang!!! – warten dann schon die nächsten Schlepper-Organisationen auf fette Beute => Marokko = 1.835 km, Libyen 1.770 km und Algerien 1.000 km Küste!!! und knöpfen den Menschen weitere 2.000,- US$ ab.

      Im Durchschnitt kostet die Flucht aus Afrika nach Europa rund 10.000,- Dollar.

      Im Angesicht der schier nicht vorstellbaren Menschenmenge von Einhundert MILLIONEN Menschen, die in Afrika allein als Flüchtlinge anzusehen sind — das sind 8% der Gesamtpopulation dieses Kontinents von über 1,3 Milliarden Menschen — “gelingt“ jedes Jahr etwa drei Millionen Menschen die Flucht Richtung Norden. Von diesen drei Millionen Menschen schaffen es vielleicht 20% überhaupt bis zur Küste Nordafrikas = 600.000 Menschen: 2,4 Millionen Menschen verrecken jedes Jahr auf diesen Wegen durch die Wüste! Vom “Rest“ stranden 400.000 an der Küste Nordafrikas und verrecken… und von den dann noch übrig gebliebenen 200.000, die ihre Flucht über das Mittelmeer dann überhaupt noch antreten können, ERSAUFEN zwanzig- bis hunderttausend auf der “Überfahrt“ nach Europa!

      Lieber Genosse N.G.!
      Wenn ich so etwas schreibe oder veröffentliche — und es handelt sich dabei ja nicht um Hirngespinste, die ich mir ersonnen habe! sondern um Tatsachen und Fakten, die wissenschaftlich überprüft werden können und die unbestreitbar sind!!!, werde ich innerhalb des Systems, in das ich nun einmal hineingeboren wurde als “WAS“ – ja als “was schon“ gehandelt??? Ist es nicht so: als “Spinner“ (?)

      Der Kapitalismus hat mit all den 150-Millionen Flüchtlingen der Welt GAR KEIN PROBLEM!!! … für ihn ist es eine Ressource von SCHANDGEWINN – so bezeichnet es jedenfalls die verfemte “Bibel“ – mit diesen 150 Millionen Flüchtlingen auf der Welt generiert der Kapitalismus allein einen Umsatz von 7.500-Milliarden, was dem System einen jährlichen Schandgewinn von 1.500-Milliarden einbringt!

  2. Weber Johann schreibt:

    Reparationszahlungen war das Schlüsselwort, warum es Anfang der 1950-iger Jahre zu keiner Wiedervereinigung (auf Augenhöhe) der Alt-BRD mit der DDR kam. – Ich zitiere Franz Joseph Strauß, der in seinem Buch „Die Erinnerungen“ auf Seite 257 genau beschrieb, warum Adenauer und er gegen einen Friedensvertrag waren:

    „Bei allen Beratungen über den Deutschlandvertrag war von vornherein klar, daß dies kein Friedensvertrag sein konnte und durfte. Ein Friedensvertrag hätte nur von einer gleichberechtigt am Verhandlungstisch sitzenden gesamtdeutschen Regierung geschlossen werden können. Hinzu kam eine weitere wichtige Überlegung, die ich persönlich schon in den Gesprächen mit Josef Müller unmittelbar nach dem Krieg entwickelt hatte und die auch Konrad Adenauer nicht aus dem Auge verlor: Wenn wir einen Friedensvertrag schließen, dann verlangt man von uns Reparationen. Da wir aber nicht bereit und nicht in der Lage sind, Reparationen zu zahlen, wollen wir auch keinen Friedensvertrag.

