Wie der Kapitalismus in der BRD funktioniert…

chiefGegen 9 Uhr vormittags erscheint der Chef im Büro. Dann begibt er sich in die Werkhalle, erteilt lautstark ein paar (meist unnötige) Befehle. Und, nachdem er auf dem Hof einem Arbeiter noch einen Anschiß verpaßt hat, stelzt er zurück in sein Büro, legt die Füße auf den Tisch, erzählt ein paar schlüpfrige Witze und schlürft nebenbei seinen Kaffee. Dann diktiert er noch einen wichtigen Brief, um bald darauf wieder den Abflug zu machen – zu irgendeiner Fachkonferenz, wie er sagt. Ach ja, und übrigens: Neulich hat er sich mal ganz großzügig gezeigt: Da hat er seiner Sekretärin zu ihrem 10jährigen Dienstjubiläum einen niegelnagelneuen Dienst-Mercedes hingestellt – mit Frei-Kilometern zur privaten Nutzung, versteht sich. Natürlich geleast, auf Betriebskosten. So geht das – so motiviert man seine Leute! Naja, die Gehälter sind im Betrieb nicht gerade rosig, eher miserabel. Schon seit ein paar Monaten wird ein Außendienstmonteur gesucht, keiner will das machen. Bis sie dann endlich einen aus Polen gefunden hatten, der das quasi „ehrenamtlich“ macht. Na, egal, Hauptsache, er versteht was von der Technik. Und im Sommer kommt dann wieder ein neuer. Hat sich da einer beschwert? Gab es Proteste? Nicht die Spur, der eine hat noch sein Häuschen abzubezahlen, der andere sein Auto, der dritte will nicht auffallen usw. – so sind sie alle! Fast alle…

Zum Bewußtseinsstand der Arbeiter in der BRD

Unter dem Einfluß der imperialistischen Ideologie

Abgesehen von der kleinen Minderheit marxistisch-leninistisch denkender und handelnder Arbeiter, die noch von der verbotenen KPD beeinflußt waren, von den linkssozialdemokratisch orientierten Gruppen mit ihrer teilweise marxistischen Vorstellungswelt und Handlungsweise und auch von jenem Kreis von DGB-Mitgliedern oder Mitgliedern der Sozialdemokratie, die sich noch von klassenmäßigen Gedanken leiten läßt, in punktueller Opposition zum staatsmonopolistischen System steht und gegen verschiedene seiner Erscheinungsformen einen intensiven Kleinkrieg führt, unterliegt die große Mehrheit der (west)deutschen Arbeiter, insbesondere die unorganisierte Mehrheit, gegenwärtig noch weitgehend dem Einfluß der imperialistischen Ideologie.

Sie hat viele Illusionen über das staatsmonopolistische System, unterschätzt das reaktionäre und aggressive Wesen des Bonner Staates, weist große Unkenntnis und vom Antikommunismus verzerrte Vorstellungen über die DDR und die anderen sozialistischen Staaten auf und verharrt noch oft in Gleichgültigkeit und individualistischer Haltung angesichts der sie betreffen­den und bedrohenden Probleme. Diese westdeutschen Arbeiter fühlen zwar, wie der Boden unter ihren Füßen schwankt, aber sie sind sich noch nicht über die Ursachen im klaren. Vor allem ist ihr Widerstand gegen die Politik der herrschenden Klassen noch unzureichend entwickelt.

Das allgemeine Unbehagen über die Zustände in der BRD

Der Bewußtseinsstand der (west)deutschen Arbeiter, bezogen auf die wichtigsten Elemente des Klassenbewußtseins, ist gegenwärtig etwa folgender. Das Bewußtsein über die Lage und die Situation ihrer Klasse wird am besten durch das Wort „Unbehagen“ charakterisiert. Unbe­hagen, das ist ein dumpfes Gefühl und ein begrenztes Wissen darüber, daß etwas mit der Ordnung nicht in Ordnung ist. Es ist eine aufdäm­mernde Ahnung, daß man Illusionen aufgesessen ist und nach neuen Anschauungen suchen muß. Im Gegensatz zur Zeit bis zum Ende der fünfziger Jahre, als Vorstellungen vom anscheinend nicht zu erschüt­ternden „Wirtschaftswunder“ und von einer unfehlbaren Bundespoli­tik auch bei den meisten Arbeitern vorhanden waren, ist in letzter Zeit dieses Unbehagen über verschiedene Erscheinungen des staatsmopolistischen Systems gewachsen.

