Einwohner von Lugansk freuen sich über ihre seit langem beantragten russischen Pässe

russische_ passLange haben einige Menschen im Donbass darauf gewartet, drei bis fünf Jahre, um nun endlich einen russischen Paß zu erhalten. Die Freude ist groß. Es ist das Zugehörigkeitsgefühl zu den eigenen Landsleuten und Verwandten in Rußland und eine klare Absage an das faschistische Regime in Kiew. Tag für Tag wird das Grenzgebiet zum Donbass von den ASOW-Banditen mit Raketen, Mörsern und Handfeuerwaffen beschossen*. Ziel sind Schulen, Kindereinrichtungen, Wohnhäuser und Wasserversorgungseinrichtungen und Energiestationen. Es ist lebengefährlich dort zu wohnen. Die benachbarte Ukraine ist mittlerweile hochverschuldet. Die Gesamtsumme der Staatsschulden der Ukraine ist im März 2019 um 0,54 Milliarden Dollar gestiegen und liegt bei 78,78 Milliarden Dollar. Das hat der Pressedienst des Finanzministeriums des Landes am Donnerstag mitgeteilt.

*Am 28.4.2019 betrug bspw. die Gesamtzahl der von den ukrainischen bewaffneten Formationen abgefeuerten Geschosse 65. In den vorangegangenen 24 Stunden betrug die Zahl der auf das Territorium der DVR abgefeuerten Geschosse 402.

Eine lange Warteschlange von Menschen, die die russische Staatsbürgerschaft beantragen wollen, bildete sich am Donnerstag in der ostukrainischen Stadt Lugansk, nachdem der russische Präsident Wladimir Putin ein Dekret unterzeichnet hatte, das es den Bewohnern der Regionen Donezk und Lugansk erlaubt, die russische Staatsbürgerschaft im beschleunigten Verfahren zu beantragen.

„Es ist sehr wichtig für mich. Und trotz allem, auch bei Regen oder Schnee, würde ich in der Schlange für diesen Paß stehen. Es ist sehr wichtig für mich“, sagte ein Einwohner von Lugansk.
„Danke an die Russische Föderation und Wladimir Wladimirowitsch Putin für ein solches Geschenk zu Ostern, dem 1. Mai. Wir haben lange darauf gewartet, fünf Jahre“, sagte ein anderer Bewohner.
„Wir haben sehr darauf gewartet und sind stolz darauf, daß Wladimir Wladimirowitsch uns dieses Dekret gestern geschenkt hat. Wir sind glücklich. Wir sind überwältigt von Stolz, daß wir endlich sagen können, dass wir Teil der Russischen Föderation und des russischen Volkes geworden sind, weil wir genau das sind“, sagte eine Bewohnerin.

Am Mittwoch hatte der russische Präsidemt Putin ein Dekret unterzeichnet zur Vereinfachung des Verfahrens zur Erlangung der russischen Staatsbürgerschaft für Donbass-Bewohner, das er „eine rein humanitäre Angelegenheit“ nennt. Putin stellte fest, daß Moskau „keinen Wunsch hat, Probleme für die neuen ukrainischen Behörden zu schaffen“.


(Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf YouTube einschalten.)

Ob der inzwischen in Kiew an die Macht gekommene „Komiker“ tatsächlich eine ernstzunehmende Person ist, wird sich zeigen. Diese Rochade hat ohnehin nur den Zweck, von den Problemen des Landes abzulenken, die sich seit dem faschistischen Putsch in einer zunehmenden Feindschaft gegenüber den Bewohnern der Krim und des Donbass abzeichnet. Die Bevölkerung dieser Regionen hatte sich in einem Referendum klar und mit machtvoller Mehrheit gegen das Kiewer Regime ausgesprochen. Während die Halbinsel Krim nunmehr wieder zu Rußland gehört (sie war einst von Chruschtschow unrechtmäßigerweise der Ukrainischen SSR zugeschlagen worden), sind die selbsterklärten Donezker und Lugansker Volksrepubliken völlig auf sich allein gestellt. Wäre nicht die großherzige Solidarität Rußlands mit den beiden Republiken, die Hunderte von LKWs in Hilfstransporten nach Donezk und Lugansk geschickt haben, die Not der Einwohner wäre unerträglich geworden. Der Krieg an den Grenzen zum Donbass scheint allerdings kein Ende nehmen zu wollen. Schuld daran sind die ständigen Provokation von ukrainischer Seite.

Siehe auch:
36 Bilder aus dem Donbass (Überfälle der ukrainischen Militärjunta)
Zur Sitaution in der Ukraine

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6 Antworten zu Einwohner von Lugansk freuen sich über ihre seit langem beantragten russischen Pässe

  1. Valeri Maser schreibt:

    Alexander das ist lüge!

  2. Valeri Maser schreibt:

    Entschuldigen Sie, spiegel nicht über euch geschrieben im 2000
    da wahr so ein geschichte

  3. sascha313 schreibt:

    Wie den ersten Kommentaren des neuen Kiewer „Gauleiters“ zu entnehmen ist, handelt es sich bei diesem „Komiker“ Selenski um einen Gesinnungskumpan des Poroschenko. Es war – wie nicht anders zu erwarten – eine Rochade! Selenski ist ebenso ein Faschist, wie sein Vorgänger…

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