Deutsch-sowjetische Freundschaft. Ein sowjetischer Bergbauingenieur berichtet…

wismuter

Man muß die Geschichte des Uranerzbergbaus in Sachsen und Thüringen im engen Zusammenhang mit der unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg entstandenen weltpolitischen Situation sehen. Kurz vor der Potsdamer Konferenz hatten die USA in provozierender Absicht gegenüber der Sowjetunion, ihrem einstigen „Verbündeten“ im Kampf gegen den Hitlerfaschismus, am 6. und 9. August 1945 über Japan die ersten Atombomben abgeworfen. Nach dem Abwurf dieser verheerenden Waffe über Hiroshima und Nagasaki erklärte die sowjetische Führung den Bau einer eigenen Atombombe zur vordringlichen Staatsangelegenheit. Unter strengsten Sicherheitvorkehrungen und Geheimhaltung wurde daher in Sachsen und Thüringen mit dem Abbau von Uranpechblende begonnen. Der Uranerzbergbau der Sowjetisch-Deutschen Aktiengesellschaft (SDAG) Wismut war damals einer der wichtigsten Industriezweige im Bezirk Gera. Diese Arbeit diente in erster Linie der Erhaltung des Friedens in Europa und in der Welt. Und es bewahrheitete sich wieder das Wort:  „Je stärker der Sozialismus – desto sicherer der Frieden!“ Der Bezirk Gera war der drittkleinste Bezirk der Deutschen Demokratischen Repblik, und Gera selbst hatte in der 70er Jahren 114.000 Einwohner. 

In diesen Jahren leisteten die sowjetischen Spezialisten den Bergleuten der DDR eine große internationalistische Hilfe und Unterstüzung. Es entstanden zahlreiche sowjetisch-deutsche Freundschaften und die Lebens- und Arbeitsbedingungen im Uranerzbergbau verbesserten sich von Jahr zu Jahr. In Rußland gibt es heute einen großen Freundeskreis der ehemaligen Wismutler. Hier nun ein kurzer Ausschnitt aus dem Bericht von W.Martschenko über seine ersten Jahre bei der Wismut in Gera.

WISMUT-EPISODEN

(Notizen über mein Leben in der DDR in den 60er – 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts)

von Wjatscheslaw Martschenko (1930-2011)

Ich hatte die Gelegenheit mit vielen deutschen und sowjetischen Kollegen, in einigen Städten DDR, in verschiedenen Bergwerken und Minen zusammenzuarbeiten. Natürlich kann ich nicht von allem erzählen, ich werde nur einige persönliche Eindrücke beschreiben. Diese Notizen erheben auch nicht den Anspruch auf Vollständigkeit; in ihnen sind nur die meiner Meinung nach interessantesten Tatsachen, Ereignisse und einige Details beschrieben.

Nach dem Studium in Swerdlowsk

Nach Beendigung des Swerdlowsker Bergbauinstitutes bin ich zusammen mit Wera Michajlowna zur Arbeit nach Kasachstan gegangen, wo wir, ungeachtet der ziemlich komplizierten Bedingungen, dann arbeiteten. Dort blieben wir fünf Jahre; bis ich einmal zur Personalabteilung gerufen wurde und man mir anbot, zur Arbeit ins Ausland zu gehen. Wir haben nicht lange überlegt und zugestimmt. Damals arbeiteten viele unserer Fachleute, Geologen und Geophysiker, im Ausland. Wir reichten die Dokumente ein, und nach einem Monat lud man uns nach Alma-Ata ein, wo sich ein Vertreter aus Moskau mit uns unterhielt. Er sagte, daß wir unmittelbar in unseren Berufen arbeiten könnten – entweder in der Tschechoslowakei oder in der Deutschen Demokratischen Republik.

Eine Einladung ins Ministerium

Nach ein oder zwei Monaten kam dann die Anweisung, daß wir zu irgendeinem Moskauer Briefkasten abkommandiert seien (so hießen damals die geheimen Betriebe). Wir fuhren also nach Moskau zu der angegebenen Adresse: Bolschaja Ordynka, nicht weit von der Metrostation „Nowokusnezkaja“, wir sahen, das ist ein riesige Gebäude, Zutritt nur mit Ausweis. Wie wir später erfuhren, war es das Ministerium des Mittleren Maschinenbaus; zu ihm gehörten alle Betriebe der Atomindustrie – von der geologischen Erkundung bis zur Herstellung der Endproduktion (einschließlich Landesverteidigung).