71 Prozent der Arbeiter stellte bei einer Befragung fest, daß der kleine Mann der Hauptleidtragender neuen bundesdeutschen Haushaltspolitik ist. [1] So stark das Unbehagen gegenüber der pseudooptimistischen Betrachtungsweise der Hochkonjunktur auch sein mag, es ist jedoch zunächst nur ein Bewußtsein der Unzufriedenheit und Distanz gegenüber einzelnen Seiten der bestehenden staatsmonopolistischen Ordnung, die im Ganzen nach wie vor grundsätzlich bejaht wird. Und es wird noch nicht erkannt, daß die unbehaglichen Elemente systembedingt sind, man glaubt, sie seien personengebunden oder sonstwie zufällig entstanden.

Sind wir eine Mittelstandsgesellschaft?

Bei den meisten Arbeitern hat sich auch – trotz jahrelangen Geredes von der „nivellierten Mittelstandsgesellschaft“ – die Vorstellung erhalten, daß die Gesellschaft, in der sie leben, in ein „unten“ und „oben“ geteilt ist und daß sie zu denen „unten“ gehören. Bereits 1963 schätzten 39 Prozent der Arbeiter die Unternehmer als Profitjäger und nicht als tüchtige Menschen ein, und 50 Prozent hielten es nicht für in Ordnung, daß es 15 Jahre nach der Währungsreform wieder Millionäre gibt. [2] Doch die meisten Arbeiter sind noch nicht bis zur Erkenntnis der Klassenursachen für das „unten“ und „oben“ durchgedrungen, zur Erkenntnis, daß hier Klassengegensätze bestehen. Jedoch werden in der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit einiger westdeutscher Gewerkschaften Anstrengungen unternommen, den Arbeitern die Klassennatur des „unten“ und „oben“ aufzuhellen.

Während die Tatsache erkannt wird, daß auf betrieblicher Ebene ein Spannungsfeld zwischen verschiedenen Interessengruppen besteht, und während das Mißtrauen gegen die Unternehmer wächst, sind die Vor­stellungen der Arbeiter über das Wesen, die Rolle und die Funktion des deutschen Staates von großen Illusionen durchsetzt. Bis auf die Kommunisten und einen kleinen Teil der progressiven nichtmarxisti­schen Kräfte innerhalb und außerhalb der Gewerkschaften und der Sozialdemokratie wird von den westdeutschen Arbeitern der monopolkapitalistische Charakter des Staates nicht erkannt, und es besteht bei ihnen der irrige Glaube, die im Grundgesetz verankerte bürgerliche Demokratie hebe das Klassenwesen dieses Staates auf.

Unklare Zukunftsvorstellungen

Die Gedankenwelt der heutigen Arbeitergeneration in der Bundesrepublik über ihre gegenwärtige Lage ist im wesentlichen auf die Kritik einiger Seiten eines allgemein akzeptierten Systems begrenzt. Sie befindet sich noch in einem Widerspruch zwischen richtiger Ahnung und ungenügender Erkenntnis der Ursachen dieser partiellen Erscheinungen. Natürlich gibt es bei vielen Arbeitern ein dringendes Verlangen nach Alternativen zum Kurs der regierenden Parteien. Und dieser Wunsch ist angesichts der Fehlleistungen und Erfolglosigkeiten der von CDU/CSU, SPD und Grünen weiter vorhanden. Von der Linkspartei schon gar nicht zu reden. Sie ist wirkungslos.

