Eine schwerwiegende Fälschung. Sowjetische Trotzkisten fälschten 1956 „Lenin-Testament“ und über „Autonomisierung“

leninbandIm Jahre 1971 hielt man es im VERLAG PROGRESS in Moskau für angebracht, die Bürger der DDR mit einem Sammelband der Werke Lenins zu versorgen, in den einige Schriftstücke eingefügt worden waren, die sich für die weitere Entwicklung des Sozialismus  in der DDR als außerordentlich folgenschwer und tragisch erweisen sollten. Da man in Moskau 15 Jahre nach dem berüchtigten XX.Parteitag der KPdSU den deutschen Kommunisten offenbar immer noch nicht so recht über den Weg traute (die betrügerische „Geheimrede“ Chruschtschows war in der DDR nicht veröffentlicht worden!), ließ man dieses umfangreiche Buch gleich in Moskau drucken – und zwar in einer hohen Auflage, auf bestem, holzfreien Papier, mit Goldschrift auf dem Einband und in guter, dauerhafter Verarbeitung. Im Vorwort des Verlages wurde extra darauf hingewiesen: „Besonders hervorzuheben wäre die Bedeutung der letzten Briefe und Artikel Lenins, die mit Recht als sein politisches Vermächtnis betrachtet werden…“ – mit dem kleingedruckten Vermerk: „zuerst veröffentlicht 1956 in der Zeitschrift ,Kommunist‘ Nr.9“  Wohl niemand ahnte, daß es sich hierbei um eine der widerwärtigsten Fälschungen handelte, die Menschen sich auszudenken vermögen. Und kaum jemand wäre auf den Gedanken gekommen, daß dies ausgerechnet in der Sowjetunion, in einem Freundesland, geschehen konnte, das für die Kommunisten aller Länder immer als beispielgebend galt. Doch der Betrug war beabsichtigt! Die Intrige begann zu wirken…

flagimage002 Ishewsk

Der „Brief an den Parteitag“ und der Artikel über Autonomisierung sind schmutzige Fälschungen, die von den Feinden der Sowjetmacht produziert wurden

Brief an den Parteitag

Eine der grandiosesten Fälschungen in der Geschichte unseres Landes ist das sogenannte „politische Testament“, das W.I. Lenin angeblich in den letzten Jahres seines Lebens seinen Sekretären diktiert habe. Und daß der eine Teil dieser „Dokumente“ gefälscht wurde, und der andere keinerlei Beziehung zu Wladimir Iljitsch hat, kann man schon für eine bewiesene Tatsache halten.

Der sogenannte „Brief an den Parteitag“ [1] und der Artikel über Autonomisierung [2] (nach Meinung des bunten antisowjetischen Gesindels von Lenin geschrieben) sind von giftigem Antistalinismus durchtränkt. Aber es widerspricht ganz offensichtlich allen Gesetzen der Logik…

Das Verhältnis Lenins zu Stalin

Wladimir Iljitsch schätzte J.W. Stalin immer für seine hervorragenden Fähigkeiten als der eines bolschewistischen Ideologen, Agitators, Organisators und Kenners der nationalen Frage. Schon vor der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution war Stalin einer von denen, auf sich Lenin stützte im Kampf gegen die Menschewiki, gegen die „legalen Marxisten“, die „Ökonomisten“ und andere Vertreter der kleinen und mittleren Bourgeoisie, die gegen das Proletariat (die Arbeiterklassen) und ihre Ideologie – den Bolschewismus auftraten.

Erfahrungen im gemeinsamen Kampf

Gemeinsam mit Wladimir Ilitsch Lenin war Stalin war der Organisator des bewaffneten Aufstandes in Petrograd in Oktober 1917. Nachdem Rußland eine Sowjetrepublik geworden war, beauftragte Lenin, als Vorsitzender des Rates der Volkskommissare (der Regierung) der RSFSR [3], J.W. Stalin, die kompliziertesten „Knoten“ zu entflechten, die an den Fronten des Bürgerkrieges entstanden. Stalin gelang es, dank seines festen Charakters und seiner hervorragenden organisatorischen Fähigkeiten, die Entwicklung der Ereignisse in Zarizyn, Petrograd und im westlichem Ural zu korrigieren und in eine für Sowjetrußland günstige Richtung zu lenken. Aufgrund der aktiven führenden Teilnahme Stalins zerschlug die Rote Armee die weißgardistischen Truppen Denikins, Judenitschs und Wrangels. Bereits vor dem Oktober 1917 war Stalin bei der Klärung aller wichtigen staatlichen Fragen die rechte Hand Lenins. Lenin fühlte und verstand, daß zum Ende des Bürgerkrieges Stalin zu einem künftigen und hervorragenden Staatsmann des Sowjetlandes herangewachsen war.

