Die aggressive israelische Besatzungsmacht

israelokkupant„Es ist schamlos,“ schreibt Evelyn Hecht-Galinski, die Tochter des ehemaligen Zentralratsvorsitzenden der Juden in Deutschland, Heinz Galinski, „wie deutsche Medien und Politiker wiederholt Besatzer und Besetzte gleichsetzen. Seit Jahren gehört es zur öffentlich-rechtlichen Gehirnwäsche, deutsche ,Normalbürger‘ zu verdummen, wenn es um die Berichterstattung in Sachen Palästina geht. Immer wieder spricht man vom ,Palästina-Konflikt‘, der nur die jahrzehntelange völkerrechtswidrige Besatzung und den Landraub durch Israel verschleiern soll. Wer also ist für diesen ,Konflikt‘ verantwortlich?“ Das wird uns von den Massenmedien in der BRD nicht erklärt…

…es ist der zunehmend aggressiver werdende (atomwaffenbesitzende!) imperialistische Besatzerstaat Israel, der nun schon seit seiner (damals sicherlich berechtigten) Gründung im Jahre 1947 nicht nur die palästinensische Bevölkerung mordet, vertreibt und beraubt, sondern auch die syrischen Golanhöhen okkupiert hält. Mit welchem Recht? Mit keinem. Und daß dieser Kritik wegen vor allem hierzulande Menschen als „Antisemiten“ beschimpft werden, wenn sie gegen die zionistischen Machthaber in Israel protestieren, ist üble politische Hetze.

Solidarität mit dem Volk von Palästina!


Ein wichtiger und unbedingt lesenswerter Beitrag von Evelyn Hecht-Galinski:

Kein „Recht auf Selbstverteidigung“ für Besatzer

Siehe auch:
Was ist Antisemitismus?
Was ist Zionismus?
Palästina – eine nationale Tragödie!
Das verfluchte israelische „Greenwashing“…

Dieser Beitrag wurde unter Für den Frieden, Internationale Solidarität, Verbrechen des Kapitalismus veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

9 Antworten zu Die aggressive israelische Besatzungsmacht

  1. Johann Weber schreibt:

    …… „Seit Jahren gehört es zur öffentlich-rechtlichen Gehirnwäsche, deutsche ,Normalbürger‘ zu verdummen, wenn es um die Berichterstattung in Sachen Palästina geht.“

    Auch hier hilft ein Blick zurück.
    Das „Neue Deutschland“ berichtete am 20. Januar 1968:
    „Bonns Loblied auf Israels Raubzug
    Sondernummer der westdeutschen Zeitschrift „Das Parlament“
     Seit acht Monaten halten die israelischen Aggressoren arabische Territorien besetzt. Hartnäckig weigern sich die Machthaber in Tel Aviv, die okkupierten Gebiete zu räumen, obwohl die Organisation der Vereinten Nationen die Rückgabe des geraubten Territoriums gefordert hat. Die dreiste Haltung des imperialistischen Räubers hat seine außenpolitische Isolierung verstärkt. Der Protest der Weltöffentlichkeit schwillt weiter an.

     In dieser Situation stellt sich Bonn demonstrativ an die Seite des Friedensbrechers im Nahen Osten. Die dem Bonner Bundestag nahestehende Wochenzeitung „Das Parlament“ widmet ihre jüngste Ausgabe der Lobpreisung des imperialistischen Israels. Auf 16 Seiten eine umfangreiche Sonderbeilage nicht eingerechnet — versucht das offizielle, dem Bundespresseamt unterstehende westdeutsche Blatt den israelischen Aggressor vor der westdeutschen und internationalen Öffentlichkeit reinzuwaschen.

     Israelische und westdeutsche Autoren verherrlichen den heimtückischen Überfall Israels als „militärische Glanzleistung“, als „bestechenden Beweis“ für „menschliche Qualitäten und Hingabe auch in einem modernen Krieg“. Im übelsten Kriegsberichterstatterstil werden noch einmal die „Heldentaten israelischer Piloten und Panzerbesatzungen“ gefeiert — also die „Heldentaten“ der Soldateska, die die arabische Zivilbevölkerung in den Junitagen 1967 mit Bomben und brennendem Napalm förmlich überschüttete und Zehntausende aus ihren Städten und Dörfern vertrieb.[…]“

    • sascha313 schreibt:

      …das Verhalten der westdeutschen Politiker ist einfach nur zynisch und menschenverachtend. Daran hat sich bis heute offenbar nichts geändert. Mehr fällt mir dazu nicht ein.

  2. tommmm schreibt:

    Lieber Sascha,

    „..imperialistische Besatzerstaat Israel, der nun schon seit seiner (völlig berechtigten) Gründung im Jahre 1947 nicht nur die palästinensische Bevölkerung mordet…“

    Ich bin am überlegen, warum die Gründung Israels „völlig berechtigt“ sein soll?
    Ich denke eher nicht.

