Die DDR-feindliche Hetze…

Lozek„Vorurteile sind,“ – so schreibt der Völkerrechtler Prof. Dr.Detlef Joseph –, „wenn es gegen die DDR geht, offenbar unausrottbar.“ – Ja, so scheint es. Doch mittlerweile brechen immer mehr von diesen abstrusen DDR- und Sozialismus-feindlichen Konstrukten in sich zusammen, ihre Akteure haben dabei in einigen Monaten mehr Geld kassiert, als mancher Hartz4-Empfänger in mehreren Jahren, und sie haben sich zerstritten aus Neid und Mißgunst, und neue Ideen und Vorwürfe fallen auch den Stichwortgebern nicht mehr ein… die Bourgeoisie honoriert zwar den Verrat, doch auch sie verachtet am Ende den Verräter.

Einer dieser DDR-feindlichen Auftragsschreiber glaubte nun, zu einem Vorwort eines in der DDR veröffentlichten, polnischen Buches über die Ausrottung und den Widerstand der Juden in Polen den Kommentar anbringen zu müssen: „Ihre erste Behauptung ist falsch und der Rest fragwürdig. Es geht um Ihre Schlussfolgerung im letzten Absatz.“

Hier ist nun der genannte Absatz aus diesem Buch [1]:

FGM

Und dieser Schreiberling meinte nun allen Ernstes noch anmerken zu müssen: Das umfassend dokumentiert zu haben, sei Henry Leides Verdienst. Die Legende von der „besseren Aufarbeitung“ in der DDR, die „nie glaubhaft gewesen“ sei, wäre nun endgültig widerlegt… Doch das ist eine Falschaussage – nichts davon, was bspw. auch in diesem polnischen Buch geschrieben wurde, ist „endgültig widerlegt“. Und „nie glaubhaft“??? – Tatsachen muß man nicht glauben, sondern einfach zur Kenntnis nehmen! Und was dieser Herr Leide so schreibt, ist eben der altbekannte Aufguß eines antikommunistischen Gebräus, wie das die Autoren Horst Busse, Hans-Herbert Nehmer und Dieter Skiba in ihrem Buch „Herrn Henry Leides Umwälzung der Geschichte der DDR – ,Anti-Leide‘ [2] unmißverständlich nachgewiesen haben,


Doch wenden wir uns den Tatsachen zu. Prof.Dr. habil. Gerhard Lozek (ein typisches DDR-Kind, wenn man das so sagen darf:  Jahrgang 1923, Elektriker, Neulehrer 1948-1951, Student und Aspirant an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften der DDR, Professor für bürgerliche Historiografie) schrieb:

Unwiderlegliche Tatsachen

Die ideologischen Nachfolger Kautskys verknüpften die nähere Bestimmung »der Diktatur« mit dem Begriff des »Totalitären«, einem Konzept, das eine Wesensgleichheit zwischen faschistischen Diktaturen und der politischen Macht der Arbeiterklasse und ihrer Verbündeten behauptet. Diese als »Totalitarismus-Doktrin« bekannte Version bildet seit der Phase des »kalten Krieges« die in der BRD und anderen imperialistischen Ländern am weitesten und massivsten verbreitete Erscheinungsform des Antikommunismus und Antisowjetismus. Ihre Verfechter spekulieren hauptsächlich darauf, mit ihrer Hilfe die weltweite, auf leidvollen geschichtlichen Erfahrungen beruhende Ablehnung faschistisch-diktatorischer Herrschaftsformen durch die friedliebenden Völker in Antikommunismus umzukehren.