Der Antrag Lenins an den Parteitag

W.I. Lenin hielt Stalin für den zuverlässigen Kampfgefährten, auf den man sich in den schwierigsten Situationen verlassen konnte. Deshalb wurde Stalin 1922 auch auf Antrag Lenins die Funktion des Generalsekretärs des ZK der Kommunistischen Allunionspartei (B) übertragen. Im Grunde war es eine Übergabe der Verantwortung des schon schwer erkrankten Lenins in die Hände eines jüngeren, außerordentlich talentierten Ideologen und Organisators.

1. Die Logik der Vernunft

Wladimir Iljitsch Lenin wußte sehr gut, daß Stalin die Ideen des Bolschewismus, den Kommunismus, niemals verraten würde, daß er niemals das Erbe, das ihm in Form der Sowjetischen Republik zufiel, den Aufbau des Sozialismus, aus der Hand geben würde.

Und wenn beim Menschen mit der Logik alles in Ordnung ist (was heute für viele leider ein großes Problem ist), dann wird er verstehen, daß Lenin, der unter den Bedingungen einer noch längst nicht stabilen innenpolitischen Lage, in einer Situation der ständigen Bedrohung durch Angriffe ausländischer kapitalistischer Mächte, in jeder Weise eine Stabilisierung des proletarischen Staates, eine Festigung der Sowjetmacht anstrebte, das Gefühl für einen gesunden Menschenverstand niemals verließ.

Deshalb ist selbst eine einfache öffentliche Kritik an die Adresse des Generalsekretärs, ganz zu schweigen von den heftigen Ausdrücken an seine Adresse, wie sie in dem sogenannten „Brief an den Parteitag“ enthalten sind, nicht einfach nur eine unvernünftige Rede, sondern eine nahezu selbstmörderische Politik, die zu einem traurigen Ende für die Sowjetmacht, für die unlängst auf Initiative Lenins gegründete UdSSR, hätte führen können.

Wladimir Iljitsch Lenin war daran interessiert, daß die Sowjetmacht stabil wie Stahl ist, und daß die bolschewistische Partei fest wie der Granit wird. Das sogenannte „politische Testament“ hat ganz im Gegenteil dazu geführt, daß in der Partei ein tiefer Riß entstand, der – wenn immerhin auch erst siebzig Jahre später – zur Zerstörung der UdSSR geführt hat.

Welche Schlußfolgerung kann man daraus ziehen?

Den „Brief an den Parteitag“ haben Trotzkisten im Auftrag ausländischer imperialistischer Kräfte produziert, und später (wenn man den Artikel über die Autonomisierung im Blick hat) haben das die Chruschtschowisten und Gorbatschowisten zu Ende geführt.

Trotzki und seine kriminelle Organisation benutzten das für die Vorbereitung der Enthebung Stalins und seiner Anhänger von der Führung des Landes und damit für die Schwächung der Sowjetmacht, zur Erleichterung ihrer Demontage, was später Gorbatschow, Jelzin und seine Bande mit der Sowjetunion vollendeten. Und die Chruschtschowisten und Gorbatschowisten fälschten Dokumente, damit die bolschewistische Stalinpolitik in unserem Land niemals wieder auflebt und sie bei ihren volksfeindlichen Machenschaften stört.

2. Sachliche Indizien

Aber die Tatsache, daß der „Brief an den Parteitag“ und der Artikel über die Autonomisierung und andere antistalinsche Texte niemals von Lenin geschrieben wurden, kann man auch auf andere Art beweisen.