Einsatz bei der Wismut

1269Von dort aus schickte man uns in die DDR, zu einem gewissen „Sobko“. Später haben wir dann erfahren, daß es sich bei diesem geheimnisvollen „Sobko“ um den Generaldirektor der Sowjetisch-deutschen Aktiengesellschaft (SDAG) „Wismut“ handelte. Mit dem Zug sind wir dann nach Frankfurt/Oder gefahren, weiter mit dem Auto bis nach Karl-Marx-Stadt, wo sich die Generaldirektion befand. Dort hatte ich ein Gespräch mit dem Hauptgeophysiker der SDAG „Wismut“, A.N. Eremejew, und er schickte mich dann nach Thüringen in die Stadt Gera, wo sich das „Objekt 90“ (ein Bergbaubetrieb in Thüringen) befand. In der Generaldirektion arbeiteten damals bereits zwei Kommilitonen aus unserem Institut, I. Lutschin und G. Schumkow, die ein Jahr nach mir das Studium beendet hatten. Sie ermunterten mich und verscheuchten meine Zweifel bezüglich der neuen Arbeit.

Angekommen

Martschenko


W. Martschenko mit Wera und Freunden

Ich war damals mit Familie, mit meiner Frau und unserem vierjährigen Sohn Sergej, nach Gera gekommen, eine Bezirkshauptstadt in Thüringen. Ein paar dreigeschossige Gebäude und einer kleiner Sportplatz, wo die sowjetischen Spezialisten wohnten, wurde „Sowjetisches Wohngebiet“ genannt. Nicht weit davon befand sich ein Truppenteil der Sowjetischen Armee. Das alles lag am fast am Stadtrand auf einem Hügel, von wo aus man einen schönen Blick auf die Stadt und seine Umgebung hatte: nicht sehr hohe, waldbedeckte Berge. Unweit von unserem Wohngebiet befand sich der Friedhof. Der Hügel, wo unsere Häuser standen, hieß „Galgenberg“ – im Mittelalter wurden hier die Ketzer hingerichtet.

Die Stadt Gera

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Beim Stadtbummel in der Bachgasse

In der Stadt gab es im wesentlichen zwei- und dreigeschossige schöne, alte Häuser – gewöhnlich in grauer Farbe. Überall war Ofenheizung, in jedem Haus und jedem Zimmer standen kleine, schöne Öfen, in denen Briketts verbrannt wurden, die aus graubrauner Kohle hergestellt waren. Morgens zog über die ganze Stadt ein dunkler Rauch von der Verbrennung dieser Briketts. Das Stadtzentrum war durch die angloamerikanischen Bombardierungen von 1944-1945 sehr zerstört. Ich erinnere mich noch an die Ahornallee unweit von unserem Wohngebiet: im Frühling waren die Blätter zartgrün, im Sommer wurden sie dunkelgrün, später braun, und im Herbst waren sie rotorange und schließlich fast gelb. So etwas hatte ich noch nirgends gesehen.

Eine nächtliche Störung

Nun also ein bißchen was über unser damaliges Alltagsleben. Ganz in der Nähe unseres Wohngebiets befand sich eine einzeln stehende, zweigeschossige Villa mit einer Tiefgarage. In der ersten Nacht erschraken wir, als jemand stark bei uns klopfte und auf Deutsch bat, die Tür zu öffnen. Unser Nachbar hatte erfahren, daß ein sowjetischer Spezialist gesucht wurde, der im Bergbau arbeitet, dort sei irgendetwas außergewöhnliches passiert.

Wie war das Leben in der DDR?

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Wohnhaus Laasener Straße

1958 gab es in der DDR noch Lebensmittelkarten, doch Brot, Zucker, Milch und Haferflocken wurden ohne Beschränkung verkauft. Und Fleisch, Wurst, Speiseöl, Käse, Eier u.a. gab es nur auf Karte. Allerdings waren die Lebensmittelrationen auf Karte für unsere Begriffe sehr hoch. Freilich nur für Bergarbeiter, die Untertage arbeiteten, doch gerade solche Karten bekamen auch alle sowjetischen Fachleute und deren Familienmitglieder. So daß es sich mit unserer Ernährung alles mehr als günstig erwies. Alle Haushaltwaren konnte man frei und in großer Auswahl kaufen. Und die Preise waren für uns vollkommen erschwinglich. So betrug mein Gehalt beispielsweise 1300 Deutsche Mark im Monat, ein guter Damenpelz kostete nicht mehr als tausend Mark, ein Herrenanzug 150 und ein paar Schuhe 30 bis 50 Mark. In den Läden gab vielerlei Geschirr, Möbel und andere Dinge.