Zwei absolut gegensätzliche Erscheinungen

In Wirklichkeit sind der Faschismus einerseits und der Sozialismus und Kommunismus andererseits zwei grundsätzlich verschiedenartige, absolut entgegengesetzte gesellschaftliche Erscheinungen, unvereinbar wie Finsternis und Licht. Faschistische Bewegungen entstehen innerhalb der kapitalistischen Gesellschaftsordnung, faschistische Diktaturen bedeuten die Herrschaft der reaktionärsten und aggressivsten, am meisten chauvinistischen Kräfte des Monopolkapitals. Der Sozialismus dagegen ist die Macht des werktätigen Volkes unter Führung der Arbeiterklasse. Der Faschismus ist der größte Feind der Demokratie. Brutaler Terror gegen Andersdenkende, Verbot aller demokratischen Organisationen, vor allem der Arbeiterparteien und der Gewerkschaften. Unterdrückung, Einkerkerung und schließlich physische Vernichtung von Millionen Menschen – das war der deutsche Faschismus.

Die DDR – ein antifaschistischer Staat

Die DDR ist als antifaschistischer Staat entstanden, das Vermächtnis der antifaschistischen Widerstandskämpfer war von Anfang an ein Grundelement ihrer Staatsdoktrin. Seit ihrer Gründung stehen an ihrer Spitze Menschen, die vom Faschismus verfolgt und eingekerkert waren und ihr Leben selbstlos für die Freiheit des deutschen Volkes einsetzten.

BRD: Alte Nazis wie Globke und Filbinger…

Anders in der BRD. Zu Adenauers engsten Mitarbeitern gehörte, seit 1953 sogar als Leiter des Bundeskanzleramtes, ein Hans Globke, vor 1945 Oberregierungsrat im faschistischen Innenministerium, maßgeblicher juristischer »Sachverständiger« für die Auslegung der faschistischen Rassengesetze und damit intellektueller Mitschuldiger an der Verfolgung und Ermordung von Millionen jüdischer Bürger. Bis Ende April 1979 wirkte als CDU-Vorsitzender im Bundesland Baden-Württemberg ein Hans Filbinger, der als faschistischer Blutrichter zahlreiche Todesurteile gegen deutsche Soldaten ausgesprochen und ihre Vollstreckung persönlich überwacht hatte. Derselbe Filbinger konnte im gleichen Land über viele Jahre, bis Anfang August 1978, unbehelligt das Amt des Ministerpräsidenten ausüben.

Nazis1

Strafverfolgungen in der DDR – und in der westdeutschen BRD

  • In der DDR wurden Kriegs- und Naziverbrecher schonungslos zur Verantwortung gezogen. Bis 1964 wurden hier 16.752 Personen wegen verbrecherischer Handlungen in der Zeit der faschistischen Diktatur und des zweiten Weltkrieges angeklagt und davon 12.807 abgeurteilt.
  • In der BRD gab es bis 1978 zwar 84.403 Strafverfolgungen, vorwiegend aber gegen niedere faschistische Dienstgrade. In über 78.000 Fällen erfolgte jedoch keine Verurteilung. Demnach wurde von jeweils zwölf Schuldigen ein einziger verurteilt. Neun Zehntel der Leiter von Gestapodienststellen blieben ungeschoren.

BRD: Freispruch für SS-Mörder

Kein einziger Prozeß fand gegen Hitlers Blutrichter statt. Erst im April 1979 gab es den skandalösen Freispruch des Düsseldorfer Landgerichts für vier SS-Mörder aus dem Vernichtungslager Majdanek, in dem über 250.000 Menschen ermordet wurden. Es ist demnach nicht verwunderlich, wenn sich in einem Staat, in dem dies alles möglich ist, alte und neue Faschisten zu politischen Aktivitäten ermuntert sehen und geduldet werden.

Kommunismus = Kampf dem Faschismus!

Die Geschichte beweist: Faschistische Politik ist stets abenteuerlich und aggressiv, sie ist gegen die friedliche Koexistenz von Staaten unterschiedlicher Gesellschaftsordnung gerichtet. Die Kommunisten stehen seit jeher überall in der Welt an der Spitze des Kampfes der Volksmassen gegen Faschismus und Neofaschismus, für Frieden und Demokratie.

