Der hinterhältigste Feind des Kommunismus…

In der Österreichischen Zeitung vom Mittwoch, den 30. Juni 1948 war in folgendem redaktionellen Artikel zu lesen: „Während die USA die katholische Geistlichkeit immer und jederzeit soweit als möglich politisch unterstützen, wird der Vatikan gegen die Länder der Volksdemokratie und gegen die Sowjetunion ankämpfen und die ,Kräfte der christlichen Zivilisation‘ unterstützen. … die deutschen Bischöfe wurden aufgefordert, den deutschen Kriegsverbrechern zu vergeben…“ – Das war 1948 schon der offene Aufruf, das Urteil des Nürnberger Gerichts zur Bestrafung der Nazi- und Kriegsverbrecher für ungültig zu erklären! Damit sollte von Seiten des Vatikans und der USA ein Schlußstrich unter die grausamen Verbrechen der Faschisten in der Sowjetunion gezogen und die Zusammenarbeit der Nazis mit der katholischen Kirche  vertuscht werden. Der westdeutsche Schriftsteller Rolf Hochhuth schrieb in seinem Buch „Der Stellvertreter“ darüber.
480630 OesterrZeitung

Quelle: Österreichische Zeitung – Mittwoch, den 30. Juni 1948, Seite 8.
Siehe: http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=oez&datum=19480630&seite=8&zoom=32

Hier die Helfer der Nazis:

7

Katholische Geistliche mit Hitlergruß!

Und das waren die Verbrechen der Faschisten in der Sowjetunion:

okkupanten

Chronik

Dafür gibt es kein Vergessen und kein Verzeihen!

Dieser Beitrag wurde unter Faschismus, Geschichte, Verbrechen des Kapitalismus, Wider den Antikommunismus! veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Der hinterhältigste Feind des Kommunismus…

  1. Johann Weber schreibt:

    Wenn es um den Kampf (Vernichtung) gegen den Kommunismus ging, war dem Vatikan jeder Verbündete recht. So berichtete Spuler, Bertold 1950 in der Schweizerischen Zeitung „Internationale kirchliche Zeitschrift : neue Folge der Revue internationale de théologie“ wie der Papst sich mit den Muslimen im Kampf gegen den Kommunismus verbünden wollte:

    „Beim Empfang des neuen libanesischen Gesandten beim Vatikan, Dr. Josef Harfüs («Harfouche»), am 8. März 1950, verlieh Papst Pius XII. seiner Hoffnung Ausdruck, dass Christen und Muslime im Kampfe gegen den Kommunismus zusammengehen würden, doch liegt ein engerer förmlicher Zusammenschluss zu diesem Zwecke offenbar nicht in der Absicht der Kurie. Der Alexandriner Patriarch erklärte sich im Grundsatze mit einer solchen Zusammenarbeit einverstanden, wenn es sich um die Abwehr des Kommunismus, nicht um Krieg, handle.“

    In der gleichen Ausgabe dieser Schweizerischen Zeitung stand unter den Orthodoxen Verlautbarungen zur Amsterdamer Ökumenischen Tagung von 1948 des Bischofs Prof. Dr. Adolf Küry zum 21.7.1950:

    „[…] Aus dieser Haltung heraus ist die Stellungnahme des Erzpriesters G. Razumovskij verständlich, die sich in der Moskauer Patriarchats-Zeitschrift findet.
    Die Entwicklung der Ökumenischen Bewegung sei eine Enttäuschung für die Freunde wahrer Ökumenizität gewesen. Die Grenze zwischen wahrer Verehrung Gottes und blossen Kundgebungen drohe zu verschwimmen. Auch die Weltjugendkonferenz in Oslo 1947 habe das Anliegen der Orthodoxie vielfach nicht verstanden und die oben angedeutete Trennung offenbar gemacht. Die Amsterdamer Konferenz habe schon damals begonnen, als Papst Pius XII. den Feldzug gegen Russland segnete, oder mindestens, als er 1945 als Fürsprecher der Deutschen aufgetreten sei. Die Ökumenische Bewegung könne sich in der «Katholischen Aktion» wie in einem Spiegelbilde sehen. Überdies hätten in den Glocken für das Gelingen der Tagung auch der Broadway und Wallstreet mitgeklungen. Überhaupt seien die Amerikaner politisch daran interessiert. Die Ziele der Versammlung seien ekstatisch fixiert; die Haltung der Konferenz gegenüber der Orthodoxie sei (trotz der Anwesenheit von deren Vertretern) unwürdig gewesen. Die Aufgaben der Kirche seien von John Foster Dulles politisch umrissen worden; das Verlangen nach einer erdumfassenden Organisation für die Durchführung kirchlicher Aufgaben sei dem wahren ökumenischen Geiste völlig entgegengesetzt. […]“

  2. giskoe schreibt:

    In dem Zusammenhang ist auch ein Blick auf die Vatikan-Bank interessant…

  3. giskoe schreibt:

    Vielleicht noch ein Blick auf die heuchelnden Kirchen: Zur Beruhigung ihrer Gewissen wurden die „Friedensgruppen“ (Auge um Auge…) gegründet und positionieren sich federführend in „Büchel – Atomwaffenfrei“ oder „Ramstein Stoppen“.
    Bei allem Wohlwollen: Solange sich die „bundesdeutsche Politprominenz“ an einem Grundgesetz (Völkerrecht: wird für besetzte Länder zur Gewährung der bürgerlichen Grundrechte erlassen) ergötzt und mit der Akzeptanz des „Überleitungsvertrages“ aus den Pariser Verträgen das Besatzungsrecht zementiert und damit den Abschluß der Friedensverträge aktiv verhindert, sind diese Aktionen blinder Aktionismus, absolute Utopien.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s