Warum fürchten sich die Kapitalisten vor Karl Marx? Und warum hassen sie die Kommunisten?

cofDie marxistisch-leninistische Welt­anschauung ist ja nicht nur eine Theorie. Sie läuft praktisch darauf hinaus, die welthistorische Mission der Arbeiterklasse zu begründen. Ihre erfolgreiche Ver­wirklichung ist in letzter Konsequenz der Prüfstein für dieses gewaltige Gedankengebäude. Auf diesen Kern der Weltanschauung der Arbeiterklasse zielen daher auch letztlich alle uralten und brandneuen Versuche, die marxistisch-leninistische Theorie aus den Angeln zu he­ben. Doch daran haben sich schon viele bürgerliche Ideologen die Zähne ausgebissen; es wird ihnen auch in Zukunft nicht gelingen…

Die Gesetzmäßigkeit des Klassenkampfes
in der antagonistischen Klassengesellschaft

Der Marxismus-Leninismus – ein mächtiges Fundament

Nicht wenige theoretische Einsichten der Begründer der proletarischen Weltanschauung wurden im Laufe der letzten Jahrzehnte von zahlreichen bürgerlichen Ge­lehrten in ihre eigenen Auffassungen integriert – in der Regel stillschweigend, verbunden mit unglaublichen Ent­stellungen, Verfälschungen, Vereinfachungen. Vor der Theorie des proletarischen Klassenkampfes machen der­artige Bemühungen jedoch entschieden halt. Ihr gilt aus­schließlich unversöhnlicher Haß. Sie wird kompromißlos bekämpft – wo man sie nicht totschweigen, ihre Existenz leugnen oder überspielen kann.

Lenin: Das Wichtigtse in der Marxschen Lehre ist die Klarstellung der weltgeschichtlichen Rolle des Proletariats als Schöpfer der sozialistischen Gesellschaft. [1]

Die Angst der Bourgeoisie vor dem Klassenkampf

Dabei ist es nur natürlich, daß ein großer Teil dieser Attacken dem weltanschaulichen Gedanken der Gesetzmäßigkeit des Klassenkampfes gilt. Nur zu gern möchte man ihm – wo man ihn angesichts unübersehbarer Rea­litäten schon nicht gänzlich leugnen kann – als ein zwar hin und wieder auftretendes, aber grundsätzlich durch politisches Geschick vermeidbares Phänomen hinstellen. Oder es wird versucht, den Klassenkampf als Produkt der von Marxisten oder anderen „Extremisten“ geschür­ten Unzufriedenheit, Unruhe und Zwistigkeiten auszuge­ben.

Sind die Kommunisten politische „Extremisten“?

In einem 1969 in der BRD erschienenen Wörterbuch der Soziologie, welchem durchaus der Rang eines Stan­dardwerkes beigemessen werden kann, steht zu lesen:

„Wie aus dem ,Kommunistischen Manifest‘ hervorgeht, forderte Marx die Schaffung und Intensivierung der Gegensätze zwischen den herrschenden Klassen und den beherrschten Klassen, d.h. im kapitalistischen System zwischen Bourgeoisie und Proletariat.“ [2]

Abgesehen von dem logischen Widersinn, vorauszu­setzen, daß Marx Klassengegensätze in den vorkapitalistischen Gesellschaften hätte fordern können, geht das „Manifest der Kommunistischen Partei“ bekanntlich gerade von der geschichtlichen Tatsache aus, daß der Klas­senkampf wesentlich älter ist als die kapitalistische Gesellschaft. Aber nicht nur das…

Gab es den Klassenkampf schon immer?

Marx selbst hob 1852 in einem Brief hervor, daß er weder die Existenz der Klassen noch den Kampf zwischen ihnen entdeckt habe. Die geschichtliche Entwicklung dieses Kampfes hatten vor ihm bereits bürgerliche Historiker dargestellt, bürgerli­che Okonomen dessen ökonomische Grundlagen.

