Das Erbe der Rosa Luxemburg

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Rosa Luxemburg (1871-1919)

Am 5. März 1951 feierten die Arbeiter und das ganze Volk der DDR das Andenken an die große deutsche Revolutionärin Rosa Luxemburg, die an diesem Tage 80 Jahre alt geworden wäre. Als sie am 15. Januar 1919 – also vor fast genau 100 Jahren – unter den brutalen Schlägen gedungener Mordbuben fiel, schied eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der europäischen Arbeiterbewegung aus dem Leben. Rosa Luxemburg war eine scharfsinnige Theoretikerin und Schriftstellerin des Marxismus, zudem war sie eine sensible Künstlerin mit starker Gestaltungskraft, eine schlagfertige Polemikerin und tiefhassende Feindin des Opportunismus. Erstmals nach dem Krieg konnten nun auch im Osten Deutschlands ihre Werke wieder gedruckt werden. Und sie wurden gedruckt, während sie in den westlichen Besatzungszonen verboten waren, wie alle kommunistische Literatur…

Über diese großartige Persönlichkeit schrieb 1951 Fred Oelßner: „Sie war die erste, die nach dem furchtbaren Verrat der offiziellen deutschen Sozialdemokratie1914 die Linken zum Widerstand sammelte, die die Ehre des deutschen Proletariats retteten.“

(Quelle: Fred Oelßner: Rosa Luxemburg. Eine kritische biographische Skizze. Dietz Verlag Berlin, 1951, S.7.)

Die DDR-Zeitschrift „Das Magazin“ veröffentlichte 1979 anläßlich des Tages ihrer Ermordung den folgenden Beitrag von Prof.Dr. Annelies Laschitza:

Rosa und ihre Blumen

Ein Gefängnisalltag hat seine eigenen Gesetze. Er ist monoton, bedrückt durch Einsamkeit – ist rauh und kahl, und das stoische Geklirr der Blechnäpfe, Schlüsselbunde, Eisengitter, die eintönigen Stiefelschritte der Wache legen sich aufs Gemüt.

Der Sand knirscht so hoffnungs­los unter diesen Schritten“, schrieb Rosa Lu­xemburg Mitte Dezember 1917 aus dem Ge­fängnis in Breslau an Sophie Liebknecht, „daß die ganze Öde und Ausweglosigkeit des Daseins daraus klingt in die feuchte, dunkle Nacht. Da liege ich still, allein, eingewickelt in diese viel­fachen schwarzen Tücher der Finsternis, Lange­weile, Unfreiheit, des Winters – und dabei klopft mein Herz von einer unbegreiflichen, unbekannten inneren Freude, wie wenn ich im strahlenden Sonnenschein über eine blühende Wiese gehen würde. Und ich lächle im Dunkeln dem Leben, wie wenn ich irgendein zauberhaf­tes Geheimnis wüßte, das alles Böse und Trau­rige Lügen straft und in lauter Helligkeit und Glück wandelt. Und dabei suche ich selbst nach einem Grund zu dieser Freude, finde nichts und muß wieder lächeln – über mich selbst. Ich glaube, das Geheimnis ist nichts anderes als das Leben selbst…“

Der zermürbende Gefängnisalltag

Starke, lebensbejahende Menschen wie die Revolutionärin Rosa Luxemburg zermürbt oder zerbricht kein Gefängnisalltag. Sie mußte in ihrem Leben Hunderte solcher Tage eingesperrt verbringen. In neun Gefängnissen war sie ins­gesamt. Ihr einziges „Verbrechen“ bestand darin, daß sie als Marxistin konsequent für die Interessen der arbeitenden Menschen focht, unbeugsam für die Erhaltung des Friedens und die revolutionäre Beseitigung des Imperialismus als Urheber aller politischen und sozialen Miß­stände kämpfte. Ihre marxistische Weltanschau­ung, niemals abreißende Verbundenheit zu den Kämpfenden, eine hohe Selbstachtung, innere Disziplin und zuverlässige, liebenswerte Freunde gaben ihr überall, ob in der kämpfe­rischen Aktion, bei der wissenschaftlichen Ar­beit und auch in der schöpferischen Selbst­betätigung – hinter Gefängnismauern die Kraft, auch das Schwerste zu ertragen.