Auch besitzen die meisten Arbeiter ein Zukunftsbild, das vorwiegend geprägt ist von bürgerlichen Parolen wie Freiheit, Demokratie und Vollbeschaftigung. Doch so gut wie sich das anhört – nichts davon ist real vorhanden. Als klassen­mäßige Ziele oder gar als ein den Anforderungen der Zeit gemäßes Klassenbewußtsein der Arbeiter können sie nicht gewertet werden. Dazu sind sie zu vage und unsystematisch. Sie lassen vor allem unberücksichtigt, daß alle solche Ziele Klassenprobleme und Machtfragen sind. Das heißt, sie können nur im Kampf um die Zurückdrän­gung der imperialistischen Reaktion und im Vorwärtsschreiten zu einer neuen, besseren Gesellschaftsordnung, der diese Ziele systemimmanent sind, gelöst werden.

Vernünftige Ideale – fehlendes Wissen…

Die Erkenntnis von der Notwendigkeit einer neuen und gerechten Gesellschaftsordnung ist aber bei weitem nicht so allgemein wie die genannten einzelnen Zukunftsziele. Der Wunsch, „in einem Land zu leben, wo es keine Reichen und Armen gibt“, erweist sich zwar als eine elementare Sehnsucht von 45 Prozent aller Arbeiter,[3] aber die Vorstellung, wie die Gesellschaftsordnung eines Landes beschaffen sein müßte, damit dieser Gegensatz überwunden ist, und auch die Frage, wie man dahin kommt, ist bei diesen 45 Prozent sehr unausgereift. Nur in einem sehr begrenzten Kreis deutscher Arbeiter, nämlich unter Kommunisten, linken Sozialdemokraten und einigen Gewerkschaftern, gibt es noch gewisse Sozialismusvorstellungen, die den Traditionen der Arbeiterbewegung, entsprechen. Bei den meisten Arbeitern dagegen sind falsche, vom Antikommunismus verzerrte Sozialismusvorstellungen vorherrschend.

Es existiert also noch weit verbreitet ein Widerspruch zwischen vernünftigen Einzelidealen und fehlendem Wissen über die klassenmäßigen Voraussetzungen und gesellschaftlichen Konsequenzen zu ihrer Ver­wirklichung. Wenn man aber diese Konsequenzen nicht zieht, sind diese Ideale nicht realisierbar, doch nicht nur das, sie können von der imperialistischen Bourgeoisie und ihren Helfern demagogisch mißbraucht werden. So geschieht das beispielsweise mit der Mitbestim­mungslosung, bei der Parole von der Freiheit des einzelnen, von den Redensarten über „Spaß am Arbeitsplatz“ usw.

Die imaginäre Angst vor den Kommunismus

Gerade auch, was die DDR betrifft, wurde in den letzten fast 3 Jahrzehnten ein völlig falsches und verlogenes Bild erzeugt. Von der DDR haben die meisten nur mal etwas gehört von „Stasi“, „Schießbefehl“ und „Mauer“, von der Sowjetunion noch viel weniger – nur Gulags und Millionen Tote („schlimmer als bei Hitler“). Es existierte bei ihnen schon damals, als es die DDR noch gab, ein tiefes Mißtrauen gegen den Arbeiter-und-Bauern-Staat in der DDR, weil die Manipulierung diesen zur Inkarnation alles Schlechten in Deutschland stempelt. In den antikommunistischen Vorbehalten und Gedanken der Arbeiter drückt sich am deutlichsten der tiefe Einbruch der imperialistischen Ideologie in deren Ideenwelt aus. Überhaupt wird das Freund-Feind-Bild der meisten deutschen Arbeiter von antikommunistischen Gedanken und Klischees beeinträchtigt. Während von vielen der Sozialismus als nicht erstrebenswert angesehen wird, vertreten die Anhänger der Dritten-Weg-Konzeption, den Standpunkt, daß die kapitalistische Welt zwar veränderungsbedürftig, dennoch aber die beste aller möglichen Gesellschaftformen sei.

Obzwar zwischen dem total antikommunisti­schen Klischee der einen und der partiell antikommunistischen Position der anderen unterschieden werden muß, hebt das doch nicht die Tatsache auf, daß die antikommunistischen Vorstellungen die Negation aller fortschrittlichen und klassenmäßigen Zielstellungen der Arbeiter und zugleich der hauptsächlich lähmende Faktor bei ihrer Verwirklichung sind; denn viele Arbeiter haben Furcht vor einem konsequenten Eintreten für klassenmäßige Ziele, weil sie nicht als „kommunistisch“ verschrien werden wollen.

