Wie oft sind wir durch den Suk gegangen, waren in der Altstadt oder saßen in einem Café vor der Citadelle. Die wunderschön blühenden Parks, die Springbrunnen, die verträumten, stillen Gassen, das Gewimmel der einkaufenden, spazierenden oder geschäftig durch die Stadt gehenden Menschen, der Verkehr in den Straßen, hupende Autos, lachende Mädchen, spielende Kinder, Wasserpfeife rauchende Männer in kleinen Eckkneipen, kleine Läden mit bunten Stoffen, Werkzeug und vielerlei Gewürzen – alles das gibt es kaum noch. Nichts ist mehr wie vorher. An vielen Stellen Trümmer. Doch das Leben kehrt allmählich zurück.
Einige Städte in Syrien sind nicht wiederzuerkennen. Es sind Geisterstädte geworden – wohl für Jahrzehnte unbewohnbar. Wer hat diesen Krieg begonnen? Alles erinnert an Gegenden wie Dresden, Halle oder Berlin 1945, als anglo-amerikanische Bomber tonnenweise ihre tödliche Last über friedliche Stadte abwarfen. Nur mit dem entscheidenden Unterschied: Syrien hat nie einen Krieg begonnen. Niemals gab es Faschismus in diesem Land. Syrien war ein freies Land, ein friedliches Land.
Doch es hatte einen Nachteil: unmittelbar vor der Küste Syriens waren reiche Erdölvorkommen entdeckt worden – und kurz darauf begann der Krieg. Imperialistische Länder, die USA, Frankreich, Großbritannien, die BRD und andere, schickten gedungene Söldner in das Land, belieferten sie großzügig mit Waffen und beteiligten sich selbst massiv an diesem Krieg. Begleitet wurde dieser verbrecherische Überfall durch eine beispiellose Medienkampagne.
Der Präsident Dr.Bashar al-Assad, ein erfahrener Augenarzt, Sohn des früheren syrischen Präsidenten Hafiz al-Assad, wurde als „Machthaber“ beschimpft und verleumdet. Man sprach in den westlichen Medien von „Revolution“ und meinte Putsch und Verwüstung (wie einst die Nazis in der Sowjetunion) – oder „Regime Change“ (ein neuer US-amerikanischer Slang für Konterrevolution). Dank der militärischen und humanitären Unterstützung durch Rußland überlebte Syrien diesen verbrecherischen Angriff…
Aleppo – wie es einmal war

Aleppo heute (ein Videoclip von Eva Bartlett):
Just leave us in peace and we will re-build!
“This is not my work. My work, I have a factory for bottling olive oil, in Idlib.” [When was the last time you saw it?] “Before 8 years.”
See previous clips from Aleppo:
Hat dies auf Muss MANN wissen rebloggt.
Diesen Satz habe ich mir nach meiner DDR-Zeit auch gesagt: „Just leave us in peace and we will re-build!“ – Aber das wird der Kapitalist nicht zulassen, und es soll auch keine Entschuldigung oder Schuldabwälzung sein. Aber es hätte dem Sozialismus und uns geholfen. Es sind aber nur Wünsche, man muß sehr viel tun, um diese Ziele zu verwirklichen.
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