Das Ge­fängnis scheint mir ganz selbstverständlich zu unserem Beruf als proletarische Freiheits­kämpfer zu gehören“, schrieb sie einmal, um ihre Freunde zu beruhigen, „und Rußland hat mich daran gewöhnt, das Betreten und Verlas sen dieser Mauern als etwas ganz Alltägliches zu betrachten.“

Sehnsucht nach freier Bewegung

Etwas Sarkasmus schwang schon in solchen Äußerungen mit. Ihre Sehnsucht nach freier Bewegung war stets riesengroß. Wehmut plagte diese tapfere Frau schon manchmal, aber er­tappte sie sich in Niedergeschlagenheit, griff sie zur Feder und plauderte in Briefen wie im Gespräch mit ihren Freundinnen und Freunden, schrieb sich wieder froh. Mit wenigen Federstri­chen vermochte sie so lebensnah Erinnerungen zu wecken oder in Zukunftsplänen zu schwel­gen, daß die meisten der Gefängnisbriefe Rosa Luxemburgs in ihrer literarischen Schönheit für die Empfänger zum beglückenden Erlebnis wurden. Sie dankten es ihr auf vielfache Weise und bestärkten Rosa Luxemburg. Erregt verriet sie ihrer Sekretärin Mathilde Jakob:

Sie haben mich plötzlich so reich und fröhlich gemacht, daß ich Ihnen gleich danken muß. Überhaupt geht es mir mit Ihnen wie im Märchen mit dem ,Tischlein deck dich‘. Kaum hatte ich neulich den Wunsch nach einem guten Brief ausgespro­chen, als er auch schon hier war; und jetzt saß ich gerade etwas gedeppt, als mir der herrliche Strauß wieder soviel Farbe und Duft in die Bude gebracht hat, und auch das Gefühl, daß Sie hier in der Nähe waren. Wenn ich Sie bloß hätte für einen Moment sehen können … Zunächst das Wichtigste: die Blumen. Ob Sie auch .wissen, was das für Schätze sind, die Sie mir geschickt haben?“

Mit offenen Augen durch die Welt…

Rosa Luxemburg, die leidenschaftlich botanisierte, keine Wiese, kein Feld und keinen Wald durchstreifte, ohne etwas Neues an Grä­sern, Blumen oder Bäumen zu entdecken, die selbst auf öden Lazarett- und Wirtschaftshöfen von Gefängnissen jede auch noch so unschein­bare Pflanze erspähte und die in der „Ge­fängnisruhe“ rieben Gesellschaftswissenschaf­ten nicht minder engagiert Naturwissenschaften studierte, ja regelrecht Pflanzen- und Tiergeo­graphie betrieb, erklärte ihrer Mathilde Jakob sachkundig über den prachtvollen Blu­menstrauß:

Die kleineren gelben mit der brau­nen samtigen Mitte, das ist der Alant (lnula Helenium), die großen gelben, die der Sonnen­blume ähnlich sind, das ist Topinambur (Helian­thus Tuberosus), endlich die winzigen gelben in den vielen Trauben, so schön duftend, das ist die Canadische Goldrute (Solidago Virgaurea), alle drei aus der Familie Compositen. Die wunder­voll gelbrot gefärbten Blättchen sind natürlich von einer Eberesche, der blutrote Zweig ist ein Prunus oder ,Türkische Kirsche‘, Zierstrauch aus der Familie der Rosazeen; endlich der Zweig mit den ganz schmalen, unten silbrigen oben dunkelgrünen Blättchen ist ein weidenblättriger Sanddorn. Die Farben der Astern sind unaus­sprechlich schön, – ein echtes Herbstgemälde der ganze Strauß.“

Vielseitige Interessen der großen Revolutionärin

Zu Rosa Luxemburgs Persönlichkeit gehörte die Universalität ihrer Interessen, ihr Bemühen, ihre aufmerksamen Beobachtungen in Gesellschaft und Natur dialektisch zu wägen, materialistisch zu begründen, nach der inneren Harmonie zu suchen. Sie konnte sich dabei ebenso rastlos betätigen wie besinnlich verharren, um ganz bewußt neue Einsichten zu gewinnen oder J. W. Goethe anzurufen und frei zitierend in den Fluß ihrer Gedanken zu fügen.

