Die widerwärtige Hetze der SPD gegen die DDR – und eine Leserzuschrift!

Was der sozialdemokratische Pressedienst 1961 den Mitgliedern und Funktionären der SPD in Westdeutschland an faschistischer Hetze gegen unsere DDR so zumutete, ist schon kaum noch zu beschreiben. Wir zeigen hier einen Ausschnitt aus einem Rundbrief der Parteiführung vom 15. September 1961. Darin bezeichnete die in Bonn sitzende SPD-Ideologiezentrale die DDR als „das grösste Konzentrationslager der Welt“. Allein schon diese Bezeichnung ist von solch einem menschenverachtenden Haß gekennzeichnet, daß es einem DDR-Bürger fast die Sprache verschlägt…
610915 SPD-Hetze Titel

Hier nun ein weiterer Ausschnitt aus dem Text dieser Hetzschrift:

610915 SPD-Hetze1

Ein Leser aus der DDR schrieb uns dazu folgendes:

cmLeserbrief1

Muß man mehr dazu sagen?

 

Dieser Beitrag wurde unter Geschichte, Lügenpresse, Massenmanipulation, Verbrechen des Kapitalismus, Wider den Antikommunismus! veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

16 Antworten zu Die widerwärtige Hetze der SPD gegen die DDR – und eine Leserzuschrift!

  1. Eleonore Kraus schreibt:

    Am 11. 7 1966 schreibt der Spiegel folgenden Artikel:

    (Zitat Anfang) SPD-OSTBÜRO: Kartoffeln erfroren
    Sieben Tage standen im Herbst 1950 fünf Kühlwagen der Deutschen Reichsbahn auf einem Abstellgleis des Güterbahnhofs von Rostock. Der Inhalt – Butter aus Polen – war infolge zu langer Lagerung verdorben. Eine Woche später berichteten Reisende, die aus Leipzig nach West.Berlin kamen, über offene Meuterei in der Messestadt: Die Bevölkerung machte das SED Regime (SPIEGEL) dafür verantwortlich, daß die ohnehin kleine Butterration nicht ausgegeben wurde,
    Tatsächlich aber war Walter Ulbricht an dieser Versorgungslücke unschuldig. Den Leipzigern war von einem West Berliner Stellwerk aus die Butter entführt worden. Die Außenstelle Berlin-Charlottenburg des „Ostbüros der SPD“ hatte Begleitpapiere der Reichsbahn nachdrucken lassen , mit gefälschten Bestimmungs-Angaben versehen und in den sowjetzonalen Dienstbetrieb eingeschleust. So landete die Butter, damals in der Zone eine Rarität, statt in Leipzig auf dem Rostocker Müll.
    Im Winter desselben Jahres beschuldigte die Zonen-Bevölkerung ihre Funktionäre, nicht rechtzeitig Kartoffeln angekarrt zu haben.
    Währenddessen erfroren die begehrten Erdäpfel auf Abstellgleisen. Auch diese Transporter waren von Ost-Berlin aus in die Irre geführt worden.
    Am vorletzten Donnerstag wurde einer der Ober Rangiermeister solcher Eisenbahnspiele selbst aufs tote Gleis geschoben:
    Stephan G. Thomas, Chef des SPD-Ostbüros, wechselte als Abteilungsleiter zur Friedrich-Ebert-Stiftung. Schon mit Beginn des kalten Krieges im Jahr 1947 war Thomas in den vordersten Graben der geheimen Front gesprungen, Damals hielt SPD Führer Kurt Schuhmacher Ausschau nach Mitarbeitern für das in Hannover neugebildete Ostbüro der Partei.

    Schuhmachers Auftrag:
    Das Ostbüro sollte nach der Zwangsvereinigung der SPD und KPD
    – Kontakt zu den alten Genossen in Mitteldeutschland halten,
    – Informationen in die Zone schleusen.
    – Infiltrationen des SPD Apparates durch Ost-Spitzel verhindern und
    – den Westen über die Verhältnisse im SED-Bereich aufklären.

