Cyberkrieg. Die geistige Manipulierung der Volksmassen und das digitale Schlachtfeld.

cyberwarIn unserer hochkomplizierten Zeit, die voller undurchschaubarer Vorgänge steckt, und unter den Bedingungen des rasanten wissenschaftlich-technischen Fortschritts, der  in verstärktem Maße militärischen Zwecken dient, gewinnt das gesellschaftliche und individuelle Bewußtsein der Menschen, der Kampf der Ideologien, zunehmend an Bedeutung. Aus diesem Grunde widmen alle Klassenkräfte, die der Bewußtseinsbildung und Bewußtseinslenkung den ihren Interessen entsprechenden Inhalt geben, dem, was in den Köpfen der Menschen ist und was in ihnen sein sollte, größte Aufmerksamkeit.

Während die fortschrittlichen Kräfte, allen voran die Kommunisten, bestrebt sind, die humanistische Bildung zu entwickeln, um vor allem die Werktätigen in die Lage zu versetzen, die gesellschaftlichen Gesetzmäßigkeiten zu begreifen, wird in der imperialistischen deutschen Bundesrepublik durch eine neue Technik des Regierens der perfekte geistige Notstand, die Verblödung der Volksmassen, vorangetrieben. Wesentlicher Bestandteil dieser neuen Technik des Regierens ist die Manipulation des Bewußtseins des Volkes. Mit Hilfe moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse und technischer Verfahren wird das Bewußtsein der Menschen in einer solchen Weise deformiert, daß alle grundlegenden Wahrheiten für das Volk unauffindbar werden.

German Foreign Policy erklärt:

Digitales Schlachtfeld (I)

22.11.2019

BERLIN/MECKENHEIM (Eigener Bericht) – Die Bundesregierung investiert mehr als eine Milliarde Euro in die Aufrüstung der deutschen Streitkräfte für die digitale Kriegführung. Der Löwenanteil in Höhe von 700 Millionen Euro fließt an die Bundeswehr-Informationstechnikgesellschaft BWI. Das Staatsunternehmen soll unter anderem eine computerbasierte „Plattform“ implementieren, die „alle Bereiche der Kommunikation und Zusammenarbeit in den digitalen Systemen“ der Truppe miteinander vernetzt. Darüber hinaus hat BWI nach eigenem Bekunden begonnen, „mehr und mehr Anteile der militärischen Informations- und Kommunikationstechnik“ zu übernehmen, um die „ununterbrochene Führungs- und Einsatzfähigkeit“ der Bundeswehr bei Kriegsoperationen im Ausland zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist es, die Lage auf dem Schlachtfeld jederzeit lückenlos zu überblicken („Gläsernes Gefechtsfeld“). Zur Geschäftsführung von BWI zählt ein deutscher General, der maßgeblich an der Aufstandsbekämpfung in Afghanistan beteiligt war und enge Beziehungen zur Rüstungsindustrie unterhält.

https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8113/


Die geistige Manipulierung

Solange es Ausbeuterklassen gibt, hatten diese den Wunsch, das Volk sicher in den Griff zu bekommen. Ohne das Volk wäre ihre Macht keinen Pfifferling wert, ohne Ausgebeutete gäbe es nicht den höheren Profit, gäbe es keine große Plusmacherei. Deshalb strebten und streben sie danach, die Beherrschten zu willigen und zugleich willenlosen Untertanen zu machen. Immer versuchten sie es auf zwei Wegen: durch Gewalt und durch Betrug, durch Massenunterdrückung und durch Massenverführung. Armee und Polizei, Justiz und Geheimdienst wurden stets ergänzt durch ein System von Versprechungen, Almosen und Täuschungsmanövern. Je weiter sich der Kapitalismus entwickelte, je mehr sich die Widersprüche dieser Ordnung vertieften, je labiler sie wurde, je mehr sich die Arbeiterbewegung organisierte, je größer der Einfluß des Sozialismus in der Welt wurde, desto mehr wuchs das Bedürfnis der Monopolherren, neue, vollkommenere Mittel der Klassenherrschaft und der Leitung der Gesellschaft zu ersinnen und anzuwenden. Ihr Macht- und Leitungsapparat wuchs. Der Massernverführung galt immer die besondere Aufmerksamkeit.

Quelle: Manipulation

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3 Antworten zu Cyberkrieg. Die geistige Manipulierung der Volksmassen und das digitale Schlachtfeld.

  1. Toby schreibt:

    Ich weiß leider nicht mehr wo, aber irgendwo hat irgend ein Kommentar gestanden, dass Chruschtschow es ablehnte ein Internet für die Sowjetunion zu installieren.

    Gruß Toby

    • S. Erfurt schreibt:

      Chruschtschow war bis 1964 Staatschef. Das Internet kam 20 Jahre später 😉

      Schönen Sonntag!

      • Toby schreibt:

        Ja ist mir schon klar, dass das Internet später kam. Deshalb fragte ich ja nach, weil ja irgendwas nicht stimmen kann. Vielleicht ging es bei dem Kommentator eher um Ausbau und Weiterentwicklung der Computertechnologie?

        Dir auch einen schönen Sonntag!

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