Die große Revolutionärin war eine Frau plötz­licher Leidenschaften, schrieb vor Jahren ihr französischer Biograph Gilbert Badia treffend. 1908 stürzte sie sich in die Malerei. Voller Selbstironie bat sie damals Kostja Zetkin, sich über ihr erstes Bild, ein Kornfeld, lustig zu machen, und fügte hinzu: Das war der erste Pinselstrich in meinem Leben. Am liebsten hätte sie nur noch gemalt. Als die Kurse der Partei­schule wieder begannen, räumte sie ohne zu klagen ihre Pinsel wieder weg.

Aus den Gefängsnisjahren

Auf die Malerei folgte die Botanik, der sie sich von Mai bis Juli 1913 blindlings verschrieb. Wie berauscht durchstreifte sie Wiesen, Felder und Wälder, pflückte Pflanzen, preßte und be­stimmte sie. Diese Herbarien sind erhalten geblieben. 9 Hefte mit liebevoller Hand und kenntnisreich gestaltet sind es, die wir bestaunen können. Weitere 13 verblieben uns aus den Gefängnisjahren während des Ersten Weltkrie­ges. Gewissenhaft notierte Rosa Luxemburg am 2. April 1915 auf ihren Gefängniskalender:

Gestern Abend sind von Frau Rosenbaum Blumen gekommen. Narzissen, Anemonen, Maiglöckchen, Vergißmeinnicht. Heute fange ich wieder an zu botanisieren.“

Herbarien

Monate später schrieb sie an Mathilde Jakob:

Ich bin so froh, daß Sie für die Botanik dauerndes Interesse bewahren, aber ein Buch rate ich Ihnen ab zu erwerben. Ich kenne ziemlich alle neueren At­lanten, sie taugen gar nichts. Das beste Pflanzenbuch ist ein alter, völlig vergriffener Schmöker, den ich antiquarisch billig für 25 Mark gekauft habe (er ist hier in meiner Zelle, da ich ohne ihn nicht leben kann). Dieser reicht für uns beide aus und wir werden ihn später gemeinsam genießen …“

Bei ihren Herbarien befinden sich denn auch viele Auszüge aus „Das natürliche System von A. W. Eichler, Syllatus der Vorlesungen über spezielle und medizinisch-­pharmazeutische Botanik“‘, Berlin 1880.

Briefe aus dem Gefängnis

Was sie entdeckte und beobachtete, notierte sie, vieles davon schrieb sie in ihre Briefe. Merk­würdig erklärte sie Sophie Liebknecht:

An der Silberpappel zerflatterten die überreifen Kätz­chen, und ihr Samenflaumen flog rings umher, füllte die ganze Luft wie mit Schneeflocken, bedeckte die Erde und den ganzen Hof; das sah so geisterhaft aus, wie der Silberflaum her­umflatterte! Die Silberpappel blüht später als alle anderen Kätzchenträger, und dank dieser üppigen Samenausstreuung verbreitet sie sich sehr weit, ihre kleinen Schößlinge sprießen wie Unkraut aus allen Ritzen an der Mauer und zwischen Steinen.“

Die menschliche Reife einer hervorragenden Kommunistin

Ihre Leidenschaften aber waren kein bloßes Hobby. Sie verliehen ihr gerade in schwierigen Situationen unbesiegbare Stärke. Rosa Luxem­burgs Liebe zur Natur, Kunst und Literatur zeugten ebenso vom revolutionären Humanis­mus wie ihre gesamte, auf revolutionäre Ver­änderung gerichtete gesellschaftliche Aktivität im Dienste des Menschheitsfortschritts. Wir begegnen auch in ihrer hingebungsvollen Natur­verbundenheit der großen menschlichen Reife, weltanschaulichen Standhaftigkeit und persönli­chen Stärke· einer hervorragenden Kommuni­stin, über die Karl Liebknecht 1916 zuversicht­lich schrieb, als sie erneut und das letztemal – ohne Prozeß – zur sogenannten Schutzhaft ins Gefängnis gesperrt wurde:

Jetzt will man sie vollends vernichten, diese Frau, deren schmäch­tiger Körper eine so glühende, große Seele, einen so kühnen, glänzenden Geist trägt, und die vor der Geschichte der menschlichen Kultur ruhmvoll bestehen wird, wenn die 42-cm-Helden der militaristischen Barbarei in Verachtung oder Vergessenheit versinken. Man verhindert jede öffentliche Mitteilung über den Streich. Man verhehlt die Schande. Man fürchtet die Masse des Volkes. Eine miserable Sache, die sich mit miserablen Mitteln zu schützen sucht … Aber die Macht, die man in Rosa Luxemburg be­zwingen möchte, ist stärker als das Faustrecht des Belagerungszustandes. Sie wird die Ker­kermauern sprengen und triumphieren.“

Ermordet: Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht!