  • Erstens ist der Stil der Darlegung der Gedanken in all diesen Artikeln ganz und gar nicht auf Leninsche Weise ausgeführt. Es gibt keine Termini, keine logischen Urteile, keine Ausdrücke, wie sie Lenin bei seinen Auftritten gewöhnlich verwendete.
  • Zweitens befinden sich in den Texten seltsame Korrekturen, Streichungen und Veränderungen, die offenbar später vorgenommen wurden. Es ist unverständlich, von wessen Hand diese Artikel geschrieben wurden (W.I. Lenin konnte in den letzten Jahre seines Lebens schon nicht mehr schreiben, sondern nur noch diktieren).
  • Drittens, ist es schwer, sich vorzustellen, wie ein schwerkranker Mensch, wie Lenin es gegen Ende des Jahres 1922 war, eine solch große Energie und politische Aktivität aufbringen konnte, wie er sie in den vorliegenden Artikeln zum Ausdruck brachte.
  • Viertens, während er J.W. Stalin verurteilt, stellt der Autor der Texte Trotzki, den Lenin vor und nach dem Oktober 1917 fast immer – gelinde gesagt – als politischen Gegners betrachtet hatte, in einem vorteilhaften Licht dar. [4]
  • Fünftens, es existiert nicht ein einziges Dokument, das im realen Zeitregime die Arbeit W.I. Lenins an den angegebenen Artikeln bestätigt oder fixiert hätte. Diese antistalinschen Texte waren seinerzeit selbst im Leninschen Sekretariat nicht registriert worden.
  • Sechstens, in den Tagebuchaufzeichnungen der Ärzte stimmen oft die Angaben über die letzten Arbeiten W.I. Lenins an den Artikeln nicht mit den Angaben seiner Sekretäre überein. Die Ärzte schreiben das eine, und die Mitarbeiter etwas anderes.
  • Siebentens, wenn sich Lenin auf irgendeine Weise ernsthaft und öffentlich dazu entschieden hätte, Stalin zu kritisieren, dann hätte er das Politbüro des ZK und Joseph Wissarionowitsch Stalin persönlich darüber zuerst informiert, und sich nicht durch die Köpfe führender Mitarbeiter der Kommunistischen Allunionspartei (B) an den Parteitag gewandt.

Welche Schlußfolgerungen gibt es?

Ausgehend von all dem oben Dargelegten, muß man daraus die Schlußfolgerung ziehen, daß aufrichtige Kommunisten und seriöse, objektive Historiker den „Brief an den Parteitag“, sowie den Artikel über Autonomisierung und andere antistalinsche Texte nicht als Leninsche Arbeit betrachten können. Diese Fälschungen sind eine ideologische Diversion gegen den Bolschewismus.

Und wer mit dieser Meinung nicht einverstanden ist, der hilft freiwillig oder unfreiwillig den Trotzkisten und anderen Feinden des Sozialismus und der UdSSR, zwei unserer großen Führer – Lenin und Stalin – einander entgegenzusetzen, er trägt von innen her zur Schädigung der Ideologie des Marxismus-Leninismus bei und schafft zusätzliche Hindernisse bei der Wiederherstellung des Sozialismus und der Sowjetunion in unserem Land.

Quellenangaben
[1] Fälschung: „Brief an den Parteitag“ – In: W.I. Lenin, Werke, Dietz Verlag Berlin, 1962, Bd. 36, S. 577–582 u. 588–589. «ПИСЬМО К СЪЕЗДУ» – В.И. Ленин, ПСС, М.1977г., т.45, стр.343-348 (russ.).
[2] Fälschung: „Zur Frage der Nationalitäten oder der ,Autonomisierung’“ – In: W.I. Lenin, Werke, Dietz Verlag Berlin, 1962, Bd.36, S. 590–596. «К ВОПРОСУ О НАЦИОНАЛЬНОСТЯХ ИЛИ ОБ ‚АВТОНОМИЗАЦИИ’» – В.И Ленин, ПСС, М.1977г., т.45, стр.456-362 (russ.).
[3] RSFSR – Russische Sozialistische Föderale Sowjetrepublik
[4] Trotzki war einer der gefährlichsten Banditen, ein Lügner und heimtückischer Verräter Lenins und Feind der Sowjetmacht. Siehe: Der sowjetfeindliche Verschwörer Trotzki

Anmerkung: 1956 wurden diese beiden Fälschungen, wie es heißt, „auf Beschluß des Zentralkomitees der Partei“ den Delegierten des XX. Parteitags der KPdSU zur Kenntnis gebracht, an die Parteiorganisationen versandt und in der Zeitschrift „Kommunist“, Nr. 9 veröffentlicht und als Broschüre in Massenauflage herausgegeben. Damit war der Zweck der Fälschung erfüllt: Spaltung der Partei und Verleumdung Stalins!
Quelle: Ishewsker Stadtkomitee der Kommunistischen Allunionspartei (Boleschwiki)

(Übersetzung: Florian Geißler)

pdfimage  Ishewsk – Gefälschter Leninband


21.01.2014
«Письмо к съезду» и статья об автономизации – грязные фальшивки, состряпанные врагами Советской власти