Die Totalitarismus-Doktrin

Aber was kümmert bürgerliche Ideologen und Politiker die historische Wahrheit, wenn es um die reaktionären Machtinteressen ihrer Klasse und den daraus resultierenden Antikommunismus geht. Da kann eben nicht sein, was nicht sein darf. Dementsprechend bildet die »Totalitarismus-Doktrin« das Kernstück der gesamten vom Antikommunismus und Antisowjetismus geprägten bürgerlichen Geschichtsschreibung sowohl bei der Entstellung des Charakters unserer Epoche als auch des gesamten Geschichtsverlaufs seit 1917 und insbesondere der Geschichte und Gegenwart der nach 1945 entstandenen sozialistischen Staaten. Sie ist die antikommunistische Grundkomponente auch der Anti-DDR-Geschichtsschreibung.

Hauptangriffspunkt: Das „stalinistische System“

Es zeugt vom klassenbedingten Konformismus bürgerlicher Ideologen, wenn die angeführten geschichtsfälschenden Argumente zur Gründung und Charakterbestimmung der DDR nicht nur bei Bracher, sondern bei den meisten, namentlich den tonangebenden »DDR-Forschern« und Publizisten wiederkehren. Man findet zum Beispiel eine übereinstimmende Sprachregelung bei Ludz und Weber, wenn sie schreiben, daß die DDR »von 1949 bis 1955 das stalinistische System übernommen« habe. [3] Meinungsunterschied besteht lediglich darin, daß der eine diesen Zeitraum als »Phase« und der andere als »Periode« bezeichnet. Wahrscheinlich ist das ein Zugeständnis an den gepriesenen bundesdeutschen »Meinungspluralismus« als dem fundamentalen Kriterium westlicher Freiheitsauffassung.

Der alltägliche Sprachgebrauch in der BRD

Wilhelm Bleek, Günter Moltmann, Manfred Rexin, Kurt Sontheimer und viele andere kolportieren nach wie vor die These von der »Sowjetisierung« der DDR. Eine modifizierte Variante lautet »Festlegung auf das sowjetische Modell« [4]. In der der CDU nahestehenden Zeitschrift »Politische Meinung« wird weiterhin vom »Fortbestand jenes illegitimen Regimes in Ostberlin« [5] gesprochen. Die Verleumdungsvokabeln »totalitär« und »unfreiheitlich« sowohl in der historisch-politischen Anti-DDR-Publizistik als auch im alltäglichen Sprachgebrauch der Repräsentanten der Bundesparteien und nicht zuletzt der bundesdeutschen Massenmedien sind derart verbreitet, daß die Anführung von Belegstellen ganze Bände füllen würde.

Quelle:
Gerhard Lozek: Illusionen und Tatsachen. Anachronistische BRD-Geschichtsschreibung über die DDR. Dietz Verlag, Berlin 1980, S.100-103. (Bild ebd. nach S.80)

Zitate:
[1] Faschismus – Getto – Massenmord, Dokumentation über Ausrottung und Widerstand der Juden in Polen während des zweiten Weltkrieges. Herausgegeben vom Jüdischen Historischen Institut Warschau, ausgewählt, bearbeitet und eingeleitet von Tatiana Berenstein, Artur Eisenbach, Bernard Mark und Adam Rutkowski. Rütten & Loening, Berlin, 1960. Vorwort, S.5-12.
[2] Eine Rezension des Buches war im RotFuchs – Januar 2008, S.15 (s.Anhang)
[3] DDR-Handbuch. Wiss. Ltg.: Peter Christian Ludz. Hrsg. vom Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen, Köln 1975, S.363; Hermann Weber: DDR. Grundriß der Geschichte 1945-1976. Hannover 1976, S.34.
[4] Gert-Joachim Glaeßner: Herrschaft durch Kader, Opladen 1977, S. 81, 86; Hermann Weber: DDR…, S.9, 38f.
[5] Die politische Meinung (Bonn), Nr. 179, Juli/August 1978, S.17.