Der „kalte Krieg“

Doch bevor ich mich nun unmittelbar der Arbeit zuwende, wurde auch mit mir, wie mit jedem sowjetischen Spezialisten, in der sogenannten „Abteilung II“ ein Gespräch geführt. Schwerpunkt war damals der „kalte Krieg“. Man erklärte uns, daß die Grenze nach Westberlin faktisch offen ist, und daß es deshalb jederlei Provokationen, Diversionsakte und sogar solche Fälle gebe, bei denen unsere Fachleute entführt worden seien. So daß man immer, sowohl auf der Arbeit, als auch in der Stadt, wachsam ein müsse. Wir hatten also für jede beliebige Fahrt und für alle möglichen Dinge die Erlaubnis einzuholen.

Eine Explosion

Am anderen Tag wurde ich mit dem Tagebau Schmirchau bekannt gemacht: eine große Grube, Erzbunker, Terrakonikaufzüge, Eisenbahngleise und weiteres. Als wir zu dem Aufschlußbereich kamen, hörten wir eine starke Explosion: Steine und Bretter flogen in die Luft, in einigen Räumen gingen die Fenster zu Bruch. „Da hast du schon die Diversion“, dachte ich sofort. Aber es zeigte sich, man hatte sich für eine kleine Sprengung entschieden, um das im Bunker abgelagerte, gefrorene Erz aufzulockern, aber, hatten offenbar aber nicht gerechnet und allzu viel Sprengstoff angebracht. Diversion oder nicht: da finde sich einer zurecht.

Strahlungsmessungen

Lichtenberg

Tagebau Lichtenberg

So wurde ich nun zum Leiter des Dosimetrischen Dienstes des Bergbaubetriebes Ronneburg (Tagebau Schmirchau u.a.) ernannt, und mir unterstand unmittelbar das Personal des sogenannten „Luftlabors“. Es handelte sich darum, daß am gefährlichsten für die Gesundheit der Bergleute das radioaktive Gas war – das Radon. Er ist geruchlos und farblos und nicht zu erkennen. Seine Konzentration bewegt sich unter normalen Bedingungen zwischen 10-20 eman (Maßeinheit). Aber bei der Abluft im Bergbau ging seine Konzentration bis zu 100-500 eman hoch, manchmal sogar höher. Deshalb war unsere wichtigste Aufgabe die tägliche Messung der Radonwerte in der Abluft auf allen Strossen aller vorhandenen Tagebaue (und es waren ihrer 4). Das Personal des Labors bestand aus 30-35 Personen, die die Proben der Luft in Gummifußballballons abnahmen und ins Labor brachten, wo mit einer speziellen geophysikalischen Apparatur die Analysen erstellt wurden. (…Ende des Ausschnitts)

Quelle: ЭПИЗОДЫ  – http://wismut.su/H1_EP.htm     (Übersetzung: Florian Geißler)


Bilder aus dem Leben der Wismut

Wismut Bilder_0004 Горные предприятия СГАО Висмут являются одной из важнейших отразлей промышленности в округе Гера. Советская техника облегчает труд шахтёров и в значительной степени способствует повышению производительности труда.

Wismut Bilder_0002 Горняки предприятий СГАО Висмут пользуются образцовым социальным и культурным обслуживанием. Больница СГАО Висмут в пригороны лесы Геры. Горняки обсуждают с художником Куртом Ханфом созданную им настенную фреску в столовой горного предприятия Шмирхау.
Bildquelle: SDAG Wismut/Archiv, G.Linde, H,Geffken
Texte: Rat des Bezirkes Gera (Hrsg.): Bezirk Gera Bilder einer neuen Zeit, H.-G. Albig.

Siehe auch:
Die SDAG Wismut – Eltern und Kinder (russ.)
Die Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in der DDR (Wismut)   (russ.)
Die Mittelschule Nr.59

Keine Zukunft ohne Vergangenheit  Zur Erinnerung an die SDAG „Wismut“


Am 9. März 1934 ist Juri Gagarin geboren, Er wäre heute 85 Jahre alt geworden.

