Alternative Presseschau: Die Wahrheit verbreiten!

logoneu2Schon seit geraumer Zeit gibt es die Alternative Presseschau. Die Autorinnen bemühen sich Tag für Tag, die neuesten Meldungen und Nachrichten zu sammeln, zu übersetzen und weiterzuverbreiten, die dem „Durchschnittsbürger“ in der BRD vorenthalten werden. Dafür wollen wir an dieser Stelle einmal ein großes Dankeschön aussprechen. Mag sich jeder ein eigenes Bild darüber machen, was in der Welt geschieht. Und das ist nicht unwesentlich! Eine Weltanschauung ist schließlich die in ein System gebrachte Gesamtauffassung von Natur und Gesellschaft, einschließlich der Formulierung von Regeln für das Verhalten des Menschen in der gesellschaftlichen Praxis. Doch wie soll man sich verhalten, wenn man die Wahrheit nicht kennt?

Wer die Wahrheit nicht kennt, der versteht die Welt nicht mehr, der fällt auf jede Behauptung und jede Propagandameldung herein. Es ist in den führenden imperialistischen Massenmedien schon seit langem üblich, keine Begründungen und Beweise mehr abzugeben, sondern einfach nur noch Behauptungen und Beschuldigungen aufzustellen und Sanktionen zu verhängen. Mit welchem Recht eigentlich? Doch man sollte auch bedenken, was Lenin 1905 schon sagte bzw. schrieb:

„Durch keine Broschüren, durch keine Propaganda kann man das Proletariat aufklären, wenn es nicht durch seinen eigenen Kampf gegen die finsteren Mächte des Kapitalismus aufgeklärt wird.“ [1]


Hier nun einige Auszüge aus einer dieser Presseschauen [2]:

Presseschau

Beispiel 1:

sputniknews: Putin am Montag bei einem Treffen mit Vertretern der Öffentlichkeit in der Krim-Hauptstadt Simferopol: „Das russische und das ukrainische Volk haben nie einen Zwist gehabt. Auch jetzt nicht, davon bin ich überzeugt. Einen Zwiespalt gibt es nur mit der Führung der heutigen Ukraine, mit der es unmöglich ist, einig zu werden und kein positives Resultat in der Entwicklung unserer Beziehungen erzielt werden könnte. Das, was sie anstellen, macht stutzig. Da möchte man fragen: Sind Sie bescheuert?“, wechselte Putin plötzlich ins Ukrainische.
Der Präsident äußerte die Überzeugung, daß tiefe geschichtliche Wurzeln und die gemeinsame Kultur der Russen und der Ukrainer künftig die Oberhand gewinnen und den „politischen Schaum“ wegspülen werden. „Menschen in der Ukraine haben Angst, ihre Angehörigen in Russland anzurufen, weil der (Inlandsgeheimdienst) SBU abhört. Dann hat man massive Probleme, ich kann das verstehen. Aber die Zeit hat heilende Wirkung“, betonte Putin. Am Montag hatte der Präsident an den Feierlichkeiten anlässlich des 5. Jahrestags der Wiedervereinigung der Krim mit Rußland teilgenommen. Zudem nahm er neue Blöcke in zwei Wärmekraftwerken auf der Halbinsel symbolisch in Betrieb.

Beispiel 2:

sputniknews: Antwort auf USA-Stützpunkt in Rumänien: Rußland hat Kampfbomber Tu-22M3 auf seine Schwarzmeer-Halbinsel Krim verlegt.
Viktor Bondarew, Vorsitzender des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses des russischen Föderationsrates, hat diesen Schritt vor der Presse kommentiert. Das Aufstellen US-amerikanischer Flugabwehrwaffen in Rumänien wurde laut Bondarew zu einer großen Herausforderung für Moskau. „Dieser Schritt hat das Kräftegleichgewicht in der Region völlig verändert“, so Bondarew. Dank ihrer Kampfreichweite und der Reichweite der Marschflugkörper, die sie an Bord haben, seien die sich auf der Krim befindenden Bomber im Stande, Flug- und Raketenabwehrsysteme „an jedem beliebigen Ort Europas“ zu vernichten.
Im Mai 2016 wurde der bodengestützte Teil des US-Raketenabwehrsystems Aegis Ashore im ehemaligen Luftwaffenstützpunkt Deveselu im Süden Rumäniens in Betrieb genommen. Rußland verwies mehrmals darauf, daß die in Aegis Ashore genutzten universellen vertikalen Startanlagen Mk-41 technisch nicht nur für Anti-Raketen, sondern auch für Starts von Langstrecken-Marschflugkörpern wie Tomahawk eingesetzt werden können. In diesem Fall verstoße Aegis Ashore aus Moskaus Sicht gegen den INF-Vertrag, demzufolge die Seiten sich verpflichteten, keine bodengestützten Startanlagen für Marschflugkörper mit einer Reichweite von 500 bis 5500 Kilometern zu stationieren.
„Wären die Krim und Sewastopol nicht rechtzeitig wieder zu einem Teil Rußlands geworden, würden sie unter dem USA-Protektorat stehen. Die amerikanische ‚Metropole‘ würde dort blitzschnell ihre Kampfsysteme stationieren“. Im Falle eines Krieges würden dann Hindernisse für russische Schiffe errichtet, beispielweise der Boden des Bosporus vermint. In diesem Fall würde Rußlands Marine ihre Kampfaufgaben nicht erfüllen können. „Heute ist das ausgeschlossen“, so Bondarew. Ihm zufolge kontrollieren Raketensysteme Iskander die gesamte Schwarzmeerküste, einschließlich des Bosporus.
Im Gegenzug habe das russische Verteidigungsministerium die Entscheidung getroffen, eine Tu-22M3-Staffel auf dem Luftwaffenstützpunkt Gwardejskoje bei Simferopol zu stationieren.

