Die vierte Dimension – Der psychologische Krieg in der BRD

psywar„Psychologischer Kampf“, schrieb das offiziöse Organ des west­deutschen Kriegsministeriums, „Wehrkunde“, „ist die mit allen technischen, intellektuellen und emotionalen Mitteln offensiv und defensiv geführte geistige Auseinandersetzung mit dem Ziel, einer­seits den Kampfwillen des Gegners zu brechen, andererseits den eigenen bis zur Unüberwindlichkeit zu steigern.“ [1]

Der Kampf um die Meinungshoheit

Einem Presse­offizier der Bundeswehr gab diese Zeitschrift Raum, um ihn verkünden zu lassen: Der moderne Krieg werde nicht nur dreidimen­sional geführt – in der Luft, zu Lande und zu Wasser. Er umfasse viel mehr auch eine vierte Sphäre – die geistige Welt des Menschen. „Diese vierte Dimension ist ein Krieg, der sich auf keiner strategi­schen Landkarte zeigen läßt, wohl aber überall dort, wo Presse, Funk oder Bilder auch nur das fetzte Dorf erreichen. Die Schlachten eines dritten Weltkrieges, ausgekämpft auf der Ebene der vierten Dimension, sind längst im Gange, es ist der Kampf um die Meinungen unserer Welt!“ [2]

Die Unterhaltungsindustrie

Politische Kommentare, Berichte und Reportagen werden in West­deutschland – als Ausdruck jahrelang erzeugten politischen Des­interesses, um dahinter um so sicherer die Macht des Finanzkapitals zu etablieren und zu festigen – im Vergleich zu den Unterhaltungs­beiträgen nur von einer relativ kleinen Zahl Interessierter gelesen, gehört und gesehen. Um so stärker ist das Bemühen, gerade den Unterhaltungsbereich in den Dienst imperialistischer Politik zu stellen.

Politik verdirbt den Charakter?

Meister dieses Genres können jene politischen Abstinenzler, die glauben, nach der Devise leben zu können, Politik verderbe den Charakter, fast unmerklich zum politischen Engagement bewegen. Abgesehen davon, daß eine solche Auffassung, Politik sei schlechthin von Übel, bereits eine politische Entscheidung ist (denn sie überläßt den Kampf der Klassen um die Durchsetzung ihrer sozialen Ziele anderen, denen diese Zurückhaltung vom Klassenkampf im eigenen Interesse dienlich ist), so vermag doch gerade der Unterhaltungs­bereich vornehmlich über Emotionen das Denken und Handeln vieler Menschen spürbar zu beeinflussen.

 Verblödung: Die heile Welt – fromm, optimistisch…

Dazu erklärte aus seinen Erfahrungen Günter Gaus, einst Programmdirektor des Südwestfunks:

„Das Publikum ist durch Unterhaltungssendungen viel stärker zu beeinflussen als durch politische Sendungen. Poli­tische Sendungen erzeugen allenfalls ein Hautjucken; die unbewußte Beeinflussung des Publikums durch Unterhaltungssendungen geht viel und oft bedenklich tiefer. Welche Klischees, welche Assoziatio­nen, welche Vorstellungen von der Gesellschaft, in der man lebt oder in der man leben sollte, durch Unterhaltungssendungen herbei­gerufen werden, läßt sich mit den Wirkungen, die ein politisches Magazin oder ein Kommentar gibt, überhaupt nicht vergleichen.“

In Familienserien des Westfernsehens geht es so treu-deutsch, heil, fromm und optimistisch zu, daß sein Gesprächspartner mit Recht erklärte: „In diesen Sendungen herrscht eine Schönfärberei und ungeheure Verlogenheit, mit der das Volk total verblödet wird.“ [3]

Dressiert auf Antikommunismus

Was aber heißt das: Das Volk werde total verblödet? Es wird im Sinne der „vierten“ Dimension des Krieges abgerichtet auf den psycholo­gischen Feldzug gegen den Kommunismus, und als solcher gilt in bundesdeutschen landen bereits jedes Andersdenken. Der psycho­logische Krieg gilt nicht als Ersatz des Krieges in den „klassischen Sphären“ zu lande, zu Wasser und in der Luft, sondern als dessen „vierte Dimension“, von der ausgehend die Menschen erneut reif­gemacht werden sollen, ihn zur Durchsetzung imperialistischer Expansionsbestrebungen in allen Dimensionen zu führen.