    Die höhere und die niedere Mathematik der Politik trafen hier zusammen – das Offenhalten der deutschen Frage und das Vermeiden gigantischer Reparations-zahlungen. Sicherlich stand im Vordergrund die Überzeugung, daß ein Friedensvertrag nur mit dem ganzen Deutschland geschlossen werden könnte. Aber das handfeste Argument, daß mit dem Beginn von Friedensverhandlungen das Gespenst der Reparationen auftauchen mußte, wog ebenfalls schwer. Angesichts dessen, was durch deutsche Kriegshandlungen und deutsche Kriegspolitik an Schäden entstanden war, hätten Reparationen den wirtschaftlichen Aufstieg der Bundesrepublik um Jahre zurückgeworfen, ja unmöglich gemacht.“

    Die Menschen in der DDR und ihre Regierungen, aber auch Millionen von Menschen in der Alt-BRD wollten unter allen Umständen die Wiedervereinigung.
    Hier ein Auszug auch dem Buch „DDR – Geschichtlicher Überblick“ Heinz Heitzer, Dietz-Verlag 1979:

    Für demokratische Wiedervereinigung und einen Friedensvertrag
    […] In einer Volksbefragung im Juni 1951 sprachen sich nicht nur die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung der DDR, sondern trotz Verbotes und Verfolgung auch nahezu sechs Millionen Bürger der BRD für einen deutschen Friedensvertrag und gegen die Remilitarisierung der BRD aus. Die DDR stimmte dem Entwurf für einen Friedensvertrag zu, den die Regierung der UdSSR im März 1952 den Regierungen der drei Westmächte unterbreitete. Darin war die Bildung eines einheitlichen demokratischen deutschen Staates vorgesehen, der auch über nationale Streitkräfte verfügen, aber keinem Militärbündnis angehören sollte. Über die ökonomische und soziale Struktur dieses Staates sollte das deutsche Volk selbst entscheiden.

    Im September 1952 reiste eine Delegation der Volkskammer nach Bonn, um mit dem Bundestag über die Teilnahme von Vertretern der DDR und der BRD an einer von der Sowjetunion vorgeschlagenen Viermächtekonferenz über einen deutschen Friedensvertrag zu verhandeln. Die herrschenden Kreise in der BRD lehnten jedoch ebenso wie die imperialistischen Westmächte alle Vorschläge der sozialistischen Staaten ab und ignorierten die Forderungen von Millionen Menschen, da Verhandlungen über einen Friedensvertrag und die demokratische Wiedervereinigung Deutschlands ihren Plänen zuwidergelaufen wären, einen antisowjetischen Block unter Einschluß einer remilitarisierten BRD zu bilden. Im Mai 1952 unterzeichneten sie den Vertrag über die »Europäische Verteidigungs-gemeinschaft« (EVG), der die Eingliederung der BRD in die NATO einleiten sollte. Die rechten SPD- und Gewerkschaftsführer begünstigiten und ermöglichten diese Politik, indem sie die Bildung einer einheitlichen Kampffront gegen den Militarismus in der BRD verhinderten und die Spaltung der Arbeiterklasse vertieften.[…] “

    Adenauer, Strauß, aber auch alle Parteien in der Alt-BRD wollten keinen Friedensvertrag. Das hatte zur Folge, dass es zu keiner Wiedervereinigung Alt-BRD/DDR kam. Die Verantwortlichen in der DDR hätten den Alt-BRD-Regierungen noch so zuvorkommend sein können, die Alt-BRD-Regierungen hätten alles abgelehnt. Hunderttausende von Menschen in der Alt-BRD wurden wegen ihrer Forderung nach Friedensvertrag und Wiedervereinigung verfolgt, vor Gericht gezerrt und zehntausende kamen ins Gefängnis. Menschen aus der DDR, die sich in der Alt-BRD diesen Forderungen anschließen, wurden ebenfalls von staatlichen Organen (Alt-BRD) verfolgt und sehr viele kamen auch vor Alt-BRD-Gerichte bzw. in Alt-BRD-Gefängnisse.