pdfimage  Detlef Joseph: Rezension Anti-Leide

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14 Antworten zu Die DDR-feindliche Hetze…

  1. Weber Johann schreibt:

    Und so sah die menschenverachtende Hetze gegen die Menschen in der SBZ und der DDR aus (Leider wieder viel Text. Aber diese, von allen Alt-BRD Parteien, außer der KPD, und der gesamten Medienlandschaft fast täglich gestarteten Hasstiraden sind nicht mit ein paar Worten darstellbar):

    Artikel aus dem Ostpreußenblatt vom 13. November 1954:

    Der Ruf aus den Massengräbern
    Dem Gedenken der Opfer des Stalinismus

    Am Volkstrauertag gedenken wir auch der vielen Toten, die als Zivilisten in sowjetische Gefangenschaft gerieten und in den weiten Rußlands, der Sowjetzone oder in den Ostblockstaaten ein furchtbares Ende fanden. Ihr Tod hat der Welt die Augen darüber geöffnet, was dem Abendland bevorsteht, wenn der Bolschewismus weiter vordringt. Ihr Opfer verpflichtet auch uns. [….]
    Die Zahl der Männer und Frauen, die in der Nachkriegszeit in sowjetischen Lagern eines qualvollen Todes starben, wird sich niemals genau feststellen lassen. Nach den Ermittlungen der Vereinigung der Opfer des Stalinismus sind allein mehr als hunderttausend Menschen in den Speziallagern in Mitteldeutschland umgekommen. [….]

    Die größten Massengräber der Sowjetzone befinden sich bei Weimar in Thüringen. Hier sind in dem berüchtigten sowjetischen Speziallager Buchenwald bis Januar 1950, wo das Lager aufgelöst wurde, etwa dreißigtausend Internierte gestorben, oder, besser gesagt, verhungert. Ihre Massengräber liegen rund um den mit hohen Buchen bestandenen Ettersberg, wohin einst Goethe und die herzogliche Familie ihre Ausflüge und Spaziergange machten. [….]
    Im Frühjahr 1947 waren in Buchenwald die meisten Baracken fast ausgestorben. Aber die Russen wußten sich zu helfen. Es wurden neue Massenverhaftungen durchgeführt, das Lager wurde wieder aufgefüllt, und das grausame Ausrottungswerk begann von neuem. Auf diese Weise ist das Lager Buchenwald dreimal ausgestorben und wieder aufgefüllt worden[…]

    Als die Vopo das Zuchthaus von den Sowjets übernahm und die Rationen noch kleiner und das Essen noch schlechter wurde, erhoben sich die sechstausend Gefangenen in einer Verzweiflungsaktion gegen den Hungertod. Es kam zu der Hungerrevolte vom 31. März 1950. Aber die Vopo antwortete mit einer neuen Unmenschlichkeit. Sie richtete ein Blutbad unter den Gefangenen an, wobei selbst Schwerkranke und Sterbende rücksichtslos erschlagen wurden. Auch im Zuchthaus Waldheim hat der Hungertod furchtbare Ernte gehalten. Von den 3500 Internierten, die hier 1950 als „Kriegsverbrecher“ abgeurteilt wurden, sind bisher rund tausend gestorben. [….]“
    http://archiv.preussische-allgemeine.de/1954/1954_11_13_46.pdf#search=stalinismus

    Im der „Passauer Neuen Presse“ steht am 28.8.1952:
    100 000 starben in Sowjetzonen-KZ
    „Berlin (dpa). Insgesamt 96 000 Männer, Frauen und Kinder sind nach
    einem jetzt von der Westberliner „Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit“
    herausgegebenen Bericht in den Jahren 1945 bis 1950 in den
    sowjetischen Konzentrationslagern auf deutschem Boden ums Leben
    gekommen. Der Bericht stützt sich auf Erlebnisberichte und
    Einzelaussagen von vielen tausend ehemaligen Sowjetzonen-KZ-Insassen.“
    http://digipress-beta.digitale-sammlungen.de/de/fs1/calendar/1952-08-21.42554-0/bsb00064945_00246.html?zoom=1.5/

    Hinweis: Alle diese Hetze stammen aus der Feder von Terrorgruppen, wie die von Adenauer finanzierte Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit(KgU) und dergleichen.

