Als der Staat „rot“ sah… Justizunrecht in der BRD.

Die Justiz-Verbrechen des Unrechtstaats BRD.
Unvergessen! Kommunistenverfolgung; militärische Aufrüstung im Westen; faschistische Umtriebe unter Adenauer; Nazi-Juristen in Bonner Diensten; Verbot der FDJ und der Kommunistischen Partei Deutschlands; Denunziation, Verfolgung und Verurteilung tausender aufrechter Kommunisten und Antifaschisten im westdeutschen Staat; Antikommunismus und Kriegshetze gegen die sozialistischen Staaten; Lügen und Verleumdungen über die DDR; Sabotage und ideologische Diversion gegen den Sozialismus…. Das war die Gründungsideologie der Bundesrepublik Deutschland“

Der evangelische Pfarrer Arnold Hörmann spricht am Grabe der Kommunistin Grete Rumbach aus Köln: „Grete, Du hast uns einen Schlüssel für das Erarbeiten der Zukunft gegeben. Dafür sei Dir inbrünstig Dank!“ – Auf der Orgel erklingt die „Internationale“, die Trauergäste tragen rote Fahnen mit Hammer und Sichel. Sie waren einmal Zehntausende, die Kommunisten, bevor die Nazis an die Macht gelangten…

(Danke an Johann Weber für die Empfehlung!)

Dieser Beitrag wurde unter Faschismus, Freiheit der Andersdenkenden, Geschichte, Kommunisten, Lügenpresse, Massenmanipulation veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

13 Antworten zu Als der Staat „rot“ sah… Justizunrecht in der BRD.

  1. Eleonore Kraus schreibt:

    Entsetzlich traurig. Ein erschütterndes Zeitdokument. Da bekommt Artikel 1 des GG eine völlig andere Bedeutung: Die Würde der Kommunisten ist immer und jederzeit antastbar.
    Danke Johann.

  2. Eleonore Kraus schreibt:

    „Sie waren einmal Zehntausende, die Kommunisten, bevor die Nazis an die Macht gelangten.“Die KPD hatte in ihren besten Zeiten über 300.000 Mitglieder, hatte über 6 Millionen Wähler, war mit 100 Abgeordneten im Reichstag vertreten. Sie war fest in der Arbeiterschaft verankert.

  3. Johann Weber schreibt:

    Die Massenverfolgung gegen die Kommunisten ging gleich nach dem Tag der Befreiung in den Westzonen stramm weiter. Obwohl der KPD-Verbotsantrag von Adenauer im November 1950 beim Bundesverfassungsgericht eingereichte wurde, gab Adenauer in der 255. Bundestagssitzung vom 19.3.1953 folgendes bekannt.

    Bundestagsprotokoll Seite 12304-12305:
    „Wir legen durch die Ratifizierung dieser Verträge als freies Volk die Grundlage für eine politische und wirtschaftliche Einigung Europas und retten damit Europa vor dem drohenden Zerfall und Untergang. Das, meine Damen und Herren, sind die großen, in Wahrheit entscheidenden Gesichtspunkte für unsere Entschlüsse und für unser Handeln.
    (Abg. Rische(KPD): Das war die Rede von Hitler in Saarbrücken!)
    Von ihnen müssen wir uns leiten lassen und nicht von dem, was uns an diesem oder jenem Artikel nicht gefällt. Die Zeitverhältnisse verlangen gebieterisch Entscheidungen nach großen Gesichtspunkten. Bei vielen Gesetzen mag man die einzelnen Bestimmungen kritisieren und zerpflücken; hier geht das nicht an. Wenn man sich über das Ziel klar ist, muß man entschlossen den Weg gehen, der zu diesem Ziele führt.
    (Abg. Niebergall(KPD): Heil Hitler! — Gegenrufe von den Regierungsparteien: Armer Irrer! — Unerhört! — Abg. Dr. Gerstenmaier(CDU): Das geht doch zu weit! — Zuruf von der KPD: Was ist denn unerhört? Da bleibt Ihnen die Spucke weg! — Abg. Strauß(CSU): Holen S doch einen Krankenwagen!)
    Lassen Sie mich, meine Damen und Herren, zu einigen der bisher von Angehörigen der Opposition — dazu rechne ich nicht mehr die Kommunisten —
    (Sehr gut! und Beifall bei den Regierungsparteien.)
    und zu den in Oppositionszeitungen gemachten Einwendungen gegen den Abschluß der Verträge Stellung nehmen. […]„[..]“