„Was ich neu tat, war 1. nachzuweisen, daß die Existenz der Klassen bloß an bestimmte historische Entwicklungspha­sen der Produktion gebunden ist; 2. daß der Klassen­kampf notwendig zur Diktatur des Proletariats führt; 3. daß diese Diktatur selbst nur den Obergeng zur Aufhe­bung aller Klassen und zu einer klassenlosen Gesell­schaft bildet. Unwissende Lümmel wie Heinzen, die nicht nur den Kampf, sondern sogar die Existenz der Klassen leugnen, beweisen nur, daß trotz allem ihrem bluttrie­fenden und humanistisch sich aufspreizenden Gebelfer, sie die gesellschaftlichen Bedingungen, worin die Bour­geoisie herrscht, für das letzte Produkt, für das non plus ultra der Geschichte halten, daß sie nur die Knechte der Bourgeoisie sind, eine Knechtschaft, die um so ekelhafter ist, je weniger die Lümmel auch nur die Größe und vorübergehende Notwendigkeit des Bourgeoisregimes selbst begreifen.“ [3]

Klassen sind historisch entstanden

Klassen hat es nicht von Ewigkeit her gegeben. Sie sind eine historische, vorübergehende und vergängliche Erscheinung. Wie wir aus dem Geschichtsunterricht wis­sen, entstanden sie, als die Produktivität der menschli­chen Arbeit groß genug war, um ein ständiges Mehrpro­dukt zu erzeugen. Im Zusammenhang damit bildete sich das Privateigentum heraus, und die Besitzer der Produk­tionsmittel gingen dazu über, sich das von den unmittel­baren Produzenten erzeugte Mehrprodukt anzueignen, sie auszubeuten. So entstand die Klassengesellschaft in Gestalt der Sklavenhalterordnung und ihres Gegensat­zes von Sklavenhaltern und Sklaven, so prägte der Ge­gensatz von Feudalherren und feudalabhängigen Bau­ern den Feudalismus und der Gegensatz zwischen Proletariern und Kapitalisten den Kapitalismus.

Warum ist unsere Gesellschaft in Klasse gespalten?

Indem der Marxismus-Leninismus die ökonomische Lage, die materiellen Existenzbedingungen dieser ver­schiedenen, im Laufe der menschlichen Geschichte ent­standenen Klassen verallgemeinerte, vermochte er das Wesen gesellschaftlicher Klassen, ihre wichtigsten Merk­male zu bestimmen.

Was sind Klassen?
Klassen sind große Menschengruppen, die sich haupt­sächlich danach unterscheiden, ob sie Produktionsmittel besitzen oder nicht. Die Besitzer der Produktionsmittel beuten diejenigen aus, die keine Produktionsmittel besit­zen.

So wurde für die BRD bereits in den sechziger Jahren berechnet, daß 1,7 Prozent der Haushalte 73,9 Prozent des Produktivvermögens (Eigentum an gewerblichen Unternehmen) besaßen. [4] Der Prozeß der Konzen­tration von immer mehr Produktionsmitteln in immer we­niger Händen hat seitdem noch zugenommen.

Die BRD ist eine Ausbeutergesellschaft

Weitere, von diesem grundlegenden Merkmal abge­leitete Merkmale antagonistischer Klassen sind ihre un­terschiedliche Rolle in der gesellschaftlichen Organisa­tion der Arbeit (ob sie eine leitende und herrschende oder eine ausführende Funktion haben, sich dem Kom­mando der Produktionsmittelbesitzer unterordnen müs­sen), die unterschiedliche Art, wie sie ihren Anteil am ge­sellschaftlichen Reichtum erhalten (als Arbeitslohn oder Profit) sowie die Größe ihres jeweiligen Anteils am gesellschaftlichen Reichtum. In dieser Hinsicht sind die fol­genden Angaben von großem Interesse.

Der Schere zwischen den Löhnen und dem Profit

In der Zeit von 1960 bis 1973 ist die Anzahl der „abhängig Beschäftig­ten“ in der BRD von 20,3 Millionen auf 22,5 Millionen angestiegen. Der Anteil ihres Einkommens am National­einkommen ging jedoch in der gleichen Zeit von 23,7 auf 18,8 Prozent zurück. Daß die sogenannte Schere zwischen der Entwicklung der Löhne und der Profite bis in die Gegenwart hinein immer weiter auseinanderklafft, verdeutlicht die folgende Graphik [5].