    Für diese Aufgabe, eine Mischung aus Geheimdienst, Volksaufklärung und Propaganda, hatten aus englischer Emigration heimgekehrte Sozialdemokraten ihrem Parteichef den ehemaligen Lagersprecher des Antifaschistischen-Camps Ascot, Stephan Grzeskowiak , empfohlen.
    Kurt Schuhmacher fand Gefallen an dem sattelfesten und unerschrockenen Gaswerker-Sohn aus Berlin. So ging Grzeskowiak an die Ostarbeit zunächst als zweiter Mann , an 1. Juli 1947 als Büro Chef. Um eigene Angehörige in der Zone nicht zu gefährden, nannte er sich „Thomas“.
    Nachdem die Kommunisten das Pseudonym gelüftet hatten, riet Schuhmacher seinem Ost-Experten zur offiziellen Namensänderung auf: „Als Grzeskowiak kennt dich niemand. Außerdem kann keiner den Namen aussprechen.“ So wurde aus Stephan G., Stephan G. Thomas.
    (Zitat Ende)

    Quelle: „Der Spiegel“ vom 11.7.1966

    Mir reichts und ich könnte kotzen und das steht nicht in dem Artikel von 1966. Ich habe diesen Teil des Artikels so abgeschrieben wie gedruckt, also bin ich trotz Ablehnung bestimmter Wortwahl dabei geblieben, distanziere mich aber davon. Allerdings finde ich aufschlußreich, was der Spiegel sich da noch getraut hat, zu veröffentlichen. Liest man heute den Spiegel, kann man nur bedauern, wie sie dem MSM, wie die meisten der Medien sich genauso unterordnen und von Kritik oder in Frage stellen ist nicht mehr übrig geblieben. Eine Artikel wie diesen, der genug Antikommunismus beinhaltet würde heute noch nicht mal mehr geschrieben werden, weil da oftmals die Gehirnwindungen nicht reichen würden.

    Es ist ein schreckliches Gefühl, nach Jahrzehnten solche Widerwärtigkeiten und Gemeinheiten lesen zu müssen und immer mehr zu begreifen, was man der jungen DDR in voller Absicht angetan hat, auch wenn es immer vermutet wurde. Machmal übersteigt es noch mehr, als man selber in der Lage zu denken ist.

  2. Henk Gerrits schreibt:

    Schande diese Socialdemocraten.Spionieren fur den Bourgeoisie.In Holland noch slimmer Drees fuhrer von der PVDA wolte Communisten in concentrations camps aufschliesen und Jehova zeugen Siehe artikel von Gerard de Boer.https://gerard1945.wordpress.com/2015/11/30/de-heksenjacht-van-vadertje-drees/

  3. Rolf schreibt:

    Muß man nicht!
    Aber das können nur die verstehen, die in der DDR gelebt haben.
    Gerade die „strahlenden Kindergesichter“ und die lachenden Kinder sind eine herrliche Erinnerung an meine DDR-Zeit.
    In meiner jetzigen Zeit vermisse ich das sehr …

  4. Johann Weber schreibt:

    Bereits nach der ersten Volkskammerwahl im Oktober 1950 stand im Informationsdienst der CDU und CSU „Union in Deutschland“ vom 21. Oktober 1950 folgender hasserfüllter Artikel gegen die Menschen in der DDR. Etwas lang, aber ich konnte keinen Buchstaben weglassen.

    Die „Wahlen“ in der Sowjetzone
    Die sogenannten „Wahlen“ in der sowjetisch besetzten Zone haben mit jener „Einmütigkeit“ geendet, die den monatelangen technischen und terroristischen Vorbereitungen der SED entsprachen. Der Vollständigkeit der Berichterstattung halber seien hier die Zahlen registriert, wie sie in der Sowjetzone als „amtliches Wahlergebnis“ behauptet wurden: Wahlberechtigte 12 331 905, abgegebene Stimmen 12 139 932, Wahlbeteiligung 98.44 Prozent, gültige Stimmen 12 124 289, ungültige Stimmen 15 643. Für die Liste 12 088 745, gegen die Liste 35 544. Somit wurden die vorgeschlagenen Kandidaten mit 99.6 Prozent der Stimmen „gewählt“.