    Klicke, um auf 01255.pdf zuzugreifen

    Hier hatte Adenauer die BRD-Öffentlichkeit informiert, dass die KPD als Oppositionspartei aufgehört hat zu existieren. Adenauer hatte die Entscheidung getroffen. Wer Adenauer kennt, der ausschließlich „machtbesessen“ handelte bzw. regierte, dem war klar, die Entscheidung, die KPD zu vernichten, war von Adenauer bereits getroffen worden. Dass ich mit meiner Meinung über den Charakter Adenauers richtig liege, beweisen folgende Artikel:

    „Kabale am Rhein“:
    Wie Konrad Adenauer die deutsche Einheit hintertrieb:
    Ein Abgrund an Lug und Trug

    Von Johano Strasser
    1. April 1994,
    „Während Kanzler Kohl bei jeder sich bietenden Gelegenheit die ihm zugefallene deutsche Einheit als das Ergebnis jahrzehntelanger konsequenter und prinzipientreuer Politik der Unionsparteien hinstellt, versucht Jungnickel zu zeigen, wie der skrupellose Machiavellist Adenauer um parteitaktischer Vorteile willen und aus ideologischer Borniertheit die Menschen in Berlin und in der sowjetischen Besatzungszone im Stich ließ. Während in der gegenwärtigen Krise die Regierung den Geist der frühen Aufbaujahre beschwört, führt dieses Buch vor Augen, wie im Nachkriegsdeutschland mit Tricks, Lügen und Verleumdungen alle ehrlichen Versuche zu einem wirklichen Neuanfang zunichte gemacht wurden.“
    https://www.zeit.de/1994/14/ein-abgrund-an-lug-und-trug/komplettansicht

    Was Machiavellist für ein Mensch ist, ist einem Artikel aus der Schweiz zu entnehmen:

    Der Machiavellist: Soziales Chamäleon
    Eigennutzen über Prinzipientreue – Um ihre Ziele zu erreichen, sind Machiavellisten alle Mittel recht, auch gesellschaftlich nicht akzeptierte. Gleichzeitig sind sie gut in der Lage, das Vertrauen anderer Menschen zu gewinnen. Wie sich ihr Verhalten auf Unternehmen und Zusammenarbeit auswirkt.
    von Benedikt Hell, Nadine Schneider • 27.09.2016
    Personen mit machiavellistischen Neigungen verfügen über eine Tendenz zu manipulativen, ausbeuterischen und eigennützigen Verhaltensweisen. Machiavellisten sind egoistisch, zynisch und stellen den Eigennutz über die Prinzipientreue. Durch ihre manipulative und kalkulierende Art kennen sie fast keine Grenzen, um ihre Ziele zu erreichen. In der Regel haben sie ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Macht und Einfluss, wobei ihnen alle Mittel – auch gesellschaftlich nicht akzeptierte – recht sind, um ihren Eigennutz zu maximieren. In diesem Zusammenhang denken sie sich geschickte Strategien und kluge Vorgehensweisen aus, um ihre Absichten durchzusetzen, wobei ihr Fehlverhalten nur selten nachgewiesen werden kann. Gleichzeitig sind sie sehr gut in der Lage, das Vertrauen von anderen Personen zu gewinnen und erfolgreich Netzwerke aufzubauen, die sie für ihre Zwecke nutzen.“
    https://hrtoday.ch/de/article/der-machiavellist-soziales-chamaeleon

    Das KPD-Verbot war ein Verfassungsbruch. Die Entscheidung des Bundesverfassunggerichts war ein Farce, da bereits Adenauer die Entscheidung getroffen hatte. Bis heute traut sich keine im Bundestag vertreten Parteien einen Antrag einzubringen, der dieses KPD-Verbot für ungültig wird. Warum etwa….?