Одной из самых грандиозных подделок в истории нашей страны является так называемое «Политическое завещание», которое якобы продиктовал своим секретарям В. И. Ленин в последние годы своей жизни. И то, что одна часть этих «документов» искажена, а другая не имеет никакого отношения к Владимиру Ильичу, можно считать уже доказанным фактом.
Так называемое «Письмо к съезду», статья об автономизации (по мнению разномастного антисоветского сброда написанные Лениным) пропитаны ядовитым антисталинизмом. Но это явно противоречит всем законам логики. Владимир Ильич всегда ценил И.В. СТАЛИНА за его выдающиеся способности большевистского идеолога, агитатора, организатора, знатока национального вопроса. Иосиф Виссарионович еще до Великой Октябрьской социалистической революции был одним из тех, на кого опирался Ленин в борьбе против меньшевиков, «легальных марксистов», «экономистов» и других представителей мелкой и средней буржуазии, выступающих против пролетариата (рабочего класса) и его идеологии – большевизма.
Вместе с Владимиром Ильичем Сталин был организатором вооруженного восстания в Петрограде в октябре 1917 года. После того, как Россия стала Советской, Ленин, Председатель Совета Народных Комиссаров (правительства) РСФСР, поручал Иосифу Виссарионовичу «развязывать» самые сложные «узлы», возникающие на фронтах гражданской войны. Сталину, благодаря его твердому характеру и выдающимся организаторским способностям, удалось исправить и повернуть в выгодное для Советской России русло развитие событий под Царицыным, Петроградом, на западном Урале. При активном руководящем участии Иосифа Виссарионовича Красная Армия разбила белогвардейские войска Деникина, Юденича, Врангеля. Уже к октябрю 1917 года Сталин был правой рукой Ильича при решении всех важнейших государственных вопросов.
Ленин чувствовал и понимал, что Сталин к концу гражданской войны вырос в перспективного и выдающегося государственного деятеля Советской страны. Владимир Ильич считал Сталина самым надежным своим соратником, на которого можно положиться в трудную минуту. Поэтому в 1922 году по предложению Ленина и состоялось назначение Иосифа Виссарионовича на должность Генерального секретаря ЦК ВКП(б). По сути это была передача власти уже тяжело больным Лениным в руки более молодого, чрезвычайно талантливого идеолога и организатора.
Владимир Ильич очень хорошо знал, что Сталин никогда не предаст идей большевизма, коммунизма, никогда не промотает наследство, доставшееся ему в виде Советской республики, строящей социализм.
И если у человека все в порядке с логикой (что в наше время, к сожалению, является для многих большой проблемой), он должен понимать, что Ленин, которому никогда не изменяло чувство здравого смысла, в условиях еще далеко не устоявшейся внутриполитической ситуации, в положении постоянной угрозы нападения иностранных капиталистических держав, всячески стремился к стабилизации пролетарского государства, к укреплению Советской власти.
Поэтому даже просто публичная критика в адрес Генерального секретаря, не говоря уже о резких высказываниях в его адрес, которые содержатся в так называемом «Письме к съезду», — это не просто неразумные слова, а близкая к самоубийственной политика, которая может окончиться печально для Советской власти, для недавно образованного по инициативе Ленина СССР. Владимир Ильич был заинтересован в том, чтобы Советская власть была прочна как сталь, большевистская партия стала крепкой как гранит.
Так называемое «Политическое завещание», наоборот, привело к тому, что в партии образовалась глубокая трещина, которая пусть и через семьдесят лет, все-таки, привела к развалу СССР.
Какой же вывод можно сделать? «Письмо к съезду» по заказу зарубежных империалистических сил состряпали троцкисты, а потом кое-что за них (имеется в виду статья об автономизации) доделали хрущевцы с горбачевцами. Троцкий и его шайка это совершили для подготовки отстранения Сталина и его сторонников от руководства страной и, тем самым, для ослабления Советской власти, для облегчения ее демонтажа, как это позже сделали Горбачев, Ельцин и их банда с Советским Союзом. А хрущевцы с горбачевцами сфальсифицировали документы для того, чтобы большевистская, сталинская политика никогда уже больше не возродилась в нашей стране и не помешала им творить свои антинародные дела.
Но тот факт, что «Письмо к съезду», статью об автономизации и другие антисталинские тексты Ленин не писал, можно доказать и другими способами.
  • Во-первых, во всех этих статьях стиль изложения мысли совсем не ленинский. Нет терминов, логических суждений, выражений, которыми обычно пользовался в своих выступлениях Владимир Ильич.
  • Во-вторых, в текстах встречаются странные исправления, подчистки и правки, явно внесенные позднее. Непонятно, чьей рукой эти статьи были написаны (В.И. Ленин в последние годы своей жизни уже не мог писать, а только диктовал).
  • В-третьих, сложно представить, чтобы тяжело больной человек, каким был Ленин в период с конца 1922 года, демонстрировал немалую энергию и политическую активность, проявляющиеся в данных статьях.
  • В-четвертых, ругая И.В. Сталина, автор текстов выставляет в выгодном свете Троцкого, которого Владимир Ильич и до, и после октября 1917 года почти всегда рассматривал как, мягко говоря, политического противника.
  • В-пятых, нет ни единого документа, который бы в режиме реального времени зафиксировал (подтвердил) работу В.И. Ленина над указанными статьями. Эти антисталинские тексты не были в свое время даже зарегистрированы в ленинском секретариате.
  • В-шестых, в дневниковых записях врачей и секретарей В.И. Ленина часто не совпадают даты его работы над последними в жизни Вождя статьями. Доктора пишут одно, помощники Владимира Ильича – другое.
  • В-седьмых, если бы Ленин решил за что-то серьезно и публично покритиковать И.В. Сталина, то он бы сначала сообщил об этом в Политбюро ЦК и лично Иосифу Виссарионовичу, а не стал бы через головы руководящих работников ВКП(б) обращаться прямо к съезду.
Исходя из всего вышеизложенного, нужно сделать вывод о том, что настоящие коммунисты и серьезные, объективные историки не могут рассматривать «Письмо к съезду», статью об автономизации и другие антисталинские тексты как ленинские работы. Эти фальшивки – идеологическая диверсия против большевизма.
А тот, кто не согласен с этим мнением вольно или невольно помогает троцкистам и другим врагам социализма, СССР в деле противопоставления двух наших великих Вождей — Ленина и Сталина, способствует подрыву идеологии марксизма-ленинизма изнутри, создает дополнительные препятствия в деле возрождения в нашей стране социализма и СССР.
http://izhvkpb.narod.ru/lenin/lenin.html
Dieser Beitrag wurde unter Geschichte, Wider den Antikommunismus! veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Eine schwerwiegende Fälschung. Sowjetische Trotzkisten fälschten 1956 „Lenin-Testament“ und über „Autonomisierung“