    Mit Recht stellt zu diesem „Wahlergebnis“ das Bundesministerium für gesamtdeutsche Angelegenheiten u. a. fest: „Dem terroristischen Druck äußerlich weichend, gaben die Männer und Frauen ihre sogenannten Wahlscheine in der Gewißheit ab, daß weder die freie Welt noch ihre Bedrücker das ganze Manöver anders als einen großen Wahlbetrug deuten können. Das eiserne Schweigen, mit dem die zwölf Millionen Zwangswähler den Einheitszettel abgaben, brachte in letzter Deutlichkeit ihren Widerwillen und ihren Abscheu gegen den kommunistischen Terror zum Ausdruck. Nichts beirrt uns in der Ueberzeugung, daß das von der SED verkündete Wahlergebnis in Wahrheit einem einzigen Nein der Bevölkerung der Sowjetzone gegen die Unterdrückung ihrer Freiheit gleichkommt. Die Durchführung freier gesamtdeutscher Wahlen wird dies eines Tages beweisen.“

    Die Bevölkerung der Sowjetzone hätte am Sonntag lieber ihre wahre Gesinnung gleich den Ostberlinern zum Ausdruck gebracht, wenn sie dazu die Möglichkeit gehabt hätte und wenn eine Nichtbeteiligung an der „Wahl“ oder ein „Nein“ nicht zu oft gleichbedeutend gewesen wäre mit Vernichtung der Existenz, der eigenen wie jener der Familie. Deshalb haben bereits vor der „Wahl“ die unzweideutigen Erklärungen maßgebender Persönlichkeiten der Bundesrepublik innerhalb der Bevölkerung der Sowjetzone einen besonders tiefen Eindruck hinterlassen.

    Man wußte, daß — wenn man unter den Augen der Schergen des SED-Terrors seine Stimme scheinbar für das Regime der Pieck, Ulbricht und Grotewohl abgeben mußte — auch in diesem Falle die Brüder im freien deutschen Westen wissen würden, daß ihre terrorisierten Brüder im Osten nicht der Suggestion unterlegen, sondern nur dem Terror gewichen sind. Das schlichte „Wir verstehen euch und fühlen mit euch die Euch zugefügte Pein“ hat jenseits von Werra und Elbe tiefer beeindruckt als es stahlharte Reden vom Aus- und Durchhalten vermocht hätten. Man konnte unwillkürlich auch den Vergleich zwischen dieser maß- und verständnisvollen Haltung der führenden Faktoren der Bundesrepublik und der wüsten Hetze ziehen, wie sie letzthin auf dem III. SED-Parteitag getrieben wurde.

    Der Westen will seine Brüder vor zweckloser Gefährdung und Selbstaufopferung bewahren, der Bolschewismus treibt seine Gefolgschaft in verbrecherische Sabotage- und Gewaltakte ohne Rücksicht auf das persönliche Schicksal des einzelnen. Was liegt den Ulbricht und Genossen daran, wenn verhetzte FDJ-Mitglieder bei Ausführung der ihnen anbefohlenen Unruhestiftung zu Schaden kommen? Der „Wahl“-Sonntag in der sowjetischen Zone hat als Theater das gehalten, was man im voraus von ihm erwartet hatte.

    Es ist auch durchaus möglich und sogar wahrscheinlich, daß die bolschewistischen Machthaber aus dieser „Wahl“ die Legitimation für eine Umwandlung der Sowjetzone in eine „Volksdemokratie“ ableiten werden. Ueber die wahre Stimmung der Bevölkerung hat jedoch dieser Sonntag trotz des Zahlenspiels mit Millionen nichts ausgesagt, wenigstens nichts — was die Gewaltherrscher der SED zu ihren Gunsten buchen könnten!“
    http://www.kas.de/wf/doc/kas_23988-544-1-30.pdf?110826092017

    • sascha313 schreibt:

      Wenn es nicht so lächerlich unwahr wäre, was da mitgeteilt wird, müßte man sich endlos über solchen Schwachsinn aufregen. Ich glaube die verantwortlichen Redakteure unserer Tageszeitungen und der Fernseh- und Rundfunkanstalten der DDR hatten es sicherlich manchmal satt, sich solchen Blödsinn anzuhören, der da zusammengelogen wurde. Und selbst, wer in der DDR an Politik nicht so sehr interessiert war (denn das gab es ja auch!), der hätte darüber nur den Kopf geschüttelt…
      Es war schon ganz gut, daß wir das meiste nicht erfahren haben, was die im Westen über uns für Mist verbreitet haben!