  4. Johann Weber schreibt:

    Besonders möchte ich auf Minute 30:45 bis Minute 31:20 hinweisen.
    Jederzeit konnten und wurden Menschen aus der DDR, die irgendwie mit dem DDR-Sport verbunden waren (Sportler, Funktionäre, Schlachtenbummler) sobald sie den Boden der Alt-BRD betraten verfolgt, vor Gericht gezerrt und verurteilt werden. Beispiele gibt es genügend. Ebenso Alt-BRD-Sportler, die mit DDR-Sportlern Wettkämpfe durchführten. Nur ein Beispiel:

    Der Sportfunktionär beim BC Bochum-Hordel, Willi Altenwerth, organisierte 1964 ein Fussballspiel gegen Lokomotive Engelsdorf (DDR). Dafür wurde er zu 215 Tage Gefängnis verurteilt. Dazu musste er die Kosten des Verfahrens tragen. Seine Wohnung wurde gekündigt, seit dem hatte seine Frau an schweren Nervenzündungen gelitten. Mit einem Wort: Der begeistere Fussballanhänger und Vereinsfunktionär Willi Altenwerth war runiert.

    Was hat man ihm vorgeworfen? Wofür verurteilte man ihn zu sieben Monaten Gefängnis? Zitieren wir wörtlich, was der Gerichtsberichterstatter der „Westfälischen Rundschau“ bei seinem Bemühen notierte, das Urteil zumindest für vertretbar zu halten: „Daß auch der DTSB (DDR-Sportbund) zu diesen Massenorganisationen mit politischer Zielsetzung gehöre, zeige schon sein Statut. Es trage so ausgesprochen politischen Charakter, daß jeder — auch Altenwerth — sofort stutzig werden müsse, wenn er es mit dem Statut eines westdeutschen Sportvereins vergleiche. Willi Altenwerth müsse also, so folgerte das Gericht, wegen Fortsetzung der verbotenen Kommunistischen Partei und wegen Geheimbündelei bestraft werden.“

    So verteidigten die Systemmedien in der Alt-BRD die menschenrechtsverletzten Maßnahmen der Alt-BRD-Regierungen. Die freie sportliche Betätigung ist ein Menschenrecht. Wer durch staatliche Repressalien daran gehindert wird, dem wird die Freiheit des Sports genommen. Und dies in diesem Rechtsstaat.

  5. Pingback: Sowjetunion: Der Große Vaterländische Krieg | Sascha's Welt

  6. Samy Yildirim schreibt:

    Die Bundesrepublik Deutschland war von Anfang an nicht als Rechtsstaat konzipiert, sondern als RECHTS-Staat, der folglich immmer die Tendenz in sich birgt, zum Recht-SS-taat zu werden. Das Bundesverfassungsgericht machte dies wiederholt auf seine Weise deutlich, etwa in seinen Urteilen vom 31.Juli 1973 und vom 22.Mai 1975.

    Es ist richtig und wichtig, dies alles niemals zu vergessen, und an die vergangenen Schandtaten zu erinnern. Aber es muß gesagt werden, daß dies alles nicht überraschen darf.

    Wenn solche Dinge geschehen, dann ist das Hund beißt Mann und nicht Mann beißt Hund. Ein Brombeerbusch gibt Brombeeren und keine Bananen, nicht obwohl er ein Brombeerbusch ist, sondern weil er einer ist.

    Warum ist denn der Kapitalismus, der Imperialismus so schlimm? Weil es unverzichtbarer Teil seiner Natur ist, dies alles – und noch viel mehr und Schlimmeres – zu begehen. Wer das nicht begreift, der will einen Kapitalismus, einen Imperialismus mit menschlichem Gesicht, und ist also ein Sozialdemokrat im weitesten Sinne des Wortes.

    Nun hat diese Gesellschaftsformation noch ganz andere Schandtaten begannen, wie etwa Little Boy, Fat Man, Napalm, Agent Orange, Depleted Uranium. Etwas weniger schlimm: Heymarket massacre, Sacco und Vanzetti, Blutmai in Paris 1871, Berlin März 1919, München Mai 1919. Diese Liste ist fern von komplett.

    Warum also sollte diese Gesellschaftsformation nicht auch das weiter oben Beschriebene begehen? Etwa, weil sie uns zwar umbringt, aber uns nicht anlügt, und auch nicht anschreit, und auch keine Prozessfarcen erlaubt? Was wäre denn das für eine Auffassung?

    Es sind gerade eben diese Marie-Antoinette-Momente, die einem die Augen öffnen. DAFÜR haben wir zu danken!

    Ebenfalls wichtig wäre es zu wissen, wie denn seinerzeit DIE UNSEREN sich verhielten? Gaben sie nach? Gaben sie auf? Or did they stand their ground? Und welchen Eindruck machte das weiter oben Beschriebene auf das Ausland? Wie war dessen Reaktion? Wenn niemand einschreitet, dann hat der Täter kein Motiv aufzuhören, wohl aber eines, weiterzumachen.

