Hunderte polnischer Kommunisten protestieren gegen faschistische Tendenzen der Machthaber in Polen

KP_Polen2019Nunmehr schon seit einigen Jahren versuchen die reaktionäre, ultra-nationalistischen Kräfte, die in Polen mit Hilfe der USA und der katholischen Kirche an die Macht gekommen waren, jegliche kommunistische Propaganda zu verbieten. Bisher konnte das durch den lebhaften Widerstand der Kommunisten und anderer fortschrittlicher Kräfte des Volkes verhindert werden. Am 20. Juni 2019 fand in Warschau vor dem Parlamentsgebäude eine Protestveranstaltung gegen die Änderung des Strafgesetzbuches statt, nach der die kommunistische Tätigkeit verboten werden soll. Diese Aktion wurde von der Kommunistischen Partei Polens und der Kampagne «Rote Geschichte» (eine auf die Erhaltung der Erinnerung an die polnische Arbeiterbewegung gerichteten Organisation) organisiert.

Die Vertreterin der kommunistischen Partei Polens erklärte, daß der Art. 256 ein Instrument des politischen Kampfes ist. Sie erinnerte daran, daß dieser Artikel vor 10 Jahren geändert worden war, als die Behörden versucht hatten, ein Verbot der Nutzung kommunistischer Symbolik einzuführen, ein solches Verbot war jedoch vom Verfassungsgericht abgelehnt worden.

Verschärfter Antikommunismus

Die Rednerin führte aus, daß die gegenwärtigen Veränderungen eine weitere Verschärfung des Antikommunismus auf höherer Ebene bedeuten, das Gesetz bezeichnet den Kommunismus als „totalitäres System“, verbietet die Propaganda der kommunistischen Ideologie, verbietet den Besitz agitatorischer Druckschriften und jeden Gegenstand mit dem angegebenen Inhalt. Und falls bei jemandem ein solches Material gefunden wird, droht demjenigen eine Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren. Sie wies auch darauf hin, daß dieser Artikel in den letzten Jahren bei den derzeitigen Machthabern in Polen sehr populär war und im Kampf gegen die KP Polen angewendet wurde. Ein Beispiel dafür ist der Gerichtsprozeß gegen die Mitglieder des Redaktionskollektivvs der Zeitung „Brzask“, der nun schon 3,5 Jahre dauert.

Internationale Proteste

Der Vertreterin der KP Polens berichtete über die internationalen Proteste vor polnischen Botschaften und die Erklärungen, die dorthin abgesandt wurden. Während der Protestaktion wurden Auszüge aus Protestschreiben ausländischer Parteien und  Jugendorganisationen verlesen.

Unterstützung durch fortschrittliche Journalisten

Ein Journalist, der zuletzt auftrat, dankte den Versammelten für ihren Mut und die Kompromißlosigkeit zum Schutz der Meinungsfreiheit und der politischen Tätigkeit in Polen. Er stellte fest, daß die Situation über ein „Verbot der kommunistischen Ideologie“ mit dem Ziel vorangetrieben wird, keine andere Propaganda, keine andere Sicht auf die polnische Geschichte, keine andere Sicht auf die Gesellschaft, kein anderes Wertesystem zuzulassen, als jenes, das die jetzigen Machthaber für richtig hielten.

Die Teilnehmer der Demonstration haben bereit erklärt, weiteren Protestaktionen gegen das neue antikommunistische Gesetz durchzuführen.

(Übersetzung: Florian Geißler)


СОТНИ КОММУНИСТОВ ОККУПИРОВАЛИ ПЛОЩАДЬ ПЕРЕД ПАРЛАМЕНТОМ ТРЕБУЮ ОТМЕНЫ ЗАКОНА, ПО КОТОРОМУ ПРОПАГАНДА КОММУНИЗМА ПРИЗНАЕТСЯ УГОЛОВНЫМ ПРЕСТУПЛЕНИЕМ!

20 -го июня в Варшаве перед зданием парламента состоялся пикет в знак протеста против изменения Уголовного кодекса, по которому запрещается коммунистическая деятельность. Акция была организована Коммунистической партией Польши и кампанией «Красная история» (направленной на сохранение памяти о рабочем движении).

Представитель Коммунистической партии Польши заявил, что ст. 256 — это инструмент политической борьбы. Она напомнила, что эта статья была изменена 10 лет назад, когда власти пытались ввести запрет на использование коммунистической символики, однако этот запрет был заблокирован Конституционным судом. Оратор отметил, что текущие изменения означают дальнейшее обострение антикоммунизма на нескольких уровнях, закон упоминает коммунизм среди «тоталитарных систем», запрещает пропаганду коммунистической идеологии, запрещает владение агитационным печатными изданиями, или любым другим предметом с указанным содержанием. Если у вас найдут этот предмет, то вам грозит лишение свободы до 3 лет. Она также указала, что в последние годы эта статья была у власти очень популярна и использовалась для борьбы с КПП. Пример тому — суд над членами редколлегии газеты «Брзаск», который длится уже 3,5 года.

Представитель КПП сообщила о международных акциях протеста перед польскими посольствами и заявлениях, отправленных туда. Во время пикета были прочитаны тезисы писем протеста иностранных партий и молодежных организаций.

Журналист, выступивший последним, поблагодарил собравшихся за мужество и бескомпромиссность в защите свободы слова и политической деятельности. Он отметил, что положение о «запрете коммунистической идеологии» вводится с одной целью: не допустить пропаганды иного взгляда на польскую историю, другого взгляда на общество, иной системы ценностей, чем та, которую использует нынешняя власть.

Участники демонстрации объявили о дальнейших акциях протеста против нового антикоммунистического закона.

источник: Коммунист Азербайджана (Спасибо Адалату Абдинову!)


IKP_KPP

Stanowisko Partii Komunistycznej z Włoch

W Polsce nacjonalistyczny rząd zmienia kodeks karny w celu zrównania komunizmu z nazizmem, zgodnie z zaciekłą antykomunistyczną kampanią rozpoczętą przez UE w imię walki z „totalitaryzmem”. Komuniści w Polsce od lat cierpią prześladowania, które idą w parze z nieludzkimi działaniami, których celem jest zakaz strajków i mobilizacji pracowników. UE mówi o wolności, ale zna tylko wolność kapitału, rynków i władzy. UE, która atakuje komunistów, mruga do faszyzmu, tak jak na Ukrainie, gdzie wspierała dojście do władzy sił jawnie neonazistowskich.
Solidarność z polskimi towarzyszami.
Antykomunizm nie przejdzie.
Partito Comunista


Standpunkt der KP in Italien

In Polen ändert die nationalistische Regierung das Strafgesetzbuch mit dem Ziel, den Kommunismus mit dem Nazismus gleichzusetzen, im Einklang mit einer fanatischen antikommunistischen Kampagne der EU im Namen des Kampfes gegen den „Totalitarismus“. Die Kommunisten in Polen leiden seit Jahren unter Verfolgung, im Zusammenhang unmenschlichen Aktionen, deren Zweck es ist, Streiks und die Mobilisierung der Arbeiter zu verbieten. Die EU spricht von Freiheit, kennt aber nur die Freiheit des Kapitals, des Marktes und der Macht. Die EU, die die Kommunisten attakiert, liebäuglet mit dem Faschismus, wie in der Ukraine, wo sie ausdrücklich die an die Macht gekommenen neonazistischen Kräfte unterstützt hat.
Solidarität mit polnischen Weggefährten.
Der Antikommunismus wird nicht durchkommen.

Partido Comuunista

Quelle: Facebook

(Übersetzung: Florian Geißler)

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