      • Johann Weber schreibt:

        Lieber Sascha, Du schreibst: „sich solchen Blödsinn anzuhören, der da zusammengelogen wurde. Und selbst, wer in der DDR an Politik nicht so sehr interessiert war (das gab es ja auch!), der hätte darüber nur den Kopf geschüttelt…“

        Diese Hetze gegen die Menschen in der SBZ und in der DDR hatte jedoch noch eine andere hässliche Seite. Diese Hetze wurde bei uns in der Alt-BRD gegen alle Menschen, die sich für Frieden, Wiedervereinigung, gegen Remilitarisierug einsetzten, gegen Mitglieder der KPD und jedem, dem nur „Kommunistennähe“ nachgesagt wurde, waren die Leidtragenden. Kurz: diese SBZ-/DDR-Hetze, mobilisierte in der Alt-BRD den Hass gegen diese o.a. Menschen in der Alt-BRD. Und so sahen dann die Berichte in unseren Zeitungen aus. In der Lokalzeitung „Passauer Neue Presse“ stand am 17. Juli 1959.

        „Gefängnis für Kommunisten
        Karlsruhe (dpn). Im Staatsgefährdungsprozeß gegen sechs ehemalige Angehörige der verbotenen kommunistischen Partei hat der Dritte Strafsenat des Bundesgerichtshofes am Donnerstag Gefängnisstrafen zwischen sechs und 30 Monaten verhängt. Den Angeklagten war zur Last gelegt, sich auch nach dem Verbot der KPD aktiv für die Partei betätigt zu haben. Der 42 Jahre alte Autoschlosser Peter Rehm aus Offenbach wurde zu 30 Monaten, der 59 Jahre alte Schreiner Sebastian Steer aus München zu 24 Monaten, der 46 Jahre alte Heinrich Bell aus Mayen/Eitel zu 21 Monaten, der 27 Jahre alte Maler Ernst Grube aus München zu 12 Monaten Gefängnis verurteilt. Der 53 Jahre alte Werkmeister Ludwig Heigl und der 55 Jahre alte Automechaniker Josef Ausmüller, beide aus München, erhielten je sechs Monate Gefängnis. In der Urteilsbegründung wies der Senatsvorsitzende Bundesrichter Kurt Weber, die Behauptung der Angeklagten zurück, bei dem Verbot der KPD und den Bestimmungen des Strafrechtsänderungsgesetzes handele es sich um Sondergesetze gegen die Kommunisten, wie sie während des Dritten Reiches bestanden hätten. Weber sagte: „Das KPD-Verbot und die Strafrechtsbestimmungen sind selbstverständliche Verteidigungsmaßnahmen der freiheitlichen demokratischen Grundordnung gegen Ihre erklärten Feinde“, nicht politische Gesinnung der politischen Haltung werde bestraft, sondern die ungesetzliche Tat politischer Feinde der Demokratie. „
        http://www.pnp.de/service/verlag/historisches_zeitungsarchiv/?tei=L2RlL2ZzMS9jYWxlbmRhci8xOTU5LTA3LTE3LjQyNTU0LTAvYnNiMDAwNTEwNzRfMDAxNjYuaHRtbA==

      • sascha313 schreibt:

        Stimmt – man schlägt auf die DDR ein… und meint damit die Kommunisten in der BRD. Womit sich der Terror gegen die Kommunisten begründen ließ…

        Eine ungebrochene Fortsetzung dieses kommunisten-feindlichen Terrors findet sich auch heute wieder in der Gleichsetzung von Hitler und Stalin (Rot = Braun, Kommunisten = Faschisten)*. Und begründet wird das alles mit der Totalitarismus-Doktrin, was natürlich völlig die Tatsache ausschließt und leugnet, daß die Kommunisten die ersten Opfer der Nazis waren (das hat der Reichtagsbrand eindeutig gezeigt). Denn die Kommunisten (und mit ihnen auch der Anarchist Erich Mühsam!) hatten vor dem Faschismus und dem Krieg laut und vernehmlich gewarnt.

