Ein schwarzes Jahr: 1990

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Die sogenannte „friedliche Revolution“: Im Jahre 1990 wurde auf Veranlassung des USA-Imperialismus und der Moskauer Konterrevolution von westdeutschen Okkupanten unter Mithilfe ostdeutscher Kollaborateure (darunter ehemalige SED-Parteifunktionäre, Pfarrer und ein Leipziger Dirigent) die sozialistische Deutsche Demokratische Republik annektiert, ausgeplündert – und wird von da an durch die westdeutsche Kapitalisten-Mafia regiert. Ein entscheidender, wenn nicht sogar der bedeutungsschwerste Satz ist: „Das Proletariat ist einverstanden.“ – War das so? Ja, so war es!

Quelle des Zitats:
„Diesem Vaterland nicht meine Knochen“ Gedichte von Peter Hacks, Eulenspiegel Verlag Berlin, 2008.
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3 Antworten zu Ein schwarzes Jahr: 1990

  1. Johann Weber schreibt:

    Dem ist nichts hinzufügen.
    In diesen Zeilen ist alles enthalten, um die Vorgänge im Jahre 1989 in der DDR, aber auch in den übrigen Ländern des Warschauer Vertrages zu verstehen. Alles andere sind Blendgranaten, damit diese DDR-Aufarbeitungsindustrie in den nächsten 30 Jahren wieder bis zu 6 Milliarden Euro an Steuergelder einkassieren kann. Es hat bereits begonnen:

    Aktuelle Meldung vom 5.11.2019:
    „Wirtschafts-Kluft Ost-und Westdeutschland: 1,5-Millionen-Forschungspreis soll Klarheit bringen“

    Interessant wäre, ob die Menschen in den neuen Bundesländern wissen, dass Sie zu einem Fünftel mit ihren Steuergeldern, diese Hassattacken dieser „DDR-Aufarbeiter“ mitfinanzieren.

    • sascha313 schreibt:

      Tja, 30 Jahre sind eine lange Zeit, ein halbes bewußtes Menschenleben! Wer also 1990 – sagen wir mal – so zwischen 20 und 30 Jahre alt gewesen ist, der hat von der DDR (außer Schulzeit und Lehrausbildung, vielleicht auch Studium und eigene kleine Familie) ja kaum etwas mitgekriegt. Und diejenigen, die die schweren, aber auch schönen Aufbaujahre der 50er bis 70er Jahre mitgemacht haben, sind heute längst im Rentenalter. Die jüngeren Leute werden sehr bald ihrer Heimat den Rücken gekehrt haben – wo hätten sie auch Arbeit finden sollen! und die Älteren sind geblieben. Wohl kaum einer von denen hat heute noch etwas zu entscheiden. Die jüngeren dynamischen Westkader treten nun in die Fußtapfen ihrer Väter – der Eroberer, „Aufbauhelfer“ und „Sanierer“…

      Und den älteren Anwohnern ostdeutscher Bundesstraßen, die vielleicht ein kleines Häuschen haben, zieht man nun erst recht das letzte Geld aus der Tasche, wenn die Straßenausbaugebühren aus den 90ern fällig werden, um die klammen Ostgemeinden wenigstens halbwegs aus den roten Zahlen herauszubringen. Davon hätte in der DDR niemand – selbst in den wildesten Horrorträumen – zu phantasieren gewagt!

  2. Pingback: 09. November 2019 | giskoes gedanken

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