Sind die deutschen Arbeiter bequem geworden?

Sie sehnen sich zwar nach Frieden, aber ringen sich nicht zu der Schlußfolgerung durch, deswegen der friedensgefährdenden NATO-Politik in den Arm zu fallen. Sie verabscheuen zwar den Krieg, wagen es aber nicht, sich von der Lüge einer „Sicherheitspolitik“ der Bundesregierung loszureißen. Sie wollen zwar Wohlstand und eine gerechte Entlohnung, möchten sich aber nicht gewerkschaftlich organisieren. Hier offenbart sich der alte Widerspruch zwischen dem Willen zum Guten und dem Nichtbegreifen, daß man dafür gegen die reaktionären Kräfte kämpfen muß, die in der Ausbeutergesellschaft tonangebend sind. Alles in allem zeigt sich, daß bei den meisten westdeutschen Arbei­tern gegenwärtig ein Klassenbewußtsein anzutreffen ist, das zwischen Unbehagen und begrenzter spontaner Kampfbereitschaft hin- und her­pendelt und die Stufe des sogenannten tradeunionistischen Bewußtseins bis jetzt selten überschreitet.

„Das revolutionäre Klassenbewußtsein (zur Veränderung der Gesellschaft – d.Verf.) ist weitgehend verloren­gegangen, doch sehen die Arbeiter die Gesellschaft auch heute noch zweigeteilt, gespalten in oben und unten. Dieses Bild einer zweigeteilten Klassengesellschaft ist aber bei den Arbeitern heute mit einer tiefen Resignation verbunden. Viele sind der Meinung, es habe ja doch keinen Sinn, man könne ohnehin nichts verändern.“ [4]

Diese von der Bildungsabteilung der IG Metall im DGB vor einigen Jahren getroffene Feststellung trifft auch gegenwärtig noch im großen und ganzen zu.


Was ist das Entscheidende?

Das entscheidende am Klassenbewußtsein ist aber nicht, daß man die Lage als unbehaglich und veränderungswürdig ansieht, sondern daß man das Wissen besitzt, wie man diese Verhältnisse überwinden kann, und den Willen hat, dazu beizutragen. Der Stand des Klassenbewußtseins wird vor allem am richtigen Bewußtsein über die Aufgaben, die Ziele, den Weg und die eigene Kampfbereitschaft gemessen. Es kommt daher darauf an, das Unbehagen einmünden zu lassen in Ziele und Handlungen zur Veränderung von Staat und Gesellschaft in der BRD.

Wie soll es nun weitergehen?

Wie gelangt die Arbeiterklasse zu jenem Bewußtsein, das sie aus der Abhängigkeit von der bürgerlichen Ideologie löst und zur Führung in der demokratischen Bewegung befähigt? Wie kann der Widerspruch zwischen den objektiv günstigen Möglichkeiten und der ungenügenden Reife der antiimperialistischen, demokratischen Bewegung überwunden werden? In dieser Richtung wird bereits von einzelnen Gewerkschaftsvertretern argumentiert:

„Die sozialistische Tradition, die Beherrschung der Begriffe ist ver­lorengegangen, ist abgebrochen. Aber es ist ein Fehlschluß, deshalb zu meinen, es gäbe keine Klassen und auch kein Klassenbewußtsein, mehr … Es gibt sehr wohl Klassen und auch ein ,passives‘ Klassenbewußtsein … Die Frage ist, ob die passive Kritik, das passive Klassen­bewußtsein aktiviert werden könnte.“ [5]

Studium des Marxismus

Die Tatsache, daß das Denken der Mehrheit der westdeutschen Arbeiter oft klassenindifferent ist und damit den historischen Erfordernissen nicht gerecht wird, darf die progressiven Kräfte in der deutschen Arbeiterbewegung, besonders im DGB, nicht dazu verleiten, sich dem anzupassen und etwa Schritt für Schritt die Arbeiterideale aufzugeben. Vielmehr muß sie diese Situation veranlassen, den geistigen Kampf zu verstärken, um das Bewußtsein der Arbeiter auf das Niveau der objektiv bedingten Klasseninteressen und gesellschaftlichen Erfordernisse zu heben. Das ist möglich. Und zwar nur auf dem Wege der Verbreitung eines wissenschaftlich fundierten Bewußtseins der Arbeiterklasse, des Marxismus, möglich. Es geht daher um das Hineintragen der wissenschaftlich-sozialistischen Bewußtheit in die Reihen der Arbeiter in der Bundesrepublik.