        Hannah Arendt war nicht nur eine fanatische Antikommunistin, sondern sie fälschte auch die Tatsachen,
        um ihre Theorie zu begründen, auf die man sich heute beruft. (s. KAZ: „Der Kommunsmus wird verbrannt“) Das hat also nichts mit einer (halluzinierten) Verletzung der „freiheitlich-demokratischen Grundordnung“ zu tun, sondern in erster Linie mit dem verhaßten Kommunismus. Und das wußten auch die ehemaligen Nazi-Juristen damals sehr genau!

        *P.S. Bemerkenswert ist natürlich auch, daß es innerhalb der DKP eine sektiererische stalinfeindliche Grupperung gibt, deren „Vordenker“ und Anführer der ehemalige Kommunist R.Steigerwald war.

  5. Rolf Becker schreibt:

    Frei nach ARD KorrespondentenThilo Koch: Alles was ihr über die DDR hört -das Gegenteil stimmt auch…… BILD Dir deine Meinung !!!

  6. Ulrich Schliz schreibt:

    Der Kampf um das Bewusstsein der Menschen ist die wichtigste Front im Klassenkampf. Alles andere ist dem untergeordnet. Die Bourgeoisie hat nach den (für sie) Debakeln von 1919 und 1945 dazugelernt und ihre neue Waffe eingesetzt – deren Vater Joseph Goebbels war, auch wenn die diesbezüglichen Ideen schon vorher skizziert waren. Ich rede von Massenpsychologie, Militärpsychologie, Bewusstseinsmanipulation – kurz genannt PSY-OP. Und meiner Meinung nach haben wir Kommunisten nicht entprechend reagiert und uns darauf eingerichtet! Die PSY-Waffe der Reaktion richtet sich auf den subjektiven Faktor im Menschen und gegen die analytischen Fähigkeiten in den Hirnen. Das ist Wissenschaft und funktioniert mit derselben Effizienz wie jede andere Waffe. Ich habe schon öfters Koimmentare dazu gemacht und ich kann es nicht genug wiederholen. Erst wenn wir da mit der Bourgeoisie auf Augenhöhe sind und das Gegenmittel zu dieser teuflischen Waffe haben, haben wir wieder eine Chance. Dann allerdings hält uns niemand mehr auf.

    • sascha313 schreibt:

      Ulrich, Augenhöhe? Wie meinst Du das? Sollen wir uns soweit herablassen, Gleiches mit Gleichem zu vergelten? Die Militär-psychologie der UdSSR war 1972 darauf ausgerichtet, marxistisch-leninistische Kenntnisse auf militärische Bedingungen anzuwenden, die Anforderungen an eine sozialistische Soldatenpersönlichkeit zu beschreiben, das militärische Kollektiv zu charakterisieren und psychologische Aspekte der Gefechtstätigkeit herauszuarbeiten. Das war’s. (Scheljag/Plototschkin/Platonow, Militärpsychologie, Militärverlag der DDR, 1972)… kurz gesagt: nichts Neues, nur allgemeines Geschwätz!

      Worauf es heute ankommt, ist m.E. dreierlei: 1. m./l. Kenntnisse und die Geschichte des Soz. zu verbreiten 2. ideologische Schweinereien zu entlarven (Rot=Braun usw.) und 3. Berichte über erfolgreiche Klassenkämpfe. Oder siehst Du noch anderes?

      • Rolf Becker schreibt:

        wo gab es „sozialistische Soldatenpersönlichkeiten “ ausser in der Propaganda—-die Menschen sind überall gleich-auch bei der Nato war es ähnlich -z.B. 6. VPB- wo ich diente -wir 18 Monats Abiturienten wurden von unterbelichteten Uffz. rum kommandiert- die Offz. in den Kompanien hatten auch „nichts drauf“ sonst wären sie nicht „zur fahne“ gegangen…. 18 Monate Idiotie, Unterwerfung….für NICHTS !!