Mit Friedensbeteuerungen in den Krieg…

In der „vierten Dimension“ wird versucht, die werktätigen Menschen so zu manipulieren, daß die „Stimme des Volkes selbst“ schließlich nach der Führung des Kampfes auch in den „klassischen“ Sphären „in der Luft, zu Lande und zu Wasser“ schreit. werden, wie etwa durch die Notstandsgesetze, und dadurch, daß die Menschen systematisch darauf eingestellt werden, und zwar – so absurd es erscheinen mag – reif gemacht werden für den Krieg selbst und gerade mit Friedensbeteuerungen auf den Lippen.

Ein Einblick in die Methoden Hitlers

Mit diesen Methoden raffinierter Bewußtseinsmanipulation und der Lüge als einem ihrer Elemente hat der deutsche Imperialismus auch schon in seiner Vergangenheit operiert. Hitler hat als Wortführer und Vertreter der Klasseninteressen der reaktionärsten und aggres­sivsten Gruppen des deutschen Finanzkapitals davon in der Zeit der Vorbereitung des zweiten Weltkrieges beredt Zeugnis abgelegt. Am 10. November 1938 hielt er vor etwa 400 geladenen Journalisten und Verlegern eine Rede, die als Schallaufnahme erhalten geblieben, 1945 von den Engländern dem Foreign Office übergeben und 1958 veröffentlicht worden ist. Dieses Dokument entlarvt, wie kaum ein zweites es vermag, die Methoden imperialistischer Manipulation des Denkens.

Wie manipulierte Hitler das Denken?

Hitler sprach von der Vorbereitung „für das Durchsetzen unserer Forderungen“, die auf vielen Gebieten getroffen worden sei, „in erster Linie selbstverständlich auf den Gebieten der militärischen Rüstung“. Bei alledem dürfe aber nicht vergessen werden, ,,was auch entscheidend war: nämlich die Propaganda [4], und zwar die Propa­ganda nicht nur nach innen hin, sondern auch die Propaganda nach außen hin“. Und er erläuterte dann jene „Propaganda, mit der wir das deutsche Volk erfaßt haben“:

,,Erstens die langsame Vorberei­tung des deutschen Volkes selbst. Die Umstände haben mich ge­zwungen, jahrzehntelang fast nur vom Frieden zu reden. Nur unter der fortgesetzten Betonung des deutschen Friedenswillens und der Friedensabsichten war es mir möglich, dem deutschen Volk Stück für Stück … die Rüstung zu geben, die immer wieder für den näch­sten Schritt als Voraussetzung notwendig war.

Es ist selbstverständ­lich, daß eine solche jahrzehntelang betriebene Friedenspropaganda auch ihre bedenklichen Seiten hat; denn es kann nur zu leicht dahin führen, daß sich in den Gehirnen vieler Menschen die Auffassung festsetzt, daß das heutige Regime an sich identisch sei mit dem Ent­schluß und dem Willen, den Frieden unter allen Umständen zu bewahren. Das würde aber nicht nur zu einer falschen Beurteilung der Zielsetzung dieses Systems führen …

Der Zwang war die Ur­sache, warum ich jahrelang nur vom Frieden redete. Es war nunmehr notwendig, das deutsche Volk psychologisch allmählich umzustellen und ihm langsam klarzumachen, daß es Dinge gibt, die, wenn sie nicht mit friedlichen Mitteln durchgesetzt werden können, mit Mitteln der Gewalt durchgesetzt werden müssen. Dazu war es aber notwendig, nicht etwa nun die Gewalt als solche zu propagieren, sondern es war notwendig, dem deutschen Volk bestimmte außen­politische Vorgänge so zu beleuchten, daß die innere Stimme des Volkes selbst langsam nach der Gewalt zu schreien begann.