    • sascha313 schreibt:

      Präzise gesagt: es überrascht natürlich nicht! Mich wundern heute immer nur noch die Leute, die nachträglich ihre Naivität kundtun, indem sie sagen:. „Das hätte ich nicht erwartet, daß es mal so kommt!“ und „In der DDR war ja nicht alles schlecht!“ …erschütternd ist für mich aber auch der Zustand vieler deutscher Jugendlicher, die von einer Ahnungslosigkeit sind, daß man nur den Kopf schütteln kann! – Eine Parallele sehe ich auch zu folgendem: „Unglück bringt häufig zum Nachdenken. Sicher war (ist) aber auch das nicht….“ (Zitat) Tja, und das „Einschreiten“ ist ja so eine Sache… – es gab es und gibt es, hunderttausendfach, millionenfach! Kommunisten sind immer die konsequentesten Kämpfer gegen das Unrecht!

      Doch wie reagieren die Beobachter? Brecht: „…von den Zuschauern erwarten wir, daß sie wenigstens beschämt sind!“ (Gegen die Objektiven) Und warum sollte der „Täter“ (=der Kapitalist) überhaupt ein „Motiv“ nötig haben, um aufzuhören, wo er doch geradezu gesetzmäßig handelt? Nein, man muß ihn zwingen! Kein einziger Kapitalist hat bisher freiwilig die Waffen abgegeben.

    • Hausmeister schreibt:

      Genau: Der Kapitalismus bring uns alle um. Auch die Kapitalisten. Und belogen werden wir ständig, ohne Lügen kann der Kapitalismus gar nicht leben.

  7. Rolf Becker schreibt:

    Den Kommunismus kann niemand kaputt machen- ausser die Kommunisten selbst !!

    Bald haben sie es geschafft….mit ihrem „Rot/ Grünen Irrglauben“, Intrigen u. der verfehlten Politik für angebliche Flüchtlinge sind sie unwählbar ……

    • sascha313 schreibt:

      Richtig. Unwählbar sind sie alle! Doch der Marxismus ist allmächtig, weil er wahr ist. Er ist unzerstörbar. Und sie werden die Kommunisten nicht alle umbringen können. Seit dem KPD-Verbot gibt es keinen einzigen Kommunisten mehr im deutschen Bundestag, sondern nur noch Vertreter der Ausbeuterklasse, der Bourgeoisie.

      Das erste KPD-Verbot war 1933 unter Hitler, das zweite erfolgte 1950 bzw. 1956 unter Adenauer. Zuerst hatte ein Antikommunist namens Chruschtschow versucht, den Sozialismus zu zerstören – der Versuch mißlang. Später dann versuchte es ein Sozialdemokrat namens Gorbatschow.

      Diese verbrecherische Tat führte zur größten Katastrophe in der Geschichte der Menschheit. Er warf ganze Generationen um mindestens hundert Jahre zurück. Von diesem Schock hat sich die Menscheit nach nunmehr 30 Jahren immer noch nicht erholt….

  8. Eleonore Kraus schreibt:

    Ich werde den Eindruck nicht los, nachdem ich einiges von ihnen, Samy Yildirim, gelesen habe, dass sie den heldenhaften Kampf der deutschen Kommunisten nicht anerkennen wollen. Sie relativieren.

    Und gehen sie davon aus, dass andere Leute auch nachdenken und zu eigenen Schlüssen kommen.

  9. Ronny schreibt:

    Es gibt noch einen Dokufilm zu dieser Hetzjagd:
    „Verboten, Verfolgt, Vergessen – Kalter Krieg in Deutschland“ (2015 / 61 min / Daniel Burkholz).
    Übrigens, als Kind einer westdeutschen Kommunistenfamilie waren wir ständig Mobbing, psychischem Terror, üblen Zeugnisbeurteilungen in der Schule ausgesetzt. Ich spreche hier von den 60ziger Jahren. Aber wir standen immer zu unserer Sowjetunion und der DDR und sind standhaft geblieben. Heute träume ich davon mit dieser unbeugsamen Einstellung in der DDR aufgewachsen zu sein. Aber es hatte auch ein Gutes, man wird hart und lernt zu kämpfen.
    Das vermisse ich leider manchmal bei meinen Genossinnen und Genossen aus der DDR.

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