    • sascha313 schreibt:

      Da hab‘ ich heute auch so meine Zweifel. Den Text habe ich nun geändert in „damals sicherlich berechtigt“. Der Staat Israel wurde durch den UN-Beschluß 181 mit am 29.11.1947 festgelegten Grenzen und einer mit 14.000 km2 angegebenen Fläche gegründet. Durch Annexion arabischer Gebiete im irael.-arab. Krieg 1948/49 wurde dieses Gebiet auf 20.700 km2 erweitert (ohne Berücksichtigung der völkerrechts-widrigen Annexion des Ostteils Jerusalems [1980] und der Golanhöhen [1981]). Bei den Rüstungsausgaben pro Einwohner nimmt Israel den 1. Platz in der Welt ein; etwa ein Viertel der Beschäftigten arbeitet in der Rüstungsindustrie. Das ökonom. Wachstumstempo ist weitgehend vom Finanzzufluß aus den USA und westeurop. Staaten. insb. der BRD sowie von den Spenden zionistischer Organisationen abhängig.
      (BI-Lexikon, 1986)

      • tommmm schreibt:

        Ich habe vor ca. 4 Jahren mal ein Jugendbuch gelesen um es mit meinem Sohn zu besprechen. Es ging um Abel Tasman, ein Holländer, der im 16. Jahrhundert Tasmanien entdeckte und in Besitz nahm. Das ging in etwas so: Die Holländer wollten an einer Bucht anlanden, trafen aber auf aggressive Ureinwohner. Sie mußten die Sache aufgeben. Einige Meilen weiter, erklärte sich ein Matrose bereit an Land zu gehen. Da die Bedingungen hier schwieriger waren, wurde er an eine kleines Holzfloß gebunden und kam wohlbehalten an der Küste an. Dort rammte er eine holländische Fahne in den Strandsand und schwamm zurück zum Schiff.

        In dieser Art ging es ja dann in Amerika weiter. Manchmal denke ich, dass die Palästinenser die modernen Indianer oder Aboriginies sind.
        Das Land war doch nicht leer als Israel gegründet wurde. Wie kommt eine fremde Macht (Uno, GB, USA) dazu etwas zu verschenken, was ihnen nicht gehört. Hätten die Menschen dort nicht friedlich in einem Staat zusammenleben können?

      • sascha313 schreibt:

        Was man da heute nach all den Jahren über die USA-Politik lesen kann, zeigt, daß die Amerikaner (und nicht nur die!) schon über Jahrzehnten von Ganoven regiert werden, denen man keinen Augenblick trauen kann. Das eigene Volk wird nicht weniger ausgebeutet. …, Allerdings schafft der Imperialismus in den Kerngebieten einen gewissen „Wohlstandsraum … mit hoher sozialer Verantwortung“ – wie es zynisch heißt. „My home – my country!“ – der Rest ist denen scheißegal…

  3. Johann Weber schreibt:

    Sehr interessant die Rolle der USA. Im Alleingang erließ Truman per Dekret den Staat Israel.

    Die „Österreichische Zeitung“ berichtete am 16. Mai 1948:
    Formelle Anerkennung des Staates Israel durch die USA
    New York, 15. Mai (TASS). AND meldet, daß die Regierung der Vereinigten Staaten formell den gestern proklamierten Staat Israel anerkannt hat.
    Präsident T r u m a n unterzeichnete das Dekret, mit dem die Regierung des Staates Israel als „de-facto-Behörde“ anerkannt wird, elf Minuten nach Beendigung des britischen Palästinamandats.
    Wie AND weiter berichtet, hat diese Tatsache bei der UNO eine außerordentliche Überraschung hervorgerufen. Nicht ein einziges Mitglied der gerade tagenden Vollversammlung, nicht einmal der Delegierte der USA hatte vorher von dem Schritt Trumans Kenntnis. Der Generalsekretär der UNO Trygve Lie weigerte sich zuerst, den Meldungen Glauben zu schenken.

    In informierten Kreisen ist man der Ansicht, daß hauptsächlich innerpolitische Erwägungen der Grund für die Anerkennung des jüdischen Staates durch die USA waren. Man glaubt in der schnellen und unvermittelten Aktion Präsident Trumans einen Versuch vor sich zu haben. Den Schaden, der der Demokratischen Partei im Staate New York infolge der Ablehnug des Teilungsplanes für Palästina durch die Truman-Regierung für die bevorstehenden Wahlen erwachsen ist, wett zumachen.
    Obwohl die überraschende Bekanntgabe Präsident Trumans in der heutigen Tagespresse mit großen Schlagzeilen als „Anerkennung des jüdischen Staates durch Amerika“ wiedergegeben wurde, äußerten sich diplomatische Kreise gestern abend darüber zurückhaltender. Sie führten aus, daß die Erklärung Präsident Trumans als Anerkennung der Tatsache zu kennzeichnen sei, daß die provisorische jüdische Regierung ihre Tätigkeit de facto begonnen habe.

    Wie in UNO-Kreisen verlautet, sollen „demnächst“ zwischen den USA und dem Staat Israel diplomatische Vertreter ausgetauscht werden.

    • sascha313 schreibt:

      Die Geschichte bis zur Gründung des Staates Israel verlief unter dem Einfluß der verschiedenen widerstreitenden imperialistischen Kräfte (USA, Großbritannien, einflußreiche zionistische Kreise) keineswegs geradlinig. … Und so war die Sowjetunion, in der festen Überzeugung, daß sich mit der Gründung des Staates Israel in den festgelegten Grenzen auch die Konflikte im Nahen Osten würden lösen lassen, am 18. Mai 1948 schließlich der erste Staat, der Israel de jure anerkannte. https://inance.ru/2018/06/stalin-izrael/ (russ.)

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