    Und so sah die Realität aus:
    Das Speziallager II in Buchenwald
    Das Gelände des KZ Buchenwald wurde von den amerikanischen Alliierten, die Buchenwald im Nachgang eines Häftlingsaufstandes am 11. April 1945 befreiten, im Zuge ihres Abzuges aus Thüringen, das dem sowjetischen Machtbereich im Austausch für Berlin zuschlagen wurde, ab August 1945 an die sowjetischen Besatzungstruppen übergeben. Die sowjetische Militäradministration errichtete mit dem Speziallager II auf dem Gelände des ehemaligen KZ Buchenwald ein Gefangenenlager für politische Gefangene. Die hier Inhaftierten waren zum überwiegenden Teil – Knigge spricht von 80 Prozent – in das NS-System verstrickt. Aus Suhl waren hier NSDAP-Ortsgruppenleiter, -Zellenleiter und -Blockleiter, bekannte NS-Aktivisten aus SS und Gestapo und ehemaliges Personal der NS-Arbeits- und Vernichtungslager inhaftiert. All das sind die „Unschuldigen“, denen die Stadt Suhl nun höchstoffiziell auf ihrem Hauptfriedhof gedenkt. Außerdem – auch das gehört zur Wahrheit dazu – inhaftierte die sowjetische Militäradministration im Speziallager II später auch Gegner des im Entstehen begriffenen SED-Regimes, die mit den Faschisten nichts zu schaffen hatten bzw. selber Gegner des Faschismus waren sowie Menschen, die man der Kollaboration mit den Westalliierten beschuldigte. Sie waren im Speziallager II aber in deutlicher Minderheit. Nur ein Bruchteil der Insassen saß also „unschuldig“ ein.“
    http://lirabelle.blogsport.eu/2017/05/08/von-nationalen-punks-und-einem-denkmal-fuer-ns-moerder-in-suhl/

  2. Weber Johann schreibt:

    Ergänzung:
    Auch die SPD hatte eine Terrorgruppe, die für die Menschen in der SBZ und in der DDR brandgefährlich waren.
    Hier ein Beispiel wie deren menschenverachtende Hetze gegen die Menschen in der DDR war. Wichtig, geduldet, gefördert und finanziert von der SPD:
    Ich Archiv des SPD-Pressedienst fand ich nun eine Veröffentlichung vom 15.9.1961 zur Kommunalwahl in der DDR. Ich war richtig schockiert, mit welcher Hetze, geschrieben vom Stephan Thomas, führendes Mitglied der Terror-, Sabotage- und Spionageorganisation SPD-Ostbüro.

    Neben den ungeheuerlichen Beschimpfungen fiel mir eine Anschuldigung besonders auf. Dieser Terrorist Thomas bezeichnet die „Volkswahlen“ als KZ-Wahlen. Dieser Hass wurde im Interesse der SPD an die Öffentlichkeit getragen.

    • sascha313 schreibt:

      Das ist ungeheuerlich! Man müßte eigentlich heute eine „Lingua quartiae imperiii“ aufstellen – die Sprache eines antikommunistischen „Vierten Reiches“!

  3. Wozu?
    Ihnen geht es doch nur darum, uns zu ärgern —
    als ob wir Doofbaddel wären und gar nichts wissen!

  4. Ulrich Schliz schreibt:

    Ich finde den Ausdruck „totalitär“ durchaus passend – für den Kapitalismus. Stimmt doch? Oder? Ich kenne keine Maschime die so total alles unter sich zusammenwalzt und begräbt wie das Kapital.