Das heißt also, bestimmte Vorgänge so zu beleuchten, daß im Gehirn der breiten Masse des Volkes ganz automatisch allmählich die Über­zeugung ausgelöst wurde: wenn man das eben nicht im Guten ab­stellen kann, dann muß man es mit Gewalt abstellen; so kann es aber auf keinen Fall weitergehen. Diese Arbeit hat Monate erfordert, sie wurde planmäßig begonnen, planmäßig fortgeführt, verstärkt. Viele haben sie nicht begriffen, meine Herren; viele waren der Mei­nung, das sei doch alles etwas übertrieben. Das sind jene über­züchteten Intellektuellen, die keine Ahnung haben, wie man ein Volk letzten Endes zu der Bereitschaft bringt, geradezustehen, auch wenn es zu blitzen und zu donnern beginnt.“

Hitler: von nun an wird „Fraktur geredet“!

Diese Wahrheit nunmehr, um zu schrecken. „Das mußte meiner Überzeugung nach auf die Dauer lähmend einwirken auf den Staat, der am meisten betroffen war.“ (Und so brüllte er am 28. September 1938 im Berliner Sportpalast: „Nun … glaube ich, daß der Zeit­punkt gekommen ist, an dem nun Fraktur geredet werden muß“.) Fast berauscht von den Methoden geistigen Terrors rief er aus:

„Ich habe ja fast jeden Tag feststellen können, wie nun tatsächlich die Wirkung unserer Propaganda, besonders aber unserer Presse­propaganda ist. Der Erfolg, wie gesagt, aber ist entscheidend, und er ist, meine Herren, ein ungeheuerer! Es ist ein traumhafter Erfolg, so groß, daß die Gegenwart ihn eigentlich heute überhaupt noch kaum ermessen kann. Die Größe dieses Erfolges wurde mir selber in dem Augenblick am meisten bewußt, als ich zum ersten Mal in­mitten der tschechischen Bunkerlinien stand. Da wurde mir bewußt, was es heißt, eine Front von fast 2000 Kilometern Befestigungen zu bekommen, ohne einen scharfen Schuß abgefeuert zu haben. Meine Herren, wir haben tatsächlich dieses Mal mit der Propaganda im Dienste einer Idee 10 Millionen Menschen mit über 100.000 Qua­dratkilometern Land bekommen.“ [5]

Das ist es, was unter psychologischer Kriegführung und darunter zu verstehen ist, daß der westdeutsche Imperialismus den Krieg in der „vierten Dimension“, der „geistigen Welt des Menschen“, bereits begonnen hat.

[1] „Wehrkunde“, München 4/1958, S.188; zitiert nach: Manipulation – Die staatsmonopolistische Bewußtseinsindustrie, S.12
[2] „Wehrkunde“, München 9/1964, S.484.
[3] „Der Spiegel“, Nr.29, 1968, S.87f.
[4] Die in der Wiedergabe fett gedruckten Worte und Satzteile sind von Hitler überdurchschnittlich laut gesprochen worden.
[5] „Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte“, Stuttgart, 2/1958, S.182ff.

Quelle: Banaschak/Vorholzer: Mensch und Macht, VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin, 1969, S.105-111. (Zwischenüberschriften eingefügt, N.G.)

Siehe auch:
Psychologische Kriegsvorbereitung
US-amerikanische Blitzkriegspläne
Günter Paulus: Die menschenverachtende Kriegsführung des Imperialismus

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14 Antworten zu Die vierte Dimension – Der psychologische Krieg in der BRD

  1. Atomino schreibt:

    @ Sascha: immer wieder erstaunend, mit welcher Hartnäckigkeit Du hier gegen das Vergessen vorgehst. Auch wenn dieser Blog den frustrierten AfD-Wähler wohl nie erreichen wird, so tut es doch unwahrscheinlich gut, dass es auch noch sendungsbewusste Gegenpole zu den Knabes, Jahns, Höckes, Gaucks und all den anderen Geschichtsverdrehern gibt, die sich opportunistisch in der Welle ihres Erfolges suhlen.

    auch wenn es jetzt abgedroschen klingen mag :

    Dem Morgenrot entgegen !