  3. Weber Johann schreibt:

    Das Thema Reparationszahlungen an die Polen kommt immer wieder auf die Tagesordnung. So z.B. am 17. August 2017 auf der Internetseite des mdr:

    Eigene Regierungsmitarbeiter widersprechen polnischen Reparationsforderungen
    Damit widerspricht Magierowski seinen eigenem Dienstherren, dem Außenminister Wytold Waszczykowski. Der begründet die neuen Forderungen der polnischen Regierung damit, dass die Einigung der kommunistischen polnischen Regierung mit der Bundesrepublik im Jahr 1953 ungültig sei. Auch außerhalb Polens kann Waszczykowski auf wenig Unterstützung für seine Forderungen bauen.[…]Deutschland weist Forderungen zurück. Deutschland wiegelt ab. Die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer sagte, Deutschland stehe politisch, moralisch und finanziell zu seiner historischen Verantwortung, aber die Frage der Reparationen sei rechtlich und politisch bereits abschließend geregelt.“
    http://www.mdr.de/heute-im-osten/reparation-deutschland-polen-100.html

    In aller Bescheidenheit möchte ich Sie darauf hinweisen, dass die polnische Regierung 1953 nicht der Bundesrepublik die Reparationsforderungen Polens erlassen hat, sondern ausschließlich der DDR-Regierung und somit den Menschen in der DDR.

    Hier ein Auszug aus der
    Vereinbarung vom 25.8.1953 zwischen der Sowjetunion mit der DDR:
    „Die Sowjetregierung wird im Einverständnis mit der Regierung der Volksrepublik Polen (in bezug auf den sie betreffenden Anteil an den Reparationen) ab 1. Januar 1954 die Entnahme von Reparationen aus der Deutschen Demokratischen Republik sowohl in Form von Warenlieferungen als auch in jeder anderen Form vollständig beenden. Somit wird die Deutsche Demokratische Republik von der Zahlung der nach dem 1. Januar 1954 noch verbleibenden Reparations-verpflichtungen befreit, die in Übereinstimmung mit der Erklärung der Sowjetregierung vom 15. Mai 1950 über die Senkung der Reparationsleistungen Deutschlands an die Sowjetunion 2.537 Millionen Dollar, entsprechend den Weltpreisen von 1938, betragen.„

    Hier die Stellungnahme der polnischen Regierung:
    „Mit Rücksicht darauf, daß Deutschland seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Reparationen bereits in bedeutendem Maße nachgekommen ist, und daß die Verbesserung der wirtschaftlichen Lage Deutschlands im Interesse seiner friedlichen Entwicklung liegt, hat die Regierung der Volksrepublik Polen den Beschluß gefaßt, mit Wirkung vom 1. Januar 1954 auf die Zahlung von Reparationen an Polen zu verzichten, um damit einen weiteren Beitrag zur Lösung der deutschen Frage im Geiste der Demokratie und des Friedens, in Uebereinstimmung mit den Interessen des polnischen Volkes und aller friedliebenden Völker zu leisten.“
    Quelle: CDU (Ost)-Zeitung „Neue Zeit“ am 25.8.1953

    Für mich stellt sich die Frage, welche Fakten sprächen dafür, dass die polnische Regierung der Bundesrepublik die Reparationsforderung erlassen hätte?
    Weiter frage ich mich, liege ich da richtig, wenn ich den Verzicht der Polnischen Regierung gegenüber der DDR-Regierung unter dem Gesichtspunkt sehe, dass dies eine freundschaftliche Geste der Polnischen Regierung gegenüber den Menschen in der DDR war? Sollte es als eine Belohnung gedacht gewesen sein, für die Friedensbemühungen, Versöhnungsbemühungen der DDR-Regierung und der DDR-Menschen gegenüber dem polnischen Volk? Der entscheidende Punkt jedoch war, dass die DDR-Regierung mit der Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze am 6. Juni 1950 ihre Friedenspolitik zum Ausdruck brachte.