      • sascha313 schreibt:

        …in den Buch gab es die – doch das war reine Theorie. Da steht z.B. auf S.268: „Ein Soldat, der im Dienst seine Aufgaben ernst und gewissenhaft erfüllt, ,entpuppt‘ sich im Ausgang oft als Spaßvogel, als ,Seele‘ eines geselligen Beisammenseins. Das ist nicht immer so.“ – Wen wundert’s! Also ich hab‘ die Fahrschule gemacht und einiges gelernt, was ich sonst nicht gelernt hätte – doch wozu? Zum Glück hatten wir keinen Krieg! Wäre ich aber in Donezk geboren, sähe die Sache bestimmt anders aus.

      • Johann Weber schreibt:

        Ulrich Schliz schreibt: „..auf Augenhöhe…“
        Für die Antikommunisten gibt es kein „… auf Augenhöhe..“. Das war schon in der Sowjetunion, als 14 ausländische Länder in die Sowjetunion einfielen um von 1918-1925 mittels einer Konterrevolution gegen das sowjetische Volk den Bolschewismus zu vernichten.
        Und so sah die „Augenhöhe“ in der Alt-BRD aus.

        1) „1956 bot BND-Chef Gehlen seinem Förderer Allen Dulles für den Fall eines Wahlsiegs der Sozialdemokraten in Westdeutschland einen Staatsstreich von rechts an, wie er um diese Zeit in Griechenland, in etlichen Ländern in Afrika, Mittel- und Südamerika, sowie in Indonesien geschah. Wie realistisch wäre eine solche Option aus US-Sicht gewesen?
        David Talbot: Ich glaube, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit bestand, dass dies passiert wäre. Bedenken Sie, dass die Dulles-Brüder die Außenpolitik unter Präsident Eisenhower dominierten, mit John Foster als Außenminister und Allen als CIA-Direktor. Westdeutschland wurde als Frontlinie im Kalten Krieg gesehen und die Dulles-Brüder demonstrierten wiederholt, wie weit sie gehen würden, um US-Interessen zu schützen, selbst wenn dies eine aggressive Störung der Souveränität eines ausländischen Partners bedeutet hätte.“
        https://www.heise.de/tp/features/Das-Schachbrett-des-Teufels-3306955.html

        2) „O-Ton Adenauer (DLR-Archiv 16. 8. 1957) ,Die Politik, die die sozialdemokratische Führung will, macht Deutschland zum russischen Satelliten.‘

        Für den Sozialdemokraten Fritz Erler sprengte Adenauer den Rahmen des demokratisch Tolerierbaren:
        O-Ton Fritz Erler (DLR-Archiv 16. 8. 1957)
        ,Der Bundeskanzler hat wiederholt den Ausspruch getan, die Sozialdemokratie dürfe niemals an die Macht, er sei fest entschlossen, hat er sogar gesagt, sie niemals an die Macht zu lassen, weil das den Untergang des deutschen Volkes bedeuten würde. Meine Damen und Herren, wer in einem demokratischen Staatswesen sagt, die einzige andere große Partei, um die es in Wahrheit geht, die dürfe niemals an der Macht teilhaben, der beansprucht damit für seine Partei das Recht der Alleinherrschaft für immer. Das ist ein Anschlag auf die Grundprinzipien der freiheitlichen Demokratie.‘ “
        http://www.deutschlandfunkkultur.de/manuskript-vor-50-jahren-die-adenauer-ara-eine-zeitreise.media.001d37453ea8c473941193eb7497bc9e.pdf
        Vor diesem Hintergrund stellt sich schon die Frage, warum ist die SPD seit 1949 bereits viermal in das „Regierungsbett“ zu den sogenannten „Christlichen Parteien“ gekrochen?

  7. sascha313 schreibt:

    Mal ganz abgesehen von der „Augenhöhe“ (die es natürlich niemals gab) –
    die Frage ist doch bei der Wahl der Waffen: Wie kann man man diese menschenverachtende Propaganda überwinden, oder wenigstens: ihr widerstehen? Sie dringt ins Unterbewußtsein ein. Nehmen wir mal Prof. Mausfeld oder Dr.Ganser – was haben die aus bürgerlicher Sicht bewirkt?
    Wir haben doch die besten Argumente: Beispiele, Erfahrungen, Wissenschaft, Menschlichkeit… Keiner von diesen bürgerlichen Theoretikern kann uns doch „das Wasser reichen“. Woran hängt’s also?

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