Beispiel 3:

armiyadnr.su: Erklärung des offiziellen Vertreters der Leitung der Volksmiliz der DVR zur Lage am 19.03.2019. In den letzten 24 Stunden hat der Gegner siebenmal das Regime der Feuereinstellung verletzt. Von Seiten der ukrainischen bewaffneten Formationen wurden die Gebiete von fünf Ortschaften der Republik beschossen. In Richtung Donezk wurden von den Positionen der 24. und 93. mechanisierten und der 57. Panzergrenadierbrigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Guds, Bryshinskij und Mischantschuk aus Jasinowataja, Trudowskije, Staromichajlowka und der Flughafen von Donezk mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen, darunter großkalibrigen, beschossen. In Richtung Mariupol haben die Kämpfer der 79. Luftsturmbrigade unter Kommando des Verbrechers Kuratsch Kominternowo mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schußwaffen beschossen.
Trotz der von den Seiten erreichten Vereinbarung über die Einhaltung eines „Frühlingswaffenstillstands“ beschießt das verbrecherische ukrainische Militärkommando weiterhin täglich Ortschaften der Republik. Da sie nicht in der Lage sind, Kampfhandlungen gegen unsere Verteidiger zu führen, haben sich die BFU auf das Beschießen von lebenswichtigen Infrastrukturobjekten konzentriert. So wurden im Ergebnis eines Beschusses mit Schützenpanzerwaffen auf Staromichajlowka eine Hochspannungsleitung und eine Transformatorunterstation beschädigt. Ein Teil der Ortschaft, einschließlich einer Schule, Kindergärten und einer Poliklinik, hatte keinen Strom. Außerdem wurden zwei zivile Gebäude in der Tschkalow-Straße beschädigt. Der Gegner beschießt zielgerichtet Lebenserhaltungsobjekte und fügt so friedlichen Bürgern, die ohnehin unter dem Krieg leiden, Leid zu. Heute Morgen haben ukrainische Kämpfer unter Anführerschaft des Kriegsverbrechers Kuratsch Kominternowo mit 120mm- und 82mm-Mörsern beschossen

Beispiel 4:

mil-lnr.info: Erklärung des offiziellen Vertreters der Volksmiliz der LVR Oberstleutnant A.W. Marotschko. In den letzten 24 Stunden hat der Gegner das Regime der Feuereinstellung neunmal verletzt. Der Hauptteil des Beschusses auf das Territorium des Republik erfolgte von den Positionen der 54. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte. Auf Befehl des Kriegsverbrechers Majstrenko wurde die Umgebung von Molodjoshnoje und Solotoje-5 mit 122mm-Artillerie und Granatwerfern beschossen.
Von den Positionen der 10. Gebirgssturmbrigade der ukrainischen Streitkräfte wurden die Umgebungen von Smeloje, Frunse, Golubowskoje und Shelobok mit 120mm- und 82mm-Mörsern, Granatwerfern großkalibrigen Maschinengewehren beschossen. Den Befehl zur Durchführung der Beschüsse erteilt der Kriegsverbrecher Subanitsch. Außerdem wurden Uglegorsk und Kalinowka von den Positionen der 30. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte, deren Kommandeur der Kriegsverbrecher Garas ist, aus mit Antipanzerraketenkomplexe, Granatwerfern und Schusswaffen beschossen. Insgesamt wurden etwa 140 Geschosse auf das Territorium der Republik abgefeuert, davon 15 mit einem Kaliber über 100mm.