    • sascha313 schreibt:

      Danke, Atomino! Seine politische Meinung braucht man niemandem aufzudrängen, doch wenn jemand fragt: Was denkst denn Du? dann sag‘ ich ihm das schon! Nur nicht den Kontakt verlieren! Ich bin sicher, daß sich noch vieles im positiven Sinne ändern wird. Nur – es braucht eben unsere Geduld und unsere Unerschütterlichkeit (Wenn Du zB. ein Stalinbild aufhängst, dann gucken sie schon erstmal komisch…)
      z.B. https://zabolshevizm.wordpress.com/agitacion/#jp-carousel-4402

  2. Atomino schreibt:

    ich könnte es ja auch mal herunterbrechen auf : Stalin hat Hitler besiegt. Punkt ! Er wird wohl noch auf geraume Zeit *das* Totschlagargument gegen den Kommunismus sein und wohl auch bleiben. Ich tu mich aus gewissen Berührungsängsten schwer mit ihm. Und das Dauerfeuer von rechts macht es nicht einfacher, halbwegs entspannt damit umzugehen. Kommunist = Stalin = millionen bis billiardenfache Tote. Da kommt kein Schwein in sachlicher Diskussion gegen an.

  3. Atomino schreibt:

    mach weiter so !

  4. Atomino schreibt:

    nicht im breiten Bewusstsein. Das ist ja das fiese.

  5. R.R. schreibt:

    Aus Mein Kampf, einem Meisterwerk westlicher Propaganda, Hitler zur Frage wie man die Waffen des Feindes zu grausam wie möglich beschreiben sollte:

    „Die entsetzlichste Waffe, die nun gegen ihn zur Anwendung kam, erschien ihm nur mehr als die Bestätigung seiner schon gewordenen Aufklärung und stärkte ebenso den Glauben an die Richtigkeit der Behauptungen seiner Regierung, wie sie andererseits Wut und Haß gegen den verruchten Feind steigerte. Denn die grausame Wirkung der Waffe, die er ja nun an sich von seiten des Gegners kennenlernte, erschien ihm allmählich als Beweis der ihm schon bekannten „hunnenhaften“ Brutalität des barbarischen Feindes, ohne daß er auch nur einen Augenblick so weit zum Nachdenken gebracht worden wäre, daß seine Waffen vielleicht, ja sogar wahrscheinlich, noch entsetzlicher wirken könnten.“

    (Quelle: Mein Kampf, Die Psychologie der Propaganda, Adolf Hitler, Eher Verlag S. 199, Zwei Bände in einem Band, ungekürzte Ausgabe, Zentralverlag der NSDAP., Frz. Eher Nachf., G.m.b.H., München.)

    Die Parallelen zur heutigen Propaganda sind klar erkennbar. Assad wird als der barbarische Schlächter hingestellt, der sein eigenens Volk mit Giftgas ausrottet. Über den Jugendwerkhof Hummelshain/Thüringen erzählt man sich, die kommunistischen Erzieher hätten dort dermaßen gewütet, daß das Blut bis an die Decke gespritzt sei. Daß sich in Schloß Hummelshain die Kommandozentrale der REIMAHG AG befand die den bestialischen Tod tausender Zwangsarbeiter am Projekt Walpersberg zu verantworten haben, wird heute nicht einmal am Rande erwähnt!

    Und die größte Schmierenkomödie aller Zeiten: Apollo 11 & Co. Deren Mission darin bestand darin, vom Völkermord in Vietnam und Campuchea abzulenken. Und noch etwas: Machen wir uns die Rolle der sog. sozialen Medien klar! Die BRD finanziert Büroräume für Facebock!

    Bis denne.