    • sascha313 schreibt:

      …und total alles unter Kontrolle haben will: die Konten (IBAN), die Personalien (Handy usw.), die Gespräche (WhatsApp), die Bewegungen (GPS) usw. ein Überwachungsstaat, wie es ihn noch nie gegeben hat. Aber doch angreifbar – Snowden… Es ist nicht zu verhindern, daß sich der Zorn der Menschen irgendwann entlädt.

  5. Der Hauptgrund für die blinde Wut und für den grenzenlosen Hass gegen unseren Staat ist die Tatsache, dass wir es gewagt haben, nach dem heldenhaften Sieg der Sowjetunion über den barbarischen Hitlerfaschismus eine Gesellschaft ohne den menschenfeindlichen und menschenverachtenden Kapitalismus, ohne Ausbeutung, ohne die faschistische Ideologie und ohne die von Gott berufenen „Führungskräfte“ der deutschen Aristokratie erfolgreich aufzubauen. Das ist nicht erlaubt und in den Augen der westdeutschen Kapitalisten und ihrer Medien das größte Verbrechen überhaupt. Deshalb muss jeder Gedanke über unsere geistige Heimat bis zum Zeitpunkt des letzten noch lebenden DDR-Bürgers„ „mit Stumpf und Stiel“ ausgerottet werden.
    ( siehe auch http://www.dr-schacht.com/Werte_der_DDR-Gemeinschaft.pdf )

    • sascha313 schreibt:

      Wolfgang, wir werden alles menschenmögliche tun, um das zu verhindern! Die Erfolge der Delegitimierer werden allmählich immer kärglicher! Gleichzeitig nehmen die inneren und äußeren Probleme immer mehr zu. Die Dummheit zu besiegen und die Trägheit zu überwinden ist allerdings nicht immer einfach…

  6. Rolf schreibt:

    Hallo Sascha!
    Hier noch ein ergänzender Link zu deinem Ausspruch:
    „…und total alles unter Kontrolle haben will“!
    https://www.rubikon.news/artikel/der-tiefe-it-staat

    • sascha313 schreibt:

      Danke, Rolf! Das warnt uns:
      – Handy so oft wie möglicht zu Hause lassen, und
      – ausschalten, wieder persönlich miteinander reden,
      – keine privaten Daten per Handy versenden,
      bezahlen in Supermarkt möglichst mit Bargeld… usw.
      Und immer daran denken: alles wird kontrolliert!
      (sogar Daten zur Gesundheit!!!)

  7. Pingback: Der verbrecherische Kurs der Adenauer Regierung und die Freilassung von unzähligen Nazi- und Kriegsverbrechern in der BRD | Sascha's Welt

  8. Atomino schreibt:

    den zweiten Punkt halte ich für den wichtigsten ! Dieser gewollten Vereinzelung entgehen, vom Smartphone abnabeln und Bibliotheken aufsuchen, statt Google, Wikipedia & Co alles für uns erledigen zu lassen. Sonst ist es bald Aus mit der alten Erkenntnis : Das Sein bestimmt das Bewusstsein. Die menschliche Gesellschaft wird zu einer unüberschaubaren Masse von Ferngesteuerten. Beliebig programmierbar, vollkommen abhängig und zunehmend unfähig, noch eigene Gedanken zu entwickeln. Das konnten selbst Marx & Engels nicht in dieser Totalität vorraussehen. Was einmal den Menschen vom Tier unterschied, wird zunehmend zu seiner Fessel. Kein Tier würde seine Beute bei Amazon bestellen. Und der Mensch verlernt zunehmend all seine Fähigkeiten und Fertigkeiten, weil es alles irgendwo zu kaufen gibt. Nur noch klicken und bestellen …. und eben zusehen, wo die Kohle dafür herkommt. Dafür brauchts kein Bewusstsein, nur noch Abrichtung.
    Berichtigt mich, wenn ich das jetzt zu schwarz sehe !

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