    Hier kommt mir folgender Gedanke. Hätte die Polnische Regierung je für die Reparationsforderungen gegenüber der DDR-Bevölkerung, ich betone gegenüber der DDR-Bevölkerung, eine Verzichtserklärung abgegeben, wenn die DDR ein „Unrechtsstaat“ gewesen sei? Ich kann mir dies nicht vorstellen.

    Schauen wir uns die Zahlen an. Haben wir es der Friedenspolitik der DDR-Regierung zu verdanken, dass die Menschen im Westen der BRD keine 655 Milliarden Euro an die Polen an Reparationen zahlen müssen?

    Wie komme ich auf die Summe.
    Die polnische Forderung beträgt 840 Milliarden Euro. Die DDR hatte
    17 Millionen Einwohner, die Alt-BRD ca. 60 Millionen Einwohner. Anteilig aufgeteilt ergibt dies für uns Wessi´s den Betrag von 655 Milliarden Euro. Die Menschen in der DDR wurden 185 Milliarden Euro bereits erlassen. Falls die BRD zahlen müsste, müssten wir Wessi den Betrag aufbringen.

    Ich frage mich weiter, müssen wir uns bei der Friedenspolitik der DDR-Regierung bedanken, wenn wir diese Summe (Größe des Bundeshaushalts von fast drei Jahren – jährlich ca. 330 Mrd. Euro – bedeutet diese Forderung der polnischen Regierung ), nicht bezahlen müssen?

    Noch eine Anmerkung: Es gibt zwei wichtige Punkte warum die polnische Regierung nie auf Reparationen gegenüber der Alt-BRD verzichtet hätte.
    1. Die Alt-BRD-Regierungen haben nie die Oder-Neiße-Grenze anerkannt.
    2. Da bis auf die KPD alle Parteien, die 1953 im Bundestag vertreten waren, Faschisten (aus der Sicht des polnischen Volkes) in deren Reihen hatten, dürfte es klar sein, dass die polnische Regierung nie gegenüber der Alt-BRD eine Reparationsverzichtserklärung abgegeben hätte.

    Ich denke nur an die Verbrechen der Deutschen beim Warschauer Aufstand (nicht Warschauer Ghetto) im August 1944. In nicht einmal drei Monaten hatten die Hitler-Faschisten über 200.000 Menschen, darunter Tausende Kinder massakriert. Warschau wurde dem Erboden gleichgemacht.

    • sascha313 schreibt:

      Danke! Das sind die Fakten! Besser, exakter kann man’s nicht sagen!

    • ulysses freire da paz jr schreibt:

      Bitte lesen Sie hier den sechsten Absatz von Kapitel III „Russische Revolution“ https://www.e-reading.club/book.php?book=1020095

      Polen als Werkzeug des Englischen Kriegswillens – Nachweis der Echtheit der Geheimdokumente des polnischen Außenministeriums
      http://s-mahat.org/cgi-bin/index.cgi?cont=263
      Der Grad der Schuld Polens im Zweiten Weltkrieg http://s-mahat.org/cgi-bin/index.cgi?cont=129

      Möge der Schöpfer uns gnädig sein, das unsagbar Böse ist am Werk.
      https://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2018/06/19/russland-ist-unsere-zukunft/comment-page-1/#comment-63847

      Wenn Du eine Zeitung kaufst oder für Deine Fernsehlizenz bezahlst, zählst Du also für das Privileg, belogen, betrogen, einer Gehirnwäsche unterzogen und getäuscht zu werden; beschäftigt mit Massen von Kleinigkeiten, die viel subversives Material verbirgt.“ Quelle: http://www.biblebelievers.org.au/hatred.htm#TM

      Eine korrumpierte Geschichte verewigt Korruption, untergräbt soziale Ordnung, Familie und Leben, aber die Wahrheit heilt, befreit und befriedigt.

      • sascha313 schreibt:

        Also – ich bin kein Freund von vielen Links – mich interessiert eher die persönliche Meinung (und nicht die anderer). Ich will aber trotzdem kurz darauf eingehen – auch wenn es teilw. russ. bzw. engl. Texte sind.