Nettoprofite BRD

(Schade, daß es heute niemanden mehr gibt, der das für die letzten 40 Jahre berechnet. Wir würden erstaunt sein, wie hoch die Nettoprofite heute wären!)

Was lernen wir daraus?

Der Klassenkampf ist also eine unvermeidliche, eine gesetzmäßige Erscheinung, solange es Ausbeutung und antagonistische Klassen gibt. Klassen sind nicht von der Marxisten oder anderen Revolutionären erfunden wor­den, um Konflikte in der Gesellschaft zu schüren und eine gegebene Ordnung zu untergraben. Klassen sind vielmehr ein notwendiges Resultat bestimmter ökonomi­scher Bedingungen. Solange die ökonomische Stellung der Menschen derart ist, daß sich eine Minderheit von Menschen die Ergebnisse der arbeitenden Mehrheit un­entgeltlich aneignen kann, ist die Gliederung der Gesell­schaft in antagonistische Klassen unvermeidlich, gehö­ren Menschen den für die gegebene Gesellschaft typi­schen Klassen der Ausbeuter oder der Ausgebeuteten an, ob sie dies wollen oder nicht.

Gibt es heute noch Klassenkampf?

Der Klassenkampf verläuft manch­mal in scharfen, offenen, manch­mal in weniger scharfen, mehr verdeckten Formen. Er vollzieht sich im ökonomischen Leben, bei Lohnkämpfen beispielsweise, an­ders als in der Politik, zum Beispiel im Wahlkampf oder in Massenak­tionen gegen die Rüstungspolitik der Monopole, zur Verhinderung oder Verurteilung kriegerischer Aktionen der imperialistischen Bourgeoisie. Er weist im kulturel­len Leben der Gesellschaft andere Formen auf als in den internatio­nalen Beziehungen zwischen so­zialistischen und imperialistischen Staaten.

Ist der Klassenkampf vermeidbar?

Klassengegensätze las­sen sich durch ökonomische Zuge­ständnisse der Ausbeuter für gewisse Perioden in für die betref­fende Ordnung erträglichen Grenzen halten. Die Einsicht der Ausgebeuteten in ihre wirklichen Interessen, ihre Kampfentschloss­enheit, ihr Vertrauen zur eigene ­Kraft können durch Betrug, durch ideologische Manipulationen und antikommunistische Hetze, durch die Verbreitung von Illusionen und Angst für gewisse Zeiten ge­täuscht, in Bahnen gelenkt werde­n, die sie für die herrschenden Ausbeuter ungefährlich machen. Nicht nur einmal ist den Ausbeu­tern gelungen, die Möglichkeiter der Ausgebeuteten, sich zur Wehr zu setzen und zum Kampf zu erheben, einzuschränken oder den Kampf durch Terror und Gewalt gänzlich zu unterdrücken. Aus der Welt schaffen ließen sich jedoch weder die bestehenden Klassengegensätze noch der Klas­senkampf selbst.

Ist der Marxismus gescheitert?

Unzählige Male haben bürgerliche Ideologen des Verschwinden der Klassenspaltung zwischen Bourgeoisie und Proletariat und damit das endgültige Scheitern der marxistisch-leninisti­schen Theorie des Klassenkampfes verkündet. Stets wurden sie nach gewisser Zeit vom nächsten Streik von der nächsten Kampfaktion der Arbeiterklasse, von der nächsten Krise ihrer Herrschaft schockiert.

Warum wird der Kapitalismus eines Tages untergehen?

Der Alltag kapitalistischer Wirklichkeit, wie beispiels­weise das eindrucksvolle Anwachsen der Streikbewe­gung in den letzten Jahrzehnten (vergleiche die folgende Tabelle), vor allem aber der Sieg der Großen Sozialisti­sehen Oktoberrevolution und der revolutionäre Welt­prozeß der Gegenwart liefern den praktischen Beweis dafür, daß die Erkenntnis von der Gesetzmäßigkeit des Klassenkampfes richtig ist.

Streiks

Glaubst Du, Kollege, das sich das geändert hat?