Die imperialistische Reaktion konnte beide am 15. Januar 1919 meuchlings ermorden, aber in unserer sozialistischen Deutschen Demokra­tischen Republik lebt der Triumph des Kampfes der von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg begründeten revolutionären, internationalisti­schen Partei der deutschen Arbeiterklasse zum Wohle von Frieden und Fortschritt.


Aus dem Herbarium von Rosa Luxemburg.

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Anemone vom Gärtner. Der Kelch sitzt zirka 2 Zentimeter tiefer und frei am Stengel (wie bei der Kuhschelle, pulsatilla). NB! Der Kelch ist am Grunde leicht angehaucht mit derselben Farbe wie die Krone. Die Staubbeutel und der Staub sind bei allen Blüten dunkelblau. Von Frau Marta Rosenbaum zu Ostern erhalten.

Quelle: Das Magazin, Heft 1, Januar1979, S.36-39


Auch heute werden wieder von den Auftragsschreibern der Bourgeoisie freche Lügen verbreitet und man versucht, einen Keil zu treiben zwischen die Klassiker des Marxismus-Leninismus und Rosa Luxemburg. Doch immer mehr Menschen erinnern sich mit Hochachtung und Dankbarkeit an bedeutende Kommunisten wie Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, Joseph Stalin und Wilhelm Pieck, Walter Ulbricht und Erich Honecker – um nur ein paar Namen zu nennen. Mit der Gründung des Spartakusbundes wurde in Deutschland der Grundstein gelegt zur Gründung der SED, für den Weg zum Sozialimus in der DDR und für den erfolgreichen Aufbau unseres sozialistischen Vaterlandes. Wider alle Verwünschungen und Verleumdungen der Bourgeoisie hat sich gezeigt sich, daß die Ideen von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg in der DDR ihre wahre Heimstatt gefunden hatten.

Siehe auch:
Auf zur Rosa-Luxemburg-Ehrung!
Rosa Luxemburg: Die Welt ist veränderbar!
Rosa Luxemburg – Heldenmut und Inkonsequenz einer bedeutenden Revolutionärin

Dieser Beitrag wurde unter Geschichte, Kommunisten, Meine Heimat DDR, Sozialistische Literatur, Wider den Antikommunismus! veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

13 Antworten zu Das Erbe der Rosa Luxemburg

  1. Eleonore Kraus schreibt:

    Je öfter ich das meist hier Gelesene ernsthaft durcharbeite, nachdenke, reflektiere und einordne, umso gelassener gehe ich mit festem Schritt durchs Leben und „dem Morgenrot entgegen.“
    Rosa Luxemburg: Niemals wirst du vergessen ! Dein Kampfeswille, dein Mut, deine Kühnheit, die Verschmelzung mit dem menschlichen Leben und die Achtung vor Mensch und Natur , lässt mich demütig sein. Keine äußere Begrenzung hat dich brechen können, selbst in dunklen Stunden deines Lebens war dein glühendes Herz und dein klarer analytischer Verstand herausragend, wie ein Feuer, dass immer weiter durch alle Zeiten brennen wird, bis wir wieder siegen werden, über die, die Menschheit vernichten wollen, die die Natur und Umwelt zerstören, die kleinkapitalistischen Krämerseelen, die Verbrecher, die Räuber und Piraten, die Kriegsverbrecher, und nicht zuletzt die Kriegsgewinnler. sPD du bleibst die Verräterin der Arbeiterklasse und diesen Makel wirst du niemals wieder loswerden können.
    Bei aller berechtigten Kritik bist und bleibst du der Adler, Rosa Luxemburg, auch in meinem Leben.
    Mein Bauerngarten, leuchtend im Sommer, in den Farben des Klatschmohns, der Kornblumen, der Margeriten,der Malven, der vielen Kräuter, der Beerensträucher und einiger kleiner Obstbäume würden dir gefallen.