        Zum 1. Archibald Ramsey: „Der namenlose Krieg“ – Symbolismus und Mystizismus feiern heute eine fröhliche Wiederauferstehung. Es gibt heute tausende solcher „Phantasy“-Erzählungen, die immer wieder neue Gründe erfinden. den angeblichen Geschichtsverlauf zu erklären. Von Wissenschaft ist das so weit entfernt, wie Lieschen Müller von der Milchstraße.

        Zum 2. Diese „Dokumente zu Vorgeschichte des Krieges“ sind eine üble nazistische Produktion – wie selbst erklärt „zur Rehabilitierung“ des Hakenkreuzes. Damit halten wir uns nicht länger auf.

        Zum 3. Schon die Bildunterschrift unter dem Titelbild Churchill/Roosevelt/Stalin sagt alles aus über den Autor: „Three of the greatest mass murderers in the twentieth century.“ – mehr braucht man nicht zu wissen, um diesen Jonas E. Alexis als Verleumder und Geschichtsfälscher einordnen zu können.

        Zum 4. Bible believers – meinen Sie im Ernst, wir würden uns hier mit solchem Schwachsinn befassen?

        Und zu Ihrem letzten Satz: „Eine korrumpierte Geschichte verewigt Korruption, untergräbt soziale Ordnung, Familie und Leben, aber die Wahrheit heilt, befreit und befriedigt.“ – Welche soziale Ordnung meinen Sie eigentlich? Den Kapitalismus oder kennen Sie noch etwas anderes?

        Wenn Sie davon überzeugt sind, daß die Wahrheit „heilt, befreit und befriedigt“, liegen Sie nicht ganz falsch. Die Wahrheit kann allerdings immer nur ein Ergebnis des Denkens und der Erkenntnis sein. Solange jedoch Religion, Volksverführung durch die Massenmedien und Unbildung (неграмотность) das Denken bestimmen, führt das in den Abgrund. Lenin (in „Was tun?“): „…ich werde nicht müde werden zu wiederholen, daß die Demagogen die ärgsten Feinde der Arbeiterklasse sind…“

  4. Hat dies auf Muss MANN wissen rebloggt und kommentierte:
    „Es gebe für die Forderungen aus Athen und Warschau keine juristische Grundlage, heißt es in Berlin; man werde keine Reparationen zahlen.

    Tja, so ist es, wenn ein Waffenstillstand “juristisch einwandfrei“ durch so ne „2+4“ und “Einigungsverträge“ auf die ewig lange Bank geschoben werden.
    Kein Friedensvertrag: Keine wahre Friedensordnung und keine Friedensordnung: keine Entschädigung.

  5. Eleonore Kraus schreibt:

    Niemals wird die Geschichte zulassen können, dass die Zeit, letztendlich ein Wimpernschlag das Grauen, die Morde, die Vernichtung von Andersdenkenden, die Brutalität die ihresgleichen sucht in den Strudel der Vergessenheit gerät, dafür muss immer wieder an die erinnert werden, deren Mut, deren Kampf- und Hilfsbereitschaft und ihre unerschütterliche Hoffnung, dass dem Grauen ein Ende gesetzt wird, mit der heldenhaften Roten Armee, die die Menschheit von Faschismus und Krieg mit dem wertvollsten verteidigt haben, was wir Menschen besitzen: dem eigenen Leben und Millionen haben ihres dafür gegeben und immer wird dieses im Verhältnis, auch zum heutigen Russland eine Bedeutung haben müssen, weil es den Völkern Russlands mit ihren unbeschreiblichen, schmerzlichen Verlusten ohne wenn und aber zusteht und es gibt kein Vergessen.

