…zwei in die Brust und einen in den Kopf!

Interview mit einem US-amerikanischen Polizisten

h-2281

 

 

 

 

 

– Bei uns gibt es so etwas nicht, wie in Rußland, – einen Warnschuß in die Luft. Wenn wir Schußwaffen mit scharfer Munition erhalten, so schießen wir sofort auf Vernichtung – zwei in die Brust und einen in den Kopf.
– Und bei uns spazierten vor kurzem einige lustige Leute zur Hochzeit im Zentrum von Moskau, schossen mit Schreckschußwaffen in die Luft, und wir haben sie nur bestraft. Alle haben sich empört, sogar der Ministerpräsident: und er hat gesagt, daß auf sie in New York sofort zur Vernichtung das Feuer eröffnet worden wäre.
– Nein, zuerst hätten wir versucht, sie festzunehmen, aber mit Gewalt, wie Verbrecher. Und wenn sie anfingen, Widerstand zu leisten, dann ja – zwei in die Brust, einen in den Kopf.
(Aus einem Interview der Zeitschrift „Russischer Reporter“ mit einem US-amerikanischen Polizisten.) Übersetzung: Walja Schroeder.

Und das sieht dann erst mal so aus:

usdemocracy

Siehe auch: Verbrecherstaat USA

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4 Antworten zu …zwei in die Brust und einen in den Kopf!

  1. Weber Johann schreibt:

    Man muss nicht unbedingt über den „großen Teich“ schauen. In der Alt-BRD spielten sich auch solche Todesschüsse von Polizisten ab. Im „Neuen Deutschland“ vom 29.4.1983 (beachte wenige Jahre vor dem Anschluss der DDR) werden einige Beispiele aufgeführt:

    Vorwärts:
    „Die Polizei, die uns schützen soll erschießt unsere Kinder“
     Bonn (ADN). Die sozialdemokratische Wochenzeitung „Vorwärts“ schildert unter der Schlagzeile „Die blutigen Früchte der „geistigen Wende*“ folgende Todesschüsse:
     – Ein 30jähriger Polizist feuerte durch ein geschlossenes Fenster in das Jugendzentrum des bayrischen Städtchens Gauting und tötete durch einen Schuß in den Kopf den 14jährigen Hauptschüler Jürgen Bergbauer. Nach Aussagen seiner Freunde hatte der Junge in einem Jugendhaus einen Schlafplatz gesucht, weil er sich zu vorgerückter nächtlicher Stunde aus Angst vor einem Anschnauzer seiner Mutter nicht mehr nach Hause traute.
     – Am 5. März 1983 tötete ein Kopfschuß aus nächster Nähe den 18jährigen Hamburger Alf Heins. Der Polizeibeamte glaubte fälschlich, einen Autodieb vor sich zu haben.
     – Im Februar 1983 durchsiebte die Polizei in Augsburg den Wagen und Körper des 19 jährigen Banklehrlings Joachim Kaiser mit insgesamt 16 Schüssen. Der junge Mann war mit dem Auto seines Vaters zu einer überschnellen Spritztour aufgebrochen und hatte sich nicht der Polizei stellen wollen.
     „Beim Durchblättern des einschlägigen Archivmaterials findet sich alle paar Wochen ein ähnlicher Fall: Polizisten schießen drauflos, ohne daß sie selbst oder Dritte an Leib oder Leben bedroht sind. Willkürliche Mißhandlungen Festgenommener und Fälle von Selbstjustiz häufen sich ebenfalls. Kein Zweifel: einigen Polizisten sitzt die Waffe wieder sehr locker im Halfter, und sie ziehen lieber einmal mehr als einmal weniger. Nicht umsonst haben Unionspolitiker jahrelang für den gezielten Todesschuß plädiert.“

    Um gleich dem Vorwurf vorzubeugen, DDR-Zeitung pfui, die Lügen, ist ja nur Propaganda, hier ein link (Alt-BRD-Quellen), der über die Ermordung des 14-jährigen Jürgen Bergbauer berichtet:

    „Der 14-jährige Jürgen Bergbauer treibt sich des Nachts vom 19. auf den 20. März beim Gautinger Jugendzentrum herum. Drei Polizeibeamte hören gegen 0.45 Uhr das Klirren einer Scheibe. Sie trennen sich auf der Suche nach dem vermuteten Einbrecher. Um 0.49 Uhr fallen drei Schüsse; Jürgen ist tot. Zunächst demonstrieren Jugendliche am 23. März gegen die Todesschüsse in Gauting.

    Am 25. März titelt der Münchner Merkur:
    „Droht München ein Frühling voller Gewalt?“.
    Am 26. März demonstrieren vor allem Jugendliche am Sendlinger Tor unter dem Motto „Wer ist der nächste? Stoppt die Todesschüsse der Polizei“. Unter dem Deckmantel der so genannten „Putativnotwehr“ werde der Polizei ein Freibrief für die Vollstreckung der Todesstrafe an Ort und Stelle erteilt und nachträglich von der Justiz legitimiert. Schließlich demonstrieren 1.300 Jugendliche am 6. Juli gegen das milde Urteil gegen den Gautinger „Todesschützen“.“
    http://protest-muenchen.sub-bavaria.de/artikel/756

    • R.R. schreibt:

      Und Philipp Müller nicht vergessen. Und wo wir schon dabei sind: Es gab keinen Schießbefehl an der Grenze DDR/BRD so wie das immer wieder behauptet wird! Es gab ganz klare Anweisungen, wie in solchen Fällen zu verfahren ist:
      Der Grenzverletzer ist anzusprechen mit „Halt Grenzposten, Hände hoch!“, bzw. mit „Halt, Grenzposten Parole!“ bei Dunkelheit.
      Und selbstverständlich war eine Anwendung der Schusswaffe ganz klar geregelt und in bestimmten Fällen sogar gänzlich untersagt. Nicht anzuwenden ist die Schusswaffe insbesondere wenn Leben u. Gesundheit unbeteiligter Personen dadurch gefährdet wird, einschließlich Personen die sich auf dem Gebiet der BRD befinden!
      Die Anwendung der Schusswaffe war die allerletzte Instanz um einen Grenzdurchbruch zu verhindern. So war die Vorschrift, GVS Nr. 9, Grenztruppen der DDR. MfG

  2. Henk Gerrits schreibt:

    Worte fehlen hier.

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