    • R.R. schreibt:

      Es macht nicht viel Sinn den Spiegel zu verlinken. Eine Pressemeldung wie „Zuckerberg verspricht Merkel den Kampf gegen Hate Speech zu unterstützen“ zeigt sich in einem völlig anderem Licht wenn man die Gegenleistung Merkels betrachtet: FB dafür Büroräume in Berlin bereitzustellen. Da fließt also Geld und damit wird auch klar in wessen Dienst sich FB da stellt und für alle anderen Sog. soz. Medien gilt sinngemäß dasselbe.
      Diese Medien sind also alles Andere als Sozial!

      Und wo wir schon dabei sind: Mitnichten war es so, daß Merkel in Jahr 2015 eigenmächtig die Grenzen öffnete. Vielmehr war diese Propagandaaktion natürlich auch von langer Hand vorbereitet, so wurden bereits Jahre vorher zahlreiche Feriendörfer vertraglich gebunden für die An- und Umsiedlung und Unterbringung der Migranten!

      MfG

    • sascha313 schreibt:

      Genauso ist es. Und das ist dermaßen abartig, daß man oft gar nicht weiß, wogegen man zuerst protestieren soll…

  6. R.R. schreibt:

    Und noch etwas. Die Ziele die Hitler mit Mein Kampf verfolgte, sind weder Antisemitismus noch Rassismus. Vielmehr bestand das Ziel dieser Propagandaschrift darin, das Deutsche Volk auf einen neuen Krieg vorzubereiten! Dazu war dem Schreiberling natürlich jedes Mittel recht und neben der Verleumdung des Versailler Friedensvertrages richtete er seine Hetze gegen die nach dem Kaiserreich ausgerufenen Republiken, also gegen die Weimarer Republik und die Republik Österreich, in Mein Kampf abfällig als Ostmark bezeichnet. Und in erster Linie natürlich gegen die noch junge Sowjetunion. Aber schauen wir doch mal auf Seite 9 ins Kapitel „Die deutsche Ostmark“ wie geschickt Hitler dem geneigten Leser seine Lügen unterjubelt, Zitat:

    „Man begriff nicht, daß, wäre nicht der Deutsche in Österreich wirklich noch von bestem Blute, er niemand die Kraft hätte besitzen können, einem 52-Millionen-Staate so sehr seinen Stempel aufzuprägen, daß ja gerade in Deutschland sogar die irrige Meinung entstehen konnte, Österreich wäre ein deutscher Staat. Ein Unsinn von schwersten Folgen, aber ein doch glänzendes Zeugnis für die zehn Millionen Deutschen der Ostmark. Von dem ewigen unerbittlichen Kampfe um die deutsche Sprache, um deutsche Schule und deutsches Wesen hatten nur ganz wenige Deutsche aus dem Reiche eine Ahnung. Erst heut, da diese traurige Not vielen Millionen unseres Volkes aus dem Reiche selber aufgezwungen ist, die unter fremder Herrschaft vom gemeinsamen Vaterlande träumen und, sich sehnend nach ihm, wenigstens das heilige Anspruchsrecht der Muttersprache zu erhalten versuchen, versteht man in größerem Kreise, was es heißt, für sein Volkstum kämpfen zu müssen….“ usw. usf. / Zentralverlag der NSDAP., Frz. Eher Nachf., G.m.b.H., München

    Was er nicht sagt! In Fakt wird damit der jungen Republik Österreich das Recht auf Selbstbestimmung abgesprochen und gleichzeitig behauptet, die dort lebenden deutschsprachigen Staatsbürger ständen unter einer Fremdherrschaft! Welch eine Anmaßung! Aber ist das heute nicht genau dasselbe wenn sich Deutschland anmaßt bestimmen zu wollen wer in Venezuela Präsident sein soll!? Natürlich ist es dasselbe!

    Und auch die Begriffsverwirrung als Mittel der Propaganda sind dieselben, erkläre mal einem Durchschnittsbundesbürger den Begriff der Nation. Oder die Rolle des Staates und den Begriff der Souveränität. Da gibts noch viel zu tun.

    Herzliche Grüße.

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