Am Kapitalismus hat sich nichts geändert, sowohl nachdem die Bourgeoisie durch das zugunsten des Sozialismus veränderte Kräfteverhält­nis gezwungen war, die Existenz eines sozialistischen deutschen Staates völkerrechtlich hinzunehmen, als auch heute – nach der Konterrevolution von 1989. Schließlich sei noch einmal darauf verwiesen, daß die Entwick­lung und Existenz der DDR ein einziger Beweis für die Aktualität dieser Grundgedanken der materialistischen Geschichtsauffassung ist.

Welche Bedeutung hat die DDR für uns heute?

Die DDR war das Ergebnis des Kampfes der deutschen und internationalen Arbeiter­klasse. Sie hatte sich gefestigt im erbitterten Kampf gegen eine der erfahrensten und mächtigsten Abteilungen der internationalen Bourgeoisie, die nichts unversucht ließ, um die Neuentwicklung in dem Teil des ehemaligen Deutschlands, der ihrem Machtbereich entzogen war, zu verhindern, zu bremsen, zu stören.

Erst nach über 40 Jahren gelang es den reaktionären Kräften der BRD, diese Entwicklung rückgängig zu machen. (Darüber wurde hier schon ausführlich berichtet.) Doch das letzte Wort der Geschichte ist noch nicht gesprochen.

[1] W.I. Lenin: Die historischen Schicksale der Lehre von Karl Marx. In: Werke Bd.18, S.576.
[2] Wörterbuch der Soziologie. Hrsg. von Wilhelm Bernsdorf, Stuttgart 1969, S.554f.
[3} Marx an Weydemeyer, 5. März 1852. In: MEW Bd.28, S.508.
[4] Siehe Klaus Müller: Einkommensverteilung und soziales Ungleichgewicht in der BRD. In: IPW-Berichte, 1977, Heft 5, S.27.
[5] Siehe Hans Trommer: Die Profite der BRD-Industriekonzerne im Jahre 1980. In: IPW-Berichte, 1982, Heft 2, S.13.

Quelle:
Einführung in die marxistisch-leninistische Philosophie, Dietz Verlag Berlin, 1985, S.355-361. (bearbeitet; Zwischenüberschriften eingefügt, N.G.)

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12 Antworten zu Warum fürchten sich die Kapitalisten vor Karl Marx? Und warum hassen sie die Kommunisten?

  1. Wolfgang Schumann schreibt:

    Genosse,wenn Du die Streiktabelle auf den neuessten Stand bringen könntest?

  2. Reinhard Unger schreibt:

    Klassen unterscheiden sich nicht nur nach dem Besitz oder Nichtbesitz an Produktionsmitteln, sondern auch noch nach der Art und Weise der Erzeugung des gesellschaftlichen Reichtums und auch nach der Verteilung des erzeugten gesellschaftlichen Reichtums. Bei Lenin nachlesbar.

  3. Hausmeister schreibt:

    Die heutige Zeit ist geprägt durch die Bestrebung, den Klassencharakter der Gesellschaft mit allen Mitteln zu verschleiern. Eines dieser Mittel ist die Migration, also das massenhafte Hineinbringen von Menschen verschiedener Nationen, Völker und Kulturen der unterschiedlichsten Länder mit unterschiedlichen gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungsständen. Gleichermaßen werden die Grenzen zwischen Kultur und Religion verschleiert. Diese Art von Migration ist nicht neu aber heute wird sie in einem immer stärkeren Maße angewandt zur Unterdrückung und Ausbeutung des eigenen und fremder Völker.
    Die Migration begleitend werden neue Begriffe ausgeheckt wie „demografischer Wandel“, „Fachkräftemangel“, „Multikulti“ usw. Begriffe wie „Rassismus“ und „Antisemitismus“ werden neu definiert.

    • sascha313 schreibt:

      …ja mit neuen Begriffen sind die nicht verlegen.

    • Harry56 schreibt:

      Die so genannte „Migration“, einst, angefangen mit den „Gastarbeitern“, nun mit angeblichen „Flüchtlingen“, war immer auch vor allem praktizierter KLASSENKAMPF der Kapitaleigner, des Besitzbürgertums (einschließlich der großen Immobilienbesitzer!) im weitesten Sinne, gegen die Masse der Besitzlosen, Eigentumslosen in allen höher entwickelten kapitalistischen Staaten.