Wer hat recht: Marx … oder Habermas?

Jürgen Habermas, ein westdeutscher Philosoph, zog die resignierende Schlußfolgerung, weil heute selbst in den Kernschichten der (west)deutschen Arbeiterschaft kaum Klassen­bewußtheit feststellbar sei, sei sie kein Adressat mehr für die Aufnahme fortschrittlicher Ideen und fehle dem Kopf, dem wissenschaftlichen Sozialismus, das Herz, das Proletariat,[6] ist falsch. Sie beruht erstens auf einer Fehlinterpretation der Dialektik in jenem Vergleich von wissen­schaftlicher Ideologie und Proletariat mit Kopf und Herz der Revolu­tion, den Marx in seiner „Einleitung zur Kritik der Hegelschen Rechts­philosophie“ angestellt hat. Denn dort heißt es:

Wie die Philosophie im Proletariat ihre materiellen, so findet das Proletariat in der Philo­sophie seine geistigen Waffen, und sobald der Blitz des Gedankens gründ­lich in diesen naiven Volksboden eingeschlagen hat, wird sich die Emanzi­pation … vollziehen …, allein auch die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift.“ [7]

Während Marx also aus der wechselseitigen Rolle von Arbeiterklasse und wissenschaftlichem Sozia­lismus bei der Erneuerung des gesellschaftlichen Lebens den Schluß zog, daß man den Arbeitern die Theorie vermitteln müsse, um deren aufnahmebereite Gedankenwelt auf ein höheres Niveau zu heben, kultiviert Habermas den naiven Volksboden und überläßt ihn den Ein­flüssen der geistigen Manipulatoren, die ihn zu einem ungesunden Volksboden machen möchten.

Habermas‘ zweiter Fehler besteht darin, daß seine Einschätzung über den Stand des Klassenbewußtseins und der revolutionären Potenzen der Arbeiterklasse auf der Verabsolutierung der Situation in der Bundesrepublik beruht, und auch da nur der Etappe der Hochkonjunktur, bei Außerachtlassung des Klassenbewußt­seins der Kommunisten und einer Reihe fortschrittlicher Sozialdemokraten und Gewerkschafter. Daß die Arbeiterklasse anderer westeuropä­ischer Staaten, z.B. Frankreichs und Italiens, aus einer Reihe von historischen Ursachen schon jetzt ein höheres Klassenbewußtsein hat, ignoriert Habermas.

[1] Westdeutsches Fernsehen, Panorama, 6. November 1967.
[2] Nach einer Umfrage des Allensbacher Instituts für Demoskopie. In: Wald von Vorurteilen, Industriekurier, 6. Februar 1964.
[3] Industriekurier, 6. Februar 1964.
[4] Wie sehen Arbeiter und Angestellte die Gesellschaft? In: Der Gewerkschafter. 1964, Nr.3, S.98.
[5] H.Symanowski/F.Vilmar: Die Welt des Arbeiters, S.89f.
[6] Siehe J.Habermas: Theorie und Praxis, Neuwied 1963, S.164.
[7] Marx/Engels: Werke, Bd.1, S.391 u. 385.

Auszug aus dem Buch „Manipulation. Die staatsmonopolistische Bewußtseinsindustrie“, herausgegeben von einem Autorenkollektiv im Dietz Verlag Berlin, 1968, S. 501-513. (bearb. u. Zwischentitel eingefügt)

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Eine Antwort zu Wie der Kapitalismus in der BRD funktioniert…

  1. Henk Gerrits schreibt:

    Danke fur diese wichtige information.Sacha.

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