  2. Weber Johann schreibt:

    Auf der Internetseite von rbb24.de steht folgendes:
    „Nach dem Zweiten Weltkrieg etwa seien Liebknecht und Luxemburg in der DDR tabu gewesen. Im Osten seien weder die Schriften Luxemburgs erhältlich gewesen, noch habe es Gedenkveranstaltungen zu ihren Ehren gegeben, so Piper (Historiker an der Universität Potsdam).
    Rosa Luxemburg habe den in der Sowjetunion noch zu Zeiten Stalins gefeierten Revolutionär Lenin scharf dafür kritisiert, dass er Gewalt zur Durchsetzung politischer Ziele tolerierte. Erst nach Stalins Tod sei die SED-Führung in der DDR umgeschwenkt – und habe die ermordeten Kommunisten Liebknecht und Luxemburg für deren politisches Wirken und den Kampf gegen den Kapitalismus gefeiert.“
    https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2019/01/liebknecht-luxemburg-gedenkfeier-ddr-berlin.html

    Ein in Bayern geborener denkt sich, wie müssen sich die Menschen in der DDR fühlen, wenn sie solche Behauptungen lesen müssen?

    • sascha313 schreibt:

      Danke! Es ist nicht nur eine Dummheit, sondern eine Beleidigung, eine LÜGE, was dieser Herr Professor da behauptet! Eine bodenlose Frechheit!

    • marie schreibt:

      tja … „DIE“ menschen in der ddr gibt es nicht – und auch kein einheitliches gefühl aller …aber vielleicht eint sie mehrheitlichst das wissen um die lügen, die über ihr „angebliches leben“ verbreitet wurden … so dass es bei vielen soweit gekommen ist, dass für sie das kapitalistische system mit seiner lügenfratze, doch schlimmer als die fehlende reise- und meinungsfreiheit empfunden wird >>> also: die kapitalische „idee“ ist sehrsehr unattraktiv, jedoch ein zurück will wohl kaum einer 1:1 … und das geht ja auch nicht … aber es bleibt ein phantomschmerz – und der nimmt zu … es wurde viel wertvolles genommen und gegen plunder „ersetzt“ … häuserfassaden und südfrüchte wiegen das nicht auf … es gibt ENDLICH ein besinnen auf ethische werte … naja, zumindest ansatzweise und TROTZ verteufelung von alternativen … mit denen ich nicht die afd meine … und doch: sie ist leider die einzig ernsthafte opposition in deutschland = ein armutszeugnis? oder ein glasklares zeichen für eine gesellschaftskrise der systeme … meine ich …

      „Dieses jährliche Gedenken wurde in der Weimarer Republik von 1919 bis 1933 praktiziert. Nach Verbot und Zerstörung der Gedenkstätte durch das NS-Regime wurde es ab 1946 in der Sowjetischen Besatzungszone, ab 1949 in der DDR als zentrale staatliche Veranstaltung fortgesetzt und propagiert. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands 1990 demonstrieren verschiedene Gruppen der politischen Linken an jenem traditionellen Gedenktag.“

      https://de.wikipedia.org/wiki/Liebknecht-Luxemburg-Demonstration

  3. Eleonore Kraus schreibt:

    Ein schreibender Schmierfink der übelsten Sorte, der nach Reaktion stinkende Professors, der den Blick verschließt, vor dem, was in den Tiefen der vor sich hin modernden, unbewältigten Geschichte des Westens der Republik vergammelt und nur das gibt ihm die Möglichkeit der Verbreitung unter dem Deckmantel von „Wissenschaft“ seinen billigen Antikommunismus so geschickt zu verbraten, wie er es tut. Und wer dem Drecksack wohl so alles auf den Leim geht.
    Danke, Johann du mutiger, fleißiger und kämpferischer Aufklärer für die Sache.

  4. Atomino schreibt:

    hat jetzt nicht unmittelbar was mit dem Thema zu tun, aber : Wem sträuben sich noch die Nackenhaare, wenn eine S. Wagenknecht öffentlichkeitswirksam eine Rosa Luxemburg ehrt ? Gut, Die Linke hat uns bisher noch nicht so verraten wie die Sozialdemokraten, die arbeiten aber bestimmt noch an ihrem großen Auftritt. Was für Zeiten…

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