Beispiel 5:

sputniknews: Die von den Vereinigten Staaten für die Syrien-Hilfe bereitgestellten 400 Millionen Dollar werden nicht an die Syrer gehen, sondern in die Finanzierung von Provokationen, darunter auch mit Einsatz von Giftstoffen, fließen. Dies geht aus einer gemeinsamen Erklärung der zwischenbehördlichen Koordinierungsstäbe Rußlands und Syriens hervor. Die ganze angegebene Summe sei zwischen UN-Agenturen und Nichtregierungsorganisationen verteilt und sehe die Versorgung und weitere Finanzierung der von „Weißhelm“-Aktivisten durchgeführten Provokationen, mitunter auch mit Einsatz von Giftstoffen, vor.
Die Ergebnisse der Brüsseler Syrien-Konferenz drücken demnach den Syrern weiter Wirtschaftssanktionen auf und ihre Organisatoren erwecken den Anschein, dass sie „der vom achtjährigen Kampf gegen den internationalen Terrorismus müden Bevölkerung helfen“. Die gesammelten Finanzmittel erhalten laut den Behörden nur jene Flüchtlinge, die auf den Territorien Jordaniens, des Libanons und der Türkei leben, „was ihre Assimilation in diesen Staaten stimuliert“.

Quelle: Alternative Presseschau vom 19.03.2019

[1] W.I. Lenin: Sozialismus und Religion. In: Werke, Dietz Verlag Berlin, 1970, Bd.10, S.74
[2] Die Beiträge wurden gekürzt und bearbeitet.

Und so sieht es heute in Syrien aus:

323025629

Anmerkung: Die von den USA-geführten und von den imperialistischen Kräften unterstützten, finanzierten und bewaffneten Banditen (Al Kaida, Al Nusra, Weißhelme usw.) haben ganze Städte zerstört und unbewohnbar gemacht.

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6 Antworten zu Alternative Presseschau: Die Wahrheit verbreiten!

  1. Hanna Fleiss schreibt:

    Ja, so sah der Wedding 1945 aus, als wir aus dem Bunker kamen. Und heute bemüht sich die Bundesregierung um Aufträge „zum Wiederaufbau“ als Vorwand, in Syrien nicht nur ökonomisch, sondern auch politisch und geopolitisch Fuß zu fassen. Nicht vergessen ist die Unterstützung der BRD für Al Nusra und Co. und die Parole „Assad muss weg!“, die ständige Hetze gegen die Assad-Regierung – aber was schert sie ihr Geschwätz von gestern?

    Ich werde mal die Alternative Presseschau abonnieren.

  2. Emil Schaarschmidt schreibt:

    Die fälschlicherweise als Flüchtlinge bezeichneten Menschen sind der Beweis dafür daß Deutschland in diesen Ländern Krieg führt. Wie ich schonmal schrieb, mir liegen Listen vor aus den Jahren 1941/42 da stehen Namen von sogenannten Ostarbeitern die nach Deutschland kamen. Es gibt aber noch Zeugen aus dieser Zeit, die einige dieser Menschen persönlich kannten und berichten, daß die Umsiedlung in den eigentlichen Zielort viel später erfolgte und vielfach auch erst nach Kriegsende.

    Das ist insofern interessant, als daß es 1. nach denselben Prinzipien wie heute erfolgte und 2. die sogenannte _Vertreibung_nach_dem_Krieg_ in einem ganz anderen Lichte zeigt, denn die Umsiedlung fand während des Krieges statt und nicht nach dem Krieg! Eben diese Fakten zeigen, daß Flucht und Vertreibung eine akkurate Planung vorausging.

    Also von wegen, Merkel hat 2015 die Grenzen aufgemacht, das ist eine unverschämte Lüge! Nicht weit von hier gibt es ein ganzes Feriendorf, das hatte die Verträge zur Unterbringung von Migranten schon Jahre vorher! Das war und ist alles eiskalt geplant und natürlich bestens geeignet zur Unterdrückung auch des eigenen Volkes. /ES

  3. Emil Schaarschmidt schreibt:

    Hab heute morgen einen schönen Satz formuliert: Wenn die EU das ist was sie vorgibt, ist der Brexit eine Scheinhinrichtung!

    • sascha313 schreibt:

      ..der Satz ist gut. Das Jammern und Wehklagen über die „Verluste“ durch den Brexit, soll eigentlich nur das Problem der deutschen Überproduktion übertünchen, die keinen Absatz mehr auf britischen Märkten findet.

      • Emil Schaarschmidt schreibt:

        So ist es. Die warten nur auf den Tag X an dem sie die Preise in die Luft jagen können. Genauso wie bei der Einführung der D-Mark! Die ganze EU ist ein einziger Tummelplatz für Schauspieler, Betrüger und Scharlatane das kann selbst der Vorstand nur noch im Suff ertragen.

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