    Die verbotene KPD, die im Untergrund, verfolgt, gehetzt, die viele Tausende Genossen in den Konzentrationslagern, in den Zuchthäusern, in den Gefängnissen der Faschisten wussten, vor allem aber, was mit ihnen dort geschieht, hat es den Genossen immer schwer ums Herz sein lassen, doch sie waren sich bewusst, um was es geht und haben einen Kampf geführt der seinen festen Platz in der fortschrittlichen Geschichte und in den Herzen derer, die für Frieden und für: „Sozialismus statt Barberei“ mit der Geschichte im Gepäck und dem Bewusstsein, auf welchen starken „Schultern wir stehen.,“ hat.
    Nein, es gibt kein „Verfallsdatum.“

    Kein Land der EU ist so gedemütigt, gequält und erniedrigt worden, wie Griechenland, besonders von Deutschland. Schäuble, der fiese, kleine und bösartige Giftzwerg, mit seiner „Mutti“ hat sich als Zuchtmeister, als Stiefellecker des Kapitals einen Namen gemacht. Um vor allem deutsche und französische Banken zu „retten“ hat er die Peitsche gegen ein ganzes Volk geschwungen und sehenden Auges dieses in den Abgrund hat stürzen lassen.

    Oft reden sie von Himmel und Hölle: Sollte es ersteres geben, gibt es auch letzteres, so kann dann die Konsequenz eines solchen Lebens nur die sein, dass all die Kriegstreiber, Räuber, Piraten dort schmoren müssen, bis zum Sankt Nimmerleinstag.

    Es ist sowas typisch für Deutschland, eine Schuldfrage am Klassenrecht fest machen zu wollen, weil ja dort ihr „Recht“ fest verankert ist und sie haben gleichzeitig eine Rechtfertigung für das, was geschehen ist und dass in einem Land, dass sich blind und blöd weigert anzuerkennen, dass der strukturelle Faschismus weiterhin existiert, weil er bis zum heutigen Tag weder aufgearbeitet, noch den Opfern gerecht wird. Na ja, bis in die siebziger Jahre haben sich die Alt Faschisten gemütlich und kuschelig in sogenannten Schlüsselministerien einrichten können und konnten insbesondere den Kommunisten das Leben weiterhin erschweren.

    Entschädigungen hat es nicht gegeben und sicher hätte es dieser Anerkennung menschlichen Leids bedurft, um auch der Welt zu zeigen, dass Deutschland, die damals junge Republik wirklich dazu gelernt hat, doch mein Vater meinte noch zu Lebzeiten, dass es vielmehr um die Wahrheit geht, als um eine, wenn auch wichtige Entschädigung.

    • Weber Johann schreibt:

      Eleonore Kraus schreibt:
      „Niemals wird die Geschichte zulassen können, dass die Zeit, letztendlich ein Wimpernschlag das Grauen, die Morde, die Vernichtung von Andersdenkenden, die Brutalität die ihresgleichen sucht in den Strudel der Vergessenheit gerät, dafür muss immer wieder an die erinnert werden“

      1958 stand in einem Lehrbuch für den Geschichtsunterricht, 8. Schuljahr in der DDR:

      „[….] Ungeheuer groß waren die Zerstörungen in der Sowjetunion. Sie wurden nicht nur durch Kampfhandlungen hervorgerufen, sondern die Hitlertruppen vernichteten absichtlich Städte und Dörfer, wertvolle Kulturdenkmäler und Kultureinrichtungen der Sowjetunion. Folgende Zahlen zeigen das Ausmaß der Zerstörungen vom Kriegsbeginn bis zur Vertreibung der deutschen Truppen aus der Sowjetunion. Zerstört wurden:

      1710 Städte 4 100 Bahnhöfe
      70000 Dörfer 65 000 km Gleisanlagen
      31 850 Industricanlagcn 13000 Eisenbahnbrücken
      40000 Krankenhäuser 15 800 Lokomotiven
      98000 Kollektivwirtschaften 42 800 Eisenbahnwagen
      2 890Maschinen- und Traktorenstationen 9 700 Dampfer
      84000 Schulen und kulturelle Institute 479 Hafenanlagen
      427 Museen und Sammlungen 89 Schiffbauwerften
      2766 Kirchen.