  Juri Gagarin in Gera

Am 18. Oktober 1963 weilte der erste Fliegerkosmonaut der UdSSR, Juri Alexejewitsch Gagarin, der erste Mensch im All, zu einem Besuch in Gera. Jubelnd wurde er von den Geraer empfangen. Auch unsere sowjetischen Freunde begrüßten ihren Landsmann. Die ganze Stadt war auf den Beinen:

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Juri Gagarin – Begrüßung auf dem Platz der Republik

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Begeisterte Menschenmenge auf dem Platz der Thälmannpioniere

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Fahrt durch die Mathilde-Wurm-Straße in Gera (jetzt: Gagarinstraße)


Nachtrag: Im Jahre 1990 begann die Rekultivierung des Uranerzbergbaugebietes. Die radioaktive Strahlung der Bergbauhinterlassenschaften wurde dabei erheblich minimiert.  Dieses umfangreiche und aufwendige Projekt wurde im Jahre 2000 auf der EXPO in Hannover erstmals vorgestellt.

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10 Antworten zu Deutsch-sowjetische Freundschaft. Ein sowjetischer Bergbauingenieur berichtet…

  1. Lieber Sascha,
    vielen Dank für den ausgezeichneten Beitrag über die WISMUT. Er erinnert mich an meine Lehrjahre im Steinkohlenwerk „Martin Hoop“ in Zwickau. Für uns Bergleute war, ist und bleibt die feste Freundschaft mit der Sowjetunion immer eine Herzenssache. Angesichts einer in der Geschichte der Menschheit beispiellosen Hetze „unserer kapitalistischen Medien“ gegen unsere DDR und einer Kette von ständig neuen Beleidigungen, Erniedrigungen und Diskriminierungen unserer Bürgerinnen und Bürger, die hinsichtlich ihres Umfangs,ihrer Intensität und ihrer Widerlichkeit von Jahr zu Jahr weiter zunehmen, weise ich an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass sich die Mehrzahl der ehemaligen DDR-Bürger mit Freude und Dankbarkeit an die Gründung unseres Staates am 7. Oktober 1949 erinnert.

    Sie war unter den damaligen historischen Bedingungen die einzig mögliche und natürlich auch die einzig richtige politische Antwort auf die einseitige Währungsreform der Angelsachsen (USA und Großbritannien) in den westlichen Besatzungssektoren und auf die damit im Zusammenhang stehende Gründung der BRD am 15. September 1949. Es ist und bleibt eine unumstößliche historische Wahrheit, dass Deutschland nicht von den Sozialisten und Kommunisten, sondern vom internationalen Kapital und seinen Protagonisten gespalten worden ist. Mit diesen Worten sollten die Journalistinnen und Journalisten der BRD künftig jede Ihrer Hetzkampagnen gegen unsere DDR beginnen.

    Der Hauptgrund für die blinde Wut und für den grenzenlosen Hass gegen unseren Staat ist die Tatsache, dass wir es gewagt haben, nach dem heldenhaften Sieg der Sowjetunion über den barbarischen Hitlerfaschismus eine Gesellschaft ohne den menschenfeindlichen und menschenverachtenden Kapitalismus, ohne Ausbeutung, ohne die faschistische Ideologie und ohne die von Gott berufenen „Führungskräfte“ der deutschen Aristokratie erfolgreich aufzubauen. Das ist nicht erlaubt und in den Augen der westdeutschen Kapitalisten und ihrer Medien das größte Verbrechen überhaupt. Deshalb muss jeder positive Gedanke über die DDR – bis zum Zeitpunkt des letzten noch lebenden DDR-Bürgers – „mit Stumpf und Stiel“ ausgerottet werden.

    Siehe: http://www.dr-schacht.com/html/skw_-martin_hoop-.html

  2. … trotzdem schlimm, dass zur Verteidigung auf so giftige und für den Menschen schädliche Rohstoffe zurückgegriffen werden muss.

    • sascha313 schreibt:

      ja, schlimm. Hiroshima und Nagasaki haben uns die abscheuliche Fratze des Kapitalismus vor Augen geführt. Wenn’s um Geld und Profit geht, werden diese Ausbeuter zu Monstern. Und um diese Verbrechen des Imperialismus und Faschismus zu verniedlichen, werden durch die Lakaien der Bourgeoisie besonders Stalin und Mao kurzerhand zu „Monstern“ und alle anderen antiimperialistischen Staatsmänner zu „Machthabern“ und „Diktatoren“ umfunktioniert. Und um noch mehr Nebel zu verbreiten mit Hitler auf eine Stufe gestellt. Damit glaubt die herrschende Ausbeuterklasse, die lästige Anklage loszuwerden, am Ende für den faschistischen Massenmord und für alle Kriege selbst verantwortlich zu sein.