      Bereits 1958, nur 9 Jahre nach Gründung der BRD, forderten Franz-Josef Strauß und Ludwig Erhard öffentlich den größeren Import von ausländischen Arbeitern, um so ein zu „starkes“ Ansteigen der Löhne zu verhindern!
      Und so geht es nun weiter und weiter, der ohnehin schon riesige Niedriglohnsektor soll weiter entfaltet werden, trotz einer riesigen Anzahl an nicht – und unterbeschäftigten voll erwerbsfähigen Leuten beiderlei Geschlechts.

      Wie tief nun aber ganz aktuell der ganze wissenschaftliche Sozialismus in den Köpfen vieler „Linker“ und Pseudo- „Kommunisten“ (ganz zu schweigen von den so genannten „Gewerkschaftern“) gesunken ist, zeigt sich in deren völligen Unverständnis oder auch nur IGNORANZ dieser ganz praktischen Klassenkampf-Zusammenhänge.
      Jede vorgebrachte Kritik der von dieser rein kapitalistischen Masseneinwanderungspolitik am meisten negativ Betroffenen, also den Nicht-Privilegierten, Besitzlosen, oft nur von der Hand in den Mund lebenden heutigen Proletariern, wird von diesen Systemdienern, getarnt in rötlichen bis „tiefroten“ Tarnmäntelchen, zusammen, vollkommen Arm in Arm mit den öffentlich-rechtlichen und privaten Propagandaschleudern des Kapitals und dessen Anhangs, denunziert als angebliche Ausländerfeindlichkeit, Nationalismus, Rassismus, zuletzt als letzte Allzweck -Keule, Faschismus.

      Hierbei spielt es nicht die geringste Rolle, was „patriotische“ Polit-Schwätzer von der AfD oder gar der NPD zu dieser Politik der praktizierten Masseneinwanderung rein demagogisch von sich geben, es gilt immer, die Interessen der Auftraggeber und Exekutoren dieser reinen KLASSENPOLITIK, INTERESSENPOLITIK (u.a. auch riesige Asylindustrie aller Art!) zu benennen, klar zu denunzieren.

      • Osti schreibt:

        Deutschland wurde schon immer mit Migranten geflutet, jeder kennt die Hugenotten, die Waldenser und natürlich auch die Hottentotten. Und wer meint, daß diese Migration mit dem Verlust der deutschen Kolonien endete, irrt sich gewaltig! Und wer denkt, daß ein Hitler damit Schluß machen wollte, irrt sich noch viel gewaltiger!

        Gerade unter Hitler und auch schon in den 20er Jahren wurden massenweise Ausländer nach Deutschland geholt einzig mit dem Ziel das eigene Volk und insbesondere die Arbeiterklasse zu unterdrücken. Und natürlich wurden die auch ausgebeutet.

        Migration dient dem Kapitalismus und nur dem Kapitalismus! Auch wenn ARD und ZDF etwas anderes behaupten.

        Eine noch lebende Zeitgenossin meiner Mutter berichtete mir, daß unter Hitler nach Deutschland geholte sog. Ostarbeiter Privilegien genossen die deutsche Arbeiter nicht hatten. Von wegen also Hitler und sein Deutsches Volk und die Rettung des Abendlandes, alles nur Propaganda!

        Und es sind nicht nur Arbeiter die kommen, sondern auch Menschen aus gut bürgerlichen Kreisen. Hugenotten aus Frankreich stiegen unter Preußen in die höchsten Kreise des preußischen Feudaladels auf, wurden Offiziere des Preußischen Heeres und die Nachfolger wurde Stellvertreter Hitlers wie z.B. ein Freiherr von Saint-André der in Stalingrad fiel und ein anderer hugenottisch-feudaler Nachkommenschaft ist heute Ministerpräsident von Hessen.

        Ghaddafi z.B. hat es reichen bürgerlichen Familien freigestellt entweder nach Deutschland in die EU auszuwandern, ihre Kinder nach Deutschland zu schicken oder beim Aufbau des Sozialismus in Libyen mitzumachen. Insbesondere Familien die Ghaddafi unterstützt haben wurden infolge des sog. Arabischen Frühling enteignet.

        Viele Grüße!

  4. Pingback: Kapitalismus: Panik – Angst – Gewalt… | Sascha's Welt

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