      7 Millionen Pferde, 17 Millionen Stück Rindvieh, 20 Millionen Schweine und 27 Millionen Schafe und Ziegen wurden geschlachtet und fortgetrieben.

      Die Zerstörungen und Plünderungen ergeben einen Schaden von 679 Milliarden Rubel, das ist mehr als das Fünffache des sowjetischen Volkseinkommens vom Jahre 1940. Am schmerzhaftesten aber ist für das Sowjetvolk der Verlust von 7 Millionen Menschen.
      Alle diese Zahlen zeigen die große, nicht wiedergutzumachende Schuld, die der räuberische deutsche Imperialismus und die nazistische Verbrecherbande, deren er sich bediente, und auch das deutsche Volk, das sich mißbrauchen ließ, auf sich geladen haben. Das dürfen wir deutschen Menschen nie vergessen. Wenn wir bedenken, daß die Sowjetunion während des Krieges das deutsche Volk nicht in seiner Gesamtheit für die Schandtaten der deutschen Imperialisten verantwortlich machte und daß sie nach der deutschen Niederlage der beste Freund des deutschen Volkes in seinem Kampf für Einheit und Frieden ist, dann lernen wir begreifen, was sozialistische Außenpolitik ist.“

      Finden wir solche geschichtliche Fakten heute noch in den deutschen Lehrbüchern für den Geschichtsunterricht unserer Kinder? In meinen Geschichtsbüchern (1957-1969) stand nichts über diese Verbrechen.

      • sascha313 schreibt:

        Danke für die Ergänzung! Genau deshalb ist es wichtig, allen immer wieder vor Augen zu führen, warum der Faschismus ein Verbrechen ist, und daß nicht „Hitler schuld“ (die Nazis waren „nur“ die Ausführenden!) ist, sondern der deutsche Imperialismus!

        In späteren Ausgaben des Geschichtsbuches wurde das dann Bestandteil der Lehrplanes der 9.Klasse (Lb. Gesch.Kl.9, – 1979 – S.205)

      • ulysses freire da paz jr schreibt:

        @Weber Johann ,,Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.“ Aldous Huxley (britischer Schriftsteller)

        Empirisch, wie die kronologische Fakten uns darauf hinweisen, wird Kommunismus nur auf Lügen und Gewalt angewiesen. So wie der Massaker von Katyn, so auch SIND sowohl die Geschichtsbücher als auch Hollywood, und alle die die Weltmedien kontrolieren, daran orientiert Hitler zu verunglimpfen. Was tatsächlich geschah, erscheint nicht im kommunistischen Geschichtsbücher …

        (…gelöscht! Faschistische Propaganda hat hier nichts zu suchen! Admin.)

  6. Rolf schreibt:

    Danke „Johann Weber“!
    Genau dazu habe ich meine Probleme, meine „DDR-Probleme“.
    Meine Erinnerungen an mein DDR-Leben sagen mir immer wieder: Es gab eine sehr gute Bildung und Erziehung aller Bürger in der DDR. Die Auswirkungen habe ich auch in meinem DDR-Leben gespürt – es war ein gutes, ein menschliches Leben.

    Dann kam diese Zeit der Konterrevolution, meine DDR-Bürger waren wie verwandelt, geblendet, manipuliert … Sicher, zu DDR-Zeiten gab es auch schon viele solcher Abweichler. Aber zum Zeitpunkt 1989 teilte sich die DDR-Menschheit oder wurde es da nur erst sichtbar? Die einen schwiegen und waren hilflos von „OBEN“ verlassen. Von den anderen Bürgern liefen viele in eine Richtung – Westen.

    Aber: Der Großteil der gebildeten Bevölkerung schwieg einfach, wartete ab – fast wie damals – so schlimm werd es schon nicht werden – bei der Machtergreifgung Hitlers …

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