      • Tja, und wieder rennt die Masse der europäischen Menschen blindlings in ihren eigenen Untergang und bemerkt einfach nicht, welches perfide “Spiel“ mit ihr betrieben wird.

        Was mich dabei am meisten verwundert, ist, — ich bekam von dir ja einige Bücher geschenkt — dass sich gerade die Staatsbürger der DDR, die “ernsthafte“ Sozialisten waren (?) oder sich jedenfalls dafür hielten und das Buch “Staatsbürgerkunde“ – *Einführung in die marxistisch-leninistische Philosophie* – gelesen (wenn auch möglicherweis nicht verstanden) haben,
        dagegen überhaupt nicht aufbäumen und eine durch und durch antikommunistische und revisionistschen Partei [DIE LINKE] wählen und unterstützen, die doch nun wahrlich einen subtileren VERRAT an der Arbeiterklasse betreibt, der sogar den Verrat der SPD in den Jahren 1914 – 1920 in den Schatten stellt.

        … ein wenig menschliches von mir:

        Wie du weißt, wurde ich als “Wessi“ angerichtet, bzw. abgerichtet und dressiert und von der “christlichen“ Religion tief indoktriniert und “wurde“ ein sogenannter “Christ“, der die Bibel als “heilige Schriften“ ansah und diese von meinem 13. Lebensjahr anfing täglich zu lesen … über 35 Jahre — bis ich alle meine Bibeln in einer “irrsinnigen“ Wut über die Verführung, der ich ausgesetzt und erlegen war, 2011 auf “meiner“ Farm in Uganda zerrissen und in die Flammen “unseres“ täglichen Lagerfeuers geschmissen habe.

        Nein! nicht in einem Wahn, wie die Nazis es in ihrer Bücherverbrennung taten, sondern als einer Art Aufbäumung!, nachdem ich im Jahr 2000 (dank des aufkommenden Internets) die Bibel selbst übersetzen kann; einer Übersetzung, die im krassen Widerspruch zu den “Übersetzungen“ und Doktrin der Kirche steht!!!
        ich war der Lügen einfach und schlichtweg überdrüssig!!! … und emotional (war ich immer) überfordert: Ich konnte in meine ganzen Leben noch nie die ungeheuerlichen VERBRECHEN, die der eine Mensch dem anderen Menschen zufügt ertragen: das hat mich mental verwirrt! [heute wird das als “Kognitive Dissonanz“ gemäß IPC bezeichnet.]

        Lieber Sascha!
        Ich DANKE dir für deinen Beitrag zur Aufklärung meines Lebens!!!

      • sascha313 schreibt:

        Ich muß Dir sagen, mich freut es umso mehr, da ich ja weiß, wie schwer es Dir gefallen ist, und wie schwer es noch manchem anderen fallen mag, dieses kapitalistische Unrechtssystem hinter sich zu lassen, wenn man nichts Besseren gekannt hat. Wir hatten ja das Glück im Sozialismus aufwachsen zu dürfen! Nun haben wir den Vergleich, was besser ist!

  3. tommmm schreibt:

    Sascha,
    ich glaube die Atombombenabwürfe waren am 6. und am 9. August 1945

  4. Emil Schaarschmidt schreibt:

    März 1989: Gebirgsschlag im Kalibergwerk Völkershausen (DDR). Der Schlag war so heftig, daß bei einem Bekannten in Bad Salzungen die Fische aus dem Aquarium gesprungen sind. Im Epizentrum stürzten Wohnhäuser ein… Und: Alle sind entschädigt worden! Heute ist das anders, da wird niemand mehr entschädigt, ganz im Gegenteil: Für die in NRW infolge gnadenlosen Raubbau unter Tage verursachten Umweltschäden zahlt nicht der Verursacher sondern das Volk! Und für den Rückbau der Atomkraftwerke kommt, wie man das hier immer so schön zu sagen pflegt, der Steuerzahler auf und nicht einer der privaten Energiekonzerne!

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