  1. „Noch bis zur Großen sozialistischen Oktoberrevolution war Stalin einer von denen, auf sich Lenin stützte im Kampf gegen die Menschewiki, gegen die „legalen Marxisten“, die „Ökonomisten“ und andere Vertreter der kleinen und mittleren Bourgeoisie, die gegen das Proletariat (die Arbeiterklassen) und ihre Ideologie – den Bolschewismus auftraten.“

    Dieses „noch bis“ ist freilich falsch!

    Richtig muß es heißen:
    Über die Große sozialistische Oktoberrevolution hinaus war Stalin bis zum Tode Lenins der wichtigste Mitstreiter, auf den sich Lenin im Kampf gegen die Menschewiki, gegen die „legalen Marxisten“, die „Ökonomisten“ und andere Vertreter der kleinen und mittleren Bourgeoisie, die gegen das Proletariat (die Arbeiterklassen) und ihre Ideologie – den Bolschewismus auftraten, verlassen und gestützt hat.

    Das beweist doch schon mit welchen menschlich schier unmöglich zu bewältigenden Aufgaben, Lenin den Genossen Stalin betraute:
    Die Völker, die gerade eben noch im Völker-Gefängnis des Ausbeuters, Despoten und Massenmörders Zar Nikolaus II. saßen, erhielten durch ein Dekret Lenins die volle Unabhängigkeit und hatten damit die Freiheit ihre eigenen Staaten auszurufen und waren dabei nicht gezwungen sich der RSFSR anzuschließen.
    Selbstverständlich lag eine vollkommen autonome Eigenstaatlichkeit der vielen Völker, die vom Zaren unterdrückt wurden, keineswegs im Interesse Lenins oder der Bolschewistischen Weltbewegung, weil diese Völker dann den imperialistisch-kapitalistischen Kolonialmächte zum Opfer gefallen wären.
    Es ist „allein“ Stalin zu verdanken, daß es damals nicht dazu gekommen ist, sondern, daß die Bolschewisten überall als Befreier aufgenommen wurden — und zwar nicht nur auf dem ehemaligen Gebiet des zaristischen Russlands sonder weit darüber hinaus: wie etwa Im Iran oder Afghanistan — und die befreiten Völker eigene Sowjetrepubliken gründeten und sich endlich zur Union der sozialistischen Sowjetrepubliken zusammenschlossen.

    ///

    „Erstens ist der Stil der Darlegung der Gedanken in all diesen Artikeln ganz und gar nicht auf Leninsche Weise ausgeführt. Es gibt keine Termini, keine logischen Urteile, keine Ausdrücke, wie sie Lenin bei seinen Auftritten [Artikeln und Büchern] gewöhnlich verwendete.“

    Ich kenne nur zwei Aussagen, die Lenin angeblich gegen Stalin „geschrieben“ oder „vorgetragen“ haben soll und habe bisher auch „nur“ drei Bücher von Lenin (Was tun? Staat und Revolution, Über die Religion) und ein paar andere Artikel von ihm gelesen:
    Aber bereits der ganze Sprachstil, den Lenin in dem Wenigen, was ich gelesen habe, verwendet, widerspricht bereits den angeblichen Aussagen Lenins gegen Stalin; doch vor allem widersprechen sie der klaren Logik der Sprache Lenins, die durchaus zur Polemik gegen Gegner greift, aber nie menschlich-persönlich auf seine Gegner abzielt; weshalb ich – ohne die näheren Hintergründe zu kennen – diese angeblichen Aussagen Lenins als plumpe Lügen auffasse.

    • sascha313 schreibt:

      Danke für den Hinweis. Im russischen Text heißt es «…Иосиф Виссарионович еще до Великой Октябрьской социалистической революции был одним из тех, на кого опирался Ленин…» – wobei diese beiden Wörter „еще до“ (wörtlich „noch bis“) natürlich richtigerweise mit „bereits vor“ oder mit „schon vor“ zu übersetzen wären. „Deutsche Sprache – schwere Sprache“! Wir haben es korrigiert!

      Das Schlimme an diesen fälschenden Einfügungen ist, daß sie bis heute ungeprüft von Leuten bzw., Organisationen, Zeitungen (wie z.B. „junge Welt“ und ND) wiederholt werden, die von sich behaupten, Kommunisten oder zumindest Linke zu sein. Im Verlag „neues leben“ erschien 2007 unter dem Titel „Lenin heute – wem nützt es?“ eine kleine Zusammenstellung von Zitaten Lenins, ausgewählt von Johannes Oehme, in der unkommentiert auf S.58f. auch ein Abschnitt aus dem II.Teil dieser fälschenden „Briefe an den Parteitag“ wiedergeben wird. Ist nun J.Oehme ein Kommunist oder ist er ein Revisionist? Oder hat er die Fälschung einfach nur verschlafen?

      Für meine Begriffe ist es erschütternd, was mit einer solchen verbrecherischen Tat, als die man eine solche Fälschung zweifellos bezeichnen kann, ausgelöst wurde!

      • Bitte, lieber Genosse Sascha!, denn obwohl ich kein Russisch kann, konnte es sich objektiv-logisch nur um eine „Fehlübersetzung“ handeln, auch wenn – wie du sagst – es wörtlich „noch bis“ heißt, was, wie du auch aufgezeigt hast, in der Russischen Sprache aber eine ganz andere Bedeutung hat wie in der Deutschen und darüber hinaus einen vollkommen anderen Sinn ergibt. — Schön, daß du es gleich korrigieren konntest.

      • sascha313 schreibt:

        Richtig. Es gibt manchmal bei Übersetzungen die Schwierigkeit, daß eine „buchstabengetreue“ Übertragung ins Deutsche einen ganz anderen Sinn ergibt. Kommt noch hinzu, daß es für manche sprichwörtliche Redensart keine deutsche Entsprechung gibt. Danke, lieber Georg, für’s aufmersame Lesen! Der Artikel geht auf eine wissenschaftliche Analyse von Dr. Valentin Sácharow zurück, der in seinem Buch „Das ,politische Testament‘ Lenins“, erschienen an der Moskauer Universität 2003, die damaligen Umstände (1956) untersuchte und eindeutig die Fälschungsabsichten belegen konnte.
        (P.S. Das sog. „Testament“ ist eine genauso weitverbreitete Lüge, wie die von der angeblichen „Mondlandung“)

Schreibe